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Ali Karimi & Sardar Azmoun kämpfen für die Frauen im Iran

Der Stürmer von Bayer 04 Leverkusen Sardar Azmoun und der ehemalige Bundesligaprofi Ali Karimi kämpfen für die Rechte der Frauen im Iran ein und unterstützen die aktuellen Proteste im ganzen Land. Dabei setzen sie ihr Leben aufs Spiel, denn ihr Einsatz kann weitreichende Folgen für sie und ihr Leben haben. Umso faszinierender ist ihr Support für die iranischen Frauen, deren Mut beispiellos und historisch ist. (Foto: IMAGO / Uwe Kraft)

Ali Karimi – die Stimme des Volkes

Seit dem Ende seiner aktiven Laufbahn kämpft der ehemalige Bundesligaprofi, der von 2005 bis 2007 beim FC Bayern München und 2011 beim FC Schalke 04 spielte, um Freiheit und Frauenrechte im Iran und bekämpft die Korruption im Land. Er kandidierte sogar für den Posten als Präsident des iranischen Fußballverbandes, war jedoch aufgrund seines starken politischen Einsatzes gegen das iranische Regime sowie seiner vehementen Kritik am Verband chancenlos.

Seit dem Tod der 22-jährigen Iranerin Mahsa Amini, die von der Sittenpolizei gewaltsam verhaftet wurde, weil ihr Kopftuch nicht richtig saß und anschließend starb, ist Ali Karimi die lauteste berühmte Stimme der iranischen Bevölkerung. Tagtäglich postet er Bilder und Videos von den Protesten und gibt öffentliche Statements ab, in denen er die Regierung auffordert, die Unterdrückung der Bevölkerung und die Gewalt gegen Menschen, die sich für ihre Rechte einsetzen, ein Ende zu setzen.

„Hab keine Angst vor starken Frauen. Vielleicht kommt der Tag, an dem sie deine einzige Armee sind. Lass nicht zu, dass unschuldiges Blut vergossen wird." (Ali Karimi)

Ali Karimi mobilisiert durch seinen Einsatz alle Iranerinnen und Iraner im und außerhalb vom Iran sowie auch alle Nicht-Iraner:innen auf der Welt. Er nutzt seine Reputation und seine Beliebtheit ein, die er durch seine Fußballkarriere erlangte, und riskiert dabei sein Leben, während die Menschen da draußen seinen Namen skandieren. Dabei geht es ihm nicht um einen Posten oder eine Position, sondern nur um Frieden, Trost und Wohlergehen der Menschen im Iran.

Sardar Azmoun – der mutigste Fußballer der Welt

Der iranische Stürmer von Bayer 04 Leverkusen hat sich nun ebenfalls als erster iranischer Nationalspieler öffentlich zu den Protesten geäußert und die Regierung für ihr Handeln gegen die protestierenden Frauen im Iran kritisiert. Dabei setzt er sein Leben und das seiner Familie, aber auch seine Fußballkarriere im Team Melli aufs Spiel, denn durch die öffentliche Kritik am Regime riskiert er seinen Ausschluss von der Nationalmannschaft Irans und damit auch seine WM-Teilnahme.

Als erste Maßnahme wurde kurz nach seinem Statement sein Twitter- und Instagram Profil gesperrt und alle Beiträge gelöscht. Mittlerweile ist die Sperrung seiner Social-Media-Kanäle wieder aufgehoben und der 27 jähriger Stürmer setzt dort an, wo er zuvor aufgehört hat.

„Die ultimative Bestrafung wäre, dass sie mich aus dem Team werfen, was aber ein kleines Opfer im Vergleich zu jeder einzelnen Haarsträhne einer iranischen Frau wäre." (Sardar Azmoun)

Fußballer müssen politische Statements setzen!

Auch wenn die FIFA ausdrücklich politische Statements im Rahmen von Fußballspielen verbietet, sind vor allem Fußballer dazu verpflichtet, sich für Menschenrechte einzusetzen und den Fußball dadurch zu instrumentalisieren. Es sind nämlich die Menschen, die die Trikots ihrer Lieblinge tragen, ins Stadion gehen und ihre Mannschaft anfeuern, auf Social-Media Beiträge posten und liken oder teure Streaming-Abos kaufen, um die Spiele vor dem Bildschirm verfolgen zu können, deren Gelder mittelbar auch in den Taschen der Profis landen.

Es sind die Menschen die Sportler zu Ruhm und Reichtum verhelfen. Deshalb ist es meiner Ansicht nach die PFLICHT eines jeden Sportlers, für Menschenrechte einzustehen und den Menschen solidarisch zur Seite zu stehen. Ob durch Kniefall vor einem Spiel, dem Tragen von regenbogenfarbenen Trikots oder öffentlichen Statements sind es gerade die Sportereignisse, die von Milliarden Menschen verfolgt werden und jegliche Aktion eine unvorstellbare Reichweite erzielen. Es ist an der Zeit, dass die Sportler den Menschen das zurückgeben, was sie von und durch die Menschen erreicht haben.

