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Serie A | So spannend wie in den Neunzigern

Die höchste italienische Spielklasse geht nach langen Jahren der Juventus-Dominanz in eine ganz besondere Spielzeit. Denn die „sette sorelle“, wie die sieben Top-Teams in Italien genannt werden, scheinen diese Saison in etwa auf einem Niveau zu sein, was eine Menge Spannung im Rennen um den Scudetto und die internationalen Plätze verspricht.

Aktuell thront überraschend der SSC Neapel auf Platz eins der Tabelle mit sieben Siegen aus genauso vielen Partien. Die Truppe von Trainer Luciano Spalletti bewies auch im Topspiel gegen den AC Florenz, dass sie dieses Jahr große Ambitionen anmelden darf. Mit 2:1 gewann die Partenopei, wenngleich auch etwas glanzlos, gegen das Team von Trainer Vincenzo Italiano.

Doch auch die Mailänder Clubs bleiben den Süditalienern auf den Fersen. Während Milan das Topspiel gegen Atalanta auswärts mit 3:2 für sich entscheiden konnte, verbuchte Inter gegen Angstgegner Sassuolo einen sehr mühevollen 2:1-Erfolg.

Juve schafft den Anschluss an Spitzengruppe

Die von Jose Mourinho trainierte Roma kehrte nach der Derby-Niederlage gegen Lazio wieder zurück auf die Siegerstraße und schlug den spielstarken Aufsteiger aus Empoli souverän mit 2:0. Allzu sicher sollten sich die Giallorossi nicht auf Platz vier wähnen, da auch der italienische Rekordmeister nach einem schwachen Start in die Saison wieder an den internationalen Plätzen aufgeschlossen hat.

Massimiliano Allegris Truppe konnte nach dem überzeugenden Sieg in der Königsklasse gegen den FC Chelsea auch das Derby della Mole gegen Lokalrivale Torino mit 1:0 für sich entscheiden und rückt somit auf Platz sieben vor. Die Hauptstädter besitzen nur noch vier Punkte Vorsprung auf die Bianconeri und stehen durch den geringen Abstand zu Florenz und Lazio ebenfalls gewaltig unter Druck.

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Enthüllt | So stehts finanziell um die Top-Clubs der Serie A

Die Corona-Pandemie hat auch ihre Spuren im Profifußball hinterlassen. Das bekam natürlich auch die höchste italienische Spielklasse zu spüren. Viele Transfers scheiterten in der Serie A am Ende aufgrund von Liquiditätsproblemen und enormen Schuldenbergen. (Foto: IMAGO / Gribaudi/ImagePhoto)

Daher sahen sich gerade die Topclubs im italienischen Oberhaus, angesichts des internationalen Vergleichs in der Champions League, gezwungen, zahlreiche Transfers mit einer ordentlichen Portion Kreativität abzuwickeln.

Gerade Inter und Juventus, welche ohnehin schon durch das Missmanagement ihrer Vereinsbosse mit dem Rücken zur Wand standen, traf die Pandemie voll ins Mark. Während die Nerazzurri sich von Spielern wie Hakimi und Lukaku trennen mussten, um die Liquidität zu wahren, trennte sich die alte Dame von Gehaltsschwergewichtler Cristiano Ronaldo.

Milan & Atalanta trotzen der Pandemie

Auf dem Transfermarkt konnten beide Protagonisten der Serie A nicht für adäquaten Ersatz sorgen und verpflichteten Spieler die die Qualität der Kader sinken ließen. Die chinesische Vereinsführung der Mailänder möchte den Verein händeringend veräußern, während die Bianconeri auf eine Kapitalerhöhung setzen.

Atalanta und Milan dagegen konnten sogar ihre Bilanzen durch eine kluge Vereinsstrategie optimieren. Gerade die Rossoneri waren in der Lage ihren Schuldenberg von 180 Millionen Euro um die Hälfte zu reduzieren. Die Bergamasken dagegen konnten durch geringe Transferausgaben und den Champions-League-Einnahmen über 150 Millionen Euro an Umsatz einfahren.

Wie es im Detail finanziell um die Topclubs der Serie A steht, erfahrt ihr im brandneuen Podcast von „CSN – Der Serie-A-Talk“ mit Finanzexperte Bernhard Kirchmair! Alles über die Serie-A jetzt anhören! Auch bei Spotify, Google Podcasts, Apple Podcasts, iTunes, Audio Now, PlayerFM, Castbox, Podbean. Bewertung nicht vergessen und “CSN – Der Serie-A-Talk” folgen auf:

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Juventus | Allegri hält Spieler für nicht Juve-würdig

Zwei Punkte aus vier Spielen und Rang 18 in der höchsten italienischen Spielklasse. Das sind Statistiken, welche man sicherlich nicht mit Juventus Turin in Verbindung bringen würde. Allerdings ist genau das der Status quo der alten Dame nach dem vierten Spieltag der Serie A. (Foto: IMAGO / LaPresse)

Nach dem 2-2-Remis gegen Udinese Calcio, der 0:1-Niederlage zu Hause gegen Aufsteiger Empoli und dem 1:2 auswärts gegen den SSC Neapel, sollte nun gegen das stark ersatzgeschwächte Milan der erste Ligasieg her.

