
(IMAGO / Eibner)
Gewinner und Verlierer des Bundesligastarts

Gewinner
Borussia Dortmund
In der Vergangenheit gab es bei Begegnungen mit BVB-Beteiligung oft viele Tore. Das ist nun vorbei, denn Niko Kovac hat die Dortmunder Abwehr um Torhüter Gregor Kobel stabilisiert. Die heimstarken Dortmunder sind zudem in der Offensive immer für Treffer gut und so stehen für den Revierclub nach vier Spieltagen zwölf Punkte auf der Habenseite, was auf einen spannenden Meisterschaftskampf hoffen lässt.
SV Elversberg
Der vermeintliche Underdog ist mit zwei Siegen gestartet, wobei auch Bayer Leverkusen bezwungen wurde. Es folgte eine starke kämpferische Leistung gegen den FC Bayern mit einem knappen 1:2. Gegen Schalke konnte das Team von Trainer Vincent Wagner dann wieder punkten. Somit sieht es so aus, dass die Elversberger in der Bundesliga alles andere als chancenlos sind.
Niclas Füllkrug
Der Stürmer erlebte in den letzten zwei Jahren ein Karrieretief. Mit unglücklichen Stationen bei West Ham und beim AC Mailand. Werder Bremen, ein Ex-Club Füllkrugs, griff zu und wird durch Tore des 33-Jährigen belohnt. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten, wie es scheint, denn die Hanseaten hatten in der letzten Saison ein echtes Problem Tore zu schießen.
SC Freiburg
Als Fan des SC Freiburg muss man sich wohl um die Zukunft keine Sorgen machen. Denn nach der langjährigen Ära von Christian Streich ist Julian Schuster in seine dritte Saison als SC-Coach gegangen. Die erste Tabellenhälfte ist der Stammplatz der Breisgauer geworden und so ist es nicht unwahrscheinlich, dass man wieder das internationale Geschäft erreicht.
Manuel Baum
Zur Vorsaison verpflichtete der FC Augsburg mit Sandro Wagner einen prominenten Namen, der gleichzeitig ein Lautsprecher ist. Doch schon im Dezember 2025 war dieses Engagement beendet. Manuel Baum übernahm und führte den FCA auf Platz 6 der Rückrundentabelle. Auch aktuell stehen die Schwaben unter Manuel Baum mit sieben Punkten und Rang 4 gut da, was absolut für den 47-Jährigen spricht, der auch bei der WM als TV-Experte eine gute Figur abgegeben hat.
Verlierer
Union Berlin
Jahrelang hat sich der 1. FC Union Berlin mit kämpferischem Einsatz und Defensivfußball in der Bundesliga etabliert. Vor dieser Saison sollte die taktische Ausrichtung neuformiert werden, doch bislang ging dieser Schuss nach hinten los. 17 Gegentore nach vier Spieltagen sprechen eine deutliche Sprache. Die Frage ist nun, ob die Verantwortlichen der Berliner diesen Schritt weitergehen oder irgendwann die Notbremse ziehen.
Martin Demichelis
Dessen Vorgänger Ole Werner hat mit RB Leipzig in der letzten Saison Platz 3 und somit die direkte Qualifikation für die Champions League erreicht. Trotzdem musste er gehen. Auch weil er nicht den sogenannten RB-Fußball spielen ließ.
Martin Demichelis steht nach zwei Niederlagen zum Auftakt aber gleich unter Druck. Im Umfeld der Leipziger rumort es. Daher helfen jetzt erstmal nur Siege.
Borussia Mönchenglach
0 Punkte, 16 Gegentore – das ist die Bilanz von Borussia Mönchengladbach nach vier Spieltagen. Logischerweise wurde der Trainer gefeuert. Doch ob der neue Coach Alexander Blessin den gewünschten Erfolg bringt, bleibt fraglich. So hat Kapitän Tim Kleindienst schon mehrfach die fehlende Einstellung seiner Mitspieler beklagt.
Deniz Undav
Zur WM war Deniz Undav Publikumsliebling, der von den Fans immer wieder gefordert wurde. Nach schwachem Saisonstart wurde der Stürmer von Julian Nagelsmann nicht in den Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Nations League berufen. Doch das kann sich auch wieder ändern, sollte Deniz Undav zu alter Form zurückfinden.
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Enthusiast, Romantiker und leidenschaftlicher Anhänger des Fußballs
Seine erste Fußballweltmeisterschaft erlebte Christian 1986. Seitdem ist Fußball seine Leidenschaft. Speziell die Fußballbundesliga und die europäischen Klubwettbewerbe haben es ihm angetan. Natürlich sieht er manche aktuelle Entwicklungen im Profifußball kritisch, aber Christian liebt den Fußball und so erträgt er auch eine Klub-WM und eine überladene Weltmeisterschaft mit 48 Teams.
