Vorschau auf den DFB-Pokal

Am Wochenende startet mit dem DFB-Pokal die neue Saison. 19 Tage nach dem Champions-League-Finale und rund zweieinhalb Monate nach dem 34. Spieltag der Spielzeit 2019/20.

Die Profis haben nun bis Weihnachten ein straffes Programm vor sich. Mit vielen Ligaspielen, einer weiteren Pokalrunde, der Vorrunde in der Champions League und zahlreichen Länderspielen.

Doch vorher gilt es für die Bundes- und Zweitligisten, sich nicht gegen die unterklassigen Vereine zu blamieren und schon früh in der Saison unter Druck zu geraten.

Das gilt insbesondere für den FC Schalke 04. Die Königsblauen hoffen auf eine ruhige Saison und daher wäre ein Weiterkommen beim 1. FC Schweinfurt eminent wichtig (Sonntag 13.9. 15.30 Uhr). Beide Teams trafen bereits vor zwei Jahren im DFB-Pokal aufeinander. Die Gelsenkirchener setzten sich 2:0 durch und konnten in die nächste Runde einziehen.

Ein Wiedersehen feiern auch Hansa Rostock und der VfB Stuttgart, die sich zum dritten Mal in Folge im DFB-Pokal gegenüberstehen (Sonntag 13.9. 15.30 Uhr). Zu einem Klub aus den neuen Bundesländern muss auch der HSV. Bei Dynamo Dresden wird es für die Hanseaten sicherlich heiß hergehen (Montag 14.9. 18.30 Uhr).

Zu einem Traditionsduell kommt es in Duisburg, wenn Borussia Dortmund beim MSV antritt (Montag 14.9. 20.45 Uhr). Diese Partie wird im Free-TV übertragen und die große Frage wird sein, ob sich der Favorit durchsetzen kann. Die Wettanbieter setzen klar auf den BVB. Interwetten vergibt auf einen Dortmunder Sieg lediglich eine Quote von 1,10. Ein Duisburger Erfolg würde eine Quote von 15,00 bringen.

Für finanziell angeschlagene Klubs ist der DFB-Pokal eine Chance, Geld in die Kassen fließen zu lassen. Ein Weiterkommen kann sich hier richtig lohnen. Auch die Chance, sich wieder ins bundesweite Gedächtnis zu rufen, ist ein Ansporn. Im Vorjahr gelang dies den Saarbrückern, die bis ins Halbfinale vorstießen.

Das würde sich zum Beispiel auch der 1. FC Kaiserslautern wünschen. Der Drittligist muss aber erst einmal gegen Jahn Regensburg bestehen (Sonntag 13.9. 15.30 Uhr). Auch Waldhof Mannheim möchte wieder aufhorchen lassen. Der ehemalige Bundesligist hat es mit dem SC Freiburg zu tun (Sonntag 13.9. 18.30).

Spannend wird zu sehen sein, wie sich Bundesligisten gegen Klubs aus der Regionalliga schlagen werden. Die Viertligisten haben in ihren Ligen schon einige Spieltage absolviert und stehen daher mitten im Saft, während die Klubs aus der 1. Bundesliga noch kein Pflichtspiel bestritten haben. So könnte es in Jena zu einer Überraschung kommen. Carl Zeiss warf vor fünf Jahren den HSV aus dem Wettbewerb und Gegner Bremen musste in den letzten Jahren einige Pokalschlappen ertragen (Samstag 12.9. 20.45 Uhr). So ist vielleicht ein Tipp auf die Jenaer drin. Bei Interwetten brächte dies eine Quote von 9,50.

Ebenfalls bei Regionalligisten beweisen müssen sich unter anderem die Mainzer (TSV Havelse), der VfL Wolfsburg (Union Fürstenwalde), Borussia Mönchengladbach (FC Oberneuland) oder der 1. FC Köln (VSG Altglienicke). Ein Selbstläufer werden

diese Partien sicherlich nicht. Vor allen Dingen Altglienicke hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt und möchte die Kölner in Bedrängnis bringen. Interwetten hat für den Fall eines Sieges des Viertligisten eine beachtliche Quote von 17,00 zu bieten.

Weiterhin kommt es in der 1. Runde zu zwei äußerst interessanten Begegnungen. So trifft der 1. FC Nürnberg auf RB Leipzig (Samstag 12.9. 15.30 Uhr) und Eintracht Frankfurt muss bei 1860 München antreten (Freitag 11.9. 20.45 Uhr).

Die Bayern bestreiten dagegen ihre Erstrundenpartie erst im Oktober, weil das Champions-League-Finale erst knapp drei Wochen her ist. Gegner wird dann der 1. FC Düren sein, der in der fünftklassigen Mittelrheinliga spielt.

Die 2. Pokalrunde wird dann am 22. und 23. Dezember ausgetragen, bevor es Anfang Februar mit den Achtelfinals weitergeht. Das Finale steigt schließlich am 13. Mai 2021 in Berlin.

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