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LänderspielFuchs

Ausblick auf die 2.Bundesliga-Saison 2019/2020

Die 2.Bundesliga wird gerne als die stärkste zweite Liga der Welt betitelt. Und dieses Jahr ist sie besonders stark. Mit großen Namen wie Stuttgart, Hamburg oder Hannover könnte diese Saison die 20.000-Marke des Zuschauerschnitts geknackt werden. Aber wer wird sich sportlich durchsetzen?

Vierkampf um den Aufstieg?

In diesem Jahr sind zum ersten Mal seit 2012 wieder drei Teams abgestiegen, nachdem der VfB in der Relegation gegen Union den Kürzeren zog. Die Mannschaften aus Stuttgart, Hannover und Nürnberg werden also um den Wiederaufstieg kämpfen. Hinzu kommt der HSV, der dies schon letztes Jahr vorhatte und nun einen weiteren Anlauf nimmt.

Ein heißer Anwärter auf den Aufstieg ist natürlich der VfB Stuttgart, welcher definitiv den Anspruch auf das Oberhaus haben muss. Allerdings mussten die Schwaben einige Abgänge wie Beck, Zieler oder Gentner verkraften, die es zu kompensieren gilt. Die beiden Wechsel der Innenverteidiger Ozan Kabak und Benjamin Pavard zu Schalke 04 bzw. zum FC Bayern spielten dem VfB dafür immerhin 50 Millionen Euro ein. Man darf ebenfalls gespannt sein, wie sich der neue Coach Tim Walter schlägt. Gleich zum Auftakt der neuen Spielzeit wartet mit Hannover 96 ein erster Gradmesser.

Die 96er wollen ebenfalls wieder hoch und haben dafür als erstes den alten Erfolgstrainer Mirko Slomka wieder an Land gezogen. Zudem haben sich die Hannoveraner auf einigen Positionen mit namhaften Spielern wie Sebastian Jung oder Marvin Ducksch verstärkt. Allerdings muss man auch schmerzhafte Abgänge wie Füllkrug oder Bebou verkraften. Dafür konnte man Mittelfeldmotor Marvin Bakalorz halten und ihn als Kapitän und Leader engagieren. Auf Hannover 96 wartet dennoch ein schweres Auftaktprogramm, denn bereits nach den ersten acht Partien wird man Stuttgart, Hamburg und Nürnberg bespielt haben. 

Nachdem die Hamburger letztes Jahr trotz langer Erfolgsaussichten den Aufstieg doch noch verpassten, müssen sie ein weiteres Jahr in Liga 2 verbringen. Damit dieses das letzte Jahr in der 2. Bundesliga ist, hat man sich mit Dieter Hecking einen erfahrenen Bundesliga-Trainer geholt. Und auch auf dem Transfermarkt hat der Hamburger SV bereits zugeschlagen: Neuzugänge wie David Kinsombi, Lukas Hinterseer oder Sonny Kittel sind gestandene Zweitliga-Profis und sollen beim Projekt Wiederaufstieg mitwirken. Auch in der Defensive konnte man Tim Leibold und Ewerton vom Konkurrenten aus Nürnberg abluchsen.

Für den 1.FC Nürnberg wird es bei dieser Konkurrenz schon eng, oben mitzuhalten. Die Cluberer brauchten nach dem Abstieg 2014 vier Jahre, um wieder hochzugehen. Dieses Mal soll das natürlich schneller gehen. Doch in Sachen Transfers muss man vor allem den Abgang von Eduard Löwen verkraften. Dafür konnte man Oliver Sorg von Hannover 96 sowie Offensivmann Nikola Dovedan verpflichten. Letzterer war vergangene Saison an 14 Toren beim 1.FC Heidenheim beteiligt. 

