WM Gruppe K: Tabelle
So sieht die aktuelle Tabelle der WM Gruppe K aus.
| Platz | Team | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|
1. | 🇨🇩 DR Kongo | 0:0 Tore | 0 Punkte |
1. | 🇨🇴 Kolumbien | 0:0 Tore | 0 Punkte |
1. | 🇵🇹 Portugal | 0:0 Tore | 0 Punkte |
1. | 🇺🇿 Usbekistan | 0:0 Tore | 0 Punkte |
Gruppe K: Spielplan
1. Spieltag
- 17. Juni 2026, 19:00 Uhr, Portugal - DR Kongo -:- (-:-)
- 18. Juni 2026, 04:00 Uhr, Usbekistan - Kolumbien -:- (-:-)
2. Spieltag
- 23. Juni 2026, 19:00 Uhr, Portugal - Usbekistan -:- (-:-)
- 24. Juni 2026, 04:00 Uhr, Kolumbien - DR Kongo -:- (-:-)
3. Spieltag
- 28. Juni 2026, 01:30 Uhr, Kolumbien - Portugal -:- (-:-)
- 28. Juni 2026, 01:30 Uhr, DR Kongo - Usbekistan -:- (-:-)
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DR Kongo - die Leoparden kehren nach 52 Jahren zur WM zurück
Nach einem dramatischen 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Jamaika im interkontinentalen Play-off-Finale für die WM in Guadalajara (Mexiko) kehren die „Leoparden“ erstmals seit 1974 (damals noch als Zaire) auf die große Bühne zurück.
Axel Tuanzebe (28) avancierte mit seinem Treffer in der 100. Minute zum absoluten Helden – ein Verteidiger, der den Traum einer Nation wahr machte. Während Stars wie Stürmer Cédric Bakambu (einer der besten Torschützen der Quali) oder Kapitän Chancel Mbemba über die gesamte Qualifikation hinweg konstant stark spielten, war es der Burnley-Profi der als absoluter Führungsspieler voran ging und sein Team zur WM brachte.
Der Weg zur WM war ein Marathon der Härte und des Willens. In der Qualifikationsgruppe B landete DR Kongo hinter dem übermächtigen Senegal auf Rang zwei und qualifizierte sich damit für die Play-off-Runde. Dort eliminierten die Leoparden nacheinander die afrikanischen Schwergewichte Kamerun und Nigeria – Letztere erst im Elfmeterschießen nach einem packenden Duell.
Im Finale der interkontinentalen Play-offs wartete dann Jamaika. Ein torarmes Spiel, in dem die Defensive der Kongolesen glänzte, wurde erst in der Verlängerung entschieden: Nach einer Ecke köpfte der ehemalige Manu-Akteur Axel Tuanzebe den Ball über die Linie. VAR überprüfte, doch der Treffer zählte. DR Kongo war dabei – als zehntes afrikanisches Team bei der erweiterten 48er-WM in Nordamerika.
Unter dem französischen Coach Sébastien Desabre hat DR Kongo eine klar definierte Identität entwickelt: eine extrem stabile, defensiv orientierte Mannschaft, die als geschlossene Einheit agiert. Die Leoparden spielen in der Regel in einem kompakten 4-2-3-1 oder 4-3-3, sind defensiv besonders stark, was man gerade in den entscheidenden Partien sehen konnte.
- Verbandsname: Fédération Congolaise de Football
- Spitzname: Les Léopards
- Gründung: 1962
- Aktueller Cheftrainer: Sébastien Desabre
- Kapitän: Chancel Mbemba
- Rekordspieler: Chancel Mbemba (104)
- Rekordtorschütze: Dieumerci Mbokani (22)
- WM-Teilnahmen: 1
- FIFA-Rang: 46
Ones to watch & WM-Kader
Bei der WM 2026 könnte DR Kongo durchaus einen oder mehrere Breakout-Stars hervorbringen – Spieler, die bisher eher im Schatten standen oder noch jung sind und nun auf der großen Bühne plötzlich explodieren. Die Leoparden setzen auf eine Mischung aus erfahrenen Leistungsträgern (Mbemba, Bakambu, Wissa, Wan-Bissaka) und talentierten, teils noch unter dem Radar fliegenden Akteuren. Einer dieser „unbekannten Flugobjekte“ ist Noah Sadiki (21) vom FC Sunderland.
