Energie Cottbus - Wurde an den Schwächen gearbeitet?
Mit dem Saisonstart können die Lausitzer durchaus zufrieden sein. So steht der Aufsteiger aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und konnte sich bereits acht Punkte erspielen.
Doch was fiel innerhalb der ersten Pflichtspiele bei Energie Cottbus auf? Wir machen den Check.
In der Offensive fehlte vereinzelt die Entschlossenheit
Die Lausitzer zeichnen sich durch ihre aktive und mutige Spielphilosophie aus. Diese hat Kulttrainer Claus-Dieter Wollitz bereits in der Regionalliga Nordost etabliert und die Mannschaft konnte seine Vorgaben bislang stets umsetzen.
So spielt sich die Mannschaft regelmäßig viele Torchancen heraus. Hierbei gilt es besonders Edeltechniker Tolcay Cigerci zu erwähnen, der als absoluter Unterschiedsspieler gilt und der Offensive seinen Stempel aufdrückt. Schließlich hat der 31-Jährige in der aktuellen Saison bereits vier Tore erzielt sowie einen weiteren Treffer vorbereitet und konnte sein Potenzial auch in der 2. Bundesliga unter Beweis stellen.
Innerhalb der ersten sechs Spieltage konnten die Lausitzer bereits 14 Tore erzielen und zählen somit zu den offensivstärksten Teams in der 2. Bundesliga. Jedoch gab es bereits Spiele, in denen sich die Cottbuser zwar reihenweise Chancen erspielen konnten, aber beim Abschluss die nötige Entschlossenheit vermissen ließen. Hierbei gilt es den verletzungsbedingten Ausfall von Torjäger Erik Engelhardt zu erwähnen, der dem Spiel mit seiner Abschlussstärke und Strafraumpräsenz fehlt.
Ein gutes Beispiel für den Chancenwucher der Cottbuser ist das Heimspiel gegen den FC St. Pauli (1:1). In dieser Begegnung spielte Energie lange Zeit in Überzahl und kam zu einigen Torchancen. Doch beim Abschluss zeigten sich die Hausherren erneut nicht entschlossen genug und mussten folgerichtig den Ausgleichstreffer hinnehmen und sich mit einem Remis zufriedengeben.
🔴🚨 St. Pauli, who were down to ten men from the 21st minute, snatched a draw in Cottbus. #Bundesliga2 #FCEFCSP https://t.co/ey7htGQvzW
— Bundesliga 2 | English (@Bundesliga2_EN) September 20, 2026
In der Defensive mangelte es an Konsequenz und Konzentration
Auf der anderen Seite gilt es die Schwächen in der Arbeit gegen den Ball zu erwähnen. Schließlich hat Energie bereits 13 Gegentore hinnehmen müssen und verfügt somit über eine der schwächsten Abwehrreihen in der 2. Bundesliga.
Ein Grund für diese Defensivschwäche könnte die zu offensiv ausgerichtete Aufstellung sein. Schließlich spielen im zentralen Mittelfeld Leonardo Bittencourt und Lukas Michelbrink, was für den eigenen Ballbesitz zwar seine Vorteile mit sich bringt, aber gegen den Ball noch nicht wirklich überzeugen konnte.
In der Aufstiegssaison war Dominik Pelivan im zentralen Mittelfeld gesetzt und verlieh der Mannschaft die nötige Stabilität. Bisher konnte der 30-Jährige jedoch sein Potenzial in der 2. Bundesliga noch nicht vollends abrufen und sich für einen Platz in der Startelf empfehlen.
Eine weitere Schwachstelle stellt die Innenverteidigung dar. Die Cottbuser mussten im vergangenen Sommer den Abgang von Nyamekye Awortwie-Grant hinnehmen und konnten diesen bislang noch nicht vollends kompensieren. In den bisherigen Spielen setzte Claus-Dieter Wollitz entweder auf Luca Erlein oder auf Fousseny Doumbia an der Seite von Abwehrchef King Manu. Während sich Luca Erlein von Spiel zu Spiel besser an die 2. Bundesliga gewöhnen konnte, musste Fousseny Doumbia bereits in so mancher Situation Lehrgeld zahlen und wirkte überfordert.
