Als jahrelanger Zweitligist schaffte Union Berlin 2019 den Aufstieg in die Bundesliga. Auch in der nächsten Saison spielen die Köpenicker erstklassig und man kann nach sieben Jahren in der Beletage des deutschen Fußballs festhalten, dass Union nicht nur ein Farbtupfer, sondern ein absolut belebendes Element der Bundesliga ist und dort seine Nische gefunden hat. (Bild: IMAGO / Matthias Koch)
Vergleichbar vielleicht mit den Mainzern, die sich als eher kleinerer Club seit vielen Jahren in der Bundesliga behaupten. Mit ihrem sogenannten Mainzer Weg und den im Gegensatz zu zahlreichen anderen Klubs geringeren finanziellen Mitteln.
Union Berlin hingegen zieht seine Kraft aus der Gemeinschaft, in die zwischen Verantwortlichen, Vereins-Mitarbeitern und Fans wirklich kein Blatt Papier passt und die durch jahrelange Zusammenarbeit, mit Erfolgen und negativen Erlebnissen, miteinander gewachsen und wie ein verschworener Haufen ist. Mit Präsident Dirk Zingler, der seit 2004 im Amt ist. Dass es da häufige Wechsel auf der Trainerposition gibt, ist dabei nicht ungewöhnlich und im Profifußball die Regel.
🗣️"Unser Ziel bleibt weiterhin 40.500!" #FCUnion #Stadionausbau
— 1. FC Union Berlin (@fcunion) September 30, 2025
Alle Aussagen unseres Präsis Dirk #Zingler zum Stadionausbau findet ihr hier:
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Gerade die Alte Försterei spielt hier eine besondere Rolle. Als Traditionsort mit seinem ganz eigenen Charme. Hier wird Fußball gelebt und gearbeitet, mit der bedingungslosen Unterstützung der meist stehenden Fans. Von „wahrem Fußball“ sprach einmal Joshua Kimmich nach einem Auswärtsspiel seiner Bayern in der Alten Försterei. Auch andere Profis und Supporter der Gastmannschaften finden oft lobende Worte. Wie auch Kommentatoren und Experten der Sendeanstalten, die schon viel gesehen haben.
Erwähnenswert ist zudem, dass es seit 2008 kein ehemaliger DDR-Oberligist mehr in die 1. Bundesliga geschafft hat. Bis eben auf die Unioner, die in der ewigen Bundesligatabelle inzwischen auf den 30. Platz vorgestoßen sind.
Natürlich ist es kein Selbstläufer, dass Union Berlin die nächsten Jahre immer erstklassig bleibt. Wie es aber bei Werder Bremen, dem 1. FC Köln oder beim FC Augsburg auch nicht ist, um nur einige Beispiele zu nennen.
So darf man gespannt sein, wohin der Weg des „kleinen gallischen Dorfes“ noch hinführt. Mit über 70.000 Mitgliedern und einer wohl immer ausverkauften Alten Försterei.



