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Kickfieber Christian
Analyse Sascha Boey FC Bayern Muenchen Gehalt

(IMAGO / HMB-Media)

Wie viel verdient Sascha Boey beim FC Bayern?

Wer nicht regelmäßig das Transfergeschehen beim FC Bayern verfolgt, wird sich zuletzt verwundert die Augen gerieben haben. Denn beim Bundesligaspiel der Münchner gegen RB Leipzig wurde Sascha Boey in der Schlussphase eingewechselt. Eigentlich hatten die Klubbosse im Sommer erklärt, dass der 26-Jährige keine Zukunft mehr in der Isarstadt hätte, doch inzwischen gehört Sascha Boey wieder zum Profikader. Aber was verdient einer der größten Bayern-Flop der letzten Jahre beim deutschen Rekordmeister?
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 20 Oktober 2026, 12:30

Angefangen hatte es im Januar 2024 mit einem Versprechen. Für die stolze Ablösesumme von 35 Millionen Euro kam der Rechtsverteidiger von Galatasaray Istanbul, wo er starke Leistungen ablieferte und zum Publikumsliebling avancierte. So war auch ein Teil der Galatasaray-Mannschaft enttäuscht über den Wechsel.

Der Start in München verlief für Sascha Boey jedoch mehr als holprig. Auch weil er mit einem unsicheren Passspiel, technischen Defiziten und einem schwachen Defensivverhalten auffiel. Zudem kamen immer wieder Verletzungsprobleme hinzu und so bestritt der ehemalige französische U21-Nationalspieler bislang auch nur 25 Bundesligaspiele für die Bayern, in denen er meistens enttäuschte.

Folgerichtig war die Leihe zu Galatasaray zur Rückrunde der vergangenen Saison.

Geplatzte Wechsel

Bei seinem Ex-Club blühte Sascha Boey wieder etwas auf. Trotzdem verpflichtete der türkische Rekordmeister ihn nicht fest, was an der geforderten Ablösesumme lag und auch an der Ausländerregelung in der Süper Lig.

Auch andere Wechsel scheiterten, obwohl der Marktwert des Rechtsverteidigers inzwischen auf 7 Millionen Euro geschrumpft ist, was unter dem Strich auf jeden Fall immer ein Verlustgeschäft für den FC Bayern bedeutet. Doch weil Sascha Boey in München einen Vertrag bis 2028 hat, wird auch ein Gehalt fällig.

Dieses soll laut Focus Online 3 Millionen Euro im Jahr betragen, was einem Monatsgehalt von 250.000 Euro entspricht. Geld, was der deutsche Rekordmeister woanders einplanen könnte.

Jedenfalls hat der Franzose in dieser Saison 13 Spielminuten absolviert und es ist davon auszugehen, dass der Rechtsverteidiger die kommenden Wochen und Monate Partien höchstens als Auswechselspieler bestreiten wird. Die Bayern wiederum hoffen, dass sich in der nächsten Wechselperiode ein Abnehmer für den Transferflop findet.

Missverständnisse gab es in der FCB-Geschichte aber schon zu Genüge. Da ist Sascha Boey beileibe kein Einzelfall. Man denke nur einmal an Bernardo, Alan McInally oder Edson Braafheid. 

Was macht eigentlich Martin Dahlin

(IMAGO / Kolvenbach)

Was macht eigentlich Martin Dahlin?

Es gibt Stürmer, die eine eingebaute Torgarantie haben. Martin Dahlin war so einer, obwohl seine Karriere nur zwölf Jahre dauerte. Bei Malmö FF begann er mit dem Toreschießen. So erzielte der Stürmer für Malmö zwischen 1987 und 1991 in 87 Ligaspielen 45 Treffer. In der schwedischen Nationalmannschaft stehen aus 60 Länderspielen 29 Tore zu Buche.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 20 Oktober 2026, 12:00

Doch in Deutschland bekannt wurde Martin Dahlin durch seine Zeit bei Borussia Mönchengladbach, als er dort von 1991, mit einer kurzen Unterbrechung, bis 1997 spielte. In einer Ära, die für die Gladbacher besonders erfolgreich war. Mit Teilnahmen am internationalen Geschäft und dem Sieg im DFB-Pokal 1995, Gladbachs letztem Titel.

Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass der sportliche Abstieg der Borussia zum Ende der 1990er-Jahre auch mit dem Weggang Martin Dahlins zu tun hat. Denn der Schwede lieferte bis 1997 immer ab. Mit stolzen 60 Toren in 125 Bundesligaspielen. Darüber hinaus erzielte Martin Dahlin das schnellste Tor der VfL-Bundesligageschichte sowie den 2.000 Bundesligatreffer der Gladbacher Historie.

Würden ihn die „Fohlen“ heute verpflichten, hätten sie einen Stürmer in ihren Reihen, der rechnerisch in jedem zweiten Spiel trifft, was etwa 14-17 Treffer pro Saison bedeuten würde.

Spielerberater in Schweden

Erfolge des schwedischen Fußballs bei großen Turnieren sind relativ überschaubar. Doch bei der WM 1994 erreichten die Skandinavier das Halbfinale. Nicht zuletzt Dank vier Turniertreffer von Martin Dahlin. Auch bei der Heim-EM 1992 kam die schwedische Auswahl mit Martin Dahlin unter die vier besten Mannschaften.

Dementsprechend ist der mittlerweile 58-Jährige in seiner Heimat bekannt, obwohl der Ex-Profi selten die Öffentlichkeit sucht.

Stattdessen arbeitet Martin Dahlin mit seiner Spieleragentur „MD Management“ eher im Hintergrund und fast ausschließlich nur mit schwedischen Spielern. Den höchsten Marktwert seiner betreuten Profis hat der Schwede Gabriel Gudmundsson von Leeds United (25 Millionen Euro). Dahinter folgen Frankfurts Love Arrhov und Neo Jönsson, der bei IK Sirius unter Vertrag steht, mit jeweils 5 Millionen Euro.

Insgesamt hat „MD Management“ 82 Profis unter Vertrag, von denen 32 in einer ersten Liga spielen.

Privat musste Martin Dahlin dagegen unlängst eine Scheidung verkraften, doch inzwischen ist er wieder liiert. In Mönchengladbach denkt man dagegen gerne an Martin Dahlin zurück. Nicht nur wegen seiner vielen Tore.

Analyse Vincenzo Grifo SC Freiburg

(IMAGO / STEINSIEK.CH)

Unbesungene Helden - Vincenzo Grifo

Im schnelllebigen Fußballgeschäft werden immer wieder Stars hervorgebracht. Auch zahlreiche Transfers gehören zum Profigeschäft. Zudem wird permanent über reichweitenstarke Fußballclubs berichtet, wie etwa über den FC Bayern oder über Borussia Dortmund. Da ist es im eher beschaulichen Freiburg eher ruhig, obwohl der dort ansässige Sportclub derzeit die Bundesliga aufmischt.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 13 Oktober 2026, 12:30

Da gerät ein Held der vergangenen Jahre ein wenig in Vergessenheit, der bei den Breisgauern immer abgeliefert und fast 300 Bundesligaspiele absolviert hat. Auch weil ein über 10 Jahre jüngerer Derry Scherhant im Begriff ist, Vincenzo Grifo auf seiner Position im linken offensiven Mittelfeld den Rang abzulaufen.

So kommt der 33-Jährige in dieser Saison auf vier von möglichen fünf Bundesligaeinsätzen, von denen er allerdings nie in der Startelf stand. Dagegen kann der gebürtige Pforzheimer bislang lediglich 63 Spielminuten vorweisen.

Doch wer den SC Freiburg und seine Verantwortlichen kennt, weiß, dass dem jahrelangen Stammspieler, der nun im Spätherbst seiner Karriere angekommen ist, irgendwann ein würdiger Abschied bereitet wird. Und vielleicht nimmt Vincenzo Grifo in dieser Spielzeit noch einmal eine tragende Rolle ein. Etwa durch seine unvergleichlichen Eckbälle und Freistöße oder seine Torgefährlichkeit. Zumal die Freiburger die Doppelbelastung aus Bundesliga und Europapokal stemmen müssen.

