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Vielleicht könnte auch Manuel Neuer Weltfußballer werden

Vielleicht könnte auch Manuel Neuer Weltfußballer werden

Die Bayern haben es am Sonntag geschafft und nach 2013 ihr zweites Triple der Vereinsgeschichte geholt. Da ist es nur allzu logisch, dass ein Spieler des deutschen Rekordmeisters auch zum Weltfußballer gewählt wird.

Seit Wochen gibt es über diese Wahl Diskussionen, weil diese erst abgesagt wurde und nun doch stattfindet. Als heißester Kandidat auf diesen Titel gilt Robert Lewandowski. Der polnische Stürmer hätte die Auszeichnung auch verdient.

Schließlich gelangen ihm in dieser Saison beeindruckende 34 Tore. Dazu kommen 15 Treffer in der Champions League und zweifellos ist Robert Lewandowski seit Jahren der beste Neuner, den es im Weltfußball gibt. Zudem haben die beiden Seriensieger dieser Auszeichnung, Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, eher durchschnittliche Spielzeiten hinter sich und dürften diesmal wohl leer ausgehen.

Doch warum sollte nicht Manuel Neuer zum Weltfußballer gewählt werden? Der 34-Jährige avancierte im Champions-League-Finale zum Matchwinner und bildete oft ein unüberwindbares Hindernis.

Erinnerungen an die WM 2014 wurden dabei wach, als sich Manuel Neuer während des Turniers einen solch herausragenden Ruf erarbeitete, dass schon seine Ausstrahlung auszureichen schien, um Tore zu verhindern.

Das war schon im Halbfinale gegen Olympique Lyon zu beobachten, und besonders in einer Szene im Endspiel, als Kylian Mbappé aus bester Position einen Schuss abgab, der eher einer Rückgabe glich.

Auch sonst hat Manuel Neuer eine sehr überzeugende Saison gespielt. 15 Mal hielt er in der Bundesliga seinen Kasten sauber, auch im wichtigsten Spiel gegen Borussia Dortmund in der Rückrunde (1:0). Einzig gegen den SC Paderborn gab es einen größeren Patzer. Ansonsten rettete er seinem Team oftmals Punkte und strahlte die gewohnte Souveränität und Ruhe aus.

Dementsprechend wurde Manuel Neuer nach Ende der Bundesligaspielzeit vom kicker in der Rangliste des deutschen Fußballs wieder in die Kategorie „Weltklasse“ eingestuft.

Manuel Neuer ist vierfacher Welttorhüter und gilt nach Meinungen vieler Experten als bester Keeper aller Zeiten, weil er das Torwartspiel durch seine Interpretation revolutioniert hat. Zumindest gehört Manuel Neuer hier zu den Top5, auch wegen seiner vielen Titel, und die Welttorhüterwahl dürfte er in diesem Jahr wohl für sich entscheiden.

Robert Lewandowski ist die Wahl zum Weltfußballer wohl kaum zu nehmen, es sei denn die Nationalmannschaftskapitäne und Nationaltrainer der FIFA-Mitgliedsverbände entscheiden sich für Neymar oder Kylian Mbappé. Doch Manuel Neuer wäre auch ein würdiger Preisträger.

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