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Christian

Wie läuft es für Kingsley Coman in Saudi-Arabien?

Zehn Jahre, von 2015 bis 2025, spielte Kingsley Coman für den FC Bayern. Und das sehr erfolgreich, denn er gewann während seiner Münchner Zeit neun Deutsche Meisterschaften und dank seines Tores gegen Paris St. Germain 2020 die Champions League.

Da der Franzose im europäischen Klub-Fußball alles erreicht hat, ist es nachvollziehbar, dass er mit 29 Jahren dem Lockruf des Geldes gefolgt und in die eher zweitklassige saudi-arabische Pro League gewechselt ist. Doch wie ergeht es ihm dort? (Bild: IMAGO / Beautiful Sports International)

Beim deutschen Rekordmeister hat Kingsley Coman immer sehr gut verdient. Der Transfer nach Saudi-Arabien hat sich aber richtig für ihn gelohnt. Kolportierte 25 Millionen Euro pro Jahr soll der Flügelflitzer bei Al-Nassr verdienen. Netto wohlgemerkt.

Dazu hat Kingsley Coman prominente Teamkollegen. Allen voran Portugals Superstar Cristiano Ronaldo. Doch auch Joao Felix, Sadio Mané und der frühere Leipziger Mohamed Simakan verdienen ihr Geld bei Al-Nassr.

Weitgehend verletzungsfrei

In seiner Karriere musste der Franzose immer wieder mit Verletzungen kämpfen, die eine noch bessere Performance verhinderten. In der Saison 2025/26 blieb der 29-Jährige aber bislang von Ausfällen verschont. So bestritt Kingsley Coman 15 von 16 möglichen Partien, in denen er meistens über die volle Distanz auf dem Platz stand. Auch seine Statistiken lesen sich gut. Vier Tore und sechs Vorlagen stehen auf der Habenseite. Dazu kommen drei Treffer in drei Begegnungen in der AFC Champions League Two.

Sportlich hängt jedoch bei Al-Nassr der Haussegen schief, da der Ronaldo-Klub derzeit nur Tabellenzweiter der Pro League ist und sieben Punkte Rückstand auf Al-Hilal hat. Schuld daran sind die jüngsten drei Niederlagen am Stück, die fast schon unerklärlich sind. Deshalb wüteten auch die Klubbosse von Al-Nassr, weil in ihren Klub sehr viel Geld gepumpt wurde. Vor allen Dingen Cristiano Ronaldo stand in der Kritik. Auch weil schon in den vergangenen beiden Jahren die Meisterschaft verpasst wurde.

Kingsley Coman macht derweil seinen Job und liefert gute Leistungen ab. Sein Vertrag bei Al-Nassr läuft noch bis zum 30.6.2028 und man darf gespannt sein, ob es ihn doch noch einmal zurück nach Europa zieht. Beim FC Bayern hat der Franzose im November 2025 vor einem Heimspiel in der Allianz Arena einen würdigen Abschied erhalten und auch die Münchner Fans werden sich immer gerne an Kingsley Coman zurückerinnern.

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Christian

Die Rekord-Hinrunde im Vergleich

Der FC Bayern hat eine sagenhafte Hinrunde hingelegt. 15 Siege und zwei Unentschieden nach 17 Spieltagen bedeuten 47 Punkte, was es in der über 60-jährigen Bundesliga-Historie erst einmal gab (2013/14 unter Pep Guardiola). Doch die damalige Bayernmannschaft erzielte lediglich 44 Tore bei neun Gegentreffern. (Bild: IMAGO / Gabor Baumgarten)

Wie von einem anderen Stern muten die aktuell geschossenen 66 Tore an. Das ist sogar in den fünf europäischen Top-Ligen fast einmalig. Nur zwei Teams haben jemals eine bessere Trefferausbeute nach 17 Partien erreicht. Athletic Bilbao in der Saison 1930/31 mit 72 Treffern und die Blackburn Rovers in der Spielzeit 1889/90 mit 73 Toren, als der FC Bayern München noch gar nicht gegründet war und in Deutschland ein Kaiser regierte. In Italien und Frankreich kann dagegen kein Team nach 17 Partien 60 Tore vorweisen.

Lediglich zwei Punkte vor Alonsos Leverkusen

Pep Guardiola hat die Bayern zu einer beeindruckenden Dominanz in der Bundesliga geführt. Denn der Spanier erreichte in seinen drei Münchner Jahren nach der Hinrunde 47, 45 und 46 Zähler, was die Plätze 2 bis 4 im ewigen Ranking bedeuten.

