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Christian

Hat sich Guirassy verzockt?

Im Juli 2024 wechselte Serhou Guirassy vom VfB Stuttgart, für den er zuvor 28 Saisontore geschossen hat, zu Borussia Dortmund. Auch beim BVB überzeugte der Stürmer und erzielte in seiner ersten Saison 21 Treffer und bereitete weitere vier vor.

In die aktuelle Spielzeit startete der 29-Jährige mit vier Toren aus den ersten drei Partien verheißungsvoll. Doch seitdem kam nur noch ein Treffer hinzu. Und das in 13 Begegnungen, obwohl Serhou Guirassy fast immer spielte. (Bild: IMAGO / DeFodi Images)

Somit ist der Angreifer aus Guinea zum Problemfall für die Dortmunder geworden, die aber ohnehin für die Saison 2026/27 ohne ihre derzeitige Nummer 9 hätten planen müssen.

Denn Serhou Guirassy hat schon im Herbst des vergangenen Jahres klargemacht, dass er noch einmal einen großen Vertrag bei einem anderen Club unterschreiben möchte. Vielleicht hatte der 29-Jährige auf eine Gehaltserhöhung gehofft, doch seit der Wechselankündigung stagnieren die Leistungen des Stürmers, was sich negativ auf die BVB-Gesamtleistung niederschlägt und auch für Unmut bei den Dortmunder Fans sorgt. Denn vor allen Dingen die Körpersprache von Serhou Guirassy in den letzten Spielen sorgte für viel Kritik und es ist gar nicht einmal so sicher, ob Niko Kovac in den kommenden Begegnungen auf ihn setzt.

Einbahnstraße für Serhou Guirassy?

Im Sommer 2026 ist der Angreifer 30 Jahre alt. Daher wird Serhou Guirassy wahrscheinlich vor seinem letzten großen Vertrag stehen. Inklusive Handgeld und Bonuszahlungen von einem potenziellen neuen Club.

Aber aufgrund der Leistungen in den letzten Monaten stehen unter Umständen nicht die ganz großen Kaliber Schlange. Immer wieder wurde über Interesse von Vertretern aus der Premier League spekuliert, bei denen Serhou Guirassy wahrscheinlich in Zukunft etwas mehr als die kolportierten 9 Millionen Euro verdienen kann, die er vom BVB pro Saison erhalten soll. Jedoch nicht entscheidend mehr, wenn Serhou Guirassy bei einem englischen Mittelklasse-Club landet.

Dann gibt es aber noch die saudische Pro League, wo viel Geld zu holen ist, was ja das vordergründige Ziel des 29-Jährigen zu sein scheint.

Man kann davon ausgehen, dass sich die Dortmunder schon intensiv mit einem Nachfolger für Serhou Guirassy beschäftigen. Doch für die Ziele in der laufenden Saison ist es alles andere als förderlich, wenn der etatmäßige Stürmer in einem Formtief steckt beziehungsweise mit seinen Gedanken schon woanders ist. Auch weil Neuzugang Fabio Silva bislang nicht mehr als ein Ergänzungsspieler ist.

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Christian

Was macht eigentlich Karl-Heinz Pflipsen?

Von 1989 bis 1999 trug Karl-Heinz Pflipsen das Trikot von Borussia Mönchengladbach und war Teil der Mannschaft, die 1995 den DFB-Pokal holte. Gerade in der Anfangszeit seiner Karriere galt der Mittelfeldspieler als Riesentalent, der auch den deutschen Fußball prägen sollte. (Bild: IMAGO / Team 2)

Für den DFB durchlief Karl-Heinz Pflipsen alle Jugendteams, doch unter dem Strich stehen in dessen Vita lediglich 20 Minuten als Einwechselspieler für die A-Nationalmannschaft.

Das lag aber auch an zahlreichen Verletzungen, die Karl-Heinz Pflipsen immer wieder zurückwarfen. So kommt der mittlerweile 55-Jährige für die Gladbacher in zehn Jahren auf lediglich 197 Bundesligaspiele, in denen er 37 Tore erzielte.

Immer noch in Mönchengladbach verwurzelt

Nach dem Abstieg 1999 verließ Karl-Heinz Pflipsen die „Fohlen“ und schloss sich dem griechischen Spitzenclub Panathinaikos Athen an und wurde gleich in seiner ersten Saison zum besten Spieler der griechischen Liga gewählt.