Grundsätzlich ließen die Lausitzer in der Defensive oftmals die nötige Abgeklärtheit und Konzentration vermissen. Hierbei agierte man einerseits in den Zweikämpfen nicht konsequent genug und verlor andererseits die Zuordnung. Dementsprechend war Torhüter Marcel Lotka bislang regelmäßig gefordert und konnte mit zahlreichen Paraden überzeugen.
🔴🚨 Energie staged an incredible comeback from 3:0 down against Wolfsburg and salvaged a draw in the last minutes. #Bundesliga2 #WOBFCE https://t.co/F2OoowKgHg
— Bundesliga 2 | English (@Bundesliga2_EN) September 5, 2026
Vorschau auf den kommenden Spieltag
Am kommenden Spieltag wartet mit dem Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98 eine durchaus schwere Aufgabe auf Energie Cottbus.
Schließlich befinden sich die Südhessen auf dem letzten Tabellenplatz und laufen somit den eigenen Ansprüchen hinterher. Zudem wird die Mannschaft von Florian Kohfeldt auf Wiedergutmachung aus sein, nachdem man sich mit einer 1:5 Niederlage in Wolfsburg in die Länderspielpause verabschiedet hat.
Die Fans beider Vereine dürfen sich wohl auf eine spannende Begegnung freuen. Schließlich setzen beide Teams auf eine aktive Spielweise, wodurch man zahlreiche Torchancen erwarten kann.
🏆 BWIN QUOTEN FÜR SV Darmstadt 98 vs. Energie Cottbus
3. Liga - Diese Offensivspieler rocken aktuell die Liga
Tarsis Bonga
Seine Entwicklung hat mich sehr überrascht. Schließlich war Tarsis Bonga vor Jahren dafür bekannt, dass er sich zwar sehr bemüht zeigte, aber beim Torabschluss eher als Chancentod bekannt war.
Der 29-Jährige hat eindrucksvoll bewiesen, dass es sich lohnen kann, kurzfristig einen Schritt zurückzugehen, um anschließend zwei Schritte nach vorne zu machen. Schließlich hat er in der Regionalliga bei Rot-Weiß Oberhausen und den Würzburger Kickers sehr viel Selbstvertrauen gewonnen, was sich in der aktuellen Spielzeit bemerkbar macht.
Der Mittelstürmer konnte bislang vier Tore erzielen und bereitete zwei weitere Treffer vor. Beim Torabschluss erkennt man sein großes Selbstvertrauen. Schließlich wirkt Bonga bei seinen Torchancen sehr abgeklärt und vollstreckt jene, die er früher noch kläglich vergeben hätte.
Jedoch ist Bonga nicht nur wegen seiner Tore von großer Bedeutung für den Aufsteiger. Im Spiel der Würzburger agiert Bonga als Zielspieler im Sturmzentrum, der die Bälle sehr gut abschirmen und festmachen kann. Jedoch weicht der 29-Jährige auch regelmäßig auf die Außenbahnen aus, um dort für Torgefahr zu sorgen.

Niklas Castelle und David Otto
Viktoria Köln zeigt es in dieser Saison erneut seinen Kritikern und gehört bislang zu den Topmannschaften. Die Kölner belegten aktuell den zweiten Tabellenplatz, was sich einerseits auf die Kaderzusammenstellung und andererseits auf die hervorragende Arbeit von Trainer Marian Wilhelm zurückführen lässt.
Es gibt jedoch ein Duo, welches man einfach hervorheben muss. Schließlich stechen die beiden Offensivspieler Niklas Castelle und David Otto besonders hervor.
Bei Niklas Castelle gilt es zu erwähnen, dass er im letzten Sommer vom SSV Ulm in die Domstadt gewechselt ist. Bei seinen vorherigen Stationen ließ er sein Potenzial zwar vereinzelt erkennen, aber konnte es nicht konstant auf dem Platz zeigen.
Bei der Viktoria wollte Castelle nun seinen persönlichen Neustart und dieser sollte ihm bislang auch gelingen. Der 24-Jährige spielt im 3-4-2-1-System auf einer der Halbpositionen hinter der Sturmspitze und blüht in dieser Rolle auf. Dies zeigt sich anhand seiner Torbeteiligungen, da der Stürmer bislang vier Tore erzielen und weitere zwei Treffer vorbereiten konnte.
