Wo geht es hin, Nationalmannschaft?

Wo geht es hin, Nationalmannschaft?

Es ist gar nicht so lange her, da war die deutsche Nationalmannschaft der Liebling der Nation. Bei der Heim-WM 2006 zum Beispiel, und erst recht nach dem Weltmeistertitel 2014. Doch inzwischen hat „Die Mannschaft“ bei den meisten Fans ein sehr schlechtes Standing. Viele haben sich abgewendet und die jüngsten Entwicklungen tragen auch nicht unbedingt zu einem besseren Image bei.

Als noch mit einer vollen Auslastung der Stadionkapazitäten gespielt wurde, kam es zum Schluss vor, dass Heimspiele der deutschen Nationalmannschaft nicht ausverkauft waren. Die Ultras der Vereine gehen längst nicht mehr zu Heimspielen der DFB-Elf. Der Vorwurf, insbesondere an Oliver Bierhoff und den DFB lautete, dass alles inzwischen zu einem Event geworden war, mit allerlei Marketingaktionen („Best never rest“) und daher könne man sich nicht mehr mit „Die Mannschaft“ identifizieren.

Peinlicher WM-Auftritt, ein Bundestrainer, der an seinem Amt klebt und lustlose Länderspiele

Die Weltmeisterschaft 2018 in Russland war ein Desaster. Los ging es mit dem Wirbel um Mesut Özil und dem schlechten Krisen-Management des DFB. Es folgten peinliche Partien, mit Hang zur Selbstüberschätzung und Überheblichkeit. Viele Nationalspieler fielen bei dem Turnier nur durch ihre Aktivitäten in den sozialen Netzwerken auf und im Mannschaftshotel musste sogar einmal das Internet abgestellt werden, weil die Spieler bis spät in die Nacht zockten. Dazu soll es Grüppchenbildungen gegeben haben.

Gab es danach Konsequenzen? Fehlanzeige. Bundestrainer Joachim Löw blieb im Amt. Früher unvorstellbar, da Bundestrainer nach schlechten Turnieren oft ihren Hut nehmen mussten (Derwall, Ribbeck und Völler).

Seitdem lief es sportlich auch nicht besonders berauschend. So fanden sechs Begegnungen in der Nations League ohne einen einzigen Sieg statt. Die Qualifikation für die EM gelang zwar recht souverän, spielerisch überzeugend waren die Auftritte jedoch selten.

Joachim Löw arbeitet im Endeffekt auf Bewährung. Die EURO, die im nächsten Jahr stattfinden soll, entscheidet über sein weiteres Schicksal als Bundestrainer, doch man hat im Gefühl, dass nicht der DFB den 60-Jährigen aus dem Amt befördern würde, sondern dass es bei einem schlechten Abschneiden der öffentliche Druck wäre.

Was bleibt, ist die Gegenwart und die sieht nicht besonders rosig aus. Zwar sind im DFB-Team einige junge und hoffnungsvolle Talente nachgerückt. Wie ein Kai Havertz, Leon Goretzka, Serge Gnabry oder ein Joshua Kimmich. Doch der Funke möchte einfach noch nicht überspringen. Das kann wohl erst eine erfolgreiche Europameisterschaft tun, um Kredit bei den Fans zurückzugewinnen.

Überflüssige Länderspiele wie das 3:3 gegen die Türkei sind da eher suboptimal, auch weil bei dieser Partie Spieler dabei waren, die in ihren Vereinen nur zweite Wahl sind (Nico Schulz und Julian Draxler).

Steuerfahndung und Entfremdung

Förderlich sind auch nicht die jüngsten Entwicklungen um den DFB. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat Anklage gegen führende Funktionäre und Ex-Mitarbeiter des DFB erhoben. Der Vorwurf der Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall ist keine Bagatelle und reiht sich in die Affäre um die WM-Vergabe 2006 ein.

Reinhard Grindel, von 2016 bis 2019 DFB-Präsident, und eigentlich unbelastet, machte während seiner Amtszeit an der Spitze des DFB oft keine gute Figur und steht jetzt selbst im Fokus der Ermittlungen der Steuerfahndung.

Diese Entwicklungen, und die Auftritte der Nationalmannschaft, führen zu einer Entfremdung von zahlreichen Fans und einer Gesellschaft, in der gerade eine gewisse Zukunftsangst vorherrscht.

Der Klubfußball in Deutschland erlebt dagegen nach wie vor einen Boom, trotz zum Teil exorbitanter Gehälter und Ablösesummen. Die Nationalmannschaft hingegen muss bei der Europameisterschaft zahlreiche Sympathien zurückgewinnen.

Doch vorher stehen im Oktober zwei Partien in der Nations League an. Zuerst geht es gegen die Ukraine (Samstag, 10.10. 20.45, Live auf ARD). Dann folgt die Begegnung gegen die Schweiz (Dienstag 13.10. 20.45 Uhr, Live auf ARD).

Man kann auf diese Spiele wetten. Zum Beispiel bei Bwin.

Bwin

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Trotz der letzten Ergebnisse sieht Bwin die deutsche Nationalmannschaft gegen die Ukraine in der Favoritenrolle. Ein Sieg der Osteurpäer brächte eine beachtenswerte Quote von 13,50 ein. Ein Erfolg des Löw-Teams wird mit einer Quote von 1,22 taxiert. Mit dem Neukundenbonus von Bwin wäre aber vielleicht eine Wette reizvoll, dass in dieser Partie mehr als 3,5 Tore fallen. Für diesen Fall beträgt die Wettquote 2,50.

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