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WM 2014: Triumph im Maracana

WM 2014: Triumph im Maracana

Der vierte WM-Titel des DFB-Teams war epochal. So gewann erstmals ein europäisches Team eine Weltmeisterschaft auf amerikanischem Boden. Zudem gab es das historische 7:1 über die Fußball-Großmacht Brasilien, bei dem Miroslav Klose mit seinem 16. WM-Tor zum alleinigen Rekordhalter aufstieg. Und natürlich dem absoluten Highlight, dem 1:0-Sieg im Finale über Argentinien mit seinem Superstar Lionel Messi. (Bild: IMAGO / Roger Parker)

Dabei war vor dem Turnier die WM-Euphorie in Deutschland alles andere als groß. Nur 6% der Bevölkerung traute Bastian Schweinsteiger & Co. den Titel zu.

Doch die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw setzte im ersten Gruppenspiel gegen Portugal gleich ein Zeichen. 4:0 stand es am Ende. Es folgten ein 1:1 gegen Ghana und ein souveränes 1:0 über die USA.

Danach ringte man Algerien in der Verlängerung nieder, wobei Manuel Neuer seinen Status als weltbester Torwart festigte. Legendär ist auch das anschließende Interview von Per Mertesacker („Ich leg mich jetzt erst mal in die Eistonne“)

Nationalspieler bestätigten hinterher, dass dieses Interview im DFB-Team so etwas wie eine Wagenburg-Mentalität hat aufbauen lassen. Überhaupt soll der Team-Gedanke in diesen Tagen sehr groß gewesen sein, was auch an der Wohnform im Campo Bahia lag, bei der die Stars in Fünfer- oder Sechser-WGs zusammenlebten.

Doch den Tross um Kapitän Philipp Lahm verband auch etwas. 2006 und 2010 war man jeweils knapp im Halbfinale gescheitert. Spieler wie der Münchner, Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski oder Miroslav Klose, und auch Joachim Löw, der beim Sommermärchen 2006 als Co-Trainer dabei war, wollten endlich Weltmeister werden. Mit einer Garde neuer Spieler, die 2009 U-21-Europameister wurde. Wie Manuel Neuer, Jerome Boateng, Mats Hummels oder Sami Khedira.

Deshalb stimmte die Mischung bei der WM 2014 in Brasilien. Natürlich gehörte etwas Glück dazu, um Frankreich im Viertelfinale aus dem Weg zu räumen (1:0), aber insgesamt war die deutsche Mannschaft am Ende zurecht und verdient Weltmeister geworden.

Absturz der Nationalmannschaft

Das Turnier in Brasilien bildete den Abschluss einer überaus erfolgreichen Ära. Mit vier aufeinanderfolgenden Halbfinalteilnahmen. Danach schieden jedoch DFB-Teams jeweils zweimal in der Vorrunde aus, was es so in der fast 100-jährigen WM-Geschichte so noch nie gab. Von 1966 bis 1974 etwa war man dreimal im Halbfinale und zweimal im Endspiel. Von 1982 bis 1990 sogar dreimal hintereinander im Finale, was den Nimbus „Deutschland ist eine Turniermannschaft“ festigte.

Insofern steht die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2026 unter besonderem Druck, denn auch bei Europameisterschaften gab es zuletzt 2016 ein Vordringen bis ins Halbfinale.

Aber auch andere große Fußballnationen haben große Probleme. Wie beispielsweise die Brasilianer, die seit 2002 nicht mehr im Endspiel standen. Der viermalige Weltmeister Italien hat sogar zuletzt dreimal nicht die Qualifikation für eine WM-Endrunde geschafft und schied 2010 und 2014 jeweils bereits nach der Vorrunde aus.

Wer wird Weltmeister?

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