18+ | Spiele mit Verantwortung | Es gelten die AGB | Glücksspiel kann süchtig machen | Wir erhalten Provisionen von den aufgeführten Wettanbietern

Jürgen Klopp – Geld, Werbung und RB

Jürgen Klopp – Geld, Werbung und RB

Zweifelsohne ist Jürgen Klopp eine Kultfigur. Das lässt sich zum Beispiel daraus ablesen, dass man beim BVB seit über zehn Jahren versucht, solch einen Trainertypen noch einmal zu verpflichten, was mehr oder weniger erfolglos geblieben ist.

Auch beim FC Liverpool ist der 58-Jährige zur Legende geworden. Durch seine Art und dass er mit den „Reds“ nach über 30 Jahren den englischen Meistertitel geholt und zudem in der Champions League triumphiert hat. (Bild: IMAGO / Sports Press Photo)

Doch seit einiger Zeit gibt es bei vielen Menschen Irritationen über Jürgen Klopps Aktivitäten. Es ist keinesfalls verwerflich, wenn Fußballer oder Trainer Werbung für etwas machen. Aber bei dem gebürtigen Stuttgarter hat man das Gefühl, dass er den Hals nicht voll bekommt. Opel, Erdinger, Trivago, Deutsche Vermögensberatung und andere Sachen – Jürgen Klopp ist omnipräsent.

Dabei kann man durchaus dessen Zusammenarbeit mit der DVAG kritisch sehen, denn hier werden manchmal Leute mit Geldanlagen und Lebensversicherungen abgezockt. Das passt so gar nicht zum malochenden und bodenständigen Pott und auch nicht zur Arbeiterstadt Liverpool.

Warum RB?

Jürgen Klopp hat als Vereinstrainer über 20 Jahre fast täglich auf dem Trainingsplatz gestanden und auch in diesem Zeitraum den Stress des Erfolgsdrucks des Profifußballs mitgemacht.

Da ist es verständlich, dass man sich irgendwann etwas Ruhigeres sucht. Sicherlich ist die Position bei Red Bull ein Traumjob, doch irgendwo ein Verrat an Idealen.

Die BVB-Fans sind jedenfalls weniger amused, gerade weil das RB-Konstrukt, neben Dietmar Hopp und der TSG Hoffenheim, das Feindbild schlechthin für die schwarz-gelben Anhänger ist. So ist Jürgen Klopp bei dem Revierklub aktuell näher an einem Stadionverbot als an einem Denkmal vor dem Signal Iduna Park dran. Und das will bei dem letzten Dortmunder Meistertrainer etwas heißen.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist Jürgen Klopp für Magenta Sport als Experte im Einsatz. Das wird sicherlich unterhaltsam werden. So wie es damals beim ZDF war, als der 58-Jährige noch Mainz trainierte. Aber man kann davon ausgehen, dass auch diese Tätigkeit gut bezahlt wird.

Beim FC Liverpool war Jürgen Klopp neun Jahre und hat dort kolportierte 18 bis 22 Millionen Euro pro Jahr verdient. Als Global Head of Soccer bei Red Bull sollen es zwischen 10 und 15 Millionen Euro per anno sein. Dazu kommen jedes Jahr zweistellige Millionenbeträge, die aus Werbeverträgen resultieren. Gerade bei dem Verdienst aus der Liverpooler Zeit fragt man sich, ob man so viel Werbung machen muss. Wie aktuell für die DVAG und Expedia. Aber da ist Jürgen Klopp im Profifußball beileibe kein Einzelfall, wenn man so manche Vertragsverhandlungen von Spielern anschaut oder Cristiano Ronaldo und andere in Saudi-Arabien beobachtet.

Teile den Post