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Fati, Miranda, Puig und Co. – die neue „La Masia“-Generation

Fati, Miranda, Puig und Co. – die neue „La Masia“-Generation

In den letzten Jahren verstärkte der FC Barcelona seinen Kader fast ausschließlich nur mit teuren ausländischen Spielern. Jüngstes Beispiel ist Antoine Griezmann, der im Sommer für über 100 Millionen Euro zu den Katalanen stieß. Das war einmal anders. Aus der weltberühmten Talentschule Barcas, der Jugendakademie „La Masia“, kamen Weltstars wie Andres Iniesta, Gerard Pique, Xavi und auch Lionel Messi hervor. Doch der Champions-League-Sieger von 2015 hat nun wieder vermehrt den Fokus auf die Nachwuchsarbeit gelegt und es gibt einige Kandidaten, die bald den Sprung in die Profimannschaft Barcas schaffen könnten. Ansu Fati hat dies schon erreicht. Der 16-Jährige debütierte jüngst in La Liga und erzielte auch schon ein Tor in der spanischen Meisterschaft. Doch ihm könnten weitere aufstrebende Talente folgen.

Riqui Puig hat die Anlagen zum Weltklassespieler

Barcelonas Spieler zeichnet oft aus, dass sie auf engstem Raum ihr Passspiel zelebrieren können. Die spanischen Weltmeister Andres Iniesta und Xavi beherrschten dies bis zur Perfektion. Riqui Puig könnte in ihre Fußstapfen treten. Der Mittelfeldspieler ist zwar nur 1,69 m groß, doch er verfügt über ein ausgezeichnetes Passspiel und er kann die Bälle auch noch zu seinen Mitspielern bringen, wenn er in höchster Bedrängnis ist. Puig wechselte als 14-Jähriger zu Barca und durchlief dort alle Nachwuchsmannschaften. Der heute 20-Jährige absolvierte schon Partien in der Copa del Rey, doch er soll langsam aufgebaut werden, um irgendwann Verantwortung im Mittelfeld der Katalanen zu übernehmen.

Dass Ansu Fati mit seinen 16 Jahren schon in La Liga debütiert hat, liegt auch daran, dass sich in der Sommervorbereitung einige Stars des FC Barcelona verletzt hatten und so der aus Guinea-Bissau stammende Flügelspieler mit der Profimannschaft mittrainieren durfte. Fati stieß bereits mit zehn Jahren zu Barca. Seit seinem 6. Lebensjahr wohnt er in Spanien und nun kennt ihn die ganze Welt, auch weil er durch seine Einsätze und seine Tore diverse Rekorde brach. Er ist zum Beispiel jetzt der zweitjüngste Spieler, der jemals für den FC Barcelona in der spanischen Meisterschaft gespielt hat, nach einem gewissen Vicente Martinez, der 1941 bei seinem Debüt 15 Tage jünger war, und er ist jetzt der jüngste Torschütze Barcas überhaupt und der drittjüngste Torschütze in der langen Primera-Division-Geschichte.

Man darf gespannt sein, wie seine Entwicklung weitergeht, doch vorerst hat der 16-Jährige voll eingeschlagen

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Juan Miranda in der Champions League gegen Tottenham

Die Bundesliga darf sich auf Juan Miranda freuen

Kurz vor Ende der Sommertransferperiode warteten die Schalker mit einem besonderen Coup auf. Sie verpflichteten Juan Miranda vom FC Barcelona. Allerdings nur leihweise und die Königsblauen besitzen auch keine Kaufoption. Doch mit dem 19-jährigen Außenverteidiger ist nun ein Spieler in der Bundesliga, der in Zukunft auf der ganz großen Bühne agieren könnte. Miranda wechselte mit 14 Jahren zu „La Masia“ und auch er ist ein Kandidat, der irgendwann für den FC Barcelona in den wichtigen Spielen die Kohlen aus dem Feuer holen soll.

Solch ein Spieler könnte auch Abel Ruiz sein. Noch kommt der Mittelstürmer in Barcelonas B-Mannschaft zum Einsatz, aber ein Sprung zu den Profis ist durchaus möglich. Wie auch bei Oriol Busquets, der nicht verwandt mit seinem Namensvetter Sergi Busquets ist, doch den gleichen Spielstil wie der Barca-Star pflegt. Der 20-Jährige gilt als robuster Sechser, der mit seinen Pässen aber auch das Offensivspiel beleben kann. Zwar steht noch kein Ligaspiel für ihn zu Buche, aber das könnte sich bald ändern.

Busquets wurde mit 8 Jahren Teil von „La Masia“ und wie bei Riqui Puig, Ansu Fati, Juan Miranda und Abel Ruiz setzt der FC Barcelona große Hoffnungen in diese außergewöhnlichen Talente.

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