Stephan

FIFA 21 - Wer bin ich ? Heute mit: Anders Vejrgang

Ab heute starten wir eine neue Serie. In unregelmäßigen Abständen stellen wir Euch im neuen Format "Wer bin ich?" Protagonisten vor, die rundum das Business eSports/Fifa tätig sind. Wir beschreiben, was sie besonders erscheinen lässt und wie ihr aktueller Status in der Szene ist. Den Anfang macht der dänische Shootingstar der Szene, der 14-jährige Anders Vejrgang von Red Bull Leipzig Gaming.

Anders Vejrgang hat das virtuelle Fußballspielen bereits mit 5 Jahren und der FIFA 11 Version kennengelernt. Mit 12 schaffte er die Weekend League mit 30-0 Siegen zu beenden. Damit war er der jüngste Spieler, dem dies überhaupt gelang. Weitere sollten folgen. Mit Beginn von Fifa 21 und 6 Weekend Leagues später legt er eine makellose Bilanz von 180-0 hin. Wie kaum ein anderer Spieler in der FIFA-Szene hat Anders Vejrgang in den letzten Wochen für Furore gesorgt und beeindruckte mit seiner Performance.

Was imponierte, war nicht nur die Spiele zu gewinnen, sondern auch seine Art und Weise dies zu tun. Er ist mit einem unheimlichem, offensiven und variantenreichen Skill ausgestattet und düpierte ein ums andere Mal seine Gegner. Defensiv ist er schon mit einer Abgeklärtheit ausgestattet, die normalerweise eher älteren Spielern vorbehalten ist. Konsequenz, im grundsätzlichen Spiel und Kreativität lassen sein Spiel so druckvoll ausschauen. Wo andere Größen des FIFA–Kosmos den Ball in bester Handballmanier um den Sechzehner rotieren und warten, bis sich die Lücke öffnet, geht er oft 1 gegen 1 und versucht, zügig zum Abschluss zu kommen.

Dabei hilft ihm ein Skill-Move, der in der Form und Genauigkeit momentan seinesgleichen sucht. Er verwendet den rechten Stick für den Übersteiger in leichter Drehung 1/4 kreis rechts, oder links, um dann im richtigen Moment, wenn der Gegner reagiert, auf der anderen Seite vorbeizuziehen. Er liest das Spiel seines Kontrahenten und die kommenden Aktionen voraus in einer Perfektion, die es ihm besonders schnell ermöglicht, darauf zu reagieren. Das macht er wie kaum ein Zweiter. Es klingt einfach, aber wer das mal probiert hat und wiederholt an der gegnerischen Abwehr scheitert, weiß, was es für Training bedarf, diesen Move auf höchstem Level zu beherrschen.

Seit in den letzten Wochen vermehrt über ihn berichtet wird, explodieren seine Twitter- und Twitch-Zahlen in die Höhe. Am vergangenen Sonntag verfolgten teilweise über 50.000 Zuschauer seinen Stream auf Twitch. Das sind Zahlen, die kaum ein eSportler in diesem Bereich aufweisen kann. Unser aktueller Weltmeister „MoAuba“ hat gut 10-15 Prozent Zuschaueranteil im Dauereinsatz im Verhältnis zum Dänen. Eben diesen Weltmeister hat er in 2 Onlineturnieren in diesem Monat mit 6:0 und 7:0 abgefertigt. Das Video der jüngsten Niederlage löschte der Weltmeister umgehend. Auch der 18–jährige „Tekkz“, als kommende Zukunft gepriesen, ergab sich beim Stand von 4:0 mit einem Rage Quit. Tatsächlich kann aber auch er nicht alles gewinnen. Montagabend verlor die skandinavische FIFA–Maschine nach längerer Zeit mal wieder ein Spiel. Im TF-Cup gab es ein 3:4 im Achtelfinale gegen den späteren Sieger Manuel Bachoore vom PSV Eindhoven. Es menschelt wieder ein wenig im FIFA Universum.

