Eine Bundesliga-Legende stand Pate für das DFL-Logo

Wenn in Deutschlands Fußballstadien Unmut über den VAR geäußert wird, kommt häufig der Ruf „Sch… DFB“. Dabei organisiert die Deutsche Fußballliga (DFL) den Ligabetrieb der Bundesliga und der 2. Bundesliga. Ab der 3. Liga abwärts ist der DFB für den Spielbetrieb zuständig.
Die DFL wurde im Dezember 2000 ins Leben gerufen, um professionellere Strukturen im deutschen Profifußball zu schaffen. Dazu gehört etwa eine optimale Vermarktung. Zum Beispiel die der Fernsehrechte.
Um einen hohen Wiedererkennungswert zu erreichen, wurden eine Titelmelodie und ein Logo entwickelt. Doch welcher Spieler stand eigentlich Pate für das DFL-Logo? (Bild: IMAGO / Eibner)
In gewisser Hinsicht dienen die US-amerikanischen Profiligen als Vorbild für die DFL und andere europäische Fußballligen. Seit Jahrzehnten machen NFL, NBA & Co. vor, wie eine optimale Vermarktung funktioniert. Mit Fernsehrechten, Werbung und Merchandising werden so Jahr für Jahr Milliarden umgesetzt.
When you see the NBA & NFL logo
— Zane (@ZaneBallin) February 13, 2022
what are the 2 players that come to your mind? pic.twitter.com/rXch7RfUoi
Aktuell steht die DFL wegen eines geplanten Investors im Kreuzfeuer der Kritik. Zahlreiche Fans haben Angst davor, dass die sogenannte Schere zwischen großen und kleinen Clubs noch größer wird. Schon jetzt bestehen erhebliche finanzielle Unterschiede zwischen den drei höchsten deutschen Profiligen. Die DFL wiederum sieht die internationale Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr.
Den Spagat zwischen Tradition und Moderne muss die DFL in ihrer gesamten Geschichte bewältigen. Doch unter dem Strich war das Produkt „Bundesliga“ in den letzten 23 Jahren ein Erfolg.
2003 suchten die DFL-Verantwortlichen um ihren Präsidenten Werner Hackmann nach einem Logo. Schließlich einigte man sich auf eine Aktion des damaligen Bremer Spielers Claudio Pizarro aus einem Spiel gegen den FC Schalke 04 aus der Saison 2000/01.
Claudio Pizarro Goal Vs Schalke in 2001. #OldFootyClips pic.twitter.com/4lReqkxK2E
— Old Footy Clips (@OldFootyClips) October 10, 2016
Es hätte kaum einen würdigeren Profi für dieses Logo geben können. Denn der Peruaner ging bei seinem Bundesligaabschied 2020 als Legende. So ist Claudio Pizarro mit 40 Jahren, 7 Monaten und 15 Tagen der älteste Bundesligatorschütze. Zudem netzte der Stürmer in 21 Spielzeiten ein, was ebenfalls Rekord ist. Doch Claudio Pizarro war auch ein Publikumsliebling und darüber hinaus sechsmaliger Deutscher Meister.
Solch ein Spieler ist wirklich eine Legende und ein passender Repräsentant des DFL-Logos.
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Die Serienmeister Europas