Der junge Belgier mit kongolesischen Wurzeln hat sich in der Qualifikation und bei den jüngsten Länderspielen bereits einen Stammplatz erkämpft. Unter Trainer Desabre bekam er schrittweise mehr Verantwortung und nutzte sie konsequent. Sadiki ist ein dynamischer, ballsicherer Sechser oder Achter mit guter Übersicht, starkem Pressing und der Fähigkeit, das Spiel zu beschleunigen – genau das, was die kompakte, konterstarke Ausrichtung der Leoparden braucht.
Bei Sunderland sammelt er wertvolle Erfahrung in der besten Liga der Welt. Auf der WM-Bühne, wo DR Kongo in einer schweren Gruppe wahrscheinlich viel verteidigen und schnell umschalten muss, könnte Sadiki zum pulsierenden Herz der Mannschaft werden. Viele Afrika-Experten sehen in ihm den nächsten großen kongolesischen Superstar.
Kolumbien – mit einem guten Mix aus jung und alt zur WM
Kolumbien hat sich souverän für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert und den dritten Platz in der Südamerika-Qualifikation belegt. Nach 18 Spieltagen kam „La Tricolor“ auf 28 Punkte (7 Siege, 7 Unentschieden, 4 Niederlagen) bei einem Torverhältnis von 28:18. Die direkte Qualifikation stand bereits im September 2025 fest – mit einem vorzeitigen 3:0-Heimsieg gegen Bolivien (Tore: James Rodríguez, Jhon Córdoba, Juan Fernando Quintero), als das Team noch einen Spieltag vor Schluss den entscheidenden Vorsprung sicherte.
Herausragender Spieler der Qualifikation war einmal mehr Kapitän James Rodríguez (34). Der mittlerweile 34-jährige erfahrene Mittelfeldstratege gab mit 3 Toren, 7 Vorlagen und seiner Spielintelligenz den kreativen Takt vor und prägte damit entscheidend das Comeback der Cafeteros nach der verpassten WM 2022.
Trainer Néstor Lorenzo (59) setzte taktisch meist auf ein flexibles 4-3-1-2 oder 4-2-3-1, das defensive Stabilität mit offensiver Durchschlagskraft verband. Er sicherte das Mittelfeld defensiv besser ab, integrierte Stars wie Luis Díaz und Jhon Arias auf den Flügeln und nutzte James als zentralen Spielgestalter. Diese ausgewogene, kontrollierte Spielweise führte zu bemerkenswerter Konstanz – und ebnete den Weg zurück auf die WM-Bühne.
- Verbandsname: Federación Colombiana de Fútbol
- Spitzname: Los Cafeteros
- Gründung: 1924
- Aktueller Cheftrainer: Néstor Lorenzo
- Kapitän: James Rodríguez
- Rekordspieler: David Ospina (130)
- Rekordtorschütze: Radamel Falcao (36)
- WM-Teilnahmen: 7
- FIFA-Rang: 13
Ones to watch & WM-Kader
Bei der WM 2026 könnte Kolumbien einen echten Breakout-Star hervorbringen – einen Spieler, der über die etablierten Stars wie Luis Díaz und James Rodríguez hinauswächst und international durchstartet. Der wahrscheinlichste Kandidat aus dem aktuellen Kader und der jüngeren Generation dürfte Jhon Durán (22) sein.