Mit Unterbrechung seit 2015 in Freiburg

Nach Stationen in Hoffenheim, Dresden und beim FSV Frankfurt wechselte Vincenzo Grifo zur Saison 2015/16 zum Sportclub. Dieser war gerade unglücklich aus der Bundesliga abgestiegen. Trotzdem hielt man damals an Trainer Christian Streich fest.

Auch Dank Vincenzo Grifos 14 Toren und 15 Assists stiegen die Freiburger sofort wieder in Deutschlands Beletage auf, wo man sich bis heute behaupten kann.

Vincenzo Grifo suchte derweil zwischen 2017 und 2019 sein Glück bei den vermeintlich größeren Gladbachern und bei der TSG Hoffenheim. Aber schließlich gab es die Rückkehr zum SC Freiburg, wo der Mittelfeldspieler fortan zum Leistungsträger wurde, der mit zahlreichen Toren und Vorlagen glänzte und zudem der Mann für die Standards beim Sportclub war.

Skandale sucht man beim neunfachen italienischen Nationalspieler vergeblich. Eher ist der 33-Jährige seit 2018 mit seiner langjährigen Freundin verheiratet, mit der er drei Kinder hat.

Man darf gespannt sein, wohin es Vincenzo Grifo nach seiner Karriere zieht. Es ist durchaus vorstellbar, dass die Freiburger ihm eine Position anbieten. Als jahrelanger Identifikationsfigur, Publikumsliebling und einem Gesicht des Sportclubs in der Bundesliga der letzten zehn Jahre.

Was macht eigentlich Jakub Blaszczykowski

(IMAGO / Sven Simon)

Was macht eigentlich Jakub Blaszczykowski?

Im September 2024 fand das sogenannte „Abschiedszczspiel“ fur die langjährigen BVB-Spieler Jakub Blaszczykowski und Lukas Piszczek im ausverkauften Signal Iduna Park und mit Beteiligung von Jürgen Klopp statt. Während Lukas Piszczek danach beim BVB als Co-Trainer einstieg, hat sich Jakub Blaszczykowski weitgehend aus dem Fußballgeschäft zurückgezogen.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 9 Oktober 2026, 11:00

Doch in seiner polnischen Heimat ist „Kuba“ nach wie vor ein Star. Auch weil er mit den Polen an drei Europameisterschaften teilnahm und sogar bei der Heim-EM 2012 als deren Kapitän fungierte.

Aber auch in der Bundesliga hat der mittlerweile 40-Jährige seine Spuren hinterlassen. Etwa als Teil der legendären Dortmunder Meistermannschaften 2011 und 2012.

Zur Saison 2007/08 wechselte Jakub Blaszczykowski zum Revierclub, für den er ganze acht Jahre spielte.

Nach einem kurzen Intermezzo beim AC Florenz kehrte „Kuba“ 2016 noch einmal in die Bundesliga zurück, um für zwei Jahre für den VfL Wolfsburg aufzulaufen.

Schließlich gab es die Rückkehr zu seinem Herzensklub Wisla Krakau, mit dem er 2005 polnischer Meister geworden war. Für die Krakauer spielte Jakub Blaszczykowski für einem symbolischen Monatslohn von 500 Zloty, was umgerechnet 116 Euro waren. Stattdessen spendete er sein komplettes Gehalt für örtliche Waisenhaus und unterstützte darüber hinaus die finanziell angeschlagenen Krakauer. Bei Wisla endete dann auch 2023 die Karriere des 109-maligen polnischen Nationalspielers.

Geschäftsmann und eigene Beauty-Marke

Man kann davon ausgehen, dass Jakub Blaszczykowski bei Borussia Dortmund sehr gut verdient hat und daher finanziell unabhängig ist. Und so kann er auch etwas ausprobieren. Zum Beispiel mit einer eigenen Gesichtspflegelinie. Die Marke „ICON 16 by Kuba Blaszczykowski“ ist mittlerweile sogar bei Rossmann erhältlich. Und auch direkt über die offizielle Marke.

