Welche Topstars kommen nach Hernandez noch?

Welche Topstars kommen nach Hernandez noch?

Die Bayern haben gestern den Bundesligarekordtransfer von Lucas Hernandez bestätigt. Der französische Weltmeister wechselt für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid nach München. Nach Benjamin Pavard und Jann-Fiete Arp ist der 23-Jährige der dritte Neuzugang für die kommende Saison und der Beginn der von Uli Hoeneß angekündigten großen Transferoffensive. Doch welche Stars könnten noch zu den Bayern kommen? Derzeit kursieren einige Namen, um die sich die Münchener angeblich bemühen. Sicher ist auf jeden Fall, dass der deutsche Rekordmeister personell noch nachlegen wird.

Wechseln Timo Werner und Kai Havertz erst 2020?

Bei der Personalie Timo Werner scheint seit Monaten Stillstand zu herrschen. Fakt ist, dass RB Leipzig dem deutschen Nationalspieler kurz vor Weihnachten einen unterschriftsreifen Vertrag vorgelegt hat, welcher aber immer noch nicht unterschrieben ist. Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich Werner mit den Bayern längst einig ist. Doch die Frage stellt sich immer mehr, wann der Stürmer an die Isar wechselt. Werners Vertrag in Leipzig endet 2020 und die Roten Bullen könnten nur noch in diesem Jahr eine Ablösesumme generieren. Doch die Münchener würden sich die 40 bis 50 Millionen Euro, die wohl bei einem Transfer aufgerufen werden, gerne sparen, wenn der Wechsel erst 2020 über die Bühne gehen würde. Dieses Szenario möchten die Roten Bullen natürlich vermeiden, doch es könnte so kommen. Aktuell haben die Bayern mit Robert Lewandowski einen treffsicheren Stürmer und daher auf der Torjägerposition nicht den akuten Handlungsbedarf. Werner könnte jedoch auch schon 2019 nach München kommen, wenn die Ablösesumme nach unten wandert.

Bei Kai Havertz ist es ähnlich. Das Riesentalent wäre auch 2020 eine Verstärkung für den deutschen Rekordmeister, doch die Bayern-Bosse sollen schon ihre Fühler nach dem 19-Jährigen ausgestreckt haben. Doch Havertz wäre nicht billig zu haben. Aus Leverkusen hört man Summen, die jenseits der 100-Millionen-Euro-Grenze liegen. Geld, was die Bayern haben, aber vielleicht nicht in diesem Sommer ausgeben möchten.

Gelingt den Münchenern bei Werner und Havertz jedoch ein Transfer, auch wenn es erst 2020 wäre, hätten sie weitere Leistungsträger der deutschen Nationalmannschaft in ihren Reihen.

Callum Hudson-Odoi und Nicolas Pépé für die Außenbahn?

Bayerns langjährige Flügelzange Arjen Robben/Franck Ribéry ist wohl nach dieser Saison endgültig Geschichte. Mit Serge Gnabry und Kingsley Coman stehen längst zwei potentielle Nachfolger bereit. Doch Gnabry und insbesondere der französische Flügelstürmer sind sehr verletzungsanfällig. Da ist es logisch, dass sich die Münchener nach weiteren Spielern für die Außenbahnen umsehen.

Schon im Winter wurde das Interesse an Callum Hudson-Odoi bekannt, doch seine Verpflichtung gerät mehr und mehr zur Hängepartie. Chelsea möchte den englischen Jungstar auf keinen Fall ziehen lassen, obwohl der 18-Jährige längst seine Wechselabsichten bekundet hat. Als weitere mögliche Vereine gelten Borussia Dortmund und der FC Liverpool, doch die Bayern scheinen im Werben um Hudson-Odoi in der Pole Position zu sein.

Ein weiterer interessanter Kandidat für die Außenbahnen spielt derzeit noch in Lille. Dort hat sich Nicolas Pépé in den Vordergrund gespielt. Angeblich sollen die Münchener für den Ivorer schon ein Angebot über 80 Millionen Euro abgegeben haben. Der 23-Jährige wird schon als potentieller Nachfolger von Arjen Robben gehandelt und könnte den deutschen Rekordmeister auf jeden Fall verstärken.

Das sind alles Hochkaräter, die bei den Münchenern momentan gehandelt werden. Fakt ist auch, dass diese Stars die Bundesliga attraktiver machen würden oder im Fall von Timo Werner und Kai Havertz, dass sie der Liga erhalten bleiben.

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