Wundertüte 2.Bundesliga

Das Schöne an der 2. Liga ist u.a. auch, dass sie unberechenbar ist. Dass Mannschaften aus er Abstiegsregion Aufstiegskandidaten besiegen, ist gar nicht mal ungewöhnlich. Und jedes Jahr spielen Teams oben mit, mit denen keiner gerechnet hätte. Der SC Paderborn kam als Aufsteiger aus Liga 3 dazu und marschierte durch bis in die Bundesliga. Auch Heidenheim und Regensburg sorgten vergangenes Jahr für ordentlich Wirbel und spielten lange sogar um den Aufstieg mit. Und so wird es sicherlich wieder Clubs geben, die überraschender Weise oben mitmischen dürfen. Selbst die Aufsteiger Osnabrück, Karlsruhe und Wehen Wiesbaden werden sicherlich für Furore sorgen, auch wenn das primäre Ziel natürlich der Klassenerhalt sein wird. Genauso werden die Mannschaften aus Aue, Fürth und Sandhausen versuchen, ein weiteres Jahr in der Liga zu verbleiben. Doch für viele Mannschaften steht der Saisonverlauf noch in den Sternen: Wo geht es hin mit Dresden, Darmstadt, Bochum? Einerseits schielt man doch gerne mal nach oben, andererseits weiß man wie schnell man in den Abstiegsstrudel gerät. Man darf gespannt sein.

Kultclubs, große Kulissen und eine Neuheit

An Attraktivität wird es der 2.Bundesliga nicht mangeln. Kultvereine wie St. Pauli oder Dynamo Dresden bringen mit ihren Fans ordentlich Stimmung ins Ligageschäft. Auch was die Durchschnitts-Zuschauerzahl betrifft könnte die 20.000-Marke geknackt werden. Mit Kapazitäten von 50.000, teilweise sogar 60.000 Plätzen bieten Hannover, Hamburg und Stuttgart große Kulissen und können somit den ohnehin starken Zuschauerschnitt in die Höhe ziehen. In allen europäischen Ligen hat die 2.Bundesliga den achthöchsten Schnitt, knapp hinter der französischen Ligue 1. Auch was die Finanzen betrifft, ist die 2.Bundesliga bei den TV-Geldern Spitzenreiter. Den Top-Clubs winken gut 20 Mio. Fernsehgelder, da kann nicht mal die englische 2.Liga mithalten.

Zusätzlich wird ab der Saison 2019/2020 auch in der 2.Bundesliga der Video Assistent Referee (VAR) eingeführt. Seit zwei Jahren ist der Video-Schiri bereits in der Bundesliga im Einsatz.

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Schock beim Afrika-Cup: Der Gastgeber und der Titelverteidiger scheiden aus

Bei den Achtelfinalspielen am Samstag kam es beim Afrika-Cup gleich zweimal zu einer faustdicken Überraschung. Sowohl der Gastgeber Ägypten inklusive Mohammed Salah als auch der Turniersieger von 2017 aus Kamerun scheiden frühzeitig aus dem Turnier aus. Einige Außenseiter trumpfen dagegen auf.

Stimmungskiller Südafrika

Die Achtelfinalpartie Ägypten gegen Südafrika sollte eigentlich eine klare Sache werden. Während die Ägypter die Gruppe A erwartungsgemäß mit drei Siegen beendeten, landete Südafrika mit drei Zähler nur auf Platz 3. Als viertbester Gruppendritter sicherten sich die Südafrikaner gerade so den Einzug in die K.o.-Phase. Vor einer großen Kulisse in Kairo trafen Ägypten und Südafrika schließlich aufeinander. Schon früh zeigt sich, dass Südafrika kein Kanonenfutter ist und der Gastgeber und Favorit aus Ägypten tut sich schwer. Von Superstar Mo Salah, auf dem alle Hoffnungen liegen, ist nur wenig zu sehen. Dagegen lässt Ägyptens Nummer 7 Mahmoud Hassan, auch bekannt unter seinem Spitznamen "Trezeguet", zwei hochkarätige Chancen liegen. Kurz vor Schluss, wo sich alle bereits auf eine Verlängerung einstellen, netzt Thembinkosi Lorch zum 0:1 ein und versetzt die Ägypter in einen Schock. Südafrika bezwingt den Gastgeber zwar überraschend, aber nicht unverdient. Der große Traum von Salah und seinen Mitspielern ist dagegen auf bittere Art und Weise geplatzt.