Bei den Spielen der Viktoria sprüht Castelle vor Spielfreude und schaltet sich regelmäßig in das Kombinationsspiel ein. Zudem bewegt sich der 24-Jährige sehr gut in den Räumen zwischen den Ketten, um stets anspielbar zu sein und gefährliche Chancen zu kreieren.

Ein anderer Garant für den Kölner Erfolg ist Mittelstürmer und stellvertretende Kapitän David Otto. Der 27-Jährige scheint einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung gemacht zu haben und trägt nicht einfach nur die Binde, sondern geht mit seiner Körpersprache und seinen Anweisungen voran.
In der aktuellen Spielzeit konnte Otto bereits sechs Tore erzielen und weitere zwei Treffer vorbereiten. Diese Quote kommt nicht von ungefähr, da sich der Stürmer im Abschluss enorm gesteigert hat und mit Nervenstärke und Coolness glänzt.
Der 27-Jährige agiert nicht nur als Zielspieler, der die Bälle sehr gut abschirmt und festmacht, sondern schaltet sich auch immer wieder ins Kombinationsspiel ein. Zudem stellt sich Otto in den Dienst der Mannschaft und arbeitet auch gegen den Ball fleißig mit, selbst wenn man ihm hierbei seine Tempodefizite anmerkt.
Sollte David Otto diese Form nur annähernd halten können, dürfte es für ihn in der nächsten Saison in die 2. Bundesliga gehen. Vielleicht ja auch mit seiner Viktoria.
Tim Heike
Tim Heike erlangte nationale Bekanntheit, als er Energie Cottbus mit 21 Toren in 33 Spielen zum Aufstieg in die 3. Liga schoss. Das Abenteuer 3. Liga sollte er jedoch nicht mit den Lausitzern angehen, was sich im Nachhinein als Fehler herausstellen sollte.
Der Stürmer wechselte zum FC Ingolstadt, bei dem er jedoch nie so richtig ankommen sollte. Dies führte dazu, dass Heike die Schanzer bereits nach einer Spielzeit wieder verließ und zum MSV Duisburg wechselte. Die Zebras sollten zwar eine sehr gute Spielzeit 2025/26 in der 3. Liga spielen, doch auch in Duisburg fand Tim Heike nie so richtig in die Spur und war kein entscheidender Faktor.
Im vergangenen Sommer sollten sich die Wege trennen und der 26-Jährige schloss sich dem SC Verl an, der für seine offensive Spielphilosophie bekannt ist. Der Mittelstürmer wollte seiner Karriere mit diesem Wechsel neuen Schwung verleihen und bislang scheint sich dieser Schritt bezahlt zu machen.
Schließlich kann Heike bereits vier Saisontore aufweisen und hat seinen Stammplatz im Sturmzentrum. Bei seinen bisherigen Auftritten konnte man wieder eine gewisse Leichtigkeit erkennen, die er in Ingolstadt und Duisburg nicht hatte.
Der Mittelstürmer scheint sich mit der Spielphilosophie der Verler sehr gut identifizieren zu können und wird von seinen Teamkollegen immer wieder gesucht. Zudem zeigt sich, dass Heike im Strafraum wieder dort steht, wo ein Torjäger stehen muss. Dies klingt zwar leicht gesagt, doch genau dieses Gespür muss sich jeder Stürmer zunächst erarbeiten.

Lucas Hermes
Der SSV Jahn Regensburg hat einen enttäuschenden Saisonstart hingelegt und steht aktuell auf dem 18. Tabellenplatz. Die Mannschaft verfügt zwar über sehr viel Qualität in der Offensive, was jedoch nichts daran ändert, dass sie defensiv oftmals gruselig verteidigt haben.
Bei den Regensburgern zählt Mittelstürmer Lucas Hermes zu den wenigen Gewinnern. Der 26-Jährige scheint nun den Durchbruch in Regensburg geschafft zu haben und konnte in der laufenden Spielzeit bereits mehrfach seine Qualitäten unter Beweis stellen. Dies lässt sich auch anhand seiner Torbeteiligungen erkennen, da er bereits fünf Tore erzielt und einen weiteren Treffer vorbereitet hat.
