Doch die Bilanz der Dortmunder gegen den deutschen Rekordmeister in den letzten Jahren liest sich ernüchternd. So gab es seit dem denkwürdigen 1:0-Sieg in der Meisterschaftssaison 2011/12 (Arjen Robben verschoss kurz vor Schluss einen Elfmeter) nur noch zwei Bundesligasiege im Signal Iduna Park gegen die Münchner. (Bild: IMAGO / Fotostand)
Einmal im November 2016 unter Thomas Tuchel. Und im November 2018, als Lucien Favre BVB-Trainer war. Seitdem wartet der Revierklub in sechs Heimspielen auf einen Dreier gegen den Erzrivalen. Hingegen konnten die Bayern in diesen sechs Begegnungen vier Siege feiern.
Paco Alcacér der entscheidende Mann
Wie schnelllebig das Fußballgeschäft ist, zeigt sich daran, dass kein Spieler aus der aktuellen Dortmunder Mannschaft beim letzten Heimsieg über den FCB vor siebeneinhalb Jahren dabei war. Bei den Münchnern wiederum standen am 10. November 2018 Manuel Neuer, Serge Gnabry, Leon Goretzka und Joshua Kimmich auf dem Platz, die heute noch in der Isarstadt unter Vertrag stehen.
So spielte damals der BVB:
Hitz, Hakimi, Zagadou, Akanji, Piszczek, Witsel, Weigl, Larsen, Reus, Sancho, Götze
Ersatzbank: Oelschlägel, Guerreiro, Toprak, Dahoud, Delaney, Alcacér, Pulisic
In einem rassigen Spiel gingen die Bayern zweimal durch Robert Lewandowski in Führung. Marco Reus glich zweimal aus, bevor der eingewechselte Paco Alcacér den vielumjubelten Siegtreffer erzielte.
Durch diesen Sieg am 11. Spieltag der Saison 2018/19 festigte die Borussia die Tabellenführung. Die unterlegenen Münchner hatten zu diesem Zeitpunkt einen Rückstand von sieben Punkten. Am Ende der Spielzeit jubelten aber erneut die Bayern. Auch weil der BVB das Revierderby gegen Schalke überraschend verlor.
Trainer beim FC Bayern zu jener Zeit war übrigens Niko Kovac, der heute bei den Dortmundern an der Seitenlinie steht.




