Christian

Die Rückrundentabelle der Bundesliga

In der Bundesliga sind schon einige Entscheidungen gefallen. Beispielsweise in der Meisterfrage und auch drei Champions-League-Teilnehmer stehen schon fest. Zudem ist sicher, dass der 1. FC Köln und Union Berlin in der nächsten Saison europäisch spielen werden. Doch wie sieht eigentlich die Rückrundentabelle aus? Konnten sich hier Clubs nach oben arbeiten? Oder gibt es sogar Verlierer? (Foto: IMAGO / MIS)

Seit dem 31. Spieltag ist klar, dass sich der FC Bayern erneut die Deutsche Meisterschaft sichern konnte. Dies ist vor allen Dingen darauf zurückzuführen, dass die Münchner in der Hinrunde 43 Punkte sammeln konnten und da bereits ein Polster von neun Zählern auf den ärgsten Verfolger Borussia Dortmund aufgebaut hat.

Schaut man sich jedoch die Rückrundentabelle an, so entdeckt man, dass sich der BVB in diesem Kalenderjahr auf Augenhöhe mit dem deutschen Rekordmeister befand. So kommt der Revierclub 2022 auf 32 Punkte. Die Bayern können lediglich einen Zähler mehr vorweisen. Daher hat sich die deutsche Meisterschaft bereits schon in der Hinrunde entschieden. Auf 35 Punkte in diesem Jahr kommt sogar RB Leipzig. Doch die Sachsen sammelten in der Hinrunde lediglich 22 Zähler, was ein Eingreifen in den Meisterschaftskampf verhinderte.

Hoffenheim der große Verlierer, Hertha und Bielefeld die schwächsten Rückrundenteams

Nach 17 Spieltagen befand sich die TSG Hoffenheim mit 28 Punkten und Platz fünf klar auf Europapokalkurs. Doch nach acht Niederlagen in diesem Kalenderjahr und nur 18 Zählern mussten sich die Kraichgauer von diesem Traum verabschieden. Dagegen landen der 1. FC Köln und Union Berlin in der Rückrundentabelle mit jeweils 27 Punkten auf den Rängen fünf und sechs.

Mit der Hinrundenausbeute von 25 bzw. 27 Zählern konnten sich die Domstädter und die Eisernen die Teilnahme am internationalen Geschäft sichern.

21 Punkte hatte die Hertha nach der Hinrunde vorzuweisen, was für Platz elf reichte. Doch dass die Berliner sich immer noch im Abstiegskampf befinden, ist darauf zurückzuführen, dass danach lediglich zwölf Zähler dazukamen. Die Bilanz von Arminia Bielefeld in der Rückrunde mit elf Punkten ist sogar noch schlechter und so müssen die Ostwestfalen wohl den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

Für die Fürther war die Bundesliga lange Zeit eine Nummer zu groß. So kam die Spielvereinigung in der Hinrunde auf sehr schwache fünf Punkte. In der Rückrunde war die Konkurrenzfähigkeit der Fürther wenigstens ein bisschen gegeben und so konnten 13 Zähler gesammelt werden, was aber den Abstieg auch nicht verhinderte.

Teile den Post
Christian

Klaus Gjasula – ein echter Kultspieler

Im Fußball wird immer wieder gerne behauptet, dass es keine „echten Typen“ mehr gibt. Klaus Gjasula von Darmstadt 98 wäre aber solch einer. Denn der 32-Jährige fällt immer wieder durch seine Gelbe-Karten-Statistik auf. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

So hat Klaus Gjasula in dieser Saison in 23 Ligaeinsätzen elf Gelbe Karten erhalten. Dazu sah er einmal Gelb-Rot und flog einmal mit glatt Rot vom Platz.

In den Geschichtsbüchern der 1. Fußballbundesliga steht der defensive Mittelfeldspieler sowieso schon.

Da Klaus Gjasula in der Saison 2019/20 im Trikot des SC Paderborn 17 Verwarnungen erhalten hatte. Vorher hielt Tomasz Hajto mit 16 Gelben Karten diesen Rekord.

Auch als Drittligaspieler fiel der gebürtige Albaner schon durch rüdes Verhalten auf. In der Spielzeit 2016/17 kommt Klaus Gjasula für den Halleschen FC auf 15 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte in 30 Partien. Die Folgesaison brachte dann 12 Gelbe Karten aus 23 Begegnungen ein.

Schließlich wechselte Klaus Gjasula zur Spielzeit 2018/19 zum damaligen Zweitligisten Paderborn. Seine Bilanz im ersten Jahr: 24 Spiele, 12 Gelbe Karten. „Eisenfuß“ wäre wohl die passende Bezeichnung für Klaus Gjasula, der zudem noch lange Zeit durch einen martialischen Helm auffiel, der an einen Gladiator erinnerte.

Prädikat „Herausragend“ vom Kicker

Andererseits hat es Klaus Gjasula auch in die albanische Nationalmannschaft geschafft. Sein Debüt feierte er im Alter von 29 Jahren und kann inzwischen 17 Länderspiele vorweisen.

Bis auf eine Ausnahme, beim kurzen Gastspiel in Hamburg, war Klaus Gjasula zudem immer Stammspieler und zeitweise sogar Kapitän in seinen jeweiligen Mannschaften. Und auch sein aktueller Club Darmstadt weiß um die Qualitäten des Abräumers. Zumal ihn das Fachmagazin Kicker in der Winterpause das Prädikat „Herausragend“ für das defensive Mittelfeld verlieh.

Doch durch seine vielen Gelben Karten hat der 32-Jährige Spuren im deutschen Fußball hinterlassen und man wird sich auch nach dem Karriereende an Klaus Gjasula zurückerinnern. Der ungewöhnliche Vorname für einen in Tirana geborenen ist übrigens auf die ZDF-Kultserie „Die Schwarzwaldklinik“ zurückzuführen. Die Mutter von Klaus Gjasula war ein großer Fan dieser Serie und nannte ihre beiden Söhne Klaus und Jürgen, nach dem Schwarzwaldklinik-Hauptdarsteller Klaus-Jürgen Wussow. Die Familie Gjasula wohnt im Übrigen seit vielen Jahren in Freiburg. Auch das ist eine Geschichte, die eines Kultspielers würdig ist.

Teile den Post
Christian

Die Bilanz von Felix Magath

Mitte März, nach dem 26. Spieltag, hat Felix Magath das Traineramt bei Hertha BSC übernommen. Die Berliner standen damals mit 23 Punkten auf einem direkten Abstiegsplatz. Feuerwehrmann Felix Magath blieben acht Spieltage Zeit, um den Hauptstadtclub vor dem Abstieg zu bewahren. (Foto: IMAGO / Matthias Koch)

Zwei Partien vor Saisonende sind die Berliner zwar noch immer nicht gerettet, doch der Vorsprung auf den Relegationsplatz, den der VfB Stuttgart einnimmt, beträgt zumindest vier Punkte.

Dabei war die Stimmung bei der Hertha zu Ostern auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt, nachdem das Hauptstadtderby gegen Union 1:4 verlorenging. Einige Fans forderten daraufhin, dass die Hertha-Spieler ihre Trikots ausziehen, da sie es nicht „wert wären“ dieses zu tragen.

Mehr Demütigung für Profis gibt es kaum und damals war nicht klar, wie sich der Verein aus dem Schlamassel befreien könnte. Zumal in der Vorwoche auch gegen Bayer Leverkusen 1:2 verloren wurde.

Der erfahrene Felix Magath war nun gefragt. Anscheinend hat „Quälix“ Magath, der übrigens nichts gegen diesen Spitznamen hat, die richtigen Maßnahmen ergriffen, denn das kommende Spiel wurde beim FC Augsburg 1:0 gewonnen.

10 Punkte aus 6 Begegnungen

Danach hatten die Berliner das wegweisende 6-Punkte-Spiel gegen den VfB Stuttgart vor der Brust. Diese Partie durfte auf keinen Fall verlorengehen, doch Davie Selke brachte den Hauptstadtclub früh auf die Siegerstraße. Ishak Belfodil besorgte schließlich in der Nachspielzeit den 2:0-Endstand.