Doch wieder einmal schafften es die Bianconeri die frühe Führung durch Alvaro Morata nicht über die Zeit zu bringen. Denn nach einer Ecke von Sandro Tonali war es Ex-Frankfurter Ante Rebic, welcher den 1:1-Endstand herstellte und Allegri zum Platzen brachte.

Allegri: „…und die wollen für Juve spielen!“

Wie einige Medien berichten, soll Juves Erfolgstrainer „Heilige Scheisse und die (Spieler) wollen für Juventus spielen“ gebrüllt haben. Die Nerven liegen also wieder blank beim italienischen Rekordmeister, welcher nach dem 3:0-Erfolg über Malmö FF in der Königsklasse zwischenzeitlich wieder Selbstvertrauen getankt hatte.

Nach dem Gegentreffer der Lombarden, war davon nicht mehr viel übrig. Die Rossoneri erspielten sich eine Torchance nach der anderen, so dass die Turiner sich am Ende, vor allem nach der vergebenen Großchance von Kalulu mit einem Punkt glücklich schätzen konnten.

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Trotz Zlatan-Rückkehr | Tonali Milans Bester

Der dritte Spieltag der höchsten italienischen Spielklasse hatte gleich zwei Leckerbissen auf dem Programm. Zum einen musste sich Juventus auswärts dem SSC Neapel stellen, während Milan Maurizio Sarris Lazio empfing.

Die alte Dame konnte auch im Stadio Diego Armando Maradona wieder keinen Dreier verbuchen. Zwar ging Max Allegris Truppe durch Alvaro Morata in Führung, jedoch mussten sich die Bianconeri nach 90 Minuten und zwei individuellen Fehlern mit einer 1:2-Niederlage begnügen und bleibt weiterhin sieglos.

Auch der amtierende italienische Meister Inter konnte gegen Sampdoria Genua keinen Sieg einfahren. Trotz zweifacher Führung der Nerazzurri setzte es am Ende ein leistungsgerechtes 2:2-Remis, so dass die Mailänder nur noch auf Platz vier rangieren.

Milan deklassiert Lazio

Lokalrivale Milan dagegen überraschte bei der Rückkehr von Zlatan Ibrahimovic die Tifosi mit einem ungefährdeten 2:0-Sieg über das formstarke Lazio. Maurizio Sarris Mannen fanden kein Mittel gegen das aggressive Mittelfeld-Pressing von Tonali und Co., so dass die Rossoneri das ganze Spiel dominierten.

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Saisonprognose | Kann Dybala das Erbe Ronaldos stemmen?

Die neue Serie-A-Saison verlief an den ersten beiden Spieltagen nicht nach dem Geschmack des italienischen Rekordmeisters. Denn Juventus Turin konnte nach den ersten beiden Runden gegen Udinese Calcio und Aufsteiger Empoli lediglich einen Punkt ergattern.

Nach Ronaldos Abgang wurde die Teamhierarchie der alten Dame ordentlich durcheinander gemixt. Vor allem nach dem Rückstand gegen Empoli wirkte die Truppe von Trainer Massimiliano Allegri völlig verunsichert. Bis auf Federico Chiesa war niemand in der Lage den Toskanern die Stirn zu bieten.

Positionsgetreu scheint vor allem die Hoffnungen der Bianconeri auf den Schultern von Paulo Dybala zu liegen. Doch kann der schussstarke Gaucho den hohen Erwartungen und dem Druck der Medien dieses Jahr standhalten? Die Lösung für Dybala muss vom Kollektiv getragen werden, denn den portugiesischen Superstar direkt zu ersetzen ist schlichtweg unrealistisch.

Junge Garde ist gefragt

Während die Abwehr aus erfahrenen Leadern wie Bonucci, Chiellini oder Alex Sandro besteht, so sind nun in den vorderen Mannschaftsteilen die jüngeren Akteure gefragt. Manuel Locatelli, Federico Chiesa, Dejan Kulusevski oder eben jener Paulo Dybala müssen nun gemeinsam die Verantwortung tragen die Ronaldo hinterlassen hat.

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Pfiffe im eigenen Stadion | Das sind die Gründe für Juves Fehlstart

Der zweite Spieltag in Italiens höchster Spielklasse war für Juventus Turin der reinste Alptraum. Gegen Aufsteiger FC Empoli setzte es nach 90 Minuten eine verdiente 0:1-Niederlage und besiegelte den Fehlstart der alten Dame in die neue Saison.

Denn bereits am ersten Spieltag musste sich der italienische Rekordmeister mit einem 2:2-Unentschieden gegen Udinese Calcio begnügen. Die Hoffnungen, welche die Fans bei der Rückkehr in Erfolgstrainer Massimiliano Allegri gesetzt hatten, scheinen nach nur 180 Minuten zerbrochen zu sein.

Einzig Chiesa überzeugt

Allein durch Einzelaktionen, wie beispielsweise durch die Dribblings von Federico Chiesa, konnte Juventus etwas Torgefahr generieren, ansonsten wurde alles von Andreazzolis Mannen wegverteidigt. Nach dem Abgang von Cristiano Ronaldo scheint es der Truppe zudem an Siegermentalität und Nervenstärke zu fehlen.

Auch in der Teamhierarchie hinterlässt der Portugiese eine klaffende Lücke die es schnellstmöglich zu schließen gilt. Doch wer sind die Namen die ab jetzt bei den Bianconeri Verantwortung übernehmen könnten? Welche Rolle wird Moise Kean im Sturm der alten Dame einnehmen?

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