Der 22-Jährige Angreifer von Fenerbahce Istanbul bringt physische Wucht, Tempo und Abschlussstärke mit – Eigenschaften, die bei großen Turnieren elementar wichtig sind. In der Qualifikation und Freundschaftsspielen zeigte er bereits seine Qualität; bei guter Form könnte er zum Top-Torjäger avancieren und die Lücke hinter dem alternden Angriff schließen.
Jhon Arias (28) ist ein weiterer starker Anwärter. Mit 28 Jahren hat der Flügelstürmer von Wolverhampton bereits viel Erfahrung, aber noch nicht den globalen Durchbruch erreicht. Seine Dribblings, Assists und Vielseitigkeit (er kann beide Flanken spielen) machen ihn zum potenziellen Schlüsselspieler. Er könnte nach Duvan Zapata der nächste kolumbianische Spätzünder werden.
Portugal – bereit für den ersten WM-Titel?
Portugal hat sich souverän für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Unter Trainer Roberto Martínez toppte die Seleção die Gruppe F mit 13 Punkten aus sechs Spielen (4 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage) und einem Torverhältnis von 20:7.
Der Weg verlief dominant: Starke Siege wie 5:0 in Armenien und 3:2 in Ungarn, ein 1:0 gegen Irland – doch ein 0:2 in Dublin mit Rot für Cristiano Ronaldo verzögerte die Entscheidung. Im letzten Spiel am 16. November 2025 räumte Portugal Armenien mit 9:1 im Estádio do Dragão ab – ohne den gesperrten Superstar, dafür mit Hattricks von Bruno Fernandes und João Neves.
Martínez setzte auf Ballbesitz (oft mehr als 60 %), hohes Pressing, breites Positionsspiel und flexible Systeme (meist im 4-3-3). Die Mannschaft erzeugte die meisten Chancen durch Umschaltmomente und das Flankenspiel.
Cristiano Ronaldo (41) blieb dabei der absolute Leistungsträger: Er schoss 5 Tore in 5 Quali-Partien und verkörpert für die Martínez-Elf Effizienz, Erfahrung und Mentalität. Trotz Altersdebatte und roter Karte betonte der Coach: „Wir sind besser mit Ronaldo.“ Portugal reist als Favorit nach Nordamerika – bereit für den ersten WM-Titel um den großen Traum von CR7 zu erfüllen.
- Verbandsname: Federação Portuguesa de Futebol
- Spitzname: Selecção das Quinas
- Gründung: 1914
- Aktueller Cheftrainer: Roberto Martínez
- Kapitän: Cristiano Ronaldo
- Rekordspieler: Cristiano Ronaldo (226)
- Rekordtorschütze: Cristiano Ronaldo (143)
- WM-Teilnahmen: 9
- FIFA-Rang: 5
Ones to watch & WM-Kader
Bei der WM 2026 könnte João Neves (21) der große Breakout-Star im portugiesischen Team werden. Der erst 21-jährige Mittelfeldspieler hat sich in den letzten Jahren rasant vom Benfica-Talent zum Weltklasse-Regisseur entwickelt – inzwischen bei PSG (50 % Startelfquote) spielt er bereits auf höchstem Niveau und gilt als perfekte Mischung aus Bruno Fernandes’ Kreativität, Vitinha’s Ballbeherrschung und unbändigem Laufpensum.
Während Cristiano Ronaldo mit 41 Jahren sicherlich nochmals im Rampenlicht stehen wird und Veteranen wie Bruno Fernandes oder Rúben Dias die Mannschaft führen, fehlt Portugal genau jener junge, dynamische Motor im zentralen Mittelfeld, der das Spiel ankurbeln kann. Neves bringt alles mit: taktische Intelligenz, Zweikampfstärke, progressive Pässe und ein beeindruckendes Tempo.