Die Hertha hatte sich nun ein Polster von vier Punkten auf die Stuttgarter erarbeitet. Dieses konnte durch ein 1:1 bei Arminia Bielefeld, was trotz des späten Gegentores ein wichtiger Punktgewinn war, am letzten Wochenende behauptet werden.

Unter dem Strich hat Felix Magath mit seinem neuen Team zehn Punkte aus sechs Partien geholt (3 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen), was die Bilanz eines Europapokalanwärters ist.

Aber die momentan geholten 33 Punkte könnten immer noch zu wenig sein. Andererseits würde der Klassenerhalt feststehen, sollte sich der VfB Stuttgart noch eine Niederlage erlauben. Das könnte bereits am 33. Spieltag geschehen, da die Schwaben zu den Bayern in die Allianz Arena müssen. Die Münchner werden wohl bei dieser Begegnung anders zu Werke gehen als bei ihrem Peinlich-Auftritt in Mainz.

Die Hertha wiederum könnte gegen die 05er mit einem Sieg den Klassenerhalt endgültig sichern. Felix Magath hätte dann etwas geschafft, was ihm die Wenigsten zugetraut haben. Und auch Hertha-Sportdirektor Fredi Bobic dürfte tief durchatmen.

Teile den Post
Christian

Was macht eigentlich Klaus Augenthaler?

Er trug über 15 Jahre das Trikot des FC Bayern und absolvierte für die Münchner 545 Partien. Siebenmal wurde Klaus Augenthaler Deutscher Meister und holte dreimal den DFB-Pokal. Dazu gewann der langjährige Bayern-Kapitän (1984-1991) mit der deutschen Nationalmannschaft 1990 in Rom den WM-Titel. Doch was macht Klaus Augenthaler heute? (Foto: IMAGO / kolbert-press)

Sein Finaltrikot von jener Fußballweltmeisterschaft ist im Bayernmuseum in der Allianz Arena zu bewundern. Doch „Auge“, so wurde der Abwehrspieler wegen seiner hervorragenden Spielübersicht genannt, kommt insgesamt nur auf 27 Länderspiele.

In Erinnerung geblieben ist Klaus Augenthaler vor allen Dingen als eine der prägenden Figuren des FC Bayern der 1980er Jahre. In diesem Jahrzehnt gewannen die Münchner unter anderem mit Udo Lattek dreimal in Serie die Deutsche Meisterschaft.

Drei Spielszenen in der Karriere von Klaus Augenthaler sind besonders einprägsam. Zum einen erzielte der Libero 1989 das „Tor des Jahrzehnts“, als er von der Mittellinie im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt traf. Aber auch das Foul an Rudi Völler, woraufhin dieser ein halbes Jahr verletzt ausfiel und Klaus Augenthaler Morddrohungen erhielt, blieb haften.

Und dann war da noch diese tragische Szene im Halbfinale des Europapokals der Landesmeister 1991 gegen Roter Stern Belgrad, als Klaus Augenthaler in der Schlussphase eine Bogenlampe fabrizierte, die Bayern-Torhüter Raimond Aumann nicht parieren konnte.

FC Bayern World Squad Head Coach und Klubrepräsentant

1991 beendete Klaus Augenthaler auch seine Laufbahn. Die Münchner erlebten die kommenden Jahre eine sportliche Talfahrt. Wohl auch, weil der Erfolgsmensch Klaus Augenthaler auf dem Platz fehlte. Dieser war jedoch bei den Bayern 1992 als Co-Trainer eingestiegen und assistierte unter anderem Giovanni Trapattoni und Otto Rehhagel.

Auf sanftem Druck der Bayernbosse wurde Klaus Augenthaler 1998 schließlich selbst Cheftrainer und coachte in der Folgezeit den Grazer AK, den 1. FC Nürnberg, Bayer Leverkusen, den VfL Wolfsburg und die SpVgg Unterhaching. Mit überschaubarem Erfolg.

In der Saison 2016/17 gab es noch ein kurzes Intermezzo beim Bayernligisten SV Donaustauf. Danach kehrte der heute 64-Jährige zu seinem Herzensverein zurück und ist seit 2017 offizieller Klubrepräsentant.

Doch Klaus Augenthaler leitet als Cheftrainer auch den FC Bayern World Squad. Dieses Projekt gibt U19-Spielern aus strukturschwachen Regionen des Globus die Chance, sich den Traum vom Profifußball zu verwirklichen. Talente können sich mit einem Video beim FC Bayern bewerben und werden im Erfolgsfall zu einem Trainingslager eingeladen. 2021 fand der FC Bayern World Squad erstmals statt. In diesem Jahr soll es eine Neuauflage geben. Mit Klaus Augenthaler als Head Coach.

Dessen sieben Meistertitel waren übrigens sehr lange Rekord, bis Mehmet Scholl 2006 diese Marke mit seiner achten Deutschen Meisterschaft übertrumpfte.

Teile den Post
Christian

Was sich „Fußballfans“ anmaßen

Die Bilder mit den Hertha-Profis, die ihre Trikots auf Druck einiger ihrer Fans ausziehen mussten, machten am Wochenende medial die Runde. Verantwortliche der Berliner, und nicht wenige Experten, verurteilten diese Aktion. Wieder einmal wurde eine Grenze von einer kleinen Gruppe überschritten, die sich in diesem Fall laut Hertha-Sportdirektor Fredi Bobic „zu viel herausgenommen hat“. (Foto: IMAGO / camera4+)

Die Frage stellt sich nun, was als Nächstes kommt? Wobei es auch schon in der Vergangenheit zu Grenzüberschreitungen kam.

Man denke nur einmal an die Jagdszenen, die in der letzten Saison an der Arena Auf Schalke stattgefunden haben. Die Spieler der Gelsenkirchener wurden damals von einem aufgebrachten Mob bedrängt und durch die Nacht gejagt.

Sicherlich hatten die Schalker Spieler in diesen Augenblicken unglaubliche Angst und mussten um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten. Ein absolutes No Go, was sich aber schon ähnlich beim 1. FC Köln abgespielt hat. Oder man denke an aufgebrachte Stuttgarter und Hamburger Fans, als Abstiege „ihres Vereins“ feststanden.

In Erinnerungen geblieben sind auch die Beleidigungen und Schmähungen gegenüber Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp.

Wem gehört der Fußball?

Fußball ist weltweit gesehen die Sportart Nummer 1. Auch in Deutschland. Hierzulande fiebern Millionen Fans mit, wenn in den Bundesligastadien und in Europas Fußballtempeln der Ball rollt.

Doch es bleibt festzuhalten, dass 80-85 Prozent der deutschen Fußballfans Fernsehzuschauer sind. Mehrere hunderttausend strömen am Wochenende in die Stadien. Darunter die Mitglieder der aktiven Fanszenen bzw. der Ultras.

Diese sind für fantastische Choreografien und stimmungsvolle Gesänge bekannt. Dann gibt es die Trittbrettfahrer, die die große Fußballbühne für ihre eigenen Interessen, nutzen. Etwa, um Gewalt zu verbreiten oder einfach nur um ihren Aggressionen freien Lauf zu lassen.

Welches Klientel am Samstag für die skandalöse Trikot-Aktion verantwortlich war, bleibt abzuwarten, doch es kann nicht sein, dass erneut eine verschwindend geringe Minderheit Grenzen überschreitet.

Die Frage darf erlaubt sein, was bei Misserfolgen des eigenen Teams noch alles passieren wird. Werden Spieler zu Hause aufgesucht und bedroht? Auch das hat es schon gegeben. Auch Einflussnahmen in die Vereinspolitik fanden bereits statt.

