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Wie viel verdient Sascha Boey beim FC Bayern?

Angefangen hatte es im Januar 2024 mit einem Versprechen. Für die stolze Ablösesumme von 35 Millionen Euro kam der Rechtsverteidiger von Galatasaray Istanbul, wo er starke Leistungen ablieferte und zum Publikumsliebling avancierte. So war auch ein Teil der Galatasaray-Mannschaft enttäuscht über den Wechsel.
Der Start in München verlief für Sascha Boey jedoch mehr als holprig. Auch weil er mit einem unsicheren Passspiel, technischen Defiziten und einem schwachen Defensivverhalten auffiel. Zudem kamen immer wieder Verletzungsprobleme hinzu und so bestritt der ehemalige französische U21-Nationalspieler bislang auch nur 25 Bundesligaspiele für die Bayern, in denen er meistens enttäuschte.
Folgerichtig war die Leihe zu Galatasaray zur Rückrunde der vergangenen Saison.
Geplatzte Wechsel
Bei seinem Ex-Club blühte Sascha Boey wieder etwas auf. Trotzdem verpflichtete der türkische Rekordmeister ihn nicht fest, was an der geforderten Ablösesumme lag und auch an der Ausländerregelung in der Süper Lig.
Auch andere Wechsel scheiterten, obwohl der Marktwert des Rechtsverteidigers inzwischen auf 7 Millionen Euro geschrumpft ist, was unter dem Strich auf jeden Fall immer ein Verlustgeschäft für den FC Bayern bedeutet. Doch weil Sascha Boey in München einen Vertrag bis 2028 hat, wird auch ein Gehalt fällig.
Dieses soll laut Focus Online 3 Millionen Euro im Jahr betragen, was einem Monatsgehalt von 250.000 Euro entspricht. Geld, was der deutsche Rekordmeister woanders einplanen könnte.
Jedenfalls hat der Franzose in dieser Saison 13 Spielminuten absolviert und es ist davon auszugehen, dass der Rechtsverteidiger die kommenden Wochen und Monate Partien höchstens als Auswechselspieler bestreiten wird. Die Bayern wiederum hoffen, dass sich in der nächsten Wechselperiode ein Abnehmer für den Transferflop findet.
Missverständnisse gab es in der FCB-Geschichte aber schon zu Genüge. Da ist Sascha Boey beileibe kein Einzelfall. Man denke nur einmal an Bernardo, Alan McInally oder Edson Braafheid.

Enthusiast, Romantiker und leidenschaftlicher Anhänger des Fußballs
Seine erste Fußballweltmeisterschaft erlebte Christian 1986. Seitdem ist Fußball seine Leidenschaft. Speziell die Fußballbundesliga und die europäischen Klubwettbewerbe haben es ihm angetan. Natürlich sieht er manche aktuelle Entwicklungen im Profifußball kritisch, aber Christian liebt den Fußball und so erträgt er auch eine Klub-WM und eine überladene Weltmeisterschaft mit 48 Teams.