Aufgrund seines emotionalen Abschiedsspiels ist „Kuba“ nach wie vor eng mit den Dortmundern verbunden und tritt ab und zu im BVB-TV auf.

Hin und wieder äußert sich Jakub Blaszczykowski zum aktuellen Fußballgeschehen. Mehr jedoch in seiner polnischen Heimat als in Deutschland.

Analyse Joshua Kimmich FC Bayern Muenchen

(IMAGO / HMB-Media)

Mehr Deutsche Meisterschaften als der BVB

Joshua Kimmich steht gerade in der Kritik. Ein Schicksal, was zahlreiche Fußballer im Herbst ihrer Karriere erleben mussten. Aber noch immer ist der 31-jährige Leistungsträger des FC Bayern und auch Kapitän der deutschen Nationalmannschaft. Doch Jüngere kommen nach und so hat Joshua Kimmich auf einmal mit Aleksandar Pavlovic (22) und Tom Bischof (21) Konkurrenz in der Mittelfeldzentrale, die im gleichen Club und ebenfalls im DFB-Team spielen.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 9 Oktober 2026, 10:00

Nun ist es jedoch nicht so, dass Joshua Kimmich auf einmal die Bank droht. Dazu ist der erfahrene Bundesligaspieler für die Münchner zu wichtig, die darüber hinaus sehr viele Partien zu bestreiten haben.

Aber immer mehr Experten hinterfragen die Spielweise und die Stärken des 31-Jährigen. Zu langsam und zu schwach im defensiven Zweikampf lauten häufige Vorwürfe. Dazu verschleppe er oft das Spiel seiner Mannschaften. In der Bundesliga würde das alles häufig genügen, weil der deutsche Rekordmeister seinen Gegnern meistens überlegen ist, doch in 50:50-Begegnungen, etwa in der Champions League, würden dann Probleme auftauchen.

Da ist vielleicht etwas dran und so haben die Bayernbosse vor dieser Saison das langjährige FCB-Mittelfeldduo Kimmich/Goretzka gesprengt.

Unglücklich in der Nationalmannschaft

Joshua Kimmich kann 116 Länderspiele vorweisen. Doch er ist auch der einzige Spieler in der DFB-Geschichte, der mehr als 100 Länderspiele bestritten und keinen Titel bei einer WM oder EM gewonnen hat.

Im Gegenteil, die letzten drei Weltmeisterschaften verliefen für Joshua Kimmich und die deutsche Meisterschaft äußerst enttäuschend.

Nach dem Turnier in Nord- und Mittelamerika war sogar zu hören, dass einige Akteure des Nationalteams bei Joshua Kimmichs Ehrgeiz häufig abgewunken hätten, weil „es einfach drüber war“.

Man kann aber davon ausgehen, dass der Mittelfeldspieler zumindest noch bei der nächsten Europameisterschaft dabei sein wird. Bei der WM 2030 ist Joshua Kimmich bereits 35 Jahre alt und daher ist es fraglich, ob er dann noch Teil des DFB-Teams ist.

Zehn Deutsche Meisterschaften mit Bayern München

Zur Saison 2015/16 wechselte der gebürtige Rottweiler zum FC Bayern. Seitdem hat er 328 Bundesligaspiele für die Münchner absolviert und fast immer eine gute Leistung gezeigt.

Sein Vertrag läuft noch bis 2029 und dann hätte Joshua Kimmich ganze 14 Jahre beim deutschen Rekordmeister gespielt. Was ihn auch in eine Reihe von FCB-Legenden einreihen würde.

Die bislang gewonnenen zehn Deutschen Meisterschaften können sich ebenfalls sehen lassen, was mehr Meistertitel bedeuten als zum Beispiel der BVB in seiner fast 120-jährigen Vereinsgeschichte erringen konnte. Darüber hinaus hat Joshua Kimmich 2020 die Champions League gewonnen. Wie auch mehrmals den DFB-Pokal. 

Aufgrund seiner jahrelangen guten Gehälter hat der 31-Jährige zudem finanziell ausgesorgt. Insofern kann er die momentane Kritik an ihm vielleicht auch etwas gelassener nehmen. Doch wer Joshua Kimmich kennt, weiß, dass er immer noch gierig auf Erfolge und Titel ist. Am besten noch einmal in der Champions League.