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Bundesliga-Krise beim FC Bayern: Kommt jetzt Thomas Tuchel?

Vier Spiele in Folge ohne Sieg in der Bundesliga gab es zuletzt 2001, nur 3 von 12 Punkten geholt, schlechteste Bilanz nach sieben Spielen seit 2010 und das erste Mal nach 87 Bundesliga-Spielen in Folge kein Tor geschossen. Ladehemmung vor dem Tor und ernste Töne bei den Verantwortlichen. Was ist los beim FCB? (Foto: IMAGO / Thomas Frey)

Krisenstimmung in München

Die 0:1 Niederlage in Augsburg hat den perfekten Saisonstart in der Champions League mit zwei Zu-Null-Siegen gegen Inter Mailand und den FC Barcelona in den Schatten gestellt. Zu schlecht läuft es in der Bundesliga, dem "Tagesgeschäft". Es gehört zum Fußballgeschäft, dass jetzt auch Cheftrainer Julian Nagelsmann in der Kritik steht und die Gründe für die aktuelle Misere bei ihm gesucht werden. Die äußerst patzige Pressekonferenz von Nagelsmann nach dem Spiel sowie der sehr ernste und allarmierende Appell von Hasan Salihamidzic an die Mannschaft zeigt, dass es intern brodelt.

Liegt es am fehlenden Mittelstürmer?

Nein. Natürlich hatten die Bayern in den letzten vier Spielen in der Bundesliga in jedem Spiel genug Torchancen gehabt, um mindestens zwei Siege mitzunehmen. Da stellt sich berechtigterweise die Frage, ob ein klassischer 9er wie Robert Lewandowski den Bayern fehlt, einer der aus einer Chance gefühlt zwei Tore macht. Es ist allerdings nicht so, dass der Rekordmeister keine starken Abschlussspieler hat und für diese auch Chancen kreiert.

Allein im Spiel gegen Augsburg hatten Sadio Mané und Leroy Sané mehrere 1-gegen-1 Situationen, aus denen beide mit ihren Qualitäten eigentlich zwei Tore erzielen müssten. Auch in den anderen Spielen war vorne genug Qualitäten vorhanden, um die zahlreichen Tormöglichkeiten zu verwerten. Zielstrebigkeit, Galligkeit, spielerische Leichtigkeit und Eiseskälte vor dem Tor lassen die Münchener Offensivspieler aktuell vermissen.

Wieviel Schuld hat der Trainer?

Julian Nagelsmann hat nach den sieglosen Spielen nicht mit Kritik an die Mannschaft gespart. Es heißt auch, dass die Spieler seine mangelnde Selbstkritik bemängeln. An der Taktik oder Grundordnung kann es nicht liegen, denn in der Formation haben die Bayern an den ersten drei Bundesligaspielen ihre Gegner in Stücke zerhackt. Dem formschwachen Sadio Mané fehlt eindeutig das Selbstvertrauen und die Bindung in den Abläufen. Auch Serge Gnabry scheint nicht vor Selbstbewusstsein zu strotzen und genau hier bringt es wenig, wenn der Trainer öffentlich Kritik ausübt, stattdessen muss er im Training und in Einzelgesprächen solche Spieler mental stärken.

Brazzo muss seine Transferpolitik hinterfragen

Vielleicht hat sich Brazzo auch verkalkuliert. Dass Sadio Mané kein klassischer 9er ist, wussten auch die Bayern-Verantwortlichen. Sie haben sich bewusst gegen die Verpflichtung eines Mittelstürmers entschieden und sind dabei ein hohes Risiko eingegangen. Real Madrid mit Karim Benzema hat in der CL gezeigt, dass in der Königsklasse ein solcher Spielertyp elementar ist. Brazzo hätte vielleicht Joshua Zirkzee besser behalten sollen, um in solchen Situationen noch jemanden in der Hinterhand zu haben.

Thomas Tuchel wäre der perfekte Trainer

Er war in den letzten Jahren immer wieder ein Thema, wenn die Bayern einen neuen Trainer suchten. Eine Tuchel-Verpflichtung scheiterte jedes Mal an seinem schwierigen Charakter. Nach seiner Entlassung beim FC Chelsea ist er auf dem Markt und wäre ab sofort verfügbar. Seine Fähigkeiten als Trainer sind in der Fußballwelt, vor allem in München, unbestritten. Mit dem Gewinn der Champions League mit dem FC Chelsea hat er gezeigt, dass er auch den höchsten Ansprüchen gerecht werden kann. In Paris und London hat er auch gelernt mit Top-Stars umzugehen.

Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass man zum jetzigen Zeitpunkt Julian Nagelsmann entlässt oder er selbst aufhört. Allein aus finanziellen Gründen wird man keine voreiligen Schlüssen ziehen, da man dem Trainer einen hochdotierten Fünf-Jahres-Vertrag gab und eine hohe Ablösesumme für ihn nach Leipzig überwies. Ein Thomas Tuchel wird auch nicht für einen Appel und Ei in München unterschreiben. Jetzt ist erstmal Länderspielpause und somit viel Zeit, um die sportliche Situation zu analysieren und Lösungen zu finden. Das Spiel gegen den ebenfalls kriselnden Bayer Leverkusen wird wegweisend sein.

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Fehlstart für Niko Kovac: Das sind die Gründe

2 Punkte aus 4 Spielen, Torverhältnis von 2:6 - der Saisonstart des VfL Wolfsburg ist misslungen. Die sieglosen Wölfe befinden sich auf Tabellenplatz 14 und hinken den eigenen Ansprüchen hinterher. Dennoch wird ständig über das Verhältnis zwischen Niko Kovac und Max Kruse diskutiert. Selbst ein Abgang des Exzentrikers steht im Raum. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Konstanz mit Kovac

Als die Verpflichtung von Niko Kovac verkündet wurde, war die Hoffnung in der Autostadt groß, dass der VfL Wolfsburg endlich in ruhiges und erfolgreiches Fahrwasser kommen wird. Zu groß waren die Leistungsschwankungen in den letzten Jahren, wo die Wölfe immer mal wieder gegen den Abstieg gekämpft haben, obwohl der Kader prädestiniert dafür war und ist, stets international zu spielen. Der Ex-Bayern-Trainer war die Wunschlösung von Marcel Schäfer und Jörg Schmadtke und ist als langfristige Lösung eingeplant, nachdem das Projekt mit Mark van Bommel gescheitert war, und auch Florian Kohfeldt nicht den Ansprüchen gerecht werden konnte.

Erst gefeiert, dann gescheitert

Nachdem Kovac mit Eintracht Frankfurt zunächst den Klassenerhalt in letzter Sekunde gemeistert hat und dann sogar 2018 DFB-Pokalsieger wurde, wechselte er zum FC Bayern München, wo er in seiner ersten Saison Doublesieger wurde, allerdings nicht restlos überzeugen konnte. Vor allem das Ausscheiden in der Champions League K.O.-Phase gegen FC Liverpool, wo der Rekordmeister so defensiv wie selten gesehen agierte, brachte ihm viel Kritik ein. Fast noch schlimmer war sein Interview nach dem Spiel, wo er seinen defensiven Ansatz mit fehlender Qualität im Kader begründete.

Man muss auch die Spielertypen haben. Man kann nicht versuchen, 200 km/h auf der Autobahn zu fahren, wenn sie nur 100 schaffen.

Mit denselben Spielern gelang Hansi Flick am Ende der Saison das Triple.

Auch bei seiner letzten Trainerstation beim AS Monaco fing erstmal alles gut an mit einer überragenden erste Saison, in der sie bis zum Schluss im Meisterschaftsrennen dabei waren (3. Platz) und im erst im Pokalfinale an PSG scheiterten. Im Jahr darauf konnte er nicht mehr an die Erfolge anknüpfen und verpasste nicht nur gegen Shakhtar Donezk den Einzug in die Gruppenphase der Champions League, sondern rangierte in der Liga nur auf dem 8. Tabellenplatz. Zum Jahresende wurde Kovac dann entlassen. In den letzten Spielen der Hinrunde gelang dem Team allerdings sportlich ein kleiner Turnaround mit drei Siegen aus vier Spielen in der Liga und dem Einzug in die K.O.-Phase der Europa League als ungeschlagener Gruppenerster. Umso überraschender aber aussagekräftiger war der Zeitpunkt der Entlassung, die hauptsächlich mit seiner Art zusammenhing, wegen der er die Kabine verloren hatte.

Der Oberlehrer vs. Null-Bock-Schüler

Der Zwist zwischen Niko Kovac und Max Kruse war schon vorprogrammiert. Auf der einen Seite ein Disziplinfanatiker, und auf den anderen Seite der Freigeist und Zocker (Fußball & Poker). Dass das nicht unbedingt wie die Faust aufs Auge passt und die Wahrscheinlichkeit einer harmonischen Beziehung äußerst gering ist, war allen klar. Dennoch hatte man in der Autostadt die Hoffnung, dass der Siegeswille, ihre größte Gemeinsamkeit, sie eint. Immerhin war Kruse in der Rückrunde der letzten Saison absoluter Leistungsträger der Wölfe und sicherte so letztendlich den Klassenerhalt einer, gemessen an den eigenen Ansprüchen, verkorksten Saison.

Max hat mit seiner Qualität den Anspruch zu spielen - braucht aber seine lange Leine.