Der Mittelstürmer zeichnet sich durch seine leidenschaftliche Spielweise aus. Schließlich sorgt er nicht nur für Torgefahr, sondern arbeitet auch gegen den Ball fleißig für die Mannschaft und übernimmt eine wichtige Rolle im Pressing.
Darüber hinaus verfügt Hermes über eine gute Geschwindigkeit und sucht regelmäßig die Tiefe. Seine Mitspieler sind sich seiner Stärken bewusst und versuchen daher immer wieder, ihn mit Steilpässen in Szene zu setzen. Dank seiner Schnelligkeit und seiner unermüdlichen Spielweise ist der 26-Jährige nur schwer zu verteidigen.

Semir Telalovic
Die vergangenen Jahre waren für Semir Telalovic alles andere als einfach. Beim SSV Ulm 1846 erzielte er einst zwölf Tore in der 2. Bundesliga. Diese starke Torquote konnte jedoch nicht verhindern, dass die Ulmer den Gang in die 3. Liga antreten mussten. Anschließend folgten für den Angreifer die Stationen 1. FC Nürnberg und Arminia Bielefeld. Bei beiden Vereinen sollte es jedoch für Telalovic nicht gut laufen. Im vergangenen Sommer einigte sich der 1. FC Nürnberg mit Rot-Weiss Essen auf ein Leihgeschäft, sodass der Angreifer für den Traditionsverein in der 3. Liga auf Torejagd geht.
Diese Leihe sollte sich bislang als äußerst erfolgreich erweisen. Schließlich hat sich Telalovic zum absoluten Stammspieler entwickelt und konnte bereits fünf Tore erzielen und einen weiteren Treffer vorbereiten. Beim Traditionsverein agiert der 26-Jährige jedoch nicht als alleinige Sturmspitze, sondern als hängende Spitze, eine Rolle, die ihm offenbar sehr liegt.
In dieser Rolle wirkt Telalovic wesentlich befreiter und zugleich so beweglich und spielfreudig wie nie zuvor. Im Spiel schaltet er sich regelmäßig in das Kombinationsspiel ein und überzeugt dabei mit Spielwitz sowie seiner Übersicht für die besser positionierten Mitspieler.

Yasin Zor
Man kann vor seinen bisherigen Leistungen einfach nur den Hut ziehen. Schließlich spielt Yasin Zor seine erste Saison in der 3. Liga und gehört zu den besten Offensivspielern. Der 20-Jährige erzielte bislang sechs Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor, womit er sein enormes Potenzial eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Vor allem mit seinem Spielwitz und seiner Spielintelligenz wusste Zor bislang zu überzeugen und entwickelte sich dadurch zu einem Aktivposten im Offensivspiel der Hoffenheimer U23. Darüber hinaus zeichnet sich Zor durch seinen ausgeprägten Offensivdrang aus und sorgt mit seiner Spielweise immer wieder für torgefährliche Situationen.
Zu seinen weiteren Stärken zählen seine hervorragende Ballbehandlung und seine Qualitäten im Dribbling, mit denen er seine Gegenspieler immer wieder vor große Herausforderungen stellt. Ebenso erwähnenswert sind seine Qualitäten im Abschluss, wobei Zor insbesondere durch seine überlegten und präzisen Abschlüsse zu überzeugen weiß.
Seine bisherigen Leistungen lassen jedenfalls die Frage aufkommen, ob für den 20-Jährigen bereits in der Winterpause der nächste Schritt ansteht, möglicherweise sogar in die Bundesliga oder 2. Bundesliga. Voraussetzung dafür wäre, dass er seine starken Leistungen bis dahin konstant bestätigt.

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Stadionessen - Der internationale Vergleich
Es gehört zum traditionellen Stadionbesuch einfach dazu. Die Rede ist vom Stadionessen. So gehört der Grillstand für viele Fans genauso zum Spieltag wie die 90 Minuten auf dem Rasen, egal ob im Profifußball oder im Amateurbereich.
Doch das Angebