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Kickfieber Christian Was den Fußball attraktiver machen würde
Dortmund Bayern Schiedsrichter Aytekin

Was den Fußball attraktiver machen würde

Fußball ist nach wie vor die beliebteste Sportart der Welt. Gerade der europäische Clubfußball zieht Millionen Fans in seinen Bann. Doch wenn man sich so manche Spiele anschaut, gibt es einige Sachen, die ärgerlich sind und das Fußballvergnügen ein wenig trüben.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 30 November 2023, 7:50

Fußball ist nach wie vor die beliebteste Sportart der Welt. Gerade der europäische Clubfußball zieht Millionen Fans in seinen Bann. Doch wenn man sich so manche Spiele anschaut, gibt es einige Sachen, die ärgerlich sind und das Fußballvergnügen ein wenig trüben. (Bild: IMAGO / Jan Huebner)

Oft kommt es zum Beispiel vor, dass Spieler bei einer abgepfiffenen Szene den Ball nicht hergeben. Ihn wegschießen und so die Weiterführung der Partie verzögern. Im Handball etwa wird der Ball nach einem Pfiff des Schiedsrichters sofort abgelegt. Etwaige Behinderungen kommen hier nicht vor. Beim Fußball hingegen berühren Spieler oft noch ein paarmal den Ball, bevor sie ihn freigeben.

Absichtliche taktische Fouls

Sogenannte taktische Fouls werden gewöhnlich mit einer Gelben Karte bestraft. Dies passiert, wenn ein Angriff einer Mannschaft durch ein Foul unterbunden wird. Oftmals ist es jedoch offensichtlich, dass ein Spieler nichts anderes im Sinn hat, als zu foulen, um so eine Torchance des Gegners zu verhindern. Häufig passiert so etwas durch ein permanentes Festhalten, was ein absichtliches Foul bedeutet.

Natürlich ist eine Gelbe Karte genau die passende Strafe für solch ein Vergehen. Ärgerlich sind solche absichtlichen taktischen Fouls trotzdem.

Im Basketball werden absichtliche Fouls übrigens mit einem Extrafreiwurf bestraft. Beim Fußball könnte hier eine Zeitstrafe zusätzlich zur Gelben Karte ausgesprochen werden.

Das Reklamieren und Armheben

In der Bundesliga ist es inzwischen zur Unsitte geworden, dass Spieler beider Mannschaften einen von den Unparteiischen gegebenen Einwurf für sich reklamieren. Dies geschieht gewöhnlich durch einen erhobenen Arm. Oft ist es jedoch so, dass die Einwurfentscheidung zugunsten eines Teams eindeutig ist. Trotzdem hebt nicht selten ein Spieler des Gegners den Arm. Das macht es für Schiedsrichter nicht unbedingt einfacher, eine Begegnung zu leiten und ist auch für Zuschauer ärgerlich. Und ist darüber hinaus sportlich unfair.

Das Bedrängen des Referees, was auch häufig vorkommt, ist ein zusätzliches Ärgernis. Dies war in Coronazeiten, als ohne Zuschauer gespielt wurde, weit weniger der Fall. Generell gab es damals mehr Spielfluss und Fairness unter den Spielern. Und auch weniger Rudelbildungen.

Christian
Christian

Enthusiast, Romantiker und leidenschaftlicher Anhänger des Fußballs

Seine erste Fußballweltmeisterschaft erlebte Christian 1986. Seitdem ist Fußball seine Leidenschaft. Speziell die Fußballbundesliga und die europäischen Klubwettbewerbe haben es ihm angetan. Natürlich sieht er manche aktuelle Entwicklungen im Profifußball kritisch, aber Christian liebt den Fußball und so erträgt er auch eine Klub-WM und eine überladene Weltmeisterschaft mit 48 Teams.