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WM 2022: Ein Turnier zum Vergessen

WM 2022: Ein Turnier zum Vergessen

Schon im Vorfeld dieser Weltmeisterschaft gab es endlose Diskussionen, gerade weil Katar, das alles andere als ein Fußballland ist, den Zuschlag als Ausrichter bekommen hatte. Auch Menschenrechtsverletzungen und den fehlenden Schutz von Minderheiten wurden immer wieder kritisiert. (Bild: IMAGO / Moritz Müller)

Die deutsche Nationalmannschaft, nach dem Vorrundenaus vier Jahre zuvor eigentlich auf Wiedergutmachung aus, wurde in diesen ganzen Sog mit hineingezogen und wollte (sollte) ein Zeichen und eine klare Haltung zeigen. Unter anderem mit einer „One Love“-Armbinde, welche die FIFA aber schlussendlich verbot. So hielten sich Manuel Neuer & Co. vor dem ersten Gruppenspiel gegen Japan aus Protest mit den Händen den Mund zu.

Nun kann man streiten, ob die anschließende Niederlage gegen die Japaner damit zu tun hatte, dass man sich zuvor tagelang mit Nebenkriegsschauplätzen beschäftigt hatte, anstatt sich fokussiert auf das Sportliche zu beschäftigen.

Festhalten kann man aber auch, dass die Niederlage gegen den vermeintlichen Außenseiter äußerst unglücklich zustande kam, denn Ilkay Gündogan traf beim Stand von 1:0 für Deutschland den Pfosten und hätte mit einem Tor für die Vorentscheidung sorgen können. Japan nutzte dagegen einen Doppelschlag und gewann das Spiel.

Es folgten für das DFB-Team ein hart umkämpftes 1:1 gegen Spanien und ein überlegenes 4:2 über Costa Rica, was in der Endabrechnung vier Punkte bedeutete, jedoch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber den Iberern nicht zum Weiterkommen reichte. „Schuld“ daran hatte auch die überraschende 1:2-Niederlage der Spanier gegen Japan, die wohl den vermeintlich leichteren Weg im weiteren WM-Verlauf haben wollten.

Alles in allem hat die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick in Katar sportlich alles andere als enttäuscht. Mit ein bisschen mehr Fortune war das Weiterkommen durchaus realistisch. Doch es bleibt eben auch zu konstatieren, dass es für die deutsche Nationalmannschaft in der Ära nach dem WM-Triumph 2014 die nächste Pleite gab. Dabei fehlte es dem Team keinesfalls an Talent. So waren 2022 Spieler wie etwa Manuel Neuer, Jamal Musiala, Joshua Kimmich oder Ilkay Gündogan mit dabei, welche langjährige Stützen der Nationalmannschaft und tragende Säulen in ihren jeweiligen Clubs waren bzw. sind.

Auch das Scheitern von Hansi Flick ist unerklärlich. Schließlich hatte er beim FC Bayern erfolgreiche Arbeit geleistet und tut das aktuell beim FC Barcelona. Beides sind Weltclubs mit einem durchaus nicht leichten Umfeld.

Bleibt aus deutscher Fan-Sicht zu hoffen, dass die nächsten Weltmeisterschaften erfolgreicher werden.

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