Stehplatz (Bild: IMAGO / Jan Huebner)
Der Ball rollt wieder und traditionell wird mit der 2.Bundesliga gestartet. Dort treffen der VFL Bochum und Hertha BSC am Freitagabend um 20.30 Uhr aufeinander. Beide Vereine kommen insgesamt auf 78 Jahre 1.Bundesliga. Der VFL galt jahrelang als unabsteigbar, aber dies änderte sich 1993 mit dem Abstieg. Insgesamt durften sich die Bochumer 38 Jahre im Oberhaus präsentieren. Zwei Jahre mehr verbucht der Hauptstadtklub. Nach der durchwachsenen letzten Saison und dem Abgang von Vereinsliebling Fabian Reese zu Liga-Konkurrent VFL Wolfsburg, müssen sich die Herthaner erstmal neu erfinden und auch ihre Ziele neu stecken.
Um sich die Entwicklung im eigenen Verein aus nächster Nähe anzuschauen, ist ein Eintrittskarte von Nöten. Noch besser dagegen eine Dauerkarte. Was muss man dafür hinlegen? Wir beantworten euch die Frage und auch, wo es besonders teuer für euch wird. Ob es sich lohnt? Das kann nur jeder für sich selbst entscheiden.

Beim VFL Bochum zahlt ihr aktuell 221,50 Euro – 259 Euro für eine Dauerkarte. Ihr müsst nicht zwingend Dauerkarteninhaber sein, allerdings ist es fast nicht möglich eine der begehrten Karten zu ergattern. Fast alle 18.000 DK-Inhaber haben ihr Recht wahrgenommen, auch nach dem Abstieg ihrem Verein treu zu sein. Die Preisstruktur wurde vom Verein nicht verändert. Trotz des Ganges in die 2.Liga. Mit der günstigsten Stehplatzdauerkarte landet der VFL hinter St. Pauli auf Platz 6 der günstigsten Karten.

Platz 1 geht an den Absteiger 1.FC Heidenheim. Diese bezahlen lediglich 180 Euro für den dauerhaften Besuch ihrer 1.Mannschaft. Obwohl das Stadion nicht viel Platz bietet, ist dies besonders zu erwähnen, denn es gibt andere Vereine im Oberhaus, die ein andere und für den Supporter, negative Struktur verfolgen. Durch die begrenzte Anzahl an Zuschauern und gesteigerte Nachfrage, werden die Preise auf ein höheres Niveau gehoben, beziehungsweise gehalten. Dort ist der SC Paderborn als Negativbeispiel zu nennen.

Zur Auflockerung ein YouTube - Video von Content Creator Gamerbrother mit seiner Saisonprognose der 2.Bundesliga. Seit Jahren moderiert er seine eigene Talkshow namens AtBroski und hat dort bereits hochrangige Gäste präsentieren dürfen.
Die Hertha aus Berlin verlangt satte 240 Euro von ihren Anhängern. Damit liegen sie auf Platz 13 und teilen sich diesen mit Magdeburg und Hannover. Lediglich Holstein Kiel, Osnabrück und Schlusslicht Energie Cottbus greifen noch tiefer in die Tasche ihrer Fans. Manche Vereine verlangen eine Mitgliedschaft zum Erwerb der Karte, andere verzichten wiederum darauf. Das ist von Verein zu Verein unterschiedlich.

Ebenfalls auf Platz eins und zwei in der Kategorie Dauerkarte Sitzplatz, sind ebenfalls Heidenheim und Wolfsburg zu finden. Dahinter folgt der 1.FC Kaiserslautern, der bei den Stehern nur im Mittelfeld landet, aber bei den Sitzplätzen hinter den beiden Teams landet. Knapp dahinter ist der 1.FC Magdeburg, der noch unter 300 Euro für eine sitzende Dauerkarte verlangt. Die Berliner Hertha hat ein besonders großes Spektrum an Preisen für seine Fans. Von 310 Euro bis 750 Euro dürft ihr je nach Platz aufwenden.
Je nach Verein und Struktur gibt es Ermäßigungen für Schüler, Studenten und Rentner. Dazu gibt es noch, wenn möglich, Dauerkarten für Nicht-Mitglieder. Im Einzelfall können die Preise dementsprechend anders ausfallen.