Der FC Bayern hat seit 2013 zehn Deutsche Meisterschaften in Serie eingefahren, was es in solch einer Form in der Bundesliga nie gab, weil es bis dato nie ein Verein geschafft hatte, vier Meistertitel am Stück zu gewinnen. Doch wie stehen die Münchner im europäischen Vergleich da? Welches europäische Team gewann die meisten nationalen Meisterschaften in Folge? (Bild: IMAGO / Ulrich Hufnagel)
Im deutschen Fußball sind zehn Meisterschaften in Serie kein Einzelfall. Denn die DDR-Mannschaft BFC Dynamo Berlin schaffte dieses Kunststück zwischen 1979 und 1988.
@BFCDynamo #Berlin beat #KarlMarxStadt 1-0 in the 1988/89 #DDR #FDGB #Pokalfinale; Thomas Doll's extra-time winner sealing #DieWeinroten's last #East #German trophy win prior to the fall of 'The Wall'. @Fussball_DDR @FussballDdr @ddrmuseum @DDR_Reklame pic.twitter.com/7yogyvshTo
— Fussball Geekz (@fussballgeekz) November 27, 2022
Heute spielen die Berliner in der viertklassigen Regionalliga Nordost. Von dem Glanz des einstigen Vorzeigeclubs ist also nicht mehr viel übriggeblieben. Doch einige Vereine haben sogar noch mehr Meistertitel am Stück gewonnen.
Ludogorets Rasgrad zum Beispiel. Der Verein stellt den bulgarischen Meister seit 2012. Auch in dieser Saison. Somit feiert Rasgrad in diesem Jahr die zwölfte Meisterschaft in Folge. Die weißrussische Mannschaft BATE Baryssau holte zwischen 2006 und 2018 sogar 13 Titel. Wie auch Rosenborg Trondheim zwischen 1992 und 2004.
Skonto Riga und Lincoln Red Imps FC sind die Könige Europas
Aber die Rekordhalter Europas kommen aus Lettland und Gibraltar. So holte sich Skonto Riga zwischen 1991 und 2004 14-mal die nationale Meisterschaft. Lincoln Red Imps FC schaffte dies zwischen 2003 und 2016.
In diese Phalanx könnte RB Salzburg vorstoßen, denn die Österreicher stellen seit 2014 in ihrem Land den Meister und derzeit sieht es in der Alpenrepublik nicht danach aus, dass ein österreichisches Team die Dominanz der Salzburger beenden kann.
#SabiasQue
— Odio Eterno Al Fútbol Moderno (@odiofutbolmoder) May 28, 2021
Skonto Riga (1991-2004) y Lincoln Red Imps (2002-2016) son los dos equipos que más Ligas consecutivas han ganado (14) en sus respectivos países.#fútbol#OdioEternoAlFútbolModerno#AgainstModernFootball pic.twitter.com/qP3mc8Ng8J
Die europäischen Top-Ligen
Paris St. Germain ist derzeit in Frankreich das Maß aller Dinge. Zuvor war das jahrelang Olympique Lyon. So konnten die Lyoner zwischen 2002 und 2008 sieben Meisterschaften am Stück feiern, was sie zu Frankreichs Rekordhalter macht.
In Italien hält Juventus Turin mit neun Meisterschaften zwischen 2012 und 2020 den Rekord.
In England hingegen hat es in der über 130-jährigen Ligageschichte kein Verein geschafft, mehr als drei Meisterschaften in Folge einzufahren. Rekordmeister auf der Insel ist allerdings Manchester United.
Die Bestmarke in Spanien liegt bei fünf Titeln in Folge. Zweimal aufgestellt von Real Madrid (1961-1965, 1986-1990).
Die Rekordhalter Europas:
14 Skonto Riga (1991-2004)
14 Lincoln Red Imps FC (2003-2016)
13 Rosenborg Trondheim (1992-2004)
13 BATE Baryssau (2006-2018)
12 Ludogorets Rasgrad (seit 2012)
11 Dinamo Zagreb (2006-2016)
10 MTK Budapest (1914, 1917-1925)
10 BFC Dynamo Berlin (1979-1988)
10 FC Dinamo Tiflis (1990-1999)
10 FC Bayern München (seit 2013)
10 FC Pjunik Erewan (2001-2010)
10 Sheriff Tiraspol (2001-2010)
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Sechs denkwürdige Meisterschaftsfinals der Bundesligageschichte

In den letzten 13 Jahren fiel nur eine Meisterschaftsentscheidung am letzten Spieltag. 2018 sicherte sich der FC Bayern am 34. Spieltag unter Niko Kovac die Deutsche Meisterschaft gegenüber dem BVB. Nun steht erneut ein enges Titelrennen an. Mit den besten Karten für Borussia Dortmund. Doch wir blicken auf sechs denkwürdige Meisterschaftsfinals der Bundesligageschichte zurück. (Bild: IMAGO / Pressefoto Baumann)
Auch in der Saison 2001/02 ging der BVB mit einem Punkt Vorsprung und einem Heimspiel in den 34. Spieltag. Verfolger Bayer Leverkusen erledigte seine Pflichtaufgabe mit einem 2:1 über die Hertha. Also mussten die Dortmunder gewinnen.