Was macht eigentlich Peter Stoeger

(IMAGO / Harald Dostal)

Was macht eigentlich Peter Stöger?

Er gilt in Österreich als bekanntester Fußballspieler und Trainer. Auch in der Bundesliga hat Peter Stöger seine Spuren hinterlassen. Doch die letzte Zeit verlief für den 60-Jährigen weniger erfolgreich. Aber was macht der Österreicher inzwischen?
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 29 September 2026, 11:00

Erstaunlich in seiner Karriere ist, dass Peter Stöger über vier Jahre beim 1. FC Köln war, was für Trainer eigentlich ein Schleudersitz ist. Mit den Rheinländern stieg er jedoch in der Saison 2013/14 in die Bundesliga auf, um sich dann dort die kommenden Jahre zu etablieren und 2016/17 sogar die Qualifikation für die Europa League zu schaffen.

Peter Stöger ging 2017/18 sogar in seine fünfte Spielzeit als Kölner Trainer, ein Novum seit der Vereinsgründung der Domstädter im Jahr 1948, aber unglücklicherweise ging der Saisonstart mit drei Punkten aus den ersten 14 Spielen in die Hose, sodass der langjährige Erfolgscoach am 10. Dezember 2017 beurlaubt wurde.

Eine Woche später griff der BVB zu, der Peter Stöger als Nachfolger des glücklosen Peter Bosz verpflichtete. Wohl auch, um auf der Trainerposition etwas Langfristiges zu haben. Obwohl der Österreicher die Dortmunder von Platz 7 noch in die Champions League führte, wurde der Vertrag seitens des Revierclubs nicht verlängert. Somit verabschiedete sich der 65-malige österreichische Nationalspieler aus der Bundesliga. Bis heute.

Glücklose Engagements

Nach seiner Tätigkeit beim BVB erfolgte eine einjährige Auszeit, um dann zum dritten Mal in einer verantwortlichen Position zu Austria Wien zu wechseln. Erst als Sportdirektor, später als Trainer.

Der Erfolg mit der Austria blieb jedoch aus, da man zweimal in die Abstiegsplayoffs um den Klassenerhalt musste.

Schließlich unterschrieb Peter Stöger zur Saison 2021/22 beim ungarischen Rekordmeister Ferencvaros Budapest. Nach einem durchwachsenen Saisonstart und einer Niederlage gegen einen Abstiegskandidaten wurde der Österreicher jedoch schon im Dezember 2021 entlassen.

Danach ging es zurück in seine Heimat in die 2. Liga zu Admira Wacker in der Funktion eines Sportdirektors. Unter seiner Leitung wurde jedoch der Aufstieg in die österreichische Bundesliga zweimal verpasst.

Auch die anschließende Trainerrückkehr zu Rapid Wien blieb unglücklich. Trotz eines erfolgreichen Starts wurde Peter Stöger nach nicht einmal fünf Monaten im November 2025 bei den Wienern entlassen. Seitdem ist der 60-Jährige vereinslos.

Eine Rückkehr in die Bundesliga ist eher unwahrscheinlich, aber Peter Stöger hat als Österreicher in Deutschland auch etwas Bleibendes erreicht. Nicht nur die längste Amtszeit beim 1. FC Köln und das Erreichen der Champions League mit Borussia Dortmund, sondern auch den Fußballspruch des Jahres 2016 mit der Aussage: „Ich habe dem Linienrichter meine Brille angeboten. Auch das hat er nicht gesehen.“

Christian

Christian

Enthusiast, Romantiker und leidenschaftlicher Anhänger des Fußballs

Seine erste Fußballweltmeisterschaft erlebte Christian 1986. Seitdem ist Fußball seine Leidenschaft. Speziell die Fußballbundesliga und die europäischen Klubwettbewerbe haben es ihm angetan. Natürlich sieht er manche aktuelle Entwicklungen im Profifußball kritisch, aber Christian liebt den Fußball und so erträgt er auch eine Klub-WM und eine überladene Weltmeisterschaft mit 48 Teams.