Nachdem Kovac den 34-jährigen Stürmer in den ersten drei Spielen (auch wegen Verletzungsproblemen) nur von der Bank brachte, gab Kruse am Samstag gegen RB Leipzig sein Startelfdebüt - das Spiel verloren die Wölfe dennoch mit 0:2. Ausgerechnet Kruse war es, der in der 83. Minute die Chance zum 1:1 vergab. Die Niederlage kann man allerdings nicht an ihm alleine festmachen. Dennoch kann ein Spieler wie Max Kruse nur dann sein volles Leistungspotenzial abrufen, wenn man ihn "einfach machen lässt". Will Kovac erfolgreich sein, muss er Kruse auf seine Seite bringen.

Kovac muss mehr Coach sein

.. sonst wird sein Kopf schnell rollen. Mit seiner Art und Weise hat er bereits in München angeeckt und hat gestandene Spieler wie Thomas Müller und Jerome Boateng gegen sich gebracht, was ihm letztendlich den Job gekostet hat. Auch in Monaco wurde ihm seine autoritäre Art zum Verhängnis, durch die das Tischtuch zwischen ihm und der Mannschaft zerissen wurde. Eigentlich müsste Kovac von seinen Fehlern gelernt haben und gerade bei einer Mannschaft, der in der letzten Saison der Glauben in die eigene Stärke gefehlt hat und weniger die Qualität im Kader, kommt ein "militärischer Führungsstil" nicht gut an. Vor allem in der heutigen Zeit und erst recht mit jungen Spielern sind Empathie und "echtes Coaching" der Schlüssel zur Mannschaft und damit gleichbedeutend zum Erfolg.

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Die Bundesliga ist so sexy wie nie

Volle Stadien, internationale Topstars und attraktiver Fußball machen die Bundesliga aktuell zur vielleicht sexiesten Liga Europas! An den ersten beiden Spieltage fielen insgesamt 61 Tore, macht im Schnitt 3,39 Tore pro Partie! Die Stadien waren im Durchschnitt zu 90% ausgelastet, somit war fast jedes Spiel ausverkauft! Die Bundesliga brennt förmlich und zieht Topstars und Supertalente an. Mit Eintracht Frankfurt ist der amtierende Europa-League-Sieger ein Bundesligist, und zum ersten Mal in der Bundesligahistorie vertreten fünf Mannschaften den deutschen Fußball in der UEFA Champions League. (Foto: IMAGO / Passion2Press)

Bundesliga: Wohlfühloase

Die Bundesliga ist in aller Munde. Es gibt zahlreiche Beispiele, die belegen, dass die Bundesliga eine noch nie dagewesene Stahlkraft hat. Deutschlands Fußballer des Jahres 2022, Christopher Nkunku von RB Leipzig, hätte nach seiner grandiosen Saison zu jedem europäischen Topklub (der ihn sich leisten kann) wechseln können. An Interessenten mangelte es ihm keineswegs, dennoch entschied er sich nicht nur beim DFB-Pokalsieger aus Leipzig zu bleiben, sondern sogar seinen 2023 auslaufenden Vertrag bei RB zu verlängern. Natürlich dürfte es mit der nun verankerten Ausstiegsklausel zu tun, durch die ein Transfer nicht mehr von der Zustimmung des Vereins abhängt, doch auch die sportliche Perspektive sowohl national als auch international haben Nkunku hauptsächtlich zum Bleiben bewegt.

Genauso verhält es sich z.B. auch bei Patrick Schick, dem tschechischen Topstürmer bei Bayer 04 Leverkusen. Der 26-Jährige erzielte in der abgelaufenen Saison 24 Saisontore und landete in der Torschützenliste hinter Robert Lewandwoski und vor Erling Haaland auf dem zweiten Rang. Konkretes Interesse gab es nicht nur aus der Bundesliga von Borussia Dortmund (als Haaland-Ersatz) oder FC Bayern (als Lewy-Ersatz), sondern aus nahezu allen europäischen Top-Ligen hatten namhafte Vereine ihr Interesse hinterlegt. Eigentlich schien ein Wechsel nur eine Frage der Zeit so zu sein, bis die Werkself plötzlich am 26.05.2022 die Vertragsverlängerung bis zum 30.06.2027 verkündete. Auch hier wurde zwar eine Ausstiegsklausel verankert, dennoch hätte er auch ohne eine Klausel in diesem Sommer wechseln können, wenn ein Verein die berühmtberüchtigte "Summe, bei der man schwach wird" gezahlt hätte. Weitere Beispiele von Top-Spielern, die im Ausland heiß begehrt sind oder waren, aber in der Bundesliga bleiben, sind Jude Bellingham (BVB), Florian Wirtz, Moussa Diaby (Bayer 04), Kingsley Coman, Serge Gnabry (FCB), David Raum (RBL).

Wieso bleiben diese Spieler?