Spannendes Match zwischen Nigeria und Kamerun

Zwar galten die "unbezähmbaren Löwen" als amtierender Titelträger als Mitfavorit auf den Titel, doch die Mannschaft aus Nigeria ist ebenfalls keine Laufkundschaft. Immerhin schafften es die "Super-Eagles" zur WM 2018, auch wenn sie dort in der Vorrunde ausschieden. Trainiert wird Nigeria seit 2016 vom Mannheimer Gernot Rohr. Nigeria und Kamerun beendeten die Gruppenphase jeweils als Zweitplatzierter und lieferten sich in Alexandria einen offenen Schlagabtausch. Zunächst bringt Odion Ighalo Nigeria nach 19 Minuten in Führung, kurz vor der Pause kommt dann aber der Doppelschlag: Durch die Treffer von Stephane Bahoken und Clinton N'Jie dreht Kamerun das Spiel noch vor der Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel schlägt das Team von Gernot Rohr dann wieder zurück. Ighalo trifft erneut und stellt auf 2:2, nur drei Minuten später erzielt Topstar Alex Iwobi das Siegtor für die Nigerianer. Damit scheidet Kamerun um Ex-Schalker Eric Maxim Choupo-Moting aus dem Afrika-Cup 2019 bereits im Achtelfinale aus. Nigeria trifft am Mittwoch im Viertelfinale auf Südafrika.

Benin und Madagaskar sorgen für Überraschungen

Bereits am Freitag sorgte die Mannschaft aus dem Benin für die erste große Achtelfinalüberraschung, indem sie die Marokkaner aus dem Wettbewerb kegelten. Dabei hatte Marokko die Gruppenphase ohne Gegentor und ohne Punktverlust abgeschlossen, während Benin mit drei Punkten als Gruppendritter weiterkam. Doch die "Eichhörnchen", wie das Team aus dem Benin auch genannt wird, entpuppen sich als harter Gegner für Marokko. Zwar beschränkt sich der Außenseiter gegen Marokko hauptsächlich auf das Verteidigen, doch nach vorne zeigt sich Benin äußerst effizient: Nach einem Standard kurz nach der Pause schiebt Moise Adilehou zur 1:0-Führug ein. Marokko drängt weiterhin auf das gegnerische Tor und erzielt folgerichtig in der 75. Minute den Ausgleich durch Youssef En-Nesyri. In der Nachspielzeit bekommt Marokko einen Elfmeter zugeschrieben, doch Hakim Ziyech vergibt vom Punkt. Obwohl sich Benin in der Verlängerung noch einen Platzverweis einhandelt, retten sie sich ins Elfmeterschießen, wo ihnen dann tatsächlich die Überraschung gelingt. Als nächstes warten die Senegalesen auf die Eichhörnchen. Bereits jetzt ist es der größte Erfolg bei einem Afrika-Cup für Benin.

In diesem Jahr haben es die Kicker von der Insel Madagaskar zum ersten Mal geschafft, sich für den Afrika-Cup zu qualifizieren. Und die Madagassen drehen bislang beim Turnier richtig auf. In der Gruppenphase gelang ihnen mit sieben Punkten überraschend der Gruppensieg. U.a. bezwang man Nigeria mit 2:0 oder spielte Unentschieden gegen Guinea. Das Erreichen des Achtelfinals ist eine echte Sensation. Im Kampf um das Viertelfinale steht Madagaskar der Kongo gegenüber, welcher bislang erst ein Spiel gewinnen konnte. Sollten die Madagassen in Form bleiben, ist das Erreichen der Top 8 nicht ausgeschlossen. Des Weiteren kämpfen noch Algerien und Guinea, Mali und die Elfenbeinküste sowie Tunesien und Ghana um den Einzug ins Viertelfinale des Afrika-Cups.

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Italienischer Ausrüster immer häufiger zu sehen

Was das Herstellen von Fußballtrikots betrifft, gibt es weltweit zahlreiche Ausrüster. Zu den bekanntesten und internationalsten zählen Großkonzerne wie Adidas, Nike oder auch Puma. Seit einigen Jahren etabliert sich allerdings das italienische Unternehmen Macron mehr und mehr im Fußball. Zuletzt war Macron sogar im Champions League Finale zu sehen.