2001 erfolgte der Wechsel zu Alemannia Aachen, wo er drei Jahre recht erfolgreich spielte und 2004 zum dritten Mal ein DFB-Pokalfinale erreichte. Schließlich ging es zu den Münchner Löwen, die gerade in die 2. Liga abgestiegen waren. Hier verlor Karl-Heinz Pflipsen seinen Stammplatz und so beendete er 2005 34-Jährig seine Karriere.

Mit Ausnahme eines kurzen Trainergastspiels bei Rot-Weiss Essen II ist Karl-Heinz Pflipsen seitdem Privatmann, aber immer noch nah an seinen Gladbachern dran. Denn der 55-Jährige lebt in Mönchengladbach und ist zudem der Schwiegervater des aktuellen „Fohlen“-Profis Rocco Reitz. Beide sollen sich sehr gut verstehen und gemeinsam oft golfen, wo sich natürlich viel über Fußball ausgetauscht wird.

Hin und wieder äußert sich Karl-Heinz Pflipsen zum aktuellen Fußballgeschehen und zu Borussia Mönchengladbach. In einem kürzlich veröffentlichten Interview mit ran erklärte der Ex-Profi, dass er sogar Verantwortung bei seinem Herzensclub übernehmen würde, sollte man ihn fragen.

„Ich bin gebürtiger Mönchengladbacher, der fast die komplette Karriere in diesem Verein gespielt hat. Wenn man mich fragt, würde ich sofort mit anpacken und helfen, in welcher Form auch immer, weil mir der Verein am Herzen liegt.“ Karl-Heinz Pflipsen im ran-Interview

Allerdings ist es wohl wenig realistisch, dass das passiert, da der 55-Jährige über keinerlei Erfahrung in verantwortlichen Positionen verfügt. Doch so manch Gladbacher Fan denkt sicherlich gerne an die Spielerzeit von Karl-Heinz Pflipsen zurück.

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Christian

Was macht eigentlich Hans-Jörg Butt?

Hans-Jörg Butt ist eine wahre Bundesliga-Legende, denn als Torwart kann er 26 Tore in der Bundesliga und drei Treffer in der Champions League vorweisen, die er alle per Elfmeter erzielte. Aber auch bei seinen eigentlichen Aufgaben als Keeper überzeugte der gebürtige Oldenburger. (Bild: IMAGO / Sven Simon)

Denn er war ab 1997 Stammtorhüter des Hamburger SV und von 2001 bis 2007 der Leverkusener. In diesen zehn Jahren verpasste Hans-Jörg Butt lediglich vier Ligaspiele und war insbesondere mit dem Bayer-Team, das zur Jahrtausendwende in der Bundesligaspitze mitmischte, recht erfolgreich. Und so wurde Hans-Jörg Butt auch zur WM 2002 mitgenommen, als das deutsche Team Vize-Weltmeister wurde.

Deutscher Meister mit dem FC Bayern

Nach einer Zwischenstation bei Benfica Lissabon erfolgte 2008 der Wechsel zu Bayern München. Der deutsche Rekordmeister vertraute nach dem Rücktritt von Oliver Kahn zur Saison 2008/09 Michael Rensing die Position im Tor an.

Doch für Michael Rensing war die ganze Angelegenheit eine Nummer zu groß und so wurde Hans-Jörg Butt im Saisonverlauf die neue Nummer 1, was er auch in der Double-Spielzeit 2009/10 war.

2011 verpflichteten die Münchner schließlich Manuel Neuer. Daraufhin verlängerte Hans-Jörg Butt mit 37 Jahren noch einmal seinen Vertrag, um Nummer 2 im Bayern-Tor zu werden.

Nach der Spielzeit 2011/12 beendete Hans-Jörg Butt seine Karriere, um eigentlich im Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern arbeiten zu können. Diese Tätigkeit gab er jedoch nach ein paar Wochen auf.

Arbeit im Familienunternehmen

Skandale sucht man im Leben des mittlerweile 51-Jährigen vergeblich. Eher ist Hans-Jörg Butt, der drei Kinder hat und langjährig verheiratet ist, ein Familienmensch. Auch aus dem Fußball-Business hat sich der Ex-Keeper weitestgehend zurückgezogen.

