Die teuersten Transfers der Bundesligageschichte

Die teuersten Transfers der Bundesligageschichte

Dortmunds Christian Pulisic ist einer der begehrtesten Fußballer der Welt. Nun wurde bekannt, dass der FC Chelsea für den 20-jährigen US-Amerikaner 64 Millionen Euro an den BVB überweist, damit er im Sommer an die Stamford Bridge wechselt. Damit ist Pulisic der drittteuerste Transfer der Bundesligageschichte. Nur Ousmane Dembelé und Kevin De Bruyne kosteten noch mehr.  

In der Premier League sitzt das Geld locker  

2015 begann im internationalen Fußball eine neue Zeitrechnung. Damals wurde bekannt, dass die englische Premier League durch TV-Gelder die folgenden Jahre 2,3 Milliarden Euro pro Saison verdienen wird. Zum Vergleich, die Bundesliga kassiert von 2017 bis 2021 per anno 1,16 Milliarden Euro.

Durch die extrem hohen Fernsehgelder, die in England bezahlt werden, veränderten sich die Transfersummen. Dies bekam auch die Bundesliga zu spüren. Talentierte und hochveranlagte Spieler wechselten auf die Insel und auch eher durchschnittliche Profis folgten dem Lockruf des Geldes. Die Liste ist lang. Ilkay Gündogan, Roberto Firmino, Leroy Sané, Henrikh Mkhitaryan, Granit Xhaka-zahlungskräftige englische Vereine hatten keine Mühe, die aufgerufenen Ablösesummen, die jenseits von 30 Millionen Euro lagen, zu zahlen. Für Leroy Sané wurden sogar 50 Millionen Euro fällig, Roberto Firmino kostete 41 Millionen Euro. Der Rekordtransfer war aber der Wechsel von Kevin De Bruyne zu Manchester City. 75 Millionen Euro kassierte der VfL Wolfsburg für den Belgier.

Bis 2017, dann streikte sich Ousmane Dembelé zum FC Barcelona. Die 105 Millionen Euro, die Barca für den Franzosen bezahlte, ist bis heute die höchste Ablösesumme, die je für einen Spieler der Bundesliga bezahlt wurde.  

Corentin Tolisso ist der Rekordeinkauf der Bundesliga  

Die Bayern haben angekündigt, dass sie im Sommer eine große Transferoffensive starten werden. Man darf gespannt sein, welche Summen dann im Raum stehen werden. Bis jetzt sind Corentin Tolisso (41,5 Millionen Euro) und Javi Martinez (40 Millionen Euro) die teuersten Einkäufe der Bundesliga. Aber auch für Arturo Vidal (37 Millionen Euro) und Mats Hummels (35 Millionen Euro) musste der deutsche Rekordmeister viel Geld auf den Tisch legen.

Der teuerste Transfer innerhalb der Bundesliga ist der Wechsel von Mario Götze vom BVB zu den Bayern. 37 Millionen Euro überwiesen die Münchner für ihn.

Aber auch Renato Sanches und Mario Gomez mit Ablösesummen jenseits der 30 Millionen Euro waren nicht billig.

Insgesamt lässt sich jedoch eine Inflation beobachten. Kürzlich standen für einen Wechsel von Lucas Hernandez zum FC Bayern 80 Millionen Euro im Raum. Sollte Timo Werner im Sommer RB Leipzig verlassen, würde wohl eine ähnliche Summe fällig werden.

Diese Entwicklung ist schwer aufzuhalten und so wirken in dem Zusammenhang die 10 Millionen D-Mark, für die Karl-Heinz Rummenigge 1984 zu Inter Mailand wechselte und die für lange Zeit die Rekordablöse der Bundesliga waren, gerade zu lächerlich.

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