In den Qualifikationsspielen und der Nations League zeigte er bereits, wie dominant er Spiele kippen kann. Sollte Roberto Martínez ihm die Schlüsselrolle anvertrauen – wahrscheinlich neben Vitinha – könnte Neves 2026 der Spieler werden, der Portugal endlich über das Viertelfinale hinaus trägt und vielleicht sogar Ronaldos letzte WM mit dem Titelgewinn veredelt.
Usbekistan – Cannavaros Truppe erstmals bei einer WM
Usbekistan hat Geschichte geschrieben und sich erstmals für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert, und das als erste Nation aus Zentralasien überhaupt. Die „weißen Wölfe“ sicherten sich am 5. Juni 2025 durch ein torloses 0:0 bei den Vereinigten Arabischen Emiraten in Abu Dhabi den zweiten Platz in Gruppe A der asiatischen dritten Runde und damit ein direktes WM-Ticket.
In zehn Spielen holten sie 21 Punkte (6 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage), mit 14:7 Toren – nur zwei Zähler hinter Gruppensieger Iran. Nach mehreren knapp verpassten früheren Kampagnen zahlte sich die kontinuierliche Entwicklung aus. Der entscheidende Punktgewinn kam ohne Risiko, da Usbekistan bereits vor dem letzten Spieltag qualifiziert war.
Eldor Shomurodov (31), Kapitän und Rekordtorschütze (über 40 Länderspiele-Tore), war der absolute Leistungsträger. Der ehemalige Roma-Stürmer (aktuell bei İstanbul Başakşehir) brachte mit 5 Toren, 4 Vorlagen, Führungsstärke und Präsenz im Strafraum die nötige Durchschlagskraft – oft als entscheidender Unterschiedsspieler in engen Partien.
Unter Ex-Trainer Srečko Katanec, der aus gesundheitlichen Gründen im Januar 2025 zurücktrat, und später Fabio Cannavaro (52), setzte Usbekistan auf eine disziplinierte, kompakte Defensive mit schnellen Umschaltmomenten. Der Fokus lag primär auf Organisation, Konterfußball und Ausnutzung von Standards – eine pragmatische, jedoch effiziente Spielweise, die in der Qualifikation nur eine Niederlage zuließ. Usbekistan reist als Debütant nach Nordamerika – stolz, hungrig und bereit, die Fußballwelt zu überraschen.
- Verbandsname: Oʻzbekiston futbol assotsiatsiyasi
- Spitzname: White Wolves
- Gründung: 1946
- Aktueller Cheftrainer: Fabio Cannavaro
- Kapitän: Eldor Shomurodov
- Rekordspieler: Server Djeparov (128)
- Rekordtorschütze: Eldor Shomurodov (44)
- WM-Teilnahmen: 1
- FIFA-Rang: 50
Ones to watch & WM-Kader
Usbekistan steht vor seiner historischen WM-Premiere 2026 und hat mit Abbosbek Fayzullaev (22) einen potenziellen Breakout-Star. Der 22-jährige Flügelstürmer von CSKA Moskau, oft als „usbekischer Messi“ gefeiert, verkörpert die aufstrebende Generation des Landes. Mit dynamischem Dribbling, präzisen Pässen und Torinstinkt hat er bereits mit 4 Toren und 2 Assists in der Qualifikation geglänzt – darunter ein Doppelpack gegen Katar. Fayzullaev war 2023 Asiens Jugendspieler des Jahres, führte die U20 zum kontinentalen Titel und ist das Kreativpaket in Cannavaros pragmatischen System.
Während Abdukodir Khusanov (Manchester City, Asiens bester Jungprofi 2025) die Defensive stabilisiert und Eldor Shomurodov Erfahrung liefert, könnte Fayzullaev auf den Flügeln explodieren. Seine Fähigkeit, auf engen Räumen zu zaubern und Konter einzuleiten, passt perfekt zu Usbekistans schnellem Umschaltspiel. Das CSKA-Talent hat das Zeug zum Publikumsliebling und zudem Usbekistan über Asien hinaus bekannt zu machen.