Es wird spannend zu erleben sein, was die Zukunft bringt und wie die junge Nachwuchshoffnung sich weiterentwickelt. Nicht zuletzt sein Alter birgt auch Gefahren mit sich und die FIFA–Community ist nicht gerade als sehr empathisch bekannt. Wir hoffen das Beste, denn weitere neue hoffnungsvolle Talente betreten die Bühne. Nicht zuletzt sein Teamkollege bei RBLZ Gaming, der 17–jährige Umut Gültekin, hat durch eine Bilanz von 179–1 (1DC) untermauert, dass sein Erreichen des Finals beim FUT Champions Cup in Atlanta kein Zufall war. Wir bleiben gespannt und freuen uns auf die virtuelle Zukunft und sind darauf gespannt, was Anders Vejrgang in 2 Jahren zu leisten im Stande ist, denn dann wird er 16 Jahre alt und darf bei offiziellen Turnieren aus dem Hause Electronic Arts antreten. Wir wünschen ihm Glück!

Vereint für mehr Spaß am Spiel!

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Stephan

Die Deutsche Fußballnationalmannschaft – ein Statement zur aktuellen Lage

2014 war ein schönes Jahr. Zumindest aus fußballerischer Sicht konnte man sich freuen, denn Mario Götze schoss sich auf Ewigkeiten in die Herzen der Fans und machte sich mit seinem Finaltreffer gegen Argentinien unsterblich. Wir betrachten die Entwicklung der Elite des deutschen Fußballs in den letzten Jahren und zeigen Euch die aktuelle Lage auf.

Die Deutsche Fußballnationalmannschaft hat sich 2014 im Maracana den 4. Stern gesichert und eine Ära wie in den 70er Jahren, als man sich Welt- und Europameister nennen durfte, war durchaus realistisch. Fokussiert auf das Ziel der Weltmeisterschaft wurde alles untergeordnet, ein harmonisierendes Team zusammengestellt, eine Identität des eigenen Fußballs gefunden und die Rahmenbedingungen dafür geschaffen. Seitdem ist allerdings viel passiert.

Die Handschrift des Trainers ist nicht mehr zu erkennen, sondern mutet fast schon blindem Aktionismus an. Die Taktik wurde geändert, obwohl man augenscheinlich merkt, dass sich einige Spieler auf ihrer Position nicht wohlfühlen. Antonio Rüdiger und Emre Can wurden in der 3er Kette als linker Innenverteidiger und Can sogar zusätzlich noch als linker Mittelfeldspieler eingesetzt und hatten dort merklich Probleme. Zog der Gegner die 3er Kette mit schnellen Seitenwechseln oder Kontern auseinander, so war es schwierig für beide, mit ihrem schwächeren Fuß eine adäquate fußballerische Lösung auf der linken Seite zu finden. Ein Pass die Linie entlang, oder eine gute Flanke, um vor dem gegnerischen Tor für Gefahr zu sorgen und die Mannschaft zu entlasten, war nahezu zum Scheitern verurteilt.

Die taktische Ausrichtung muss dementsprechend geändert werden, damit solche Szenen wie gegen die Schweiz, als sich Rüdiger und Can beide auf der linken Bahn begegneten und nicht wussten, wie sie die Situation fußballerisch lösen können, nicht mehr vorkommen. Das Problem liegt aber nicht nur bei den Spielern, sondern im Umfeld. Beide Spieler haben ihre Stärken, unter anderem eine enorme physische Präsenz, eher im Zentrum. Deshalb muss diese auch dort eingesetzt werden, wo sie am gefährlichsten ist und die Spieler ihr Potential am besten ausschöpfen können.

Tipico

Alleine mit dem Namen Tipico können die meisten Sportfans bereits direkt etwas anfangen und bringen oftmals schnell den FC Bayern München sowie Oliver Kahn mit dem Wettanbieter in Verbindung. Der Grund ist ganz einfach, denn beide Parteien arbeiten mit dem in Deutschland wohl erfolgreichsten Anbieter für Sportwetten zusammen. Insbesondere Fußball-Fans sind hier an der richtigen Adresse, denn hier ist die Auswahl riesig und jeder von Euch kommt auf seine Kosten. In den weiteren Testkategorien schloss Tipico ebenfalls hervorragend ab und auch der Tipico Neukundenbonus ist absolut empfehlenswert.

Weitere Informationen findet Ihr in unserem Tipico Testbericht.

Ein weiterer Punkt ist die Zusammenstellung der Mannschaft. Seit jeher wird eifrig darüber diskutiert, allerdings sind die Stimmen selten so laut gewesen wie in den letzten Wochen und Monaten. Es ist schlichtweg nicht erklärlich, warum Spieler nominiert werden, die einerseits wie Jonathan Tah in fünf von sieben Spielen im eigenen Verein nicht berücksichtigt wurden oder eben wie Antonio Rüdiger noch keine einzige Minute in der Premier League auf dem Platz standen. An Alternativen in Form von Mats Hummels mangelt es freilich nicht. Mit einer Kicker-Note von 2,57 in der aktuellen Saison und 2,97 in der vergangenen war er einer der herausragenden Spieler im Abwehrzentrum.

Wenn wir an Alternativen im offensiven Bereich denken, dann stößt man schnell auf einen alten Bekannten. Thomas Müller hat einen Kicker-Durchschnittswert von 2,93 bei aktuell vier Toren und vier Vorlagen vorzuweisen. Schaut man sich den Arbeitsnachweis zweier vergleichbarer Spieler an, so haben Amiri und Brandt gar einen gemeinsamen Wert von 3,88. Amiri war einmal vor dem Tor erfolgreich und lieferte zwei Assists, Julian Brandt blieb komplett erfolglos. Müller war zudem der besten Vorlagengeber in der Saison 2019/20 mit 21 Vorlagen und fügte diesen noch acht Tore hinzu.

Es ist grundsätzlich also nicht nachzuvollziehen, wie man die aktuell bestmöglichen Fußballer des Landes nicht nominieren kann. Der Neuanfang wird als Alibi benutzt, um persönliche Befindlichkeiten zu befriedigen. Es geht schon lange nicht mehr um das Team, sondern nur darum, den Status zu behalten anstatt zu erkennen, dass die eigene Zeit abgelaufen ist. Es ist wie in der Politik. Die Angst vor Neuem ist größer als die Freude auf einen tatsächlich Neuanfang. Deshalb wird lange und nicht selten zu lange an altbewährtem festgehalten, weil es einfach bequemer ist.

Diesbezüglich macht der DFB leider keine Ausnahme. Löws Aussage, dass man die Spieler nicht nominieren werde, weil man sich dafür entschieden hat und dies nicht rückgängig machen könnte, zeugt fast schon von Arroganz und Überheblichkeit und zeigt, dass die Selbstreflexion des Bundestrainers schlichtweg nicht mehr vorhanden zu sein scheint.

Ein weiteres Rädchen im DFB-Kreislauf ist das Management, hauptverantwortlich ist in Person Oliver Bierhoff. Die einen sagen, er gibt öfters eine unglückliche Figur ab, andere meinen, es ist schlicht ein regelmäßiges Versagen bei wichtigen Themen. Die Causa Özil und ihre enorme politische Tragweite, die Ausbootung der bereits genannten Personen, die Markenausbeutung der „Mannschaft“ und die Realitätsferne zur Basis sind nicht erst seit gestern eklatant. In der Pressekonferenz vor den aktuellen Spielen noch die emotionale Karte auszuspielen und mangelnde Unterstützung der jungen Spieler einzufordern, zeigt ebenfalls, dass nicht mehr viele Argumente vorhanden sind, weiter an den personellen Entscheidungsträgern festzuhalten. Souveränität sieht anders aus und es wirkt fast schon wie das letzte Mittel, um von den eigenen Fehlern abzulenken.

