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Welche Bayern-Youngster schaffen den Sprung zu den Profis?

Welche Bayern-Youngster schaffen den Sprung zu den Profis?

Der FC Bayern war in den letzten Jahren in Deutschland das Maß aller Dinge und besitzt einen Kader, der höchsten europäischen Ansprüchen genügt, erst recht, wenn die groß angelegte Transferoffensive weiter forciert wird. Doch den Münchenern gelingt es seit vielen Jahren nicht, eigene Nachwuchskräfte in die Profimannschaft zu integrieren. Das liegt an den extrem hohen Ansprüchen des Rekordmeisters, der sich kaum Experimente erlauben darf. Zuletzt schafften Thomas Müller und David Alaba den Sprung aus der eigenen Jugend in die erste Mannschaft. Im Falle des Österreichers liegt dies aber auch schon sieben Jahre zurück. Doch nun machen einige Youngster in der U19 und in der Regionalligamannschaft der Bayern auf sich aufmerksam, die das Zeug hätten, irgendwann Stammspieler bei den Profis zu werden. Und auch der Trainer der zweiten Mannschaft der Münchener, Holger Seitz, betont, dass derzeit dafür die Chance so groß ist wie lange nicht mehr.

Einige haben schon Profiverträge unterschrieben

Zum Ende der letzten Saison kam Lars Lukas Mai zu einigen Kurzeinsätzen. In der laufenden Spielzeit ist der 19-Jährige ein fester Bestandteil der Regionalligamannschaft, die um den Aufstieg in die 3. Liga spielt. Mai ist ein Juwel, das haben auch die Verantwortlichen der Bayern erkannt und den Abwehrspieler bis 2021 unter Vertrag genommen. Für Mai ist die Chance groß, legitimer Nachfolger von Jerome Boateng oder Mats Hummels zu werden, wenn da nicht die große Konkurrenz wäre, welche die Bayern für die kommenden Jahre verpflichtet hat, so zum Beispiel die Weltmeister Benjamin Pavard und Lucas Hernandez. Allerdings ist Mai eben auch erst 19 Jahre und am Anfang seiner Entwicklung.

Ebenfalls mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet ist Oliver Batista Meier. Wie groß sein Potential ist, zeigt die Tatsache, dass sich die brasilianische Nationalmannschaft um ihn bemüht. Allerdings zog sich der 18-Jährige im November eine schwere Verletzung zu. Doch der Linksaußen hat noch Zeit zu reifen und die Bayern werden ihn sicherlich weiter fördern.

Wie auch Meritan Shabani, der seit seinem 7. Lebensjahr für die Münchener spielt. Bei ihm werden Erinnerungen an Philipp Lahm wach, der ein waschechter Münchener ist. Shabani ist ebenfalls in der bayerischen Landeshauptstadt geboren und es ist durchaus möglich, dass sich der 20-Jährige in der Zukunft im offensiven Mittelfeld des Rekordmeisters durchsetzt. 

Wird Christian Früchtl Nachfolger von Manuel Neuer?

Wenn es nach Uli Hoeneß geht, ist Christian Früchtl der legitime Nachfolger von Manuel Neuer. Der 19-Jährige wechselte 2014 zu den Bayern und trainiert seit einiger Zeit mit den Profis. Es ist sehr realistisch, dass Früchtl im nächsten Jahr in der Bundesliga zu sehen ist, denn die Klubbosse der Bayern denken derzeit über ein Ausleihgeschäft nach. So sind Fortuna Düsseldorf und der FC Augsburg mögliche Kandidaten.

Mit seinen 24 Jahren ist Kwasi Okyere Wriedt nicht mehr ganz so jung, doch der Ghanaer sorgt in dieser Saison in der Regionalliga für Furore. So gelangen Wriedt in dieser Spielzeit schon über 30 Torbeteiligungen. Ob er jedoch den Sprung zu den Profis schafft, ist fraglich. Niko Kovac setzte den Stürmer bisher nur ganz selten ein. Zudem gelten die Hertha und Norwich City als ernsthafte Interessenten für Wriedt.

Man darf gespannt sein, wie es für diese Youngster bei den Bayern weitergeht. Bastian Schweinsteiger, Philipp Lam, Thomas Müller oder David Alaba sind leuchtende Beispiele. Doch viele hoffnungsvolle Talente konnten sich nicht bei den Münchenern durchsetzen. Wie etwa Michael Rensing, Sinan Kurt oder Gianluca Gaudino.

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