Von 1992 bis 2007 spielte er für den FC Bayern. Ganze 15 Jahre, in denen Mehmet Scholl achtmal Deutscher Meister wurde und 2001 die Champions League gewann. Nach seiner Karriere blieb die „Nummer 7“ den Münchnern treu. In der Rolle eines Nachwuchstrainers. Aber vor allen Dingen mit seiner Tätigkeit als TV-Experte für die ARD belebte Mehmet Scholl jahrelang die deutsche Fußballlandschaft. Nach einem Zerwürfnis mit der ARD beim Confed Cup 2017 nun längere Zeit nicht mehr. Doch was macht Mehmet Scholl heute? (Bild: IMAGO / MIS)
Nach allgemeinem Kontext hat „Scholli“ seine Rolle als Experte sehr gut ausgefüllt. Mit klaren Analysen und seiner eigenen verschmitzten Art. Gerade die Berichterstattung rund um die WM 2014 war mit ihm äußerst unterhaltsam.
Irgendwann hatte der mittlerweile 55-Jährige jedoch die Lust am Fußball verloren.
„Ich habe mir ja alles anschauen müssen, weil ich wissen musste, über was ich alles reden will. Ich musste mir selbst ein Bild machen und habe immer ein bisschen anders auf die Spiele geschaut. Aber ich war müde, mir das alles reinzuziehen.“
Mehmet Scholl ergänze 2023 in dem Podcast der Kroos-Brüder:
„Ich war es einfach immer mehr leid, den bösen Onkel zu spielen, der im Fernsehen immer wieder die Spieler kritisiert.“
Nach eigenen Aussagen sei aber die Lust am Fußball in der letzten Zeit zurückgekehrt und so sieht man ihn wieder vermehrt bei Bayernspielen in der Allianz Arena. Was natürlich auch damit zu tun hat, dass seine Tochter Josefine mit dem Bayernstar Tom Bischof liiert ist.
Doch aus der Öffentlichkeit hält sich Mehmet Scholl weitgehend heraus und so genießt er das Leben abseits des großen Trubels, was er jahrzehntelang hatte. Es ist aber nicht auszuschließen, dass der 55-Jährige sich hin und wieder zum Fußballgeschehen äußert. So wie bei der EURO 2024 als Kolumnist der „Bild“.
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