Weil die Bundesliga einfach GEIL ist! Hier herrscht vergleichsweise innerhalb der Vereine zumeist ein gesunder Konkurrenzkampf, wo nach Leistungen und nicht nach Gehältern aufgestellt wird. Als Top-Spieler hat man quasi eine Stammplatzgarantie und braucht sich wenig Sorgen um wenig Einsatzzeiten zu machen. Gleichzeitig können sich Talente in der Bundesliga mit viel Spielzeit in Ruhe weiterentwickeln und reifen, und im Gegensatz zu früher bleiben sie auch hier. Gerade wegen der Möglichkeit auf viel Spielpraxis auf hohem Niveau, sowohl national als auch international, hat sich die Bundesliga für junge hochtalentierte Spieler zur vielleicht begehrtesten Liga Europas entwickelt.

Vor allem der BVB hat es in den letzten Jahren immer wieder geschafft, junge Talente, die bei europäischen Topklubs gehandelt wurden, nach Dortmund zu locken. Bellingham, Sancho, Dembelé, Haaland um nur ein paar Beispiele zu nennen. Doch auch die Bayern, RB Leipzig und auch der 1. FSV Mainz 05, die dafür bekannt sind, junge französische Spieler zu verpflichten und für hohe Ablösesummen weiterzuverkaufen, sind beliebte Ziele für junge Talente. Einen gewissen Anteil haben sicherlich auch der FC Bayern München (CL-Sieger 2020) und Eintracht Frankfurt (EL-Sieger 2022), die mit ihren internationalen Trophäen das Standing der Bundesliga nochmal auf eine neue Sphäre hievten.

Bellinham Haaland Sancho Borussia Dortmund

Bellingham, Haaland und Sancho waren einst zusammen für den BVB im Einsatz. (Bild: IMAGO / Poolfoto)

Plötzlich kommen auch Stars (zurück)

Mit den Transfers von Sadio Mané und Mathis de Ligt zum FCB hat nicht nur der Rekordmeister, sondern die Bundesliga selbst ein starkes Statement gesetzt. Es ist nicht selbstverständlich, dass Stammspieler vom FC Liverpool oder von Juventus Turin in die Bundesliga wechseln. Eigentlich war es in der Regel immer andersherum. Mané ist nicht irgendwer, sondern ein Weltklassespieler, der bei allen Topvereinen auf dem Zettel stand. Ähnliches gilt für de Ligt, der mit seinen 22 Jahren ein noch junger, aber hochkarätiger und erfahrener Spieler mit internationaler Klasse ist.

Manche kommen auch wieder zurück, weil sie im Nachhinein merken, was ihnen die Bundesliga geben kann. Prominentestes Beispiel ist die Rückkehr von Timo Werner vom FC Chelsea zu RB Leipzig. Auch die Rückkehr von WM-Siegtorschützen Mario Götze zeigt, welchen Stellenwert die Bundesliga aktuell hat.

Nicht außer Acht lassen darf man den Fakt, dass die Bundesliga in den letzten Jahren deutsche Top-Trainer hervorgebracht, wie zum Beispiel die Champions-League-Sieger Jürgen Klopp, Thomas Tuchel und Hansi Flick, sowie Julian Nagelsmann und Ralf Rangnick.

Nicht jeder möchte bleiben

Ja, auch in diesem Transfersommer haben Top-Spieler die Bundesliga verlassen, um in eine der Top-5-Ligen Europas zu wechseln wie zum Beispiel Lewandowski, wobei er insgesamt elf Jahre in der Bundesliga gespielt hat, bevor er in diesem Sommer zum FC Barcelona gewechselt ist. Während dieser Zeit hatte Lewy zahlreiche Möglichkeiten ins Ausland zu wechseln, doch die Bayern haben es stets geschafft, ihn von der Bundesliga zu überzeugen und in München zu behalten. Mit Erfolg, wenn man sich anschaut, welche Rekorde er gebrochen und wieviele Trophäen er gewonnen hat. Lediglich der Gewinn des Ballon d´or blieb ihm verwehrt, was tatsächlich an der fehlenden Akzeptanz der Bundesliga im internationalen Top-Fußball liegen könnte, jedenfalls aus Sicht der französischen Journalisten, die den Weltfußballer wählen. Immerhin zum "Weltfußballer", wo die Nationaltrainer und Kapitäne ihre Stimmen abgeben, wurde Lewandowski 2020 gekürt.