Dahinter kommt aber schon das Bayer Leverkusen aus der Saison 2023/24 mit 45 Punkten. Somit hätten Kompanys Bayern aktuell lediglich zwei Zähler Vorsprung, wenn man diesen Direktvergleich nimmt. Interessant ist dabei, dass Thomas Tuchel mit dem deutschen Rekordmeister 2023/24 in der Hinrunde 44 Punkte sammeln konnte, was Rang 6 im ewigen Ranking heißt, jedoch damals von turbulenten Zeiten rund um die Säbener Straße begleitet war.

Diese sind aus Sicht der Bayernfans zum Glück vorbei, denn Vincent Kompany wirkt wie ein Ruhepol, der den ganzen Club befriedet hat. Angesichts von derzeit elf Punkten Abstand auf den Tabellenzweiten Borussia Dortmund scheint der Kampf um die Deutsche Meisterschaft entschieden. Trotzdem könnte es für die Münchner ein Anreiz sein, weitere Rekorde zu brechen. Da wären zum Beispiel die 101 Tore, die Gerd Müller & Co. 1971/72 geschossen haben. Oder die 91 Punkte, welche die Triple-Bayern 2012/13 holten. Nicht zu vergessen Leverkusens ungeschlagene Saison 2023/24, was bislang einmalig ist.

Aber natürlich werden die Bayern in diesem Jahr auch am Abschneiden in der Champions League gemessen. Hier passierte die einzige Niederlage in dieser Spielzeit bei Arsenal London und es wird spannend zu sehen sein, wie die Münchner in der Rückrunde den Spagat zwischen Bundesliga und Königsklasse bewältigen.

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Christian

Hat sich Guirassy verzockt?

Im Juli 2024 wechselte Serhou Guirassy vom VfB Stuttgart, für den er zuvor 28 Saisontore geschossen hat, zu Borussia Dortmund. Auch beim BVB überzeugte der Stürmer und erzielte in seiner ersten Saison 21 Treffer und bereitete weitere vier vor.

In die aktuelle Spielzeit startete der 29-Jährige mit vier Toren aus den ersten drei Partien verheißungsvoll. Doch seitdem kam nur noch ein Treffer hinzu. Und das in 13 Begegnungen, obwohl Serhou Guirassy fast immer spielte. (Bild: IMAGO / DeFodi Images)

Somit ist der Angreifer aus Guinea zum Problemfall für die Dortmunder geworden, die aber ohnehin für die Saison 2026/27 ohne ihre derzeitige Nummer 9 hätten planen müssen.

Denn Serhou Guirassy hat schon im Herbst des vergangenen Jahres klargemacht, dass er noch einmal einen großen Vertrag bei einem anderen Club unterschreiben möchte. Vielleicht hatte der 29-Jährige auf eine Gehaltserhöhung gehofft, doch seit der Wechselankündigung stagnieren die Leistungen des Stürmers, was sich negativ auf die BVB-Gesamtleistung niederschlägt und auch für Unmut bei den Dortmunder Fans sorgt. Denn vor allen Dingen die Körpersprache von Serhou Guirassy in den letzten Spielen sorgte für viel Kritik und es ist gar nicht einmal so sicher, ob Niko Kovac in den kommenden Begegnungen auf ihn setzt.

Einbahnstraße für Serhou Guirassy?

Im Sommer 2026 ist der Angreifer 30 Jahre alt. Daher wird Serhou Guirassy wahrscheinlich vor seinem letzten großen Vertrag stehen. Inklusive Handgeld und Bonuszahlungen von einem potenziellen neuen Club.

Aber aufgrund der Leistungen in den letzten Monaten stehen unter Umständen nicht die ganz großen Kaliber Schlange. Immer wieder wurde über Interesse von Vertretern aus der Premier League spekuliert, bei denen Serhou Guirassy wahrscheinlich in Zukunft etwas mehr als die kolportierten 9 Millionen Euro verdienen kann, die er vom BVB pro Saison erhalten soll. Jedoch nicht entscheidend mehr, wenn Serhou Guirassy bei einem englischen Mittelklasse-Club landet.

Dann gibt es aber noch die saudische Pro League, wo viel Geld zu holen ist, was ja das vordergründige Ziel des 29-Jährigen zu sein scheint.