Macron im europäischen Klubfußball

Die Firma wurde 1971 in Bologna gegründet. Ursprünglich lag der Fokus gar nicht auf Fußball, sondern anderen Sportarten wie etwa Baseball. Nach der Jahrtausendwende stieg man dann ins Fußballgeschäft ein. Der erste Verein, den Macron ausrüstete, war natürlich der FC Bologna und ist es bis heute noch. In Italien hat sich Macron etabliert und ist mittlerweile Ausrüster namhafter Clubs wie Lazio Rom oder Udinese Calcio. Vergangene Saison spielten fünf Teams der Serie A mit Shirts von Macron. Doch auch auf europäischer Ebene tragen viele Top-Klubs die Jerseys des italienischen Herstellers. Dazu zählen u.a. Roter Stern Belgrad und FC Brügge, welche letztes Jahr in der Königsklasse zu sehen waren, und weitere Vereine wie Sporting Lissabon, Stoke City oder PAOK Thessaloniki. In Deutschland ist Macron eher in den unterklassigen Ligen zu finden. Für die Saison 2019/20 haben in der 2. Bundesliga sowohl Hannover 96 als auch der Karlsruher SC einen Vertrag mit Macron abgeschlossen. In Liga Drei werden die Münchner Löwen in Macron auflaufen. Bereits seit 2015 trägt der TSV 1860 München die italienische Marke. Dagegen wird die langjährige Partnerschaft zwischen Macron und Union Berlin zu Ende gehen. Ab 2020 werden die Eisernen die drei Adidas-Streifen tragen. Für das kommende Jahr in der Bundesliga wird allerdings noch Macron die Berliner ausrüsten.

Internationale Präsenz

Auch bei Nationalmannschaften hat das Unternehmen aus Bologna mittlerweile seine Finger im Spiel. Bei der EM 2016 kam Macron zum ersten Mal bei einem großen Endrundenturnier zum Vorschein - nämlich als Ausrüster der Trikots von Albanien. Im Jahr 2017 starteten Macron und die UEFA eine Kooperation, bei der es um die Ausrüstung kleinerer Fußballnationen in Europa geht. Mit einem Schlag wechselten die Nationalmannschaften aus Weißrussland, Armenien, Zypern, Luxemburg, Liechtenstein, San Marino, Andorra und den Färöer-Inseln zu Macron. Zuvor trugen alle acht genannten Nationen Adidas. Außerhalb Europas versucht Macron nun ebenfalls Mannschaften für sich zu gewinnen. Seit diesem Jahr rüsten sie die Auswahl von Kenia aus.


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Die albanische Nationalmannschaft bei der EM 2016 in den Trikots von Macron

Aber Macron beschränkt sich nicht nur auf die Fußballmannschaften selbst. Seit kurzem sind auch immer häufiger Schiedsrichter im Dress des italienischen Ausrüsters zu sehen, zuletzt sogar im Finale der Champions League sowie der Europa League. Auch bei der U21-Europameisterschaft in Italien trugen die Referees Macron. Die UEFA hat mit dem Hersteller einen Vertrag bis 2022 vereinbart, sodass Macron bei allen UEFA-Wettbewerben künftig die Schiedsrichterkleidung stellen wird. Optisch unterscheiden sie sich allerdings nicht allzu sehr vom Vorgänger-Kit von Adidas.

Gehört Macron bald zu den ganz Großen?

Die Top 3 in Sachen Fußballtrikots sind immer noch Adidas, Nike und Puma. Ganz so schnell wird sich daran nichts ändern, auch wenn Macron in einigen Bereichen, wie etwa der Schiri-Trikots oder bei einigen europäischen Nationalteams, Adidas verdrängen konnte. Schaut man sich allein die Umsätze der firmen an, so befinden sich die Top 3 im Milliarden-Bereich. Dagegen sind die 80 Mio. Euro von Macron doch überschaubar. Macron fokussiert sich vor allem auf "kleinere" Clubs und Länder und wächst daher vor allem in der Breite. Auf jeden Fall wird die Marke häufiger zu sehen sein und noch den einen oder anderen Club für sich gewinnen. An der Spitze des Fußball-Eisbergs, wo Vereine wie Real, Bayern oder ManCity stehen, werden sich wohl weiterhin Adidas und Nike um die Vormachtstellung duellieren. 

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Bale zu den Bayern? Was dafür und dagegen spricht

Schon etwas länger kursieren Gerüchte von einem möglichen Wechsel des schnellen Walisern zum FC Bayern. Bei Real Madrid kommt Gareth Bale trotz seiner Qualität nicht wirklich zum Zug. Sein Vertrag läuft allerdings noch bis 2022.

