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Europa League Auslosung – attraktive Gegner für die deutschen Teams

Europa League Auslosung – attraktive Gegner für die deutschen Teams

Nachdem gestern die Gruppen für die Champions League ausgelost wurden, fand heute in Monaco die Zeremonie für die Gruppeneinteilung der Europa League statt. 48 Vereine bestreiten diesen Wettbewerb, nach einem für viele Teams beschwerlichen Weg sich zu qualifizieren. Gespielt wird in zwölf Vierergruppen. Die jeweils besten beiden Teams werden die Zwischenrunde erreichen. Mit den acht Absteigern aus der Champions League kämpfen ab Februar 2020 dann 32 Vereine um einen Platz im Endspiel, das am 27. Mai in Danzig stattfindet.

Frankfurter Fans dürfen ins Emirates Stadium

Die Europa League fristete in den letzten zehn Jahren bei den Bundesligisten eher ein Schattendasein. Regelmäßig blamierten sich die deutschen Clubs gegen zum Teil zweit- oder drittklassige Vereine und häufig war bei diesen Auftritten auch eine gewisse Lustlosigkeit zu erkennen.

Aber das änderte sich in der letzten Saison mit Eintracht Frankfurt. Mannschaft, Fans und Umfeld der Eintracht sahen die Europa League als Chance, auf einer ganz großen Bühne vorzuspielen und dementsprechend engagiert und leidenschaftlich präsentierten sich die Hessen auch. Frankfurts Siegeszug wurde erst im Halbfinale vom großen FC Chelsea gestoppt, doch dank Platz sieben in der abgelaufenen Bundesligasaison und erfolgreich überstandener Qualifikation darf die Eintracht erneut das Abenteuer Europa bestreiten.

Bei der Auslosung erwischten die Hessen mit Standard Lüttich und den Portugiesen von Guimaraes zwei machbare Aufgaben. Arsenal London ist dagegen ein echtes Kaliber, doch bekanntlich qualifizieren sich ja die beiden Gruppenbesten für die Zwischenrunde und das Auswärtsspiel im Londoner Emirates Stadium dürfte für alle Frankfurter Beteiligten ein echtes Highlight werden.

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Edin Dzeko (AS Rom)

Mönchengladbach bekommt es mit dem AS Rom zu tun

Auch die Gladbacher dürften gute Chancen haben, in die K.o.-Phase einzuziehen. Der österreichische Vertreter Wolfsberger AC und das türkische Team von Basaksehir sind bisher in Europa kaum groß aufgefallen. Der Istanbuler Club hat sich zwar in den letzten Jahren in der Süper Lig nach oben gearbeitet, doch in der diesjährigen Champions-League-Qualifikation hatte man keine Chance gegen Olympiacos Piräus. Der AS Rom dürfte hingegen ein äußerst unangenehmer Gegner werden. Die Italiener spielten zuletzt regelmäßig in der Königsklasse und warfen dort auch schon den großen FC Barcelona raus.

Der VfL Wolfsburg misst sich in der Gruppenphase mit dem KAA Gent, den Ukrainern von PFK Olexandrija und dem AS Saint-Etienne. Bei dieser Konstellation dürfen sich die Wölfe durchaus berechtigte Hoffnungen machen in die nächste Runde einzuziehen.

Eine echte Hammergruppe hat sich dagegen bei der Auslosung in Monaco ergeben. Die Gruppe G hat mit Feyenoord Rotterdam, dem FC Porto, den Glasgow Rangers und Young Boys Bern durchaus Champions-League-Format.

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