Es geht nicht um junge und alte Spieler, nicht um die geliebte Presse und auch nicht um persönliche Befindlichkeiten. Fußball Deutschland möchte nur eines. Die besten Spieler des Landes in einer Mannschaft vereint, gelebte Volksnähe und bezahlbare Eintrittspreise für jedermann. Erst dann wird es wieder UNSERE Mannschaft.

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Stephan

Fifa 21 – ein ernstzunehmender eSports-Kandidat?

In dieser Ausgabe stellen wir den neuesten Ableger auf den Prüfstand und stellen uns die Frage, ob dieser die Voraussetzungen erfüllt, ein ernstzunehmender Konkurrent in der Welt des eSports zu werden. Dabei nehmen wir die erste Weekend League im Ultimate Modus unter die Lupe. Ich teste für Euch die Schwitzer League, ohne dass Ihr selbst alle zwei Stunden ein neues Shirt überstreifen müsst.

Millionen Spieler waren am vergangenen Wochenende in freudiger Erwartung. Es ist nicht die bessere Hälfte, die etwa ein Kind erwartet. Nein, es stand die erste Weekend League vor der Tür und das erste Kräftemessen mit der virtuellen Konkurrenz, die quer über den Globus verteilt ist. Die Getränke sind kühl, einige nehmen sich Urlaub und die Frau oder Freundin ist bereits zum Essen eingeladen worden, damit man auch den nötigen Freiraum hat, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

UND DANN DAS!!!

EA hat die Weekend League um 24 Stunden verschoben!

Als Grund nannte man unvorhergesehene Probleme. Nichts Neues möchte man meinen, aber immer wieder enttäuschend… Nun aber rein ins Spiel.

Starker Bonus bei Betway

Der englische Wettanbieter Betway ist mittlerweile auch in Deutschland immer mehr im Kommen und auch in unserem Wettanbieter Vergleich konnte Betway dementsprechend gut abschließen. Besonders das Bonusangebot wie beispielsweise der Betway Neukundenbonus und die Zahlungsoptionen stachen heraus und waren absolut überragend, weswegen diese auch die von uns höchste Bewertung erhielten. Aber auch die anderen Kategorien waren allesamt auf einem starken Niveau, das Gesamtpaket ist schlichtweg exzellent.

Der Verbindungstracker vor dem Spiel zeigt bei einer 50.000er Leitung konstant zwischen 8 und 14 ms Verzögerung an. Gut und flüssig sollte es laufen, aber jedes Spiel lässt sich anders spielen. Die X-Taste wird nur leicht touchiert, der Ball kommt schnell und präzise beim Mitspieler an. Das gleiche Szenario etwas später und es passiert nichts. Der Stürmer schnappt sich den Ball, weil meine Eingabe nicht schnell genug bearbeitet oder erst gar nicht erst angenommen wurde und erzielt das vorentscheidende Tor. Oft genug vorgekommen, mehrfach selbst erlebt.

Konstante, schnelle Verbindungen sind das A und O und gehören zu den Hausaufgaben, die ein eSports-Titel erfüllen muss und das kann Electronic Arts aktuell, und dies leider schon seit Jahren, nicht bieten.

Ein weiterer Punkt, der zu erwähnen ist, ist, dass EA Sports es nicht schafft, ein ausbalanciertes Spiel zu präsentieren. Unabhängig von den mit Echtgeld zu verkaufenden Fifa Points für Packs ist die Beeinflussung durch das im Hintergrund laufende Programm DPA (dynamische Spielanpassung). Ist ein Gegner zu stark, sorgt es dafür, dass Schwachpunkte eingebaut werden oder man Tore schießt wie Ronaldo, obwohl man ihn noch nicht einmal im Team hat. So darf sich kein ernstzunehmender Titel präsentieren. In Fifa 21 erscheint es nach der ersten Weekend League nicht ganz so ausgeprägt, wie noch ein Jahr zuvor, aber immer noch zu präsent.

Ein weiteres Feature, welches das Spiel nachhaltig beeinflusst, ist der Auto – Block der verteidigenden Mannschaft. Die angreifende Elf wird oft für ihr offensives Spiel nicht belohnt, weil die CPU gesteuerte Mannschaft mit Mann und Maus fast alles abblockt, was man sich mühsam herausgespielt hat. Wie im folgenden kleinen Video zu sehen ist, nimmt dies teilweise kuriose Formen an.

Szenen, wie dieser Karate Kid - Move von Virgil van Dijk, sind auf Dauer sehr ärgerlich und entscheiden nicht zuletzt über Sieg und Niederlage. Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass man unweigerlich und nicht selten in einen schnellen Konter läuft und die eigene Mannschaft überrollt wird, denn die aktuelle Meta lautet:

PACE PACE PACE.

Ich hoffe Euch hat der erste Eindruck gefallen und schreibt mir gerne, ob Ihr es auch so empfindet und was Euch sonst noch aufgefallen ist.

Ab in die Kommentare, oder über Social Media.

Gemeinsam für mehr Spaß im Spiel!

Euer Stephan

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Stephan

FIFA 21 - Alle Jahre wieder...

So oder so ähnlich könnte man einen Bericht beginnen, wenn es um Ostern, Weihnachten, oder einen Geburtstag geht. Allerdings gibt es für viele Millionen leidenschaftliche Zocker nur ein Thema diese Tage. Die Fußballapplikation FIFA aus dem Hause EA Sports begeistert, frustriert und regt Menschen zu Diskussionen an, wie kaum ein anderes Spiel. Nun ist FIFA 21 seit dem 9. Oktober am Start und wir gehen im ersten Statusbericht auf das Gameplay ein. Wir unterziehen dem neuesten Ableger einer ersten Prüfung und sagen Euch, was wir für gut befunden haben und was verbesserungswürdig erscheint.

Die ersten 60 Spiele sind absolviert und es lässt sich sagen, dass die Kanadier einen Teil ihrer Hausaufgaben gut gemeistert haben.

Es gibt zwei Dinge, die beim Gameplay entscheidend sind. Eine gute und saubere Programmierung des Spiels und die Server, damit diese auch das Spielerlebnis hochhalten können. Ein schlechtes Spiel können die Server nicht gut präsentieren, aber schlechte Server können durch permanentes Delay oder Abstürze das Spielerlebnis stark mindern. Durch Implementierung neuer Rechenzentren in Mailand, Madrid und London sollten diese Probleme hoffentlich der Vergangenheit angehören. Der erste Eindruck ist durchaus positiv und das Spiel läuft weitestgehend in der gleichen Geschwindigkeit. Kommen wir nun zum zweiten, ausführlichen Teil.

Betway

Betway ist mittlerweile wohl so gut wie jedem von Euch ein Begriff, denn durch zahlreiche Werbespots sowie dem Sponsoring des SV Werder Bremen ist der Wettanbieter nahezu allgegenwärtig. Wundern tut das auch nicht, denn der Anbieter aus Großbritannien ist einer der Besten der Branche und eine langfristig gute Wahl für Euch. Das liegt vor allem an dem herausragenden Gesamtpaket, denn in nahezu jeder unserer Kategorien konnte man Bestwerte erzielen. Herausragen tut dabei der Betway Neukundenbonus, welcher zu den besten in der gesamten Branche zählt.

Weitere Informationen findet Ihr in unserem Betway Testbericht.