Mit dem Wechsel von Erling Haaland zu Manchester City, was eigentlich schon seit der Ankunft in Dortmund irgendwie klar in der Luft lag, und dem von Europapokalheld Filip Kostic von Eintracht Frankfurt zu Juventus Turin verzeichnet die Bundesliga auch in diesem Jahr Abgänge namhafter Spieler. In den letzten Jahren verließen auch Stars wie Kai Havertz, Thiago Alcantara, David Alaba, Jadon Sancho, Cristian Pulisic, Ousmane Dembele, Pierre-Emerick Aubameyang und nicht zu vergessen Kevin de Bruyne die Liga, um bei internationalen Topklubs mit hochdotierten Verträgen zu spielen. Doch das gehört schlicht zum Fußballgeschäft dazu und geschieht umgekehrt auch in den europäischen Top-Ligen, wo begehrte Spieler in "schlechtere" Ligen wechseln. Und nicht jeder Spieler kann dem Ruf des Geldes nicht folgen und der Versuchung widerstehen, was aber auch irgendwo verständlich ist, wenn man bedenkt, dass sie im Gegensatz zu "normalen" Bürgern nicht bis zum Rentenalter arbeiten und Geld verdienen, sondern spätestens mit Ende 30 Schluss ist.

Trotz oder gerade wegen der 50+1 Regel?

Durch die 50+1-Regel lohnen sich hohe Investitionen in deutsche Vereine durch privaten Investoren nicht so sehr, wie in den anderen Top-Ligen. Das liegt daran, dass durch die 50+1-Regel Investoren maximal 49% anteilsberechtigt sein können, da der Mutterverein die Stimmenmehrheit behalten muss. Damit können Investoren keinen uneingeschränkten Einfluss auf die Vereine ausüben und ihre eigenen Interessen im Sinn haben. Das führt auf der einen Seite dazu, dass die Vereine in der Bundesliga bei weitem nicht die finanziellen Mitteln haben, wie zum Beispiels Teams aus der Premier League, der Serie A, La Liga oder Katar St. Germain (oder auch "PSG" genannt). Dadurch ist es nicht möglich, in der Bundesliga astronomische Gehälter zu verdienen oder mit 12,13 internationalen Topstars in einer Mannschaft zu spielen, jedenfalls abgesehen von den Bayern. Daher war die Bundesliga nicht immer die lukrativste Liga und wurde überwiegend als Karrieresprungbrett betrachtet.

Auf der anderen Seite führt die 50+1-Regel dazu, dass die Vereine mehr den Fans "gehören" als Privatpersonen, Unternehmen oder ganzen Staaten. Die Fußballvereine hierzulande werden als Fußballvereine und Wirtschaftsunternehmen geführt, und nicht nur als Unternehmen wie in den anderen Ligen. Vereinsmitglieder haben nach wie vor die Möglichkeit auf die Geschicke ihres Vereins einzuwirken, indem sie an Mitgliederversammlungen teilnehmen und ihre Stimmrechte ausüben. Die Stadionkarten sind vergleichsweise wesentlich einfacher zu ergattern und zu bezahlen, sodass ein Steht- oder Sitzplatz im Stadion allen Teilen der Gesellschaft möglich bleibt. Auch deshalb sind die Stadien stets mit Fans und nicht bloß "Zuschauern" gefüllt und nicht selten durchgehend ausverkauft.

Fazit

Die Kommerzialisierung im Fußball führt dazu, dass eine Distanz zwischen den Fans und dem Sport entsteht, und diese Kluft immer größer zu werden scheint. Genau darin unterscheidet sich die Bundesliga von anderen europäischen Top-Ligen und Vereinen. Hier geht es immer noch um den Fußball selbst, den wir alle so sehr lieben. Die Vereine gehören keinen privaten Investoren, sondern sind eingetragene Vereine. Fans können als Vereinsmitglieder auf die Geschicke ihres Herzensvereins Einfluss nehmen und Top-Talente kommen nicht hauptsächlich des Geldes wegen nach Deutschland, sondern weil die Liga einfach Spaß macht. Ausverkaufte Stadien, "brennende" Stimmung und attraktiver Fußball lassen die Bundesliga glänzen.

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Mathys Tel-Transfer fix – so könnte die Bayern-Offensive aussehen

Mit dem Transfer von Mathys Tel haben die Bayern im Sturm noch einmal nachgelegt. Für den 17-Jährigen Franzosen zahlt der Rekordmeister kolportierte 28,5 Millionen Euro an Stade Rennes. Damit ist er nach Renato Sanches (2017 für 35 Millionen Euro von Benfica Lissabon gewechselt) der zweitteuerste Teenager der Vereinshistorie. Doch ist das Sturmjuwel ein Eins-zu-Eins-Ersatz für Robert Lewandowski oder verfolgen die Bayern einen anderen Plan für die Offensive? Zumindest was die Trikotnummer angeht, wird er Lewandowski nicht beerben, da Tel zukünftig mit der Nummer 39 auflaufen wird. (Foto: IMAGO / PanoramiC)

