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Darum jagen ihn die SGE, Milan & Arsenal | Das ist Víctor Valdepeñas

Darum jagen ihn die SGE, Milan & Arsenal | Das ist Víctor Valdepeñas

Victor Valdepeñas sorgt aktuell in der dritten Liga Spaniens mit herausragenden Leistungen für Furore und durfte auch schon sein Debüt in La Liga für die Königlichen feiern. Doch seit der Entlassung von Alonso, wurde das Talent von Trainer Arbeloa nicht mehr berücksichtigt, so dass immer mehr Gerüchte um einen Abgang auftauchten. Vor allem Milan, die SGE und Arsenal wollen den Jungen verpflichten. Doch was macht ihn so interessant? (Bild: IMAGO / AFLOSPORT)

Víctor „Valde“ Valdepeñas Talavera, geboren am 20. Oktober 2006 in Madrid, ist mit 19 Jahren einer der aufregendsten Talente aus der berühmten „La Fábrica“ von Real Madrid. Der 1,88 Meter große Linksfuß spielt hauptsächlich als Innenverteidiger, kann aber auch als linker Außenverteidiger eingesetzt werden.

Im Dezember 2025 feierte er unter Ex-Trainer Xabi Alonso sein Pflichtspiel-Debüt in der ersten Mannschaft – und das gleich in der Startelf beim 2:1-Sieg gegen Deportivo Alavés. Mit der Rückennummer 40 und einem Vertrag bis 2029 verkörpert er den klassischen Real-Madrid-Weg: hart erarbeitet, physisch dominant und mit enormem Potenzial.

Von der Vorstadt über Leganés zurück ins Bernabéu

Valdepeñas’ Fußballkarriere begann 2011 bei seinem Heimatklub Villa Rosa in Madrid. Über Rayo Vallecano (2016–2018) und eine erste kurze Phase bei Real Madrid (2018–2020) führte ihn der Weg 2020 zunächst zu CD Leganés. Dort sammelte er wertvolle Erfahrung in einer kompetitiven Umgebung, bevor er 2022 endgültig in die Jugendakademie der Königlichen zurückkehrte.

Bei Real Madrid durchlief er systematisch die U17, U18 und U19, ehe er unter Trainer Álvaro Arbeloa bei Reals Castilla (der B-Mannschaft) zum unumstrittenen Stammspieler avancierte. Arbeloa formte ihn gezielt zum modernen Verteidiger – physisch und taktisch reif. Im Januar 2025 rückte er offiziell in den Kader der Castilla auf, nur elf Monate später stand er bereits im Champions-League-Kader und debütierte in La Liga. Sein Aufstieg ist kein Blitzstart, sondern das Ergebnis konsequenter Arbeit und eines Umwegs, der ihn reifer machte.

Familie, Demut und „Hunger“

Trotz des schnellen Aufstiegs bleibt Valdepeñas bodenständig. Geboren in Madrid mit Wurzeln aus Asturien (sein Vater stammt von dort), ist die Familie sein Anker. Beim Debüt in Vitoria reiste die gesamte Sippe aus Madrid an – Mutter, Großmutter und weitere Verwandte feierten ihn hinterher herzlich.

Ein rührendes Bild: Der junge Verteidiger fiel direkt in die Arme seiner Großmutter. Auf Instagram (@valdee.21) mit über 298.000 Followern teilt er nur selten Persönliches, doch nach dem Debüt schrieb er emotional:

„Ich werde dieses Trikot einrahmen, um es jeden Tag anzusehen.“ Und weiter: „Ich habe Hunger, weiter besser zu werden.“ Diese Worte zeigen einen jungen Mann, der trotz des großen Namens Real Madrid noch immer hungrig und dankbar ist.

Spielerprofil - Physisches Monster mit modernem Stil

Valdepeñas verkörpert auf dem Platz den modernen Verteidiger, bei dem die physische Dominanz fast schon übermenschlich wirkt und ihn zu einem der auffälligsten Talente der La Fábrica macht. Mit seinen 1,88 Metern Körpergröße, der explosiven Sprungkraft und einer Grundschnelligkeit, die regelmäßig die 34-Km/h-Marke knackt – Werte, die er sogar mit Vinícius Júnior vergleichen kann –, dominiert er Zweikämpfe in der Luft wie am Boden und überbrückt Räume mit einer Leichtigkeit, die selbst erfahrene Stürmer ins Staunen versetzt.

Seine Ausdauer ist dabei kein Zufall: Er wiederholt Hochintensitätsläufe über die gesamte Spielzeit hinweg, ohne merklich nachzulassen, und verstärkt damit nicht nur die Defensive, sondern gibt dem Team insgesamt mehr Stabilität und Tiefe. Als Linksfuß bringt er zusätzlich eine elegante Komponente mit – präzise Aufbaupässe aus der Tiefe, progressive Ballführung unter Druck und sogar wuchtige Fernschüsse, die an sein großes Vorbild Federico Valverde erinnern.

Seine taktische Reife zeigt sich in der klugen Positionierung und dem Gespür für Gefahr; er grätscht selten ins Leere, rutscht gezielt in Zweikämpfe, ohne unnötige Fouls zu riskieren, und hält die Abwehrkette kompakt, statt sie in Bedrängnis zu bringen.

Das sind die Baustellen

Trotz dieser beeindruckenden Grundlagen ist Valdepeñas mit 19 Jahren noch längst kein fertiges Produkt, und genau hier liegt seine größte Herausforderung. Seine physische Überlegenheit überschattet bisweilen die technische Feinheit: Am Ball wirkt er zwar sicher und selbstbewusst, doch in hochpressenden, temporeichen Duellen gegen absolute Spitzenklasse fehlt ihm noch die letzte Präzision und Raffinesse im Dribbling oder im Spielaufbau.

Er ist noch etwas roh, braucht Zeit, um die Intensität und die physischen Anforderungen der absoluten Weltspitze – etwa die der Premier League, Bundesliga oder der Serie A dauerhaft zu meistern. Selbst in seinem La-Liga-Debüt gegen Alavés zeigte sich dieser Aspekt: Ein missglückter Versuch, die Abseitsfalle zu stellen, führte direkt zum Gegentreffer und erinnerte daran, dass Erfahrung und Feinschliff in kritischen Momenten noch notwendig sind.

Xabi Alonso selbst lobte nach dem Spiel zwar die Gesamtleistung, räumte aber intern ein, dass der Youngster in manchen Szenen noch an der letzten Konsequenz arbeiten muss. Diese Mischung aus roher, fast animalischer Kraft und dem klar erkennbaren Potenzial, technisch und taktisch noch zu wachsen, macht Valdepeñas jedoch so faszinierend. Er ist kein Spieler, der schon alles kann, sondern einer, der mit jedem Training und jedem Einsatz sichtbar reift – und genau das lässt die Fans von einer echten Zukunftspersönlichkeit in der Real-Defensive träumen.

Welches Potenzial bringt er mit?

Das Potenzial ist riesig – und wird längst von Top-Klubs erkannt. Die AC Milan, Eintracht Frankfurt und Arsenal London beobachten ihn intensiv, wobei die Rossoneri schon mit dem Berater verhandeln sollen und Tare ein sehr gutes Verhältnis zu diesem pflegt. Doch auch Real Madrid sieht in ihm einen langfristigen Baustein für die Zukunft. Xabi Alonso vertraute ihm sofort in der Startelf und lobte ihn öffentlich. Nach dem Debüt sagte Reals Ex-Trainer:

„Ich möchte Valdepeñas zu seinem Debüt und seiner herausragenden Leistung gratulieren. Er war ein konstanter Spieler.“

Später entschuldigte sich der Trainer sogar privat bei ihm, weil er eine einzelne Fehlaktion zu sehr hervorgehoben hatte – ein Zeichen, wie sehr er an dem Youngster glaubte. Doch unter Nachfolger Arbeloa kam der junge Spanier ironischerweise zu keiner einzigen Spielminute mehr. Dadurch häufen sich die Gerüchte über einen Abgang, da ihm die Perspektive bei den Königlichen aktuell fehle.

Mit seiner Vielseitigkeit, seiner physischen Überlegenheit und seiner mentalen Stärke könnte Valdepeñas in den nächsten Jahren den Sprung zur festen Größe in Europa schaffen. Ob als Innenverteidiger-Duo mit etablierten Stars oder als linker Außenverteidiger – er hat alles, um die nächste Generation Spaniens als Abwehrchef anzuführen. Ein Talent, das nicht nur physisch, sondern auch charakterlich überzeugt.

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