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WM 2026 Gruppe F
Artikel

WM 2026 – Gruppe F: Schweden über die WM-Quali in die K.o.-Runde?

7 April 2026

Am 14. Juni startet dann auch die Gruppe F in das Turnier. Dort treffen Japan, die Niederlande, Schweden und Tunesien aufeinander. Eine der ausgeglichensten Gruppen, die für reichlich Spannung sorgen könnte.

WM Gruppe F: Tabelle

So sieht die aktuelle Tabelle der WM Gruppe F aus.

PlatzTeamTorePunkte

1.

🇯🇵 Japan

0:0 Tore0 Punkte

1.

🇳🇱 Niederlande

0:0 Tore0 Punkte

1.

🇸🇪 Schweden

0:0 Tore0 Punkte

1.

🇹🇳 Tunesien

0:0 Tore0 Punkte

Gruppe F: Spielplan

1. Spieltag

  • 14. Juni 2026, 22:00 Uhr, Niederlande - Japan -:- (-:-)
  • 15. Juni 2026, 04:00 Uhr, Schweden - Tunesien -:- (-:-)

2. Spieltag

  • 20. Juni 2026, 19:00 Uhr, Niederlande - Schweden -:- (-:-)
  • 21. Juni 2026, 06:00 Uhr, Tunesien - Japan -:- (-:-)

3. Spieltag

  • 26. Juni 2026, 01:00 Uhr, Tunesien - Niederlande -:- (-:-)
  • 26. Juni 2026, 01:00 Uhr, Japan - Schweden -:- (-:-)

Japan – das stärkste Nippon aller Zeiten?

Japan hat sich souverän und als eine der ersten Nationen weltweit (nach den Gastgebern) für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Unter Trainer Hajime Moriyasu (57) dominierten die Samurai Blue die Gruppe C der AFC-Dritten Runde und sicherten sich mit 23 Punkten aus zehn Spielen das direkte Ticket nach Mittel- und Nordamerika.

In der Qualifikation (September 2024 bis Juni 2025) holte Japan sieben Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage – bei einer beeindruckenden Bilanz von 30:3 Toren. Das war die beste Offensive in der gesamten asiatischen Quali-Gruppe. Australien folgte mit 19 Punkten als Zweiter, während Saudi-Arabien, Indonesien, China und Bahrain deutlich abgeschlagen blieben. Die einzige Pleite war ein 0:1 in Australien – jedoch nach bereits gesicherter Quali mit einer B-Elf.

Als absoluter Leistungsträger und Top-Torschütze der „Samurai Blue“ ragte Ayase Ueda (Feyenoord) heraus. Der Stürmer erzielte in der Quali acht Tore (und 2 Vorlagen), avancierte damit zur Speerspitze und zeigte in Schlüsselspielen seine Kaltschnäuzigkeit und Präsenz im Strafraum. Ueda profitierte von Moriyasus Vertrauen und entwickelte sich zum absoluten Leader von Nippon.

Moriyasus Spielstil ist eine Weiterentwicklung des klassischen japanischen „schnellen, technischen Fußballs“ – diszipliniert, intensiv und mit europäischem Touch durch die zahlreichen Legionäre, mit denen Japan allein drei wettbewerbsfähige Nationalmannschaften stellen könnte. Moriyasu hat die Mannschaft defensiv solider gemacht als je zuvor, ohne jedoch die Kreativität zu opfern.

🇯🇵 Japan – Daten & Fakten
  • Verbandsname: Japan Football Association
  • Spitzname: Samurai Blue
  • Gründung: 1921
  • Aktueller Cheftrainer: Hajime Moriyasu
  • Kapitän: Wataru Endo
  • Rekordspieler: Yasuhito Endo (152)
  • Rekordtorschütze: Kunishige Kamamoto (75)
  • WM-Teilnahmen: 8
  • FIFA-Rang: 18

Ones to watch & WM-Kader

Bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 könnte Parma-Keeper Zion Suzuki (23) der Breakout-Star der japanischen Nationalmannschaft werden, obwohl dieser bis Ende Februar wegen einer gebrochenen Hand ausfällt.

Der 23-Jährige Schlussmann hat sich in den vergangenen Monaten zu einem der heißesten Talente im japanischen Kader und der Serie A entwickelt. Nach einer starken Qualifikation und herausragenden Partien in der Liga gilt Suzuki als wahrscheinlicher Stammkeeper unter Trainer Hajime Moriyasu.