Man kann davon ausgehen, dass sich die Dortmunder schon intensiv mit einem Nachfolger für Serhou Guirassy beschäftigen. Doch für die Ziele in der laufenden Saison ist es alles andere als förderlich, wenn der etatmäßige Stürmer in einem Formtief steckt beziehungsweise mit seinen Gedanken schon woanders ist. Auch weil Neuzugang Fabio Silva bislang nicht mehr als ein Ergänzungsspieler ist.

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Christian

Was macht eigentlich Karl-Heinz Pflipsen?

Von 1989 bis 1999 trug Karl-Heinz Pflipsen das Trikot von Borussia Mönchengladbach und war Teil der Mannschaft, die 1995 den DFB-Pokal holte. Gerade in der Anfangszeit seiner Karriere galt der Mittelfeldspieler als Riesentalent, der auch den deutschen Fußball prägen sollte. (Bild: IMAGO / Team 2)

Für den DFB durchlief Karl-Heinz Pflipsen alle Jugendteams, doch unter dem Strich stehen in dessen Vita lediglich 20 Minuten als Einwechselspieler für die A-Nationalmannschaft.

Das lag aber auch an zahlreichen Verletzungen, die Karl-Heinz Pflipsen immer wieder zurückwarfen. So kommt der mittlerweile 55-Jährige für die Gladbacher in zehn Jahren auf lediglich 197 Bundesligaspiele, in denen er 37 Tore erzielte.

Immer noch in Mönchengladbach verwurzelt

Nach dem Abstieg 1999 verließ Karl-Heinz Pflipsen die „Fohlen“ und schloss sich dem griechischen Spitzenclub Panathinaikos Athen an und wurde gleich in seiner ersten Saison zum besten Spieler der griechischen Liga gewählt.

2001 erfolgte der Wechsel zu Alemannia Aachen, wo er drei Jahre recht erfolgreich spielte und 2004 zum dritten Mal ein DFB-Pokalfinale erreichte. Schließlich ging es zu den Münchner Löwen, die gerade in die 2. Liga abgestiegen waren. Hier verlor Karl-Heinz Pflipsen seinen Stammplatz und so beendete er 2005 34-Jährig seine Karriere.

Mit Ausnahme eines kurzen Trainergastspiels bei Rot-Weiss Essen II ist Karl-Heinz Pflipsen seitdem Privatmann, aber immer noch nah an seinen Gladbachern dran. Denn der 55-Jährige lebt in Mönchengladbach und ist zudem der Schwiegervater des aktuellen „Fohlen“-Profis Rocco Reitz. Beide sollen sich sehr gut verstehen und gemeinsam oft golfen, wo sich natürlich viel über Fußball ausgetauscht wird.

Hin und wieder äußert sich Karl-Heinz Pflipsen zum aktuellen Fußballgeschehen und zu Borussia Mönchengladbach. In einem kürzlich veröffentlichten Interview mit ran erklärte der Ex-Profi, dass er sogar Verantwortung bei seinem Herzensclub übernehmen würde, sollte man ihn fragen.

„Ich bin gebürtiger Mönchengladbacher, der fast die komplette Karriere in diesem Verein gespielt hat. Wenn man mich fragt, würde ich sofort mit anpacken und helfen, in welcher Form auch immer, weil mir der Verein am Herzen liegt.“ Karl-Heinz Pflipsen im ran-Interview

Allerdings ist es wohl wenig realistisch, dass das passiert, da der 55-Jährige über keinerlei Erfahrung in verantwortlichen Positionen verfügt. Doch so manch Gladbacher Fan denkt sicherlich gerne an die Spielerzeit von Karl-Heinz Pflipsen zurück.

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Christian

Was macht eigentlich Hans-Jörg Butt?

Hans-Jörg Butt ist eine wahre Bundesliga-Legende, denn als Torwart kann er 26 Tore in der Bundesliga und drei Treffer in der Champions League vorweisen, die er alle per Elfmeter erzielte. Aber auch bei seinen eigentlichen Aufgaben als Keeper überzeugte der gebürtige Oldenburger. (Bild: IMAGO / Sven Simon)

Denn er war ab 1997 Stammtorhüter des Hamburger SV und von 2001 bis 2007 der Leverkusener. In diesen zehn Jahren verpasste Hans-Jörg Butt lediglich vier Ligaspiele und war insbesondere mit dem Bayer-Team, das zur Jahrtausendwende in der Bundesligaspitze mitmischte, recht erfolgreich. Und so wurde Hans-Jörg Butt auch zur WM 2002 mitgenommen, als das deutsche Team Vize-Weltmeister wurde.