Dafür geht Hans-Jörg Butt einer gewöhnlichen Arbeit nach. Im familieneigenen Unternehmen „Butt GmbH“, das Auffahrrampen und Torabdichtungen vertreibt, ist der ehemalige Nationalspieler seit 2013 für den süddeutschen Raum tätig.

Obwohl Hans-Jörg Butt in seiner Karriere immer ein sicherer Elfmeterschütze war, bleibt jedoch eine Szene besonders hängen. Denn nach einem verwandelten Elfmeter gelangte der Keeper nicht schnell genug zurück in sein Tor, was Mike Hanke ausnutzte und Hans-Jörg Butt von der Mittellinie überwand.

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Christian

Die halbe Liga steckt im Abstiegskampf

In der Bundesliga-Tabelle zeichnet sich nach 14 Spieltagen ein zweigeteiltes Bild ab. Es gibt eine Spitzengruppe von sieben Klubs, die um die internationalen Plätze kämpft. Dabei hat Eintracht Frankfurt als Tabellensiebter bislang 24 Punkte sammeln können. Zu Platz 8, den momentan Union Berlin einnimmt, sind es dagegen sechs Zähler Abstand. (Bild: IMAGO / Jan Huebner)

Die Köpenicker wiederum verdanken ihre Platzierung dem jüngsten Heimsieg über RB Leipzig. Ansonsten hätte der Hauptstadtklub lediglich 15 Punkte auf dem Konto und fände sich auf Rang 13 wieder. Mit nur vier Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Ein ausgeglichenes Feld

Den nimmt derzeit der FC St. Pauli ein. Die Hanseaten gewannen am Wochenende gegen Heidenheim, das zuvor zweimal gewann. Somit sind alle Mannschaften nah aneinandergerückt. Bis auf die Mainzer, doch die haben jetzt Urs Fischer an der Seitenlinie stehen, der nachgewiesenermaßen Mannschaften nach oben bringen kann.

Das bedeutet aber auch, dass man mit einer Serie von gewonnenen Spielen schnell in der Tabelle nach oben klettern kann. Wie zuletzt am Beispiel der Gladbacher gesehen, die vor ein paar Wochen abgeschlagen waren und dann 13 Punkte aus fünf Partien holen konnten, ehe es am 14. Spieltag eine Niederlage gab.

Die beiden Aufsteiger, der 1. FC Köln und der Hamburger SV, halten sich wacker, aber auch sie müssen mit ihren 16 bzw. 17 Zählern wohl noch lange zittern müssen.

Auch der SC Freiburg, der in der letzten Saison die Europa League erreichte, darf sich mit seinen 17 Punkten keinesfalls sicher sein. Wie auch die Gladbacher, die Bremer und die Wolfsburger.

Fußballfans dürfen sich dagegen freuen. Denn sie erwartet eine spannende restliche Saison und es sieht so aus, dass die Abstiegsfrage erst sehr spät entschieden wird. Wenn nicht sogar am letzten Spieltag.

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Christian

Was ist eigentlich aus Tanguy Nianzou geworden?

Im Sommer 2020 verpflichtete der FC Bayern Tanguy Nianzou. Ablösefrei von Paris St. Germain. Die Franzosen schäumten damals vor Wut, verloren sie einen der vielversprechendsten Spieler Europas, der zudem noch aus der eigenen Jugend stammte. (Bild: IMAGO / Sammy Minkoff)

Ralf Rangnick, der nachgewiesenermaßen ein Fußball-Fachmann ist, beglückwünschte die Münchner zu diesem Transfer und auch der damalige Sportdirektor Hasan Salihamidzic freute sich:

„Wir sind sehr glücklich, dass wir Tanguy Nianzou Kouassi für den FC Bayern gewinnen konnten. In unseren Augen ist er eines der größten Talente in Europa. Wir sind sicher, dass er bei uns eine große Karriere machen wird und eine absolute Verstärkung ist.“

Doch fünf Jahre später ist davon kaum noch etwas übrig. Das einstige Juwel wurde vom FCB im August 2022 zum FC Sevilla abgegeben. Mit einer erstaunlich hohen Rückkaufoption von 55 Millionen Euro. Eine Summe, die in der Gegenwart absolut utopisch ist, da der aktuelle Marktwert von Tanguy Nianzou 1,5 Millionen Euro beträgt.