Er bringt alles mit, was einen modernen Torwart auszeichnet: exzellente Reflexe, starke Eins-gegen-eins-Fähigkeiten, hohe Ballsicherheit beim Herauslaufen und eine beeindruckende Präsenz im Strafraum. Trotz einiger Verletzungsprobleme in der Vergangenheit hat er sich als Nummer eins etabliert und könnte bei der WM der entscheidende Mann vor allem in der KO-Phase sein.

Niederlande – ungeschlagen durch die Qualifikation

Die Niederlande hat sich souverän und ungeschlagen für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Unter Trainer Ronald Koeman (62) gewann Oranje die Gruppe G der UEFA-Qualifikation und sicherte sich damit eines der begehrten direkten Tickets für das Turnier in Kanada, Mexiko und den USA.

In acht Spielen holte das Team sechs Siege und zwei Unentschieden – bei beeindruckenden 27:4 Toren und insgesamt 20 Punkten. Das entsprach einer Tordifferenz von +23, die klarste in der Gruppe. Polen landete mit 17 Punkten auf Rang zwei und muss daher Anfang März in die Play-offs, während Finnland, Malta und Litauen wie erwartet chancenlos blieben.

Als absoluter Leistungsträger ragte Memphis Depay heraus. Der Angreifer von Corinthians Sao Paulo war mit acht Toren (zweiter Platz in der gesamten UEFA-Quali hinter Erling Haaland) und vier Assists maßgeblich am Erfolg der Holländer beteiligt. Besonders in Schlüsselspielen wie dem 4:0 gegen Finnland glänzte der 31-Jährige mit Toren und Vorlagen. Depay avancierte in dieser Phase zum emotionalen und spielerischen Leader von Oranje – und brach mit seinem 51. Länderspieltor sogar den Rekord von Van Persie als bester niederländischer Nationaltorjäger aller Zeiten.

Koeman setzte in der Quali meist auf ein flexibles 4-3-3 oder 4-2-3-1, das je nach Gegner variierte. Kern war eine hohe Ballbesitzorientierung (oft über 60 %) kombiniert mit schnellem Umschaltspiel und intensivem Pressing nach Ballverlust. Defensiv sorgte die Viererkette um Van Dijk für enorme Stabilität – nur vier Gegentore in acht Spielen sprechen für eine stark verbesserte Abwehr gegenüber EM 2024.

🇳🇱 Niederlande – Daten & Fakten
  • Verbandsname: Koninklijke Nederlandse Voetbal Bond
  • Spitzname: Oranje | Elftal
  • Gründung: 1889
  • Aktueller Cheftrainer: Ronald Koeman
  • Kapitän: Virgil van Dijk
  • Rekordspieler: Wesley Sneijder (134)
  • Rekordtorschütze: Memphis Depay (55)
  • WM-Teilnahmen: 12
  • FIFA-Rang: 7

Ones to watch & WM-Kader

Bei der WM 2026 könnte Xavi Simons der klare Breakout-Star der Niederlande werden, denn der 22-Jährige hat sich in den letzten anderthalb Jahren massiv weiterentwickelt: erst Leihstationen bei PSV und RB Leipzig, dann der Schritt zu den Tottenham Hotspur in die Premier League, wo er regelmäßig mit Toren, Assists und brutaler Kreativität glänzt. Bei Oranje war er schon in der Quali und bei früheren Turnieren ein wichtiger Joker respektive Startspieler.

Der vielseitige Offensivmann passt perfekt in Koemans System und bewies bereits in der Quali, dass er mit seinen Dribblings, Tempo, tödlichen Pässen und seiner Abschlussstärke – genau das besitzt, was bei großen Turnieren den Unterschied macht. Der Tottenham-Akteur könnte daher bei der WM trotz seines zarten Alters auch in der Nationalmannschaft vorangehen und endgültig durchbrechen.

Schweden – sieglos in der Gruppenphase und doch bei der WM

Schweden kehrt nach acht Jahren Abstinenz zurück auf die große WM-Bühne. Im Playoff-Finale der UEFA-Qualifikation besiegten die „Blågul“ (die Blau-Gelben) Polen mit 3:2 (2:1) und lösten eines der letzten europäischen Tickets für die Weltmeisterschaft 2026. Ein spätes Tor von Viktor Gyökeres in der 88. Minute besiegelte die Sensation – und das, obwohl Schweden in der regulären Qualifikationsgruppe B kein einziges Spiel gewonnen hatte.

Der Weg war ein Lehrstück für das neue UEFA-Qualifikationsformat. In Gruppe B mit Schweiz, Kosovo und Slowenien holten die Schweden in sechs Spielen lediglich zwei Unentschieden (u. a. 2:2 gegen Slowenien) und kassierten vier Niederlagen – darunter zwei zu Hause. Am Ende: Tabellenletzter mit nur zwei Punkten. Trainer Jon Dahl Tomasson wurde nach der Blamage entlassen.