Deutscher Meister mit dem FC Bayern

Nach einer Zwischenstation bei Benfica Lissabon erfolgte 2008 der Wechsel zu Bayern München. Der deutsche Rekordmeister vertraute nach dem Rücktritt von Oliver Kahn zur Saison 2008/09 Michael Rensing die Position im Tor an.

Doch für Michael Rensing war die ganze Angelegenheit eine Nummer zu groß und so wurde Hans-Jörg Butt im Saisonverlauf die neue Nummer 1, was er auch in der Double-Spielzeit 2009/10 war.

2011 verpflichteten die Münchner schließlich Manuel Neuer. Daraufhin verlängerte Hans-Jörg Butt mit 37 Jahren noch einmal seinen Vertrag, um Nummer 2 im Bayern-Tor zu werden.

Nach der Spielzeit 2011/12 beendete Hans-Jörg Butt seine Karriere, um eigentlich im Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern arbeiten zu können. Diese Tätigkeit gab er jedoch nach ein paar Wochen auf.

Arbeit im Familienunternehmen

Skandale sucht man im Leben des mittlerweile 51-Jährigen vergeblich. Eher ist Hans-Jörg Butt, der drei Kinder hat und langjährig verheiratet ist, ein Familienmensch. Auch aus dem Fußball-Business hat sich der Ex-Keeper weitestgehend zurückgezogen.

Dafür geht Hans-Jörg Butt einer gewöhnlichen Arbeit nach. Im familieneigenen Unternehmen „Butt GmbH“, das Auffahrrampen und Torabdichtungen vertreibt, ist der ehemalige Nationalspieler seit 2013 für den süddeutschen Raum tätig.

Obwohl Hans-Jörg Butt in seiner Karriere immer ein sicherer Elfmeterschütze war, bleibt jedoch eine Szene besonders hängen. Denn nach einem verwandelten Elfmeter gelangte der Keeper nicht schnell genug zurück in sein Tor, was Mike Hanke ausnutzte und Hans-Jörg Butt von der Mittellinie überwand.

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Christian

Die halbe Liga steckt im Abstiegskampf

In der Bundesliga-Tabelle zeichnet sich nach 14 Spieltagen ein zweigeteiltes Bild ab. Es gibt eine Spitzengruppe von sieben Klubs, die um die internationalen Plätze kämpft. Dabei hat Eintracht Frankfurt als Tabellensiebter bislang 24 Punkte sammeln können. Zu Platz 8, den momentan Union Berlin einnimmt, sind es dagegen sechs Zähler Abstand. (Bild: IMAGO / Jan Huebner)

Die Köpenicker wiederum verdanken ihre Platzierung dem jüngsten Heimsieg über RB Leipzig. Ansonsten hätte der Hauptstadtklub lediglich 15 Punkte auf dem Konto und fände sich auf Rang 13 wieder. Mit nur vier Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Ein ausgeglichenes Feld

Den nimmt derzeit der FC St. Pauli ein. Die Hanseaten gewannen am Wochenende gegen Heidenheim, das zuvor zweimal gewann. Somit sind alle Mannschaften nah aneinandergerückt. Bis auf die Mainzer, doch die haben jetzt Urs Fischer an der Seitenlinie stehen, der nachgewiesenermaßen Mannschaften nach oben bringen kann.

Das bedeutet aber auch, dass man mit einer Serie von gewonnenen Spielen schnell in der Tabelle nach oben klettern kann. Wie zuletzt am Beispiel der Gladbacher gesehen, die vor ein paar Wochen abgeschlagen waren und dann 13 Punkte aus fünf Partien holen konnten, ehe es am 14. Spieltag eine Niederlage gab.

Die beiden Aufsteiger, der 1. FC Köln und der Hamburger SV, halten sich wacker, aber auch sie müssen mit ihren 16 bzw. 17 Zählern wohl noch lange zittern müssen.

Auch der SC Freiburg, der in der letzten Saison die Europa League erreichte, darf sich mit seinen 17 Punkten keinesfalls sicher sein. Wie auch die Gladbacher, die Bremer und die Wolfsburger.

Fußballfans dürfen sich dagegen freuen. Denn sie erwartet eine spannende restliche Saison und es sieht so aus, dass die Abstiegsfrage erst sehr spät entschieden wird. Wenn nicht sogar am letzten Spieltag.

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