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Wer sind die bislang teuersten Transfers des Sommer? (Top 5)

Wer sind die bislang teuersten Transfers des Sommer? (Top 5)

Das Sommertransferfenster ist geöffnet und die Vereine sind wieder auf der Jagd nach einem Schnäppchen, oder Spieler, die ihre Mannschaft wirklich verbessern. Dort wo das Geld besonders locker sitzt, ist die Premier League. Vier der fünf teuersten Spieler wurden von den Topvereinen der PL verpflichtet. Wir stellen sie euch vor. Hättet ihr alle gewusst? (Bild: IMAGO / IPA Sport)

Top 5 Sommertransfers 2026

Platz 5: Anthony Gordon

Auf Platz 5 ist der Engländer Anthony Gordon, der für eine satte Ablösesumme von 80 Millionen zum FC Barcelona gewechselt ist. In der Liga konnte er keine überragenden Werte erzielen und kam in 26 Spielen auf nur 8 Scorer. Anders lief es in der Champions League. Dort erzielte er zehn Tore und konnte zudem auch zwei Vorlagen verbuchen. Die Hälfte seiner Tore wurden allerdings per Elfmeter erzielt und sind nicht aus dem Spiel herausgefallen.

So verstärkt Gordon den FC Barcelona:

  • Aggressive Spielweise gegen den Ball
  • Hoher Antritt und Endgeschwindigkeit
  • Kann Spiele auf hohem Level mit seiner Torgefahr entscheiden
  • Progressives Spiel auf gutem Level (sowohl progressives Passspiel als auch Läufe)
  • Schwer ihn im Dribbling vom Ball zu trennen (Erfolgsquote bei über 60%)

Platz 4: Mateus Fernandes

Einen Platz höher angesiedelt und 99 Millionen Wert ist Mateus Fernandes, der zu den Tottenham Hotspurs wechselt. Der zentrale Mittelfeldspieler aus Portugal ist 22 Jahre alt und spielte zuvor bei West Ham United. Dort absolvierte er 36 Spiele und konnte 7 Scorer beisteuern. Der Kapitän der U21 durfte am 1.04.2026 sogar sein Debüt in der A-Nationalmannschaft seines Heimatlandes feiern.

Deswegen zahlen die Spurs diese Summe für Fernandes:

  • Durchsetzungsstark in Dribblings (Erfolgsquote bei rund 70%)
  • Hohe Passqualität (über 90% Passgenauigkeit)
  • Konsequente Arbeit gegen den Ball
  • Sehr gute Arbeitsrate

Platz 3: Sandro Tonali

Der Italiener Sandro Tonali hat sich ebenfalls Tottenham angeschlossen. Für ein paar Millionen mehr schnürt er ebenfalls die Schuhe für den ehemaligen Verein von Harry Kane. Nach 3 Jahren bei Newcastle United und zuvor AC Mailand, sucht er wieder eine neue Herausforderung. Er sammelte insgesamt 2.545 Spielminuten in 35 Premier League Duellen. Der Sechser hat sich zweimal als Vorbereiter ausgezeichnet. Genau so viele Torbeteiligungen konnte er auch in der Champions League beisteuern.

Darum ist den Spurs Tonali das Geld wert:

  • Ausgezeichnetes Passspiel, vor allem die Progressivität überzeugt
  • Exzellenter Taktgeber aus der Mittelfeldzentrale heraus
  • Guter Standardschütze
  • Hohe Arbeitsrate über die gesamte Spielzeit

Platz 2: Elliott Anderson

Nottingham Forrest kann sich über eine Überweisung von 135 Millionen Euro für Elliot Anderson freuen. Der zentrale Mittelfeldspieler wechselt zu Manchester City und dort zu dem neuen Trainer Enzo Maresca, der Pep Guardiola beerbt hat. Dieser hat die Blues nach 10 Jahren verlassen. Dieser kann sich über einen Dauerbrenner freuen, der letzte Saison alle 38 Spiel absolviert hat und 3.335 Spielminuten vorweisen kann. Nebenbei sammelte er zudem 4 Tore und ebenfalls 4 Vorlagen.

Siebzehn Länderspiele hat der 23-jährige mittlerweile absolviert und es wird spannend sein zu beobachten, wie er sich in einem neuen Umfeld schlagen wird.

Warum zahlt Manchester City so viel Geld für Anderson?

  • Ligaweit auf seiner Position einer der Spieler mit den meisten Defensivaktionen
  • Mittelfeldmotor mit exzellenter Arbeitsrate
  • Progressives Passspiel gehört zur Elite der Premier League auf seiner Position
  • Sicheres Passspiel in Kombination mit hoher Qualität (über 90% Passquote)

Platz 1: Morgan Rogers

Den Platz an der Sonne hat ein Spieler aus England inne. Morgan Rogers ist ein Jahr älter als Anderson und kostete Chelsea sogar noch 3 Millionen mehr. Der ZOM von Aston Villa war in 37 Spielen in der Premier League tätig und konnte zweistellig treffen. Zudem steuerte er auch noch sieben Torvorlagen bei. In der Europa League sammelte er acht Scorer.

Sein Nachfolger wurde bereits verpflichtet und kommt aus der Bundesliga vom SC Freiburg. Der Schweizer Johan Manzambi machte bei der Weltmeisterschaft in CAN/MEX/USA auf sich aufmerksam und das reichte Villa, um ihn für 60 Millionen nach England zu locken.

Darum ist Rogers der (bis jetzt) teuerste Transfer:

  • Auffallend viele erfolgreiche progressive Läufe mit Ball
  • Bringt sich durch kluges Positionsspiel in aussichtsreiche Abschlusssituationen
  • Hat sich im Output klar gesteigert, immer eine Gefahr für den Gegner (Letzte Saison: 14 Tore & 12 Vorlagen)
  • Sehr trickreiche und damit unberechenbare Spielweise
  • Wunschspieler von Xabi Alonso
Mein Fazit zum bisherigen Transfersommer
Stephan Fuhrmann

Stephan Fuhrmann

Die heutigen Ablösesummen haben mit denen vor einem Jahrzehnt und länger nichts mehr zu tun. Die Spieler, die damals den Verein verlassen haben, konnten bereits sportlich so weit überzeugen, oder waren so talentiert, dass sich das Risiko in Grenzen gehalten hat. Heute bezahlt man für das Versprechen es könnte aus dem Spieler etwas Großes werden, oder zumindest eine Stammkraft auf hohem Niveau, was aber oft genug nicht eintraf.

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