Das Gameplay für FIFA 21 verspricht folgendes:

  • Neue dynamische Angriffs-Systeme - intensivere 1-gegen-1-Situationen durch authentischere und realistischere Bewegungen
  • Agiles Dribbling-System - zusätzliche Möglichkeit, um Abwehrspieler aussteigen zu lassen
  • Position Personality - abseits des Balles sollen eine größere Infame-Intelligenz und kreative Läufe neue Optionen schaffen
  • Natural Kollision System - flüssigere Spielerinteraktionen dank neuer Animationssysteme in sämtlichen Bereichen des Platzes

Wie spielt es sich?

FIFA 21 ist vom Spielgefühl her seinen Vorgängern weit voraus. Nachvollziehbare Pässe aus einfachen Situationen kommen in der Regel auch an und welche, die aus der Not produziert werden mussten, landen immer öfter beim Gegner. Unüberlegte Pässe vom eigenen 16er in die Tiefe oder schlecht getimte Abwürfe finden öfters den Weg in einen direkten Konter. Die grundsätzlich vorhandene und von EA bestätigte Varianz kommt daher realistischer zum Tragen als noch in FIFA 20.

Die Position Personality verspricht viele Möglichkeiten, da der Laufweg eines zweiten Spielers eigenständig bestimmt wird und der Spieler dadurch im entscheidenden Moment zuschlagen und den entscheidenden Pass zum Torerfolg ansetzen kann. In den wenigen Spielen konnte dieses durchaus schwierig, umsetzbare Feature noch nicht ausreichend getestet werden, verspricht aber in der Zukunft durchaus Potential. Dieses Jahr ist aktives Verteidigen wieder angesagt. Langweiliges hin und her Geschiebe wie noch in FIFA 20 gehört der Vergangenheit an. Dies ist positiv zu bewerten, allerdings zeigt sich schon jetzt, dass viele Gamer sich erst umstellen müssen und der Gegner auch genau auf diese Schwäche spielt.

Was ist dieses Jahr OP (Over Powered)?

Nach den ersten Spielen lässt sich sagen, dass Geschwindigkeit wieder eine Rolle spielt. Die Zeiten sind vorbei, in denen ein langsamer Verteidiger einen schnellen Stürmer im Laufduell trotz 20 Meter Vorsprung einholt. Zusätzlich kann man durch zweimaliges Drücken der R1-Taste einen kurzen Sprint hinlegen und so die gegnerischen Reihen öfters düpieren. Flanken und Eckbälle waren in FIFA 20 quasi extinkt. Im neuen Ableger sind diese nun wieder spielbar. Mit R1 und X/Viereck lassen sich gezielt die Bälle von außen im 16er anbringen und die Abwehrreihen aushebeln. Longshots sind ebenfalls ein Mittel und oftmals erfolgreicher als ein Schuss im gefährlichen Bereich, da dieser durch die Auto-Block CPU öfters nicht den gewünschten Erfolg hat.

Was ist verbesserungswürdig?

Die Torhüter reagieren oft zu zaghaft und immer noch zu unrealistisch. Viele einfache Bälle werden gefaustet, obwohl sie einfach aufzunehmen waren. Die Strafraumbeherrschung ist immer noch wie aus den 80er Jahren und ein Mitspielen des Goalkeepers ist nicht vorhanden. Der kurze Sprint durch doppeltes Drücken der R1 Taste ist zu effektiv und beinhaltet, dass der Offensivspieler oftmals durch den Verteidiger läuft, statt durch ihn geblockt zu werden. Das muss sich durchaus ändern, da dies jetzt schon einige Pro Gamer und E-Sportler erkannt haben und diesen Glitch bereits verwenden.

Abschließend lässt sich sagen, dass EA einiges richtig gemacht hat und FIFA 21 sich runder spielen lässt als seine Vorgänger. Wenn die kommenden Patches dazu benutzt werden, behutsam und mit Feingefühl an den notwendigen Stellschrauben zu drehen, dann wird die Community dies überwiegend feiern.

Nicht das beste FIFA aller Zeiten, aber ein Schritt in die richtige Richtung.

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Gemeinsam für mehr Spaß im Spiel.

Euer Stephan

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