Die Situation bei Real

Bale ist alles andere als zufrieden mit der Situation bei den Königlichen. Trainer Zinedine Zidane, welcher seit März wieder im Amt ist, äußerte bereits mehrmals, dass er andere Spieler bevorzugen würde und keine Zukunft für den Waliser bei Real sehe. Dabei hätte Gareth Bale nach dem Ronaldo-Abgang vergangenen Sommer nochmal richtig aufblühen können bei den Madrilenen. Während sein Marktwert damals noch bei 90 Millionen Euro lag, fiel er seitdem auf 60 Millionen herab. Doch die ungünstige Situation bei Real bedeutet noch nicht gleich einen feststehenden Wechsel zu einem anderen Verein. Vor einigen Wochen äußerte Bale einmal, dass er 17 Millionen pro Jahr fordere. Aktuell verdient er über 300.000 Euro pro Woche, ein stolzes Gehalt.

Bisher spricht nur Barnett

Über die Gerüchte von einem Transfer zu den Bayern äußerte sich bis jetzt nur Bales Berater Jonathan Barnett. Der 69-Jährige Brite hält es für unwahrscheinlich, dass Bale seinen Vertrag bei Madrid auflösen werde. Für die Bayern käme noch ein Leihgeschäft in Frage, doch auch diese Option wies Barnett zurück. Von Bale selber gab es bis jetzt jedoch kein Statement. Fakt ist, dass er trotz des Mega-Gehalts bei Real Madrid keinen Stich setzen wird und er früher oder später sich nach einem anderen Club umschauen wird. Bei Bayern München hätte er sicherlich seinen festen Platz. Nach den Abgängen der Superstars Ribery und Robben muss der FCB sich vor allem auf den Flügelpositionen rüsten.

Ein Wechsel in diesem Sommer unwahrscheinlich

Laut einer Transferprognose vom Wettanbieter betfair ist es am wahrscheinlichsten, dass Gareth Bale keinen neuen Vertrag in diesem Sommer unterzeichnen wird. Sollte dies doch noch geschehen, so ist laut betfair Manchester United der heißeste Kandidat, den Offensivmann aus Wales aufzunehmen. Das heißt aus Münchner Sicht, dass man zumindest nicht in diesem Sommer mit dem Zugang von Gareth Bale rechnen sollte. Allerdings wird die Tür für den 29-Jährigen offen bleiben. Denn die Aussichten auf Besserung in der Hauptstadt Spaniens sind düster. Falls es in der kommenden Saison genau so weitergeht wie es aufgehört hat, wird Bale weiterhin auf der Bank schmoren und sich wieder nach mehr Einsatzzeiten sehnen. Mit der Zeit könnte ein Wechsel von Bale zu den Bayern daher immer wahrscheinlicher werden. Man sollte ihn in den nächsten Transferfenstern unbedingt auf dem Schirm haben.

Neben Bale noch andere Namen

Für den Fall, dass es mit dem Bale-Transfer nicht klappt, wovon man aktuell ausgehen muss, haben die Bayern noch andere Namen auf dem Wunschzettel. Darunter auch Nationalspieler Leroy Sané. Dieser dürfte mit einer womöglich dreistelligen Millionensumme jedoch ziemlich teuer werden. Eine deutlich günstigere Alternative wäre der Belgier Yannick Carrasco, dessen Marktwert derzeit bei 20 Millionen Euro liegt. In der vergangenen Spielzeit wurde der 25-Jährige von Atlético Madrid nach China verliehen. Zuletzt zeigte er sich sehr unzufrieden beim chinesischen Erstligisten Dalian Yifang, kürzlich wurde er dort sogar suspendiert. Ohnehin muss der Anspruch für den belgischen Nationalspieler sein, bei einem europäischen Top-Club zu spielen. Carrasco ist ein ähnlicher Spielertyp wie Bale, zudem ist er beidfüßig. Ein Transfer zu den Bayern ist auch aufgrund des vergleichsweise niedrigen Preis durchaus realistisch. Allerdings wären Spieler wie Gareth Bale oder Leroy Sané nochmal eine Klasse für sich.

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Spielen die deutschen Frauen um den WM-Titel?

Mit drei Siegen und einem Torverhältnis von 6:0 beendete die deutsche Frauennationalmannschaft die Gruppenphase als Erster der Gruppe B. Dennoch gelten weiterhin die Amerikanerinnen sowie Gastgeber Frankreich als Titelfavoriten. Können die deutschen Frauen im Laufe des Turnieres für eine Überraschung sorgen?

