Darum will der BVB Karim Adeyemi

Darum will der BVB Karim Adeyemi

Obwohl die Medien zurzeit berichten mögen, dass der Transfer vom Salzburger Top-Torschützen Karim Adeyemi zu Borussia Dortmund am Ende vielleicht doch nicht stattfinden könnte, bin ich fest davon überzeugt, dass wenn die Forderung bis zum Sommer wirklich bei 42 Millionen Euro bleibt, die Dortmunder es sich mit Sicherheit nochmals überlegen werden. Eine kleine Einschätzung zum deutschen Nationalspieler. (Foto: IMAGO / Matthias Koch)

Als Stürmer ist er sehr schnell und dynamisch, besitzt einen für sein Alter außergewöhnlichen "Goalgetterinstinkt" und macht jede Saison riesige Schritte. Er ist bereit dafür, über das ganze Spiel hinaus aktiv im Team-Pressing mitzumachen und sich durch seine Umdrehungen und Schnelligkeit höchsteffektiv freizustellen.

Besonders gefährlich scheint er in allen möglichen 1-gegen-1-Situationen zu sein. Seine lobenswerte Ballkontrolle sowie die fußballerische Geschicklichkeit geben ihm die Möglichkeit, innerhalb von zwei bis drei Sekunden am Gegner vorbeizukommen, um weiterhin nach einem Abschluss zu suchen.

Die meisten Schwierigkeiten bekommt er aktuell noch mit den aggressiveren Verteidigern, gegen die es ihm aufgrund seiner physischen Veranlagungen nicht ganz so einfach fällt, seine Position im gegnerischen Strafraum zu halten.

Was seinen möglichen Wechsel nach Dortmund angeht, sehe ich ihn weniger als Haaland-Nachfolger, sondern eher als Sancho-Ersatz. Wenn Erling am Ende im Sommer nicht irgendwohin wechseln sollte, würden die beiden sicher sehr gut zusammenspielen und die Torgefährlichkeit des BVB deutlich vergrößern. Bis auf die Bayern und die oben genannte Mannschaft wäre kein anderes Bundesligateam dazu in der Lage, derzeit diese Ablöseforderung der Salzburger für einen Spieler zu bezahlen. Bei dem deutschen Rekordmeister gäbe es aber wahrscheinlich einfach keinen Platz mehr für Karim Adeyemi, die Perspektive bei der Borussia sieht hier wahrlich rosig aus.

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