Hier muss es einen Reinigungsprozess und harte Strafen geben. Denn es kann nicht angehen, dass einigen Wenigen der Fußball gehört. Im Hertha-Beispiel waren am Samstag sicherlich alle Berliner Fans enttäuscht, aber nur ein Bruchteil davon kommt auf die Idee, den eigenen Spielern das Trikot auszuziehen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass bei einem Abstieg des Hauptstadtclubs keine weitere solcher Aktionen folgen.

Teile den Post
Christian

Transferhammer – Gnabry folgt Süle nach Dortmund

Es ist eine echte Sensation. Wie Borussia Dortmund am Freitag bekanntgab, wird Serge Gnabry ab dem kommenden Sommer für die Schwarz-Gelben auflaufen. Damit folgt der 26-jährige Flügelflitzer Niklas Süle, der ebenfalls ab der kommenden Saison beim Revierclub spielt. (Foto: IMAGO / Kirchner-Media)

Für die Bayern ist es hingegen ein echter Tiefschlag. Zwar kassieren die Münchner eine Ablösesumme, im Raum steht ein Betrag von 40 Millionen Euro, die der BVB durch einen Verkauf von Erling Haaland locker aufbringen könnte, vielmehr ist der Weggang des deutschen Nationalspielers, der in dieser Bundesligasaison auf zehn Tore kommt, ein enormer sportlicher Verlust.

Und auch die Tatsache, dass Serge Gnabry zum direkten Konkurrenten wechselt, schadet nach dem Weggang von Niklas Süle dem Ansehen des deutschen Rekordmeisters.

In den sozialen Netzwerken wird derweil heiß diskutiert. Für viele Bayernfans ist Hasan Salihamidzic der Hauptschuldige, dass erneut ein Leistungsträger den Verein verlässt. Derweil jubeln die BVB-Anhänger. Einige sprechen sogar vom Niedergang, der die Bayern bald ereilen wird. Julian Nagelsmann wollte sich am Freitag nicht zu der Personalie Serge Gnabry äußern, doch es ist davon auszugehen, dass der Star-Coach ziemlich enttäuscht sein dürfte. Zumal der 34-Jährige auch Niklas Süle gerne behalten hätte.

Wertschätzung sprach für den Wechsel

Serge Gnabry befand sich in den letzten Wochen in engen Vertragsgesprächen mit dem FC Bayern. Doch die Verantwortlichen der Münchner waren nicht bereit die Gehaltsvorstellungen des 26-Jährigen, die sich in den Regionen von Leroy Sane und Kingsley Coman bewegten, zu erfüllen.

Aber am Freitag wurde auch bekannt, dass Serge Gnabry in Dortmund viel weniger verdient, als er in München bekommen würde. Sky-Transferexperte Max Bielefeld schätzt das Salär von Serge Gnabry beim BVB auf 12 Millionen Euro.

Entscheidend für den Wechsel war jedoch die Wertschätzung, die die Dortmunder Führung um Hans-Joachim Watzke und Sebastian Kehl dem 26-Jährigen entgegenbrachten.

„Die Wertschätzung und das intensive Bemühen um mich gaben den Ausschlag, zum BVB zu wechseln.“ Serge Gnabry

So hat der designierte Borussia-Manager Sebastian Kehl seinen Wunschspieler mindestens dreimal in dessen Münchner Wohnung besucht und mehrmals pro Woche mit ihm telefoniert. Von solchen Telefongesprächen berichtete zuletzt auch Niklas Süle, den Sebastian Kehl sehr häufig kontaktiert.

Mit dieser Strategie möchte der BVB nun weitere Bayern-Leistungsträger nach Dortmund lotsen. Erste Kandidaten sind Joshua Kimmich und Leon Goretzka, die zwar an der Isar Verträge bis 2025 bzw. 2026 haben, sich aber auch schon über mangelnde Wertschätzung beklagt haben. Man darf gespannt sein, welche Transfers noch von München nach Dortmund über die Bühne gehen werden.

Aber der Revierclub plant, die Wechsel von Joshua Kimmich und Leon Goretzka an einem 1. April zu verkünden. Schließlich erfolgte auch der Transfer von Serge Gnabry an diesem besonderen Datum.

+++ Achtung: April-Scherz+++

Teile den Post