Stephan

Fifa 21 – ein ernstzunehmender eSports-Kandidat?

In dieser Ausgabe stellen wir den neuesten Ableger auf den Prüfstand und stellen uns die Frage, ob dieser die Voraussetzungen erfüllt, ein ernstzunehmender Konkurrent in der Welt des eSports zu werden. Dabei nehmen wir die erste Weekend League im Ultimate Modus unter die Lupe. Ich teste für Euch die Schwitzer League, ohne dass Ihr selbst alle zwei Stunden ein neues Shirt überstreifen müsst.

Millionen Spieler waren am vergangenen Wochenende in freudiger Erwartung. Es ist nicht die bessere Hälfte, die etwa ein Kind erwartet. Nein, es stand die erste Weekend League vor der Tür und das erste Kräftemessen mit der virtuellen Konkurrenz, die quer über den Globus verteilt ist. Die Getränke sind kühl, einige nehmen sich Urlaub und die Frau oder Freundin ist bereits zum Essen eingeladen worden, damit man auch den nötigen Freiraum hat, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

UND DANN DAS!!!

EA hat die Weekend League um 24 Stunden verschoben!

Als Grund nannte man unvorhergesehene Probleme. Nichts Neues möchte man meinen, aber immer wieder enttäuschend… Nun aber rein ins Spiel.

Starker Bonus bei Betway

Der englische Wettanbieter Betway ist mittlerweile auch in Deutschland immer mehr im Kommen und auch in unserem Wettanbieter Vergleich konnte Betway dementsprechend gut abschließen. Besonders das Bonusangebot wie beispielsweise der Betway Neukundenbonus und die Zahlungsoptionen stachen heraus und waren absolut überragend, weswegen diese auch die von uns höchste Bewertung erhielten. Aber auch die anderen Kategorien waren allesamt auf einem starken Niveau, das Gesamtpaket ist schlichtweg exzellent.

Der Verbindungstracker vor dem Spiel zeigt bei einer 50.000er Leitung konstant zwischen 8 und 14 ms Verzögerung an. Gut und flüssig sollte es laufen, aber jedes Spiel lässt sich anders spielen. Die X-Taste wird nur leicht touchiert, der Ball kommt schnell und präzise beim Mitspieler an. Das gleiche Szenario etwas später und es passiert nichts. Der Stürmer schnappt sich den Ball, weil meine Eingabe nicht schnell genug bearbeitet oder erst gar nicht erst angenommen wurde und erzielt das vorentscheidende Tor. Oft genug vorgekommen, mehrfach selbst erlebt.

Konstante, schnelle Verbindungen sind das A und O und gehören zu den Hausaufgaben, die ein eSports-Titel erfüllen muss und das kann Electronic Arts aktuell, und dies leider schon seit Jahren, nicht bieten.

Ein weiterer Punkt, der zu erwähnen ist, ist, dass EA Sports es nicht schafft, ein ausbalanciertes Spiel zu präsentieren. Unabhängig von den mit Echtgeld zu verkaufenden Fifa Points für Packs ist die Beeinflussung durch das im Hintergrund laufende Programm DPA (dynamische Spielanpassung). Ist ein Gegner zu stark, sorgt es dafür, dass Schwachpunkte eingebaut werden oder man Tore schießt wie Ronaldo, obwohl man ihn noch nicht einmal im Team hat. So darf sich kein ernstzunehmender Titel präsentieren. In Fifa 21 erscheint es nach der ersten Weekend League nicht ganz so ausgeprägt, wie noch ein Jahr zuvor, aber immer noch zu präsent.

Ein weiteres Feature, welches das Spiel nachhaltig beeinflusst, ist der Auto – Block der verteidigenden Mannschaft. Die angreifende Elf wird oft für ihr offensives Spiel nicht belohnt, weil die CPU gesteuerte Mannschaft mit Mann und Maus fast alles abblockt, was man sich mühsam herausgespielt hat. Wie im folgenden kleinen Video zu sehen ist, nimmt dies teilweise kuriose Formen an.

Szenen, wie dieser Karate Kid - Move von Virgil van Dijk, sind auf Dauer sehr ärgerlich und entscheiden nicht zuletzt über Sieg und Niederlage. Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass man unweigerlich und nicht selten in einen schnellen Konter läuft und die eigene Mannschaft überrollt wird, denn die aktuelle Meta lautet:

PACE PACE PACE.

Ich hoffe Euch hat der erste Eindruck gefallen und schreibt mir gerne, ob Ihr es auch so empfindet und was Euch sonst noch aufgefallen ist.

Ab in die Kommentare, oder über Social Media.

Gemeinsam für mehr Spaß im Spiel!

Euer Stephan

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Stephan

FIFA 21 - Alle Jahre wieder...

So oder so ähnlich könnte man einen Bericht beginnen, wenn es um Ostern, Weihnachten, oder einen Geburtstag geht. Allerdings gibt es für viele Millionen leidenschaftliche Zocker nur ein Thema diese Tage. Die Fußballapplikation FIFA aus dem Hause EA Sports begeistert, frustriert und regt Menschen zu Diskussionen an, wie kaum ein anderes Spiel. Nun ist FIFA 21 seit dem 9. Oktober am Start und wir gehen im ersten Statusbericht auf das Gameplay ein. Wir unterziehen dem neuesten Ableger einer ersten Prüfung und sagen Euch, was wir für gut befunden haben und was verbesserungswürdig erscheint.

Die ersten 60 Spiele sind absolviert und es lässt sich sagen, dass die Kanadier einen Teil ihrer Hausaufgaben gut gemeistert haben.