Wie schon beim FC Bayern schlägt sich der Innenverteidiger in Spanien mit vielen Verletzungen herum. Besonders der Oberschenkel macht ihm immer wieder zu schaffen, woraufhin er beim FC Sevilla lediglich 50 Spiele absolvierte, hingegen aber 60 Partien verpasste. Zudem bescheinigte ihm dessen früherer Trainer Julian Nagelsmann sportliche Defizite:

„Er hat immer wieder Momente, wo er herausragende Pässe ins Mittelfeld spielt, wo er eine sehr gute Spieleröffnung hat. Er hat aber auch immer wieder Situationen, wo er haarsträubende Fehler macht.“

Die Frage ist, ob sich Tanguy Nianzou doch noch einmal steigern kann. Aber im Augenblick ist der Franzose erneut verletzt. Wieder einmal der Oberschenkel. Tragisch für einen, der mit 18 Jahren am Anfang einer Weltkarriere stand.

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Christian

Was macht eigentlich Emil Forsberg?

Sein Engagement bei RB Leipzig war eine einzige Erfolgsgeschichte. Im Januar 2015 wechselte Emil Forsberg zu den Sachsen und stieg mit ihnen 2016 in die Bundesliga auf. Auch durch seine guten Leistungen konnten sich die Leipziger schnell in Deutschlands Beletage etablieren und sogar in der Champions League mitmischen. Doch was macht der mittlerweile 34-Jährige heute? (Bild: IMAGO / MIS)

In Leipzigs Zweitligasaison 2015/16 war Emil Forsberg der notenbeste Spieler des Fachmagazins Kicker und sorgte mit 15 Scorerpunkten mit für den Aufstieg. Was danach folgte, war für die RB-Anhänger wie ein Traum, denn man wurde in der ersten Bundesligasaison auf Anhieb Vize-Meister und qualifizierte sich so für die Königsklasse. Hier schoss Emil Forsberg im September 2017 beim 1:1 gegen die AS Monaco das erste Champions-League-Tor der Leipziger Klubgeschichte.

Auch später erzielte der offensive Mittelfeldspieler wichtige Treffer. Wie 2021 und 2022 in den Halbfinals des DFB-Pokals, die jeweils in der Nachspielzeit den Weg ins Endspiel nach Berlin ebneten.

Nicht nur deswegen war Emil Forsberg in der Messestadt immer ein Publikumsliebling, der sehr konstant spielte. Insgesamt kommt der schwedische Nationalspieler für die Leipziger auf 71 Tore in 325 Pflichtspielen und wurde so in der vergleichsweise jungen RB-Geschichte zur Legende.

Auch in New York immer noch in Top-Form

Im Januar 2024 erfolgte schließlich der Wechsel zum Schwesterklub New York Red Bulls, wo er noch bis Dezember 2026 unter Vertrag steht. Zwar verpassten die New Yorker in der abgelaufenen MLS-Saison nach 15 Jahren zum ersten Mal die Playoffs, nachdem man zuvor im Finale stand, doch Emil Forsberg konnte mit elf Treffern und sieben Vorlagen in 33 Partien in der Regular Season überzeugen.

Seine Zeit in den USA beschreibt der 34-Jährige als aufregend und als neue Erfahrung, nachdem er im europäischen Klubfußball fast alles gesehen hat.

Natürlich verfolgt der Schwede noch den Leipziger Weg und ist mit einigen früheren Teamkollegen in Kontakt. So freuen ihn die derzeitigen Leistungen der „Roten Bullen“.

„Die Entwicklung ist überragend. Sie haben jetzt eine Mannschaft zusammengebaut, die sehr harmoniert. Mit vielen jungen Spielern, die arbeiten und die Mannschaft an erster Stelle sehen. Ich bin gespannt auf die restliche Saison.“

Wie erfolgreich der aktuelle Kader in dieser Spielzeit ist, steht in den Sternen. Wie auch die weitere Entwicklung, doch Emil Forsberg hat mit Spielern wie Yussuf Poulsen, Willi Orban oder Peter Gulasci dafür gesorgt, dass RB Leipzig inzwischen über eine Historie verfügt, weil sie den Bundesligafußball geprägt und auch für Erfolge gesorgt haben und so werden sich die Anhänger der Sachsen immer gerne an die ersten Bundesligajahre zurückerinnern. Mit Emil Forsberg als tragende Säule.

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