Was macht eigentlich Kevin Kurányi?

Was macht eigentlich Kevin Kurányi?

Die Karriere von Kevin Kurányi könnte man als durchwachsen bezeichnen. Doch der heute 38-Jährige bestritt in der Bundesliga 275 Spiele und erzielte dabei für den VfB Stuttgart und den FC Schalke 04 111 Tore.

Der gebürtige Brasilianer spielte während seiner aktiven Laufbahn für lediglich vier Vereine, was eher untypisch in heutigen Zeiten ist. Doch was macht Kevin Kuranyi, der einst als großer Hoffnungsträger der deutschen Nationalmannschaft galt, heute?

Es war kurz nach der Jahrtausendwende, als der deutsche Fußball praktisch am Boden lag. Zwar gelang bei der WM 2002 die Vize-Weltmeisterschaft, doch das DFB-Team hatte damals ein ernsthaftes Nachwuchsproblem und viele taktische und technische Mängel.

Da begann beim VfB Stuttgart ein hoffnungsvoller junger Stürmer seine Bundesligakarriere. Kevin Kurányi trumpfte mit den „Jungen Wilden“, die Trainer Felix Magath aus Mangel an Alternativen immer wieder aufstellte, auf.

Bis 2005 ging Kevin Kurányi für seinen Heimatverein auf Torejagd. Dann schnappten sich die Schalker den inzwischen zum Nationalspieler herangereiften Profi. Fünf Jahre sollte Kevin Kurányi bei den Königsblauen bleiben. In dieser Zeit gelangen ihm in 162 Partien 71 Treffer, was ihn zum vierterfolgreichsten Torjäger der Schalker Bundesligageschichte macht.

Dazu wurde er zweimal Vize-Meister mit den Knappen, doch in seiner Schalker Zeit erlebte er die wohl größte Enttäuschung seiner Karriere.

Die Heim-WM in Deutschland musste Kevin Kurányi in der Zuschauerrolle verbringen. Mit dem DFB-Team wurde er fortan nie wieder richtig warm, was 2008 mit dem vorzeitigen Verlassen des Stadions beim WM-Qualifikationsspiel gegen Russland gipfelte. Dies wäre sein größter Fehler seiner Laufbahn gewesen, sagt Kevin Kurányi heute.

Im Jahr 2010 erfolgte schließlich der Wechsel zu Dynamo Moskau, wo er auch oft traf und sehr gut verdiente. 2015 versuchte der mittlerweile 33-Jährige bei der TSG Hoffenheim noch einmal ein Comeback in der Bundesliga. Allerdings erfolglos. 2017 gab Kevin Kurányi schließlich sein Karriereende bekannt.

Familienmensch und Spielerberater

Der Ex-Stürmer genießt es nach eigenen Angaben nun viel Zeit mit seiner Familie verbringen zu können. Dies wäre früher oft zu kurz gekommen. Gerade für seine beiden Kinder würde er sich sehr viel Zeit nehmen und beispielsweise seinen fußballspielenden Sohn häufig zum Training oder zu Turnieren begleiten.

Zudem sei er froh, nicht mehr den ganz großen Druck zu verspüren. Regelmäßig Sport mache er jedoch weiterhin.

Sein Hauptaugenmerk liegt nun aber auf seiner Spielerberaterfirma „22 Sportsmanagement GmbH“. Der Name kommt nicht von ungefähr. Jahrelang lief Kevin Kurányi mit der Rückennummer 22 auf.

In seiner neuen Funktion möchte er Talenten den Weg in den Profifußball ermöglichen und sie auch bestmöglich beraten. In einem Interview gab Kevin Kurányi zu Protokoll, dass er sich während seiner Laufbahn ab und zu eine bessere Beratung gewünscht hätte. Er könne jungen Spielern viel mit auf den Weg geben, gerade was den Umgang mit Medien betrifft, so Kevin Kurányi.

Der bekannteste Profi von „22 Sportsmanagement GmbH“ ist zweifellos Matheus Cunha. Kevin Kurányi fädelte dessen Wechsel von RB Leipzig zu Hertha BSC ein.

Ansonsten schaut der 38-Jährige nicht verbittert auf seine Karriere zurück. Er hätte viel aus relativ wenig Talent gemacht. Zum aktuellen Fußballgeschehen äußert sich Kevin Kurányi hin und wieder. So wäre die derzeitige Situation vom FC Schalke 04 früher nicht möglich gewesen, weil es zu seiner Zeit bei S04 viel mehr Führungsspieler und Typen gegeben hätte.

Wie verfahren inzwischen die Situation bei den Gelsenkirchenern ist, zeigt die Tatsache, dass Tipico eine Wette anbietet, dass der FC Schalke in dieser Saison kein Spiel mehr gewinnt. Die Quote für diesen Fall beträgt 300,00. Allerdings hat Tipico auch eine Wette im Programm, dass die Königsblauen in dieser Spielzeit mehr als 38 Punkte holen, was gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt wäre. Diese Quote steht aktuell bei 4,90.

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Kevin Kurányi hat übrigens in acht aufeinanderfolgenden Bundesligajahren zweistellig getroffen. In dieser Statistik liegen nur drei Spieler vor ihm (Gerd Müller 13-mal, Manfred Burgsmüller zehnmal, Robert Lewandowski neunmal).

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