Der deutsche Weg zur WM 2026
Nach den schwierigen Jahren zwischen 2018 und 2023 hat sich die deutsche Nationalmannschaft wieder deutlich stabilisiert. Spätestens bei der Heim-EM 2024 konnte die Mannschaft zeigen, dass sie wieder mit den besten Nationen Europas konkurrieren kann. Erst im Viertelfinale war gegen den späteren Europameister Spanien Schluss.
Seitdem wurde der eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt. Die junge Generation sammelt immer mehr internationale Erfahrung und viele Leistungsträger befinden sich mittlerweile im besten Fußballalter.
Dadurch hat sich auch die öffentliche Wahrnehmung verändert. Während Deutschland vor wenigen Jahren kaum noch zum Favoritenkreis gezählt wurde, wird die DFB-Elf inzwischen wieder deutlich ernster genommen.
Wie weit kommt Deutschland bei der WM 2026?

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Deutschlands WM-Gruppe 2026
Die deutsche Nationalmannschaft trifft bei der WM 2026 auf Ecuador, die Elfenbeinküste und Curaçao. Auf den ersten Blick wirkt die Gruppe durchaus machbar, dennoch sollte Deutschland keinen Gegner unterschätzen.
Vor allem die Elfenbeinküste verfügt über viel individuelle Qualität und zählt zu den stärkeren afrikanischen Nationen. Ecuador hat sich in den vergangenen Jahren ebenfalls als unangenehmer Gegner etabliert und bringt viel Dynamik mit. Curaçao geht zwar als Außenseiter ins Turnier, könnte aber gerade im ersten Spiel gefährlich werden, wenn Deutschland noch nicht seinen Rhythmus gefunden hat.
Insgesamt spricht jedoch vieles dafür, dass die DFB-Elf als Gruppensieger in die K.-o.-Phase einzieht. Die Gruppe ist keinesfalls leicht, aber sie gehört auch nicht zu den schwierigsten des Turniers.
Die deutschen Spiele bei der WM 2026 im Überblick
- 14. Juni 2026, 19:00 Uhr, Deutschland - Curaçao -:- (-:-)
- 20. Juni 2024, 22:00 Uhr, Deutschland - Elfenbeinküste -:- (-:-)
- 25. Juni 2024, 22:00 Uhr, Ecuador - Deutschland -:- (-:-)
Deutschlands WM-Kader 2026
Der deutsche Kader gehört sicherlich nicht zum stärksten der Turniergeschichte, besitzt aber deutlich mehr Qualität als noch bei den enttäuschenden Weltmeisterschaften 2018 und 2022.
Besonders im offensiven Bereich verfügt Deutschland über zahlreiche Spieler, die ein Spiel jederzeit entscheiden können. Gleichzeitig hat die Mannschaft in den vergangenen Jahren an Erfahrung gewonnen und wirkt deutlich gefestigter als noch vor einigen Turnieren.
Die größte Stärke des Teams liegt aktuell in der Mischung aus jungen Leistungsträgern und erfahrenen Führungsspielern. Genau diese Balance könnte bei einer Weltmeisterschaft entscheidend werden.
Natürlich wird es bis zum Turnierstart noch die eine oder andere Personaldebatte geben. Insgesamt dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann aber auf einen Kader zurückgreifen können, der international konkurrenzfähig ist und berechtigte Hoffnungen auf einen langen Turnierverlauf macht.
Tor
- Alexander Nübel (VfB Stuttgart)
- Manuel Neuer (FC Bayern München)
- Oliver Baumann (TSG Hoffenheim)
Abwehr
- Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund)
- Malick Thiaw (Newcastle United)
- Jonathan Tah (FC Bayern München)
- Waldemar Anton (Borussia Dortmund)
- Antonio Rüdiger (Real Madrid)
- Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt)
- David Raum (RB Leipzig)
Mittelfeld
- Aleksandar Pavlovic (FC Bayern München)
- Angelo Stiller (VfB Stuttgart)
- Joshua Kimmich (FC Bayern München)
- Felix Nmecha (Borussia Dortmund)
- Nadiem Amiri (1.FSV Mainz 05)
- Leon Goretzka (FC Bayern München)
- Pascal Groß (Brighton & Hove Albion)
- Florian Wirtz (FC Liverpool)
- Jamal Musiala (FC Bayern München)
- Lennart Karl (FC Bayern München)
Sturm
- Jamie Leweling (VfB Stuttgart)
- Leroy Sané (Galatasaray Istanbul)
- Nick Woltemade (Newcastle United)
- Kai Havertz (FC Arsenal London)
- Maximilian Beier (Borussia Dortmund)
- Deniz Undav (VfB Stuttgart)