Dreimal weiße Weste

Vor allem Torhüterin Almuth Schult und ihre Abwehrkolleginnen dürfen nach der Vorrunde selbstbewusst sein: In allen drei Spielen hielt Schult den Kasten sauber. Dennoch zeigte sich die deutsche Abwehr vor allem in den ersten beiden Spielen stellenweise etwas nervös. Das war vor allem im Auftaktspiel gegen China zu spüren, welches das erste Spiel bei einer Endrunde mit der neuen Trainerin Martina Voss-Tecklenburg ist. Seit 2018 ist die ehemalige Nationalspielerin im Amt, zuvor hatte sie u.a. die Schweiz zur ersten WM- und EM-Teilnahme geführt. Dementsprechend schauten alle gespannt auf das erste WM-Spiel gegen die Chinesinnen, welche durch einen Schuss an den Pfosten kurz vor der Pause beinahe in Führung gegangen wären. In Durchgang zwei platzte dann endlich der Knoten, als Giulia Gwinn den Ball zum 1:0-Siegtor ins Netz jagte. 

Gegen den vermeintlich stärksten Gruppengegner Spanien hatten die Deutschen ebenfalls Glück, nicht in der Anfangsphase schon in Rückstand zu geraten. Doch die DFB-Spielerinnen kämpften sich nach und nach in die Partie und bezwangen am Ende die Spanierinnen durch den Treffer von Sara Däbritz. Somit war auch der Einzug ins Achtelfinale vorzeitig perfekt, im letzten Gruppenspiel gegen Südafrika ging es nur noch um den Gruppensieg. Mit scheinbar viel Selbstbewusstsein und Spielfreude im Gepäck fuhr man einen 4:0-Sieg ein.

Pechvogel Marozsan

Die gebürtige Ungarin Dzsenifer Marozsan läuft seit 2010 im DFB-Dress auf und bringt es mittlerweile auf 91 Einsätze für die Nationalmannschaft. Doch was Weltmeisterschaften betrifft ist die Mittelfeldspielerin ein echter Pechvogel: 2011 musste sie verletzungsbedingt auf die WM im eigenen Land verzichten. Vier Jahre später zog sie sich in Kanada eine Knöchelverletzung zu, biss sich aber dennoch auf die Zähne und verwandelte u.a. noch einen Elfmeter im Viertelfinale gegen Frankreich. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass Marozsan an einem Bänderriss litt.

Die Hoffnung, bei der diesjährigen WM verletzungsfrei und fit aufzulaufen, wurde bereits im ersten Spiel begraben. Nach einem Foul der Chinesin Shanshan Wang zog sich Marozsan einen Zehenbruch zu, wie sich nach dem Spiel herausstellte. Der Mittelfeldmotor wird vermutlich auch noch die nächsten beiden Runden ausfallen. Erst ab dem Halbfinale, sollten die Deutschen sich dafür qualifizieren, käme Dzsenifer Marozsan wieder in Frage.

Der deutsche Turnierweg: Erster Brocken im Viertelfinale

Der Achtelfinalgegner der deutschen Fußballerinnen wird erst am Donnerstag feststehen. Dank des Gruppensieges werden die Deutschen auf einen Drittplatzierten treffen, wodurch die Hoffnungen auf das Viertelfinale größer werden. Allerdings stehen u.a. auch die Top-Teams aus Brasilien und Japan noch in der Verlosung, sogar nur Gruppendritter in Gruppe C bzw. D zu werden. Somit könnte der DFB-Elf schon im Achtelfinale ein namhafter Gegner drohen. Spätestens im Viertelfinale wird es, sollte sich Deutschland dafür qualifizieren, einen echten Gradmesser geben. Hier sind die Niederlande, Kanada, Schweden und die USA die vier Möglichkeiten. Als amtierender Titelträger gelten die US-Amerikanerinnen als Turnierfavorit. Aber auch die Niederlande, welche vor zwei Jahren die Europameisterschaft gewann, zählt zum Kreis der Favoriten. Ebenso Gastgeber Frankreich, was wie Deutschland die Gruppe mit 9 Punkten beendete.

Die Konkurrenz ist hart, doch die deutschen brauchen sich auch nicht zu verstecken. Mit den drei Siegen im Rücken sollten sie selbstbewusst ins Achtelfinale gehen. Die Truppe von Martina Voss-Tecklenburg besitzt auf jeden Fall die Qualität, um unter die Top 8 zu kommen. Und wer weiß, was im Laufe des Turnieres noch alles möglich wird.

Das Achtelfinale der deutschen Frauen findet am Samstag, den 22. Juni um 17:30 Uhr in Grenoble statt.


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