Was macht eigentlich Jens Lehmann? ǀ Nicht nur Hertha

Was macht eigentlich Jens Lehmann? ǀ Nicht nur Hertha

Jens Lehmann ist ein Mensch, der schon während seiner aktiven Karriere gerne aneckte. Der 50-Jährige polarisiert, doch was viele nicht wissen, ist die Tatsache, dass er sich in einem außergewöhnlichen Maß für soziale und karitative Projekte einsetzt. Zudem ist der ehemalige Torhüter als Redner bei Seminaren von Wirtschaftsunternehmen ein gefragter Mann und er vertritt auch heute noch kontrovers seine Meinung zum aktuellen Fußballgeschehen.

274 Partien für den FC Schalke 04, 129 Einsätze für Borussia Dortmund, 147 Begegnungen für den FC Arsenal – dazu 61 Länderspiele und noch einmal 65 Partien für den VfB Stuttgart nach Ende seiner Nationalmannschaftskarriere. Der 1969 geborene Jens Lehmann hat im Profifußball viel erlebt. Ein Bundesligator aus dem Feld heraus gelang ihm sogar und er war die deutsche Nummer 1 bei der Heim-WM 2006.

Spätestens seit dem Sommermärchen kennt ihn die ganze Republik und bis zur Gegenwart ist Jens Lehmann in den Medien vertreten. Doch das ist nur die eine Seite des Ex-Torhüters, der kürzlich von Hertha-Investor Lars Windhorst in den Aufsichtsrat der Berliner berufen wurde. Abseits des grünen Rasens ist Jens Lehmann ein engagierter Mensch, der seine Popularität für wohltätige Zwecke nutzt.

„Kicking Girls“ und Deutsche Kinderkrebsnachsorge

Vor acht Jahren wurde Jens Lehmann von der Laureus-Stiftung als sogenannter „Ambassodor“ ausgewählt. In dieser Funktion unterstützt der ehemalige Profi das Projekt „Kicking Girls“. Hier können Mädchen mit Migrationshintergrund oder aus sozial benachteiligten Familien in einem optimalen Umfeld, und von professionellen Trainern betreut, Fußball spielen. Mittlerweile trainieren so über 3000 Mädchen an 17 Standorten. Dafür sammelt Jens Lehmann immer wieder Spenden.

Daneben ist er in der Dekeyser & Friends Academy tätig. Hier wird geflüchteten Menschen geholfen, sich in Deutschland durch den Sport zu integrieren.

Auch für die Deutsche Kinderkrebsnachsorge engagiert sich der 50-Jährige, für das Evangelische Kinder- und Jugendhaus Bochum.

Schon früh Interesse an Wirtschaftszusammenhängen

Wie sein großer Torhüterrivale Oliver Kahn studierte Jens Lehmann während seiner Fußballerzeit. Zuerst an der Fern-Uni Hagen, später an der Uni Münster. Das Studium der Volkswirtschaftslehre schloss er zwar nicht ab, auch aus Zeitgründen, doch in diesem Segment ist der Ex-Torhüter bis heute tätig.

Beispielsweise als Redner auf Wirtschaftsseminaren. Für den 50-Jährigen gibt es Parallelen zwischen der Geschäftswelt und dem Fußball-Business. Beispielsweise in Sachen der Motivation und der Vorbereitung auf wichtige Termine.

Auch als Investor für Start-up-Unternehmen fungierte Jens Lehmann schon. Da war seine Berufung in den Aufsichtsrat der Hertha fast folgerichtig. Bei den Hauptstädtern ist bekanntlich Investor Lars Windhorst, der die Hertha zum „Big City Club“ machen will, an Bord. Jens Lehmann vereint Fußballsachverstand und Wirtschaftswissen und soll die Berliner an die Spitze der Bundesliga führen.

Das ist jedoch alles andere als einfach. Zumindest, wenn man den Wettanbietern glaubt. So beträgt die Quote für den deutschen Meistertitel der Hertha in der Saison 2020/21 stolze 251,00. Auch die Top4 scheint für die Berliner ganz weit weg. Bet365 vergibt für das Erreichen der Champions League eine Quote von 10,00.

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Hertha-Trainer Bruno Labbadia sieht das Einsteigen von Jens Lehmann als positives Signal, nachdem das Intermezzo von Jürgen Klinsmann bei der „Alten Dame“ zum Fiasko wurde.

Alleinige sportliche Verantwortung hat Jens Lehmann bisher aber noch nicht übernommen, obwohl er seit 2013 den Trainerschein besitzt. Es gab lediglich kurze Stationen als Co-Trainer des FC Arsenal und des FC Augsburg.

Dagegen tut der 50-Jährige gerne seine Meinung kund. Als Kolumnist der „Sport Bild“ etwa oder als Experte für diverse Fernsehsender. Hier kam es nach der EURO 2016 zu einer Auseinandersetzung mit Bundestrainer Joachim Löw, nachdem Jens Lehmann als RTL-Experte sehr harsch Kritik am Abschneiden der Nationalmannschaft während der Europameisterschaft übte.

Doch ein Jens Lehmann wird sich sicherlich auch in Zukunft nicht verbiegen lassen und weiterhin seine Meinung äußern. Das beste Image hat der 50-Jährige daher nicht, obwohl er abseits des Fußballs viele sehr würdigenswerte Sachen macht.

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