Die Frage nach dem klassischen Neuner

Die Bayern haben eine große Tradition, wenn es um Mittelstürmer geht, allen voran natürlich der "Bomber der Nation" Gerd Müller. Doch auch Stürmer wie Giovane Elber, Roy Makaay, Luca Toni, Mario Gomez und natürlich Robert Lewandowski haben den Rekordmeister mit vielen Toren und Erfolgen geprägt. Nachdem der Transfer von Robert Lewandowski zum FC Barcelona in trockenen Tüchern war, stellte sich die Frage, ob Sadio Mané die Lewy-Rolle einnehmen soll oder noch ein "echter Neuner" verpflichtet wird. Als Nachfolger fiel immer wieder der Name Sasa Kalajdzic und ein Transfer hätte durchaus Sinn ergeben. Als torgefährlicher und extrem kopfballstarker Spieler wäre Kalajdzic prädestiniert für die Rolle, zumal er nicht ausnahmslos in jedem Spiel auf dem Platz stehen müsste, ohne dass er für Unruhe sorgen würde. Außerdem fehlt im aktuellen Kader ein Spieler, der durch seine Physis Bälle festmachen kann und so Räume für die Mitspieler eröffnet. Spekuliert wurde auch über Harry Kane, den Julian Nagelsmann auch jüngst öffentlich lobte und dafür umgehend von Antonio Conte, aktueller Trainer der Tottenham Hotspurs und von Kane, gerügt wurde.

Bereits vor dem Lewandowski-Transfer verpflichteten die Bayern Sadio Mané vom FC Liverpool, der zwar in der abgelaufenen Saison von Jürgen Klopp zumeist im Sturmzentrum eingesetzt wurde, dennoch eigentlich gelernter Flügelstürmer und weniger ein Neuner, obwohl er eine herausragende Saison gespielt hat. Er wurde nicht explizit als positionsgetreuer Ersatz für Lewandowski nach München gelotst, dennoch hatten Brazzo & Co. sicherlich Manés Variabilität im Hinterkopf gehabt.

Joshua Zirkzee traut man diese Rolle trotz seiner erfolgreichen Leihe bei RSC Anderlecht, wo er in der abgelaufenen Saison in 32 Partien 15 Tore verbuchte und acht Torvorlagen lieferte, wohl nicht zu. Er soll nach Möglichkeit verkauft werden und eine Ablösesumme generieren.

Wie sieht der Plan mit Mathys Tel aus?

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, da Tel kaum Profierfahrung hat (lediglich 7 Kurzeinsätze als Einwechselspieler in der letzten Saison, null Tore), sodass man seine Rolle noch noch nicht abschließend beurteilen kann. Er ist in der Offensive, ähnlich wie Mané, variabel einsetzbar und kommt aufgrund seiner enormen Geschwindigkeit auch gerne über die Flügel. Allerdings spielte Tel bei der U17-EM für die französische Nationalmannschaft im Sturmzentrum und führte die Equipe Tricolore als Kapitän mit drei Treffern zum Turniersieg. Das 17-jährige Talent ist bereits jetzt 1,83m groß und sicherlich noch nicht am Ende seiner Wachstumsphase angelangt. Er könnte sich also zu einem echten Neuner entwickeln und perspektivisch die Lewy-Rolle einnehmen.

„Er ist natürlich noch kein Eins-zu-eins-Ersatz für Robert Lewandowski, aber er kann eines Tages einer der besten Stürmer werden – das ist unser Plan. Er kann sich zu einem Weltklassespieler entwickeln. Ich habe die Vision, dass er eines Tages 40 Tore schießt." - Julian Nagelsmann

Systemumstellung auf eine Doppelspitze?

Julian Nagelsmann hat bei seinen vorigen Stationen RB Leipzig und die TSG Hoffenheim stets mit zwei Stürmern gespielt. Diese Variante war bislang mit Lewandowski nicht denkbar, da das Spiel der Bayern auf den Polen zugeschnitten war und er sich in einem System mit nur einem Mittelstürmer am wohlsten fühlt. Nun herrschen andere Vorzeichen und Nagelsmann könnte auf eine Doppelspitze umstellen und so das Spiel des Rekordmeisters variabler und unberechenbarer machen.

Dabei bieten sich ihm verschiedene Möglichkeiten an. Sowohl Thomas Müller als auch Serge Gnabry haben bereits in der Vergangenheit, vor allem bei der Deutschen Nationalmannschaft, die Position des Mittelstürmers bekleidet und wurden auch in den bisherigen Vorbereitungsspielen, wo stets mit zwei zentralen Stürmern agiert wurde, dort eingesetzt. Dann wären auch Sadio Mané und Mathys Tel als Mittelstürmer denkbar. Sogar Jamal Musiala hat diese Position in seiner Jugend bekleidet und wäre eine weitere Alternative für den Sturm - außerdem wäre da noch Eric Maxim Chuopo-Moting, der jedoch nach wie vor eher als Back-up gesehen wird. All die genannten Spieler würden sich in einem System mit nur einer echten Spitze sichtlich schwer tun, in einer Grundformation mit zwei Spitzen jedoch den Lewy-Abgang abfangen können.