Doch die Nations-League-Platzierung aus dem Vorjahr rettete Schweden den Allerwertesten: Als einer der vier besten Nations-League-Teams rutschten sie in die Playoffs. Dort drehten sie auf: Zuerst ein 3:1-Auswärtssieg gegen die Ukraine im Halbfinale, dann die Revanche gegen Polen im Finale – genau die Mannschaft, die sie 2022 noch aus den WM-Playoffs geworfen hatte.

Während Stars wie Anthony Elanga und Gustaf Lagerbielke stark auftraten, war Viktor Gyökeres (27) der Mann der Play-Offs. Der Arsenal-Stürmer, der in der Quali-Gruppe noch torlos geblieben war, explodierte in den Playoffs. Im Finale gegen Polen erzielte er nicht nur den entscheidenden Treffer, sondern zeigte über die gesamte Kampagne hinweg seine Weltklasse. Gyökeres verkörperte den neuen Schweden-Geist unter Neu-Trainer Graham Potter (50) – hungrig, kollektiv und gnadenlos effizient.

Unter dem im Herbst 2025 verpflichteten englischen Coach Graham Potter (ehemals Chelsea) hat Schweden eine klare Identität gefunden. Nach der desaströsen Gruppenphase setzte Potter auf ein kompaktes 4-4-2, das vor allem defensive Stabilität und schnelle Umschaltmomente priorisiert. „Wir spielen jetzt als Einheit – jeder für jeden“, betont Potter immer wieder. Die Mannschaft ist physisch stark, diszipliniert und laufstark, was besonders in den Playoffs gegen müde Gegner wie Polen entscheidend war.

🇸🇪 Schweden – Daten & Fakten
  • Verbandsname: Svenska Fotbollförbundet
  • Spitzname: Tre Kronor
  • Gründung: 1904
  • Aktueller Cheftrainer: Graham Potter
  • Kapitän: Victor Lindelöf
  • Rekordspieler: Anders Svensson (147)
  • Rekordtorschütze: Zlatan Ibrahimovic (62)
  • WM-Teilnahmen: 13
  • FIFA-Rang: 38

Ones to watch & WM-Kader

Lucas Bergvall (20) von den Tottenham Hotspurs ist wohl der wahrscheinlichste Breakout-Star der Potter-Truppe. Der junge Schwede gilt bereits als eines der größten Talente Skandinaviens. Technisch hochveranlagt, mit exzellenter Ballbehandlung, Übersicht und der Fähigkeit, zwischen den Linien zu agieren, passt Bergvall perfekt in Potters pragmatisches, aber fluides System. In der Qualifikation und den Play-offs bekam er zunehmend Minuten geschenkt und zeigte, dass er das Spiel lenken kann.

Bei Tottenham sammelt er wertvolle Premier-League-Erfahrung. Auf der WM-Bühne, wo Schweden wahrscheinlich viel verteidigen und schnell umschalten muss (vor allem gegen stärkere Gegner wie die Niederlande), könnte Bergvall zum Gehirn der Mannschaft avancieren. Viele Experten sehen in ihm den nächsten großen schwedischen Mittelfeld-Regisseur – ein paar starke Auftritte mit Vorlagen oder einem Tor gegen Japan oder Tunesien würden reichen, dass die internationale Fußballwelt plötzlich von ihm als „schwedischer Xavi“ sprechen würde.

Tunesien – trotz Quali mit neuem Trainer

Tunesien hat sich souverän und als eine der ersten afrikanischen Nationen für die FIFA-WM 2026 qualifiziert. Unter Trainer Sami Trabelsi (der nur die Quali leitete) dominierten die „Adler von Karthago“ die Gruppe H der CAF-Qualifikation und sicherten sich mit 28 Punkten aus zehn Spielen das direkte Ticket nach Nordamerika.

In der Qualifikation (2024/25) holten die Tunesier neun Siege und ein Unentschieden – bei einer beeindruckenden Bilanz von 22:0 Toren und null Gegentoren in den ersten acht Spielen. Das war die defensiv stärkste Leistung aller afrikanischen Gruppen. Namibia landete mit 15 Punkten auf Rang zwei, gefolgt von Liberia und Malawi, während Äquatorialguinea und São Tomé und Príncipe chancenlos blieben. Tunesien war damit die zweite afrikanische Nation nach Marokko, die das Ticket löste.

