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Wer erbt bei den Bayern die Rückennummern 7 und 10?

Wer erbt bei den Bayern die Rückennummern 7 und 10?

Für viele Fußballer hat die eigene Rückennummer eine große Bedeutung und auch in Sachen der Vermarktung kann sie eine große Rolle spielen. Bestes Beispiel ist die Nummer 10, die Größen wie Pele, Maradona oder Zidane getragen haben. Aber auch die 7 ist inzwischen eine Marke geworden, durch Spieler wie Cristiano Ronaldo oder Raul.

Bei den Bayern tragen aktuell Franck Ribery die 7 und Arjen Robben die 10. Beide werden jedoch nach dieser Saison den Rekordmeister verlassen und auch James, der die ebenfalls wichtige Nummer 11 auf seinem Trikot trägt, spielt im kommenden Jahr wohl bei einem anderen Verein. Dabei war der Kolumbianer immer unzufrieden mit seiner Rückennummer, denn in seiner Karriere hatte er immer die 10 getragen und in seiner Heimat ist die Verbindung zwischen seinem Namen und der 10 fast schon eine Institution.

In 24 Jahren trugen bei den Bayern nur zwei Spieler die 7

Franck Ribery wechselte 2007 zu den Bayern. Damals erbte er von Mehmet Scholl, der seine Laufbahn beendete, die Trikotnummer 7. Scholl hatte diese seit 1995, als in der Bundesliga feste Rückennummern für Spieler vergeben wurden, inne und mit dem französischen Flügelflitzer einen würdigen Nachfolger. Auch Ribery trug die 7 zwölf Jahre und in dieser Zeit hat er Legendenstatus bei den Münchenern erreicht. Dementsprechend ist es bedeutungsvoll, welcher Spieler die 7 von Ribery bekommt. Ein Kandidat ist sicherlich Kingsley Coman, der aktuell die 29 trägt. Der Franzose hat jedoch in der Jugend von Paris St. Germain auch schon die 7 getragen. Allerdings kann es auch sein, dass Coman die 29 behalten will. Schließlich spielt er schon einige Zeit mit dieser Rückennummer.

Die 10 hatten bei den Bayern schon Kultspieler wie Lothar Matthäus oder Roy Makaay getragen. Seit 2009 hat sie Arjen Robben inne. Nun darf man gespannt sein, welcher Spieler diese geschichtsträchtige Rückennummer erhält. Angeblich soll Callum Hudson-Odoi mit der 10 ein Wechsel zum Rekordmeister schmackhaft gemacht worden sein. Ein Transfer des Engländers hat sich jedoch vorerst zerschlagen und es ist gut möglich, dass die 10 überhaupt nicht vergeben wird, so wie es schon von in der Saison 2002/03 und von 2007 bis 2009 der Fall war.

Auch die Nummer 11 war bei den Bayern schon prominent besetzt. So zum Beispiel von Bixente Lizarazu, Stefan Effenberg oder Ze Roberto. Durch den wahrscheinlichen Wechsel von James wird auch diese Nummer frei und es ist gut möglich, dass Timo Werner sie übernimmt. Der Stürmer trägt zwar die 9 bei der deutschen Nationalmannschaft, doch bei RB Leipzig eben die 11. 

Die 21 und die 31 haben noch keine Nachfolger für zwei Legenden

Wie die Nummer 7 haben die 21 bei den Bayern nur zwei Spieler getragen. Alexander Zickler von 1995 bis 2005 und Philipp Lahm von 2005 bis zu seinem Karriereende 2017. Seitdem ist die 21 unbesetzt. Wie auch die 31 nach dem Weggang von Bastian Schweinsteiger.

In den US-Profiligen ist es üblich, dass Trikotnummern von vereinsprägenden Spielern überhaupt nicht mehr vergeben werden. Im deutschen Fußball wird das jedoch nicht gemacht. Bei den Münchenern wird die Rückennummer 12 nicht vergeben. Sie ist für die Fans reserviert.

Für die beiden Neuzugänge Benjamin Pavard und Lucas Hernandez bieten sich die Rückennummern 2 und 3 an. Die 3 trägt zwar momentan Kwasi Okyere Wriedt, doch es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Spieler der Regionalligamannschaft die Bayern im Sommer verlässt. Die 2 hatte Sandro Wagner inne und ist wie gemacht für einen Verteidiger. Frankreichs Willy Sagnol trug die 2 von 2000 bis 2009 und könnte nun wieder von einem Franzosen übernommen werden.

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