Es gibt zwei Dinge, die beim Gameplay entscheidend sind. Eine gute und saubere Programmierung des Spiels und die Server, damit diese auch das Spielerlebnis hochhalten können. Ein schlechtes Spiel können die Server nicht gut präsentieren, aber schlechte Server können durch permanentes Delay oder Abstürze das Spielerlebnis stark mindern. Durch Implementierung neuer Rechenzentren in Mailand, Madrid und London sollten diese Probleme hoffentlich der Vergangenheit angehören. Der erste Eindruck ist durchaus positiv und das Spiel läuft weitestgehend in der gleichen Geschwindigkeit. Kommen wir nun zum zweiten, ausführlichen Teil.

Betway

Betway ist mittlerweile wohl so gut wie jedem von Euch ein Begriff, denn durch zahlreiche Werbespots sowie dem Sponsoring des SV Werder Bremen ist der Wettanbieter nahezu allgegenwärtig. Wundern tut das auch nicht, denn der Anbieter aus Großbritannien ist einer der Besten der Branche und eine langfristig gute Wahl für Euch. Das liegt vor allem an dem herausragenden Gesamtpaket, denn in nahezu jeder unserer Kategorien konnte man Bestwerte erzielen. Herausragen tut dabei der Betway Neukundenbonus, welcher zu den besten in der gesamten Branche zählt.

Weitere Informationen findet Ihr in unserem Betway Testbericht.

Das Gameplay für FIFA 21 verspricht folgendes:

  • Neue dynamische Angriffs-Systeme - intensivere 1-gegen-1-Situationen durch authentischere und realistischere Bewegungen
  • Agiles Dribbling-System - zusätzliche Möglichkeit, um Abwehrspieler aussteigen zu lassen
  • Position Personality - abseits des Balles sollen eine größere Infame-Intelligenz und kreative Läufe neue Optionen schaffen
  • Natural Kollision System - flüssigere Spielerinteraktionen dank neuer Animationssysteme in sämtlichen Bereichen des Platzes

Wie spielt es sich?

FIFA 21 ist vom Spielgefühl her seinen Vorgängern weit voraus. Nachvollziehbare Pässe aus einfachen Situationen kommen in der Regel auch an und welche, die aus der Not produziert werden mussten, landen immer öfter beim Gegner. Unüberlegte Pässe vom eigenen 16er in die Tiefe oder schlecht getimte Abwürfe finden öfters den Weg in einen direkten Konter. Die grundsätzlich vorhandene und von EA bestätigte Varianz kommt daher realistischer zum Tragen als noch in FIFA 20.

Die Position Personality verspricht viele Möglichkeiten, da der Laufweg eines zweiten Spielers eigenständig bestimmt wird und der Spieler dadurch im entscheidenden Moment zuschlagen und den entscheidenden Pass zum Torerfolg ansetzen kann. In den wenigen Spielen konnte dieses durchaus schwierig, umsetzbare Feature noch nicht ausreichend getestet werden, verspricht aber in der Zukunft durchaus Potential. Dieses Jahr ist aktives Verteidigen wieder angesagt. Langweiliges hin und her Geschiebe wie noch in FIFA 20 gehört der Vergangenheit an. Dies ist positiv zu bewerten, allerdings zeigt sich schon jetzt, dass viele Gamer sich erst umstellen müssen und der Gegner auch genau auf diese Schwäche spielt.

Was ist dieses Jahr OP (Over Powered)?

Nach den ersten Spielen lässt sich sagen, dass Geschwindigkeit wieder eine Rolle spielt. Die Zeiten sind vorbei, in denen ein langsamer Verteidiger einen schnellen Stürmer im Laufduell trotz 20 Meter Vorsprung einholt. Zusätzlich kann man durch zweimaliges Drücken der R1-Taste einen kurzen Sprint hinlegen und so die gegnerischen Reihen öfters düpieren. Flanken und Eckbälle waren in FIFA 20 quasi extinkt. Im neuen Ableger sind diese nun wieder spielbar. Mit R1 und X/Viereck lassen sich gezielt die Bälle von außen im 16er anbringen und die Abwehrreihen aushebeln. Longshots sind ebenfalls ein Mittel und oftmals erfolgreicher als ein Schuss im gefährlichen Bereich, da dieser durch die Auto-Block CPU öfters nicht den gewünschten Erfolg hat.

Was ist verbesserungswürdig?

Die Torhüter reagieren oft zu zaghaft und immer noch zu unrealistisch. Viele einfache Bälle werden gefaustet, obwohl sie einfach aufzunehmen waren. Die Strafraumbeherrschung ist immer noch wie aus den 80er Jahren und ein Mitspielen des Goalkeepers ist nicht vorhanden. Der kurze Sprint durch doppeltes Drücken der R1 Taste ist zu effektiv und beinhaltet, dass der Offensivspieler oftmals durch den Verteidiger läuft, statt durch ihn geblockt zu werden. Das muss sich durchaus ändern, da dies jetzt schon einige Pro Gamer und E-Sportler erkannt haben und diesen Glitch bereits verwenden.

Abschließend lässt sich sagen, dass EA einiges richtig gemacht hat und FIFA 21 sich runder spielen lässt als seine Vorgänger. Wenn die kommenden Patches dazu benutzt werden, behutsam und mit Feingefühl an den notwendigen Stellschrauben zu drehen, dann wird die Community dies überwiegend feiern.

Nicht das beste FIFA aller Zeiten, aber ein Schritt in die richtige Richtung.

Folgt mir auf Twitter für mehr Infos und Retweets spielrelevanter Gamechanger und E-Sportler.

Gemeinsam für mehr Spaß im Spiel.

Euer Stephan

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