
(IMAGO / Kolvenbach)
Was macht eigentlich Martin Dahlin?

Doch in Deutschland bekannt wurde Martin Dahlin durch seine Zeit bei Borussia Mönchengladbach, als er dort von 1991, mit einer kurzen Unterbrechung, bis 1997 spielte. In einer Ära, die für die Gladbacher besonders erfolgreich war. Mit Teilnahmen am internationalen Geschäft und dem Sieg im DFB-Pokal 1995, Gladbachs letztem Titel.
Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass der sportliche Abstieg der Borussia zum Ende der 1990er-Jahre auch mit dem Weggang Martin Dahlins zu tun hat. Denn der Schwede lieferte bis 1997 immer ab. Mit stolzen 60 Toren in 125 Bundesligaspielen. Darüber hinaus erzielte Martin Dahlin das schnellste Tor der VfL-Bundesligageschichte sowie den 2.000 Bundesligatreffer der Gladbacher Historie.
Würden ihn die „Fohlen“ heute verpflichten, hätten sie einen Stürmer in ihren Reihen, der rechnerisch in jedem zweiten Spiel trifft, was etwa 14-17 Treffer pro Saison bedeuten würde.
Spielerberater in Schweden
Erfolge des schwedischen Fußballs bei großen Turnieren sind relativ überschaubar. Doch bei der WM 1994 erreichten die Skandinavier das Halbfinale. Nicht zuletzt Dank vier Turniertreffer von Martin Dahlin. Auch bei der Heim-EM 1992 kam die schwedische Auswahl mit Martin Dahlin unter die vier besten Mannschaften.
Dementsprechend ist der mittlerweile 58-Jährige in seiner Heimat bekannt, obwohl der Ex-Profi selten die Öffentlichkeit sucht.
Stattdessen arbeitet Martin Dahlin mit seiner Spieleragentur „MD Management“ eher im Hintergrund und fast ausschließlich nur mit schwedischen Spielern. Den höchsten Marktwert seiner betreuten Profis hat der Schwede Gabriel Gudmundsson von Leeds United (25 Millionen Euro). Dahinter folgen Frankfurts Love Arrhov und Neo Jönsson, der bei IK Sirius unter Vertrag steht, mit jeweils 5 Millionen Euro.
Insgesamt hat „MD Management“ 82 Profis unter Vertrag, von denen 32 in einer ersten Liga spielen.
Privat musste Martin Dahlin dagegen unlängst eine Scheidung verkraften, doch inzwischen ist er wieder liiert. In Mönchengladbach denkt man dagegen gerne an Martin Dahlin zurück. Nicht nur wegen seiner vielen Tore.

Enthusiast, Romantiker und leidenschaftlicher Anhänger des Fußballs
Seine erste Fußballweltmeisterschaft erlebte Christian 1986. Seitdem ist Fußball seine Leidenschaft. Speziell die Fußballbundesliga und die europäischen Klubwettbewerbe haben es ihm angetan. Natürlich sieht er manche aktuelle Entwicklungen im Profifußball kritisch, aber Christian liebt den Fußball und so erträgt er auch eine Klub-WM und eine überladene Weltmeisterschaft mit 48 Teams.