Als absoluter Leistungsträger und Kapitän ragte Ferjani Sassi (33) von Al-Gharafa (1. Liga Katar) heraus. Der Mittelfeldstratege war vor allem mit seiner Präsenz im defensiven und offensiven Spiel maßgeblich am Erfolg beteiligt – er dirigierte nicht nur das Tempo sondern traf auch doppelt. Sassi avancierte zum Anführer und Symbol der defensiven Stabilität (kein Gegentor in acht Spielen).

Trabelsi setzte auf ein 5-3-2 respektive 3-5-2 (je nach Gegner), das extrem defensiv stabil und auf Konter ausgelegt war – eine Weiterentwicklung des klassischen tunesischen Pragmatismus. Defensiv nahezu unüberwindbar: Kompakte Fünferkette, aggressives Pressing in der eigenen Hälfte und exzellente Raumaufteilung – null Gegentore über weite Strecken zeugen von solider Organisation und Disziplin. Nach dem schwachen Afrika-Cup (Achtelfinale) wurde Trabelsi entlassen und der ehemalige französische Nationalspieler Sabri Lamouchi (54) übernahm das Trainer-Amt für die WM, der den Ansatz etwas offensiver anpassen möchte.

🇹🇳 Tunesien – Daten & Fakten
  • Verbandsname: Fédération Tunisienne de Football
  • Spitzname: Les Aigles de Carthage
  • Gründung: 1956
  • Aktueller Cheftrainer: Sabri Lamouchi
  • Kapitän: Ferjani Sassi
  • Rekordspieler: Radhi Jaidi (105)
  • Rekordtorschütze: Issam Jemáa (36)
  • WM-Teilnahmen: 7
  • FIFA-Rang: 44

Ones to watch & WM-Kader

Bei der WM 2026 könnte Hannibal Mejbri (23) die absolute Überraschung der Adler von Karthago werden. Der 23-jährige kreative Mittelfeldmotor vom FC Burnley (ehemals Man United-Jugend) bringt Premier-League-Feuer, Dribblings, Übersicht und unbändigen arabischen Hunger mit. In der Quali war er schon Tor- und Assist-Lieferant, jetzt unter Sabri Lamouchi könnte er die Kreativzentrale übernehmen und gegen Japan und die Niederlande seine Klasse beweisen.

Warum er explodieren könnte: Im Gegensatz zu etablierten Stars wie Ferjani Sassi oder Ellyes Skhiri (Frankfurt) ist Hannibal noch kaum bekannt. Aktuell gilt der zentrale Mittelfeldmann als solider Rotationsspieler mit Potenzial – defensiv- und, dribbelstark, aber noch auf den großen Durchbruch wartend. Perfekt für Burnleys Kampf um den Klassenerhalt. Wenn er bei der WM 2026 glänzt, könnte sich das auch bei Burnley massiv auszahlen.

Ein starker Auftritt in der Gruppenphase oder K.o.-Runde – und er wird zum neuen tunesischen Helden, der von der Kategorie „Talent“ hinauskatapultiert wird. FOX Sports, The Ringer und Co. bescheinigten ihm ein riesiges Entwicklungspotenzial. Wenn Tunesien die Gruppenphase übersteht, wird Hannibal der Name sein, den alle Fußballfans nach dem Turnier googeln werden.

Schweden über die WM-Quali in die K.o.-Runde?

Sascha Baharian

Sascha Baharian

Die Gruppe F wirkt auf den ersten Blick wie eine klare Angelegenheit – und doch birgt sie genug Spannungspotenzial für Überraschungen. Die vier Teilnehmer: Niederlande, Japan, Tunesien und Schweden könnten für einen sehr ausgeglichenen Wettkampf sorgen. Denn die Qualitäten der Teams liegen eng beieinander, wenngleich die Niederlande und Japan herausstechen.

Es ist daher zu erwarten, dass die Holländer die Gruppe mit viel Mühe gewinnen werden. Der intensivste Kampf wird dagegen um Platz 2 toben – Japan hat hier zwar die besten Karten, doch mit dem neuen Teamgeist den Schweden mit zur Endrunde bringt, könnte es ein Duell auf Augenhöhe geben. Tunesien wird wahrscheinlich als unangenehmer Gegner auf dem letzten Platz in der Gruppe landen.

Meine Prognose Gruppe F:

  1. 🇳🇱 Niederlande
  2. 🇯🇵 Japan
  3. 🇸🇪 Schweden
  4. 🇹🇳 Tunesien

Das sind die Prognosen der WM-Wettanbieter

Wer wird Gruppensieger?
🇯🇵 Japan4.504.504.25
🇳🇱 Niederlande1.691.751.70
🇸🇪 Schweden5.505.505.50
🇹🇳 Tunesien8.008.0010.00
Bonus abholen LOS LOS LOS