Fazit

Das Spiel der Bayern wird unabhängig von der Grundformation sehr viel variabler und schwerer auszurechnen. Es wird in der Offensive keinen Fixpunkt mehr geben, auf den sich sowohl die Mitspieler als auch die gegnerische Verteidigung fokussieren werden. Spieler wie Leroy Sané, Kingsley Coman und Serge Gnabry können mehr Zug zum Tor entwickeln und auf die eigenen Scorerpunkte schauen. Es ist ganz stark davon auszugehen, dass Julian Nagelsmann mit zwei Spitzen agieren wird und so allen Offensivspieler viele Tore ermöglichen wird. Es deutet vieles darauf hin, dass Gnabry und Mané die Doppelspitze bilden werden.

Mathys Tel würde so die nötige Zeit bekommen, um sich im Profifußball und in München einzuleben, und sich perspektivisch zu einem klassischen Neuner weiterentwickeln.

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Der "Königstransfer" des HSV: Ransford-Yeboah Königsdörffer

Der Hamburger SV hat Ransford-Yeboah Königsdörffer (20) für die kommende Saison verpflichtet. Für den Offensivspieler erhält die SG Dynamo Dresden eine Ablösesumme in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Bei den Hamburgern hat Königsdörffer einen Vier-Jahres-Vertrag bis zum 30.06.2026 unterschrieben und läuft künftig mit der Rückennummer 11 auf. (Foto: IMAGO / Dennis Hetzschold)

Frecher Trickser

Beim Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden war der 20 jährige Deutsch-Ghanaer einer der wenigen Lichtblicke in der abgelaufenen Saison. Mit fünf Toren und fünf Vorlagen war er zweitbester Scorer im Team und ein belebendes Element im Spiel der Sachsen. Auch in der Relegation gegen den 1. FC Kaiserslautern konnte er mit seiner Kreativität und feinen Technik immer wieder für Gefahr sorgen. Vor allem die "Zidane Pirouette" gehört zu seinen Lieblingstricks.

Berliner Jung

Ausgebildet wurde Königsdorffer bei Hertha BSC Berlin, wo der gebürtige Berliner von der U16 bis zur U19 stürmte, ehe er im Sommer 2019 ablösefrei nach Dresden wechselte. Es lag nicht an seinen Fähigkeiten oder seinem Talent, dass er es bei der Hertha nicht gepackt hat. Mit 17 Jahren zog er sich innerhalb eines Jahres an beiden Knien jeweils einen Meniskusriss zu und bangte zwischenzeitlich sogar um seine Karriere. Das war auch der Grund, weshalb er von der Hertha nach Dresden gewechselt ist.

In Dresden durchgestartet

Dort konnte er in der U19 vollends überzeugen und durfte mit 18 Jahren sein Profidebüt feiern, als er am 18. Spieltag der 2. Bundesliga bei der 0:2 Auswärtspleite beim 1. FC Nürnberg in der 68. Spielminute eingewechselt wurde. Der Durchbruch gelang ihm in der Folgesaison 20/21 in der 3. Liga, wo er maßgeblich daran beteiligt war, dass die Dresdener die Drittliga-Meisterschaft gewannen und in die 2. Bundesliga aufstiegen. Mit 27 Startelfeinsätzen gehörte er zum Stammpersonal und war mit sieben Tore und vier Torvorlagen Leistungsträger der Sachsen. Als flexibler Offensivspieler kommt der gelernte 1,83m große Mittelstürmer häufig auch über die Flügel und ist oftmals für die gegnerischen Abwehrreihen schwer zu durchschauen.

„Ich habe nicht unbedingt daran gedacht, dass die Profikarriere noch so früh oder überhaupt noch klappt." (Ransford-Yeboah Königsdörffer)

Kittel-Alidou-Nachfolger

Beim HSV soll er den zu Eintracht Frankfurt gewechselten Faride Alidou und den abwanderungswilligen Sonny Kittel ersetzen, der mit einem Wechsel in die MLS in Verbindung gebracht wird. In Hamburg trifft er mit Tim Walter auf einen Trainer, der ein Faible für junge Talente hat und sie mit viel Vertrauen und Einsatzzeit weiterentwickeln kann. Der Kader des HSV gehörte in der letzten Saison zu den jüngsten der Liga und konnte dennoch die Bundesliga-Relegation erreichen, wo man unglücklich an Hertha BSC Berlin scheiterte.

Fazit

In Hamburg könnte der deutsche U21-Nationalspieler den nächsten Schritt machen und beim vielleicht stärksten Verein der 2. Bundesliga in der kommenden Saison zu einer festen Größe werden. Mit ihm haben die Rothosen ein weiteres vielversprechendes Talent an Land gezogen, mit dem sie in diesem Jahr endlich die Rückkehr in die 1. Liga schaffen wollen.

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