Die Entscheidung fiel schließlich in der 74. Minute durch den eingewechselten Ewerthon. 16 bange Minuten musste der BVB anschließend überstehen, doch dann war die Freude bei den Schwarz-Gelben groß. Unvergessen bleibt, wie Dortmunds Meistertrainer Matthias Sammer bei der Siegerehrung alle Glückwünsche abwehrte.
Dreimal die Bayern
Der Begriff „Dusel Bayern“ ist auch auf das Meisterschaftsfinale 1986 zurückzuführen. Am 33. Spieltag trafen sich die Meisterschaftsrivalen Werder Bremen und Bayern München im Bremer Weserstadion. Zurücklag eine Saison, die von abgrundtiefem Hass zwischen beiden Kontrahenten gekennzeichnet war. Auch durch ein übles Foul von Klaus Augenthaler an Rudi Völler und durch die Dauerfehde zwischen den Intimfeinden Uli Hoeneß und Willi Lemke. Dementsprechend war die Stimmung am Abend des 22. Aprils 1986 aufgeheizt.

Kurz vor Schluss bekamen die Bremer einen fragwürdigen Elfmeter zugesprochen. Doch Michael Kutzop, der in der Bundesliga seine anderen 39 Elfmeter verwandelte, verschoss und so wurde die Meisterschaftsentscheidung auf den letzten Spieltag verlegt. Bremen hätte in Stuttgart ein Unentschieden genügt, doch das Rehhagel-Team verlor beim VfB 1:2 und so wurden die Bayern nach einem 6:0 über Borussia Mönchengladbach Deutscher Meister.
Ähnlich spannend ging es 2000 und 2001 zu. Leverkusens Fehltritt in Unterhaching und Schalkes „4-Minuten-Meisterschaft“ sind zweifellos in die Bundesliga-Historie eingegangen.

Stuttgart holt sich die Schale 1992 und 2007
In der Saison 1991/92 kämpften gleich drei Vereine um die Deutsche Meisterschaft. Eintracht Frankfurt hatte als Tabellenführer die besten Karten, doch die Hessen hielten dem Druck nicht stand und verloren 1:2 bei Hansa Rostock.
Der BVB erledigte seine Pflichtaufgabe beim MSV Duisburg mit einem Sieg, doch dieser war Makulatur, als Stuttgarts Guido Buchwald kurz vor Schluss zum vielumjubelten 2:1-Siegtreffer bei Bayer Leverkusen traf.
15 Jahre später hatten die Schwaben ein Polster von zwei Punkten auf den FC Schalke 04 vor dem letzten Spieltag und behielten durch ein 2:1 über Energie Cottbus die Nerven. Es war der ganz große Triumph der „Jungen Wilden“ um Sami Khedira und Mario Gomez.
Nun gehen die Dortmunder als Favorit in das diesjährige Meisterschaftsfinale. Das sehen inzwischen die Buchmacher auch so.
Borussia Mönchengladbach tritt seit zwei Jahren auf der Stelle

Die Gladbacher erleben erneut eine enttäuschende Saison. Obwohl die Borussia keine Doppelbelastung aufgrund internationaler Spiele verkraften musste, steht nach 32 Spieltagen ein enttäuschender 11. Platz auf der Habenseite. Dadurch verpasst Gladbach nach den Rängen 8 und 10 aus den Vorjahren erneut das internationale Geschäft. (Bild: IMAGO / Eibner)
Doch fast schwerer wiegt die derzeitige Stimmung, die rund um den Borussia Park herrscht. Denn erneut ist das Auftreten in dieser Spielzeit für Verein, Umfeld und Fans alles andere, nur kein Aufschwung in vielleicht bessere Zeiten.
Ich fange tatsächlich an, mir große Sorgen um Borussia Mönchengladbach zu machen. Hilfe. https://t.co/saPswQs65Q
— Deniz (@DenizimHalbraum) May 15, 2023
Dazu hat wahrscheinlich nach dem Missverständnis Adi Hütter mit Daniel Farke wieder ein Trainer nur ein Jahr in Mönchengladbach überlebt, weswegen die „Fohlen“ nun erneut auf der Suche nach einem neuen Coach sind. Und auch in der Mannschaft steht ein weiterer Umbruch bevor, nachdem schon langjährige Stützen den Verein verlassen oder ihren Abgang verkündet haben.
Schwierige Situation für einen neuen Trainer
Im letzten Sommer wollte die Borussia unbedingt Lucien Favre verpflichten, der im Borussia Park schon von 2011 bis 2015 tätig war. Und das äußerst erfolgreich. Doch aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen, die es rund um den Gladbacher Kader im Sommer 2022 gab, sagte der Schweizer ab.
Lucien Favre’s turnarounds:
— Matchday365 (@Matchday365) June 24, 2021
🇨🇭 Yverdon: Promoted in 1 year
🇨🇭 Zurich: 6th to 1st in 3 years
🇩🇪 Hertha Berlin: 10th to 4th in 2 years
🇩🇪 Gladbach: 18th to 4th in 1.5 years
🇩🇪 Dortmund: 4th to 2nd in 1 year pic.twitter.com/LVkLjXln9Z
Doch die haben sich ein knappes Jahr später kaum geändert. So steht für hervorragende Neuverpflichtungen kaum genügend Geld zur Verfügung. Auch weil die Gladbacher seit einiger Zeit nicht mehr europäisch spielen. Zusätzlich wird sich das Gesicht des Teams der letzten Jahre weiter verändern, weil Leistungsträger älter geworden sind oder Profis wie Marcus Thuram bei anderen Clubs hoch im Kurs stehen.
Deshalb gilt es für die Verantwortlichen der Borussia nun, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Vor allen Dingen auf der Position des neuen Cheftrainers.
Die vergangenen Jahre in der Bundesliga haben nämlich auch gezeigt, dass Traditionsvereine oder vermeintlich große Namen auch mal schnell in den Tabellenkeller rutschen oder sogar absteigen können, wenn Entwicklungen nicht in die passende Richtung laufen. Vielmehr soll es eine Aufbruchstimmung geben, was momentan zwar schwer vorstellbar ist, aber mit Erfolgen in der neuen Saison geschehen könnte.
Wer könnte Daniel Farke beerben?
Namen für den womöglich bald vakanten Trainerposten werden noch nicht gehandelt. Aber feststeht, dass etwa Lucien Favre theoretisch zur Verfügung stehen würde, weil sein Engagement in Nizza seit Januar beendet ist. Man kann davon ausgehen, dass die Borussia zumindest einmal bei dem Schweizer anfragt, ob er sich eine Trainertätigkeit bei den „Fohlen“ vorstellen könnte. Doch Fakt ist auch, dass der neue Coach die wichtigste Personalentscheidung der Gladbacher in diesem Sommer ist.
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Wer schafft es nach Istanbul?

Die Halbfinals der Champions League finden zwar ohne deutsche Beteiligung statt. Trotzdem können sich Fußballfans auf wahre Leckerbissen freuen. Denn am Dienstag empfängt Real Madrid das wohl derzeit stärkste Team Europas, Guardiolas Manchester City (21.00 Uhr, Amazon). Am Mittwoch steigt dann das Mailänder Derby, welches ebenfalls mit großer Spannung erwartet wird (21.00 Uhr, DAZN). (Bild: IMAGO / Shutterstock)
Bei dem Duell zwischen Real und City sehen die Buchmacher die Engländer in der Favoritenposition.
Doch Fakt ist, dass die Madrilenen die Königsklasse in den letzten Jahren dominiert haben und mit ihrer Siegermentalität seit 2014 fünf Titel holten. Gerade das Mittelfeldduo Modric/Kroos steht sinnbildlich für diese Erfolge.
Auf der anderen Seite wartet Pep Guardiola seit über einem Jahrzehnt auf einen Triumph in der Champions League. Seit 2016 ist der Spanier nun schon bei Manchester City angestellt. Doch mit einem Erfolg in der Königsklasse will es einfach nicht klappen. Nun soll jedoch Erling Haaland City an die Spitze Europas schießen.
In Italien hat sich der SSC Neapel unlängst die Meisterschaft gesichert. Aber im Halbfinale der Champions League stehen die beiden Mailänder Vereine Milan und Inter.
Dabei ist das Erreichen des Halbfinals für den AC Mailand eine echte Rückkehr in die Fußball-Elite Europas. Denn über 15 Jahre mussten die Rossoneri auf solch einen Erfolg warten. Seit dem letzten Triumph 2007 fanden sogar einige Austragungen der Königsklasse ohne den AC Mailand statt, weil man in der Serie A jahrelang im Mittelmaß versunken war. Doch nach dem Viertelfinalerfolg über den SSC Neapel soll nun auch die Endspielteilnahme gelingen. Obwohl Milan bei den Buchmachern leichter Außenseiter auf ein Weiterkommen ist.
Die Brisanz bei diesem Duell ist die derzeitige Konstellation in der Serie A. Denn dort kämpfen Milan und Inter als Viert- bzw. Fünftplatzierter um ein Ticket für die kommende Champions-League-Saison. Nicht nur deshalb wird es am Mittwoch im San Siro heiß hergehen.
Enzo Le Fée – ein außergewöhnliches Talent

Sein Name kursiert schon etwas länger an der Adi-Preißler-Allee. Nun scheint Borussia Dortmund kurz vor der Verpflichtung von Enzo Le Fée zu stehen. Doch wer ist der französische Mittelfeldspieler, der derzeit beim FC Lorient angestellt ist. Und was zeichnet ihn besonders aus? (Bild: IMAGO / PanoramiC)
Enzo Le Fée ist im Mittelfeld vielseitig einsetzbar und hat in seiner Karriere schon auf allen möglichen Positionen im Mittelfeld gespielt. Doch am wohlsten fühlt sich der 23-Jährige auf der linken Achterposition. Als Rechtsfuß zieht Enzo Le Fée gerne ins Zentrum und verteilt so Pässe.
Überhaupt ist der wendige 1,70m große Mittelfeldspieler sehr passsicher. Auch unter starker Bedrängnis.
Seine hervorragende Technik hilft ihm nicht nur, wenn er Chancen kreieren will sondern auch bei seinen Defensivaufgaben.
— Fabio | KehlSZN (@fabsal7) January 13, 2023
Oft kann er sich wegen seiner Technik aus schwierigen Situation lösen wie unten zu sehen. pic.twitter.com/AU0RSbdQ3B
Zudem ist seine Technik außergewöhnlich, was ihm zu außergewöhnlich guten Passwerten verhilft. Aber auch Defensivarbeit fürchtet Enzo Le Fée nicht. In dieser Ligue-1-Saison kommt der 23-Jährige auf überdurchschnittliche 23 Duelle pro Spiel. Darüber hinaus ist Enzo Le Fée sehr agil und schnell. All diese Eigenschaften machen ihn in diesem Sommer zu einem begehrten Transferobjekt. Der SSC Neapel soll an Enzo Le Fée Interesse gehabt haben. Auch Bayer Leverkusen, doch nun scheint der BVB das Rennen zu machen.
Große Bellingham-Fußspuren
Der Marktwert des Mittelfeldspielers wird momentan auf 15 Millionen Euro taxiert. Experten gehen jedoch davon aus, dass bei einem Transfer des 23-Jährigen 20 bis 25 Millionen Euro aufgerufen werden. Viel Geld für einen Spieler, der bei seinem aktuellen Verein lediglich einen Vertrag bis 2024 besitzt.
Hier stellt er ein weiteres Mal eindrucksvoll seine Qualitäten unter Beweis. Er benötigt keine 2 Sekunden bis der Ball im perfekten Moment mit dem Außenrist in die Tiefe gespielt wird.
— Fabio | KehlSZN (@fabsal7) January 13, 2023
Einfach schön anzuschauen. pic.twitter.com/AhEbmqf3hp
Doch zweifellos steckt in Enzo Le Fée viel Potential, was ihn in einigen Jahren noch begehrter werden lassen könnte. Schon jetzt hat er Länderspiele für die französische U21-Nationalmannschaft absolviert. Eine Berufung ins A-Team könnte bald bevorstehen. Erst recht, wenn er bei einer deutschen Spitzenmannschaft spielt.
Von seinen Anlagen wäre Enzo Le Fée der ideale Nachfolger für Jude Bellingham, den es wohl zu Real Madrid zieht. Im Falle eines Transfers zu den Königlichen würden die Dortmunder eine dreistellige Millionenablösesumme generieren, die zum Teil in einen jungen aufstrebenden Spieler investiert werden würden. Insofern wären dann wieder die kolportierten 20 bis 25 Millionen für Enzo Le Fée ein echtes Schnäppchen.
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Christian
Enthusiast, Romantiker und leidenschaftlicher Anhänger des Fußballs
Seine erste Fußballweltmeisterschaft erlebte Christian 1986. Seitdem ist Fußball seine Leidenschaft. Speziell die Fußballbundesliga und die europäischen Klubwettbewerbe haben es ihm angetan. Natürlich sieht er manche aktuelle Entwicklungen im Profifußball kritisch, aber Christian liebt den Fußball und so erträgt er auch eine Klub-WM und eine überladene Weltmeisterschaft mit 48 Teams.






