Die Bayern mit dem 5. Double seit 2013

Vor der abgelaufenen Saison hatten sich einige Teams berechtigte Hoffnungen gemacht, die Dominanz der Bayern aus den letzten Jahren zu beenden. Allen voran die Dortmunder, die auf dem Transfermarkt zugeschlagen hatten.

Doch am Ende jubelten wieder einmal die Münchner. Mit einer dann doch souverän gewonnenen Meisterschaft und dem Sieg im DFB-Pokal.

Somit haben die Bayern das Double aus dem Vorjahr verteidigt. Insgesamt hat der Rekordmeister im abgelaufenen Jahrzehnt fünfmal das Double geholt. 2013 gab es sogar das Triple, 2014 und 2016 hatte der BVB im Finale das Nachsehen und 2019 setzte man sich in Berlin gegen Eintracht Frankfurt durch.

Ein Ende der Dominanz ist nicht in Sicht

Die Bayern erinnerten in den letzten Monaten an die Guardiola-Ära. Von 2013 bis 2016 spielten die Münchner unter dem spanischen Erfolgstrainer einen attraktiven und erfolgreichen Fußball, wie es ihn wohl noch nie in der über 100-jährigen Vereinsgeschichte gab.

Ein Grund für den augenblicklichen Erfolg ist sicherlich Trainer Hansi Flick, der von allen Seiten das vollste Vertrauen genießt. Besonders bei den Spielern kommt der Coach an. Sein Vertrag läuft noch drei Jahre und es sieht so aus, dass Hansi Flick mit den Bayern eine goldene Ära prägen kann.

Die letzte Saison hat auch gezeigt, dass die Münchner den mit Abstand besten Kader der Bundesliga haben. Dieser wurde nun mit Leroy Sané noch einmal verstärkt. Eine erneute Meisterschaft scheint da wohl nur noch Formsache. Doch bekanntlich ist der Anspruch der Bayern, im Konzert der Großen in Europa mitzuspielen. Mit dem aktuellen Team ist das absolut möglich. Das hat auch die bisherige Saison in der Königsklasse gezeigt.

50 nationale Titel

Karl-Heinz Rummenigge betonte am Samstagabend stolz, dass die Münchner soeben den 50. nationalen Titel gewonnen hatten. 20 Erfolge im DFB-Pokal sind es inzwischen. Dazu kommen 30 deutsche Meisterschaften. Zum Vergleich, der Finalgegner aus Leverkusen kommt auf einen nationalen Titel und Spieler wie Franck Ribéry oder Thomas Müller haben mehr Meistertitel als der BVB feiern können.

26 nationale Titel in diesem Jahrtausend

Seit der Saison 1999/2000 holte der Rekordmeister 15 deutsche Meisterschaften und 11 Erfolge im DFB-Pokal. Man kann da schon fast von Langeweile sprechen, aber ist eben auch das Ergebnis von hervorragender Arbeit. Dazu kommt die Siegermentalität, die den ganzen Verein auszeichnet.

Bayernfans freut sicherlich die Dominanz, doch der Bundesliga, und auch den Münchnern selbst, würde mehr Konkurrenz im Titelkampf guttun. Das würde den Rekordmeister zum Beispiel im europäischen Wettbewerb pushen und am Ende ihm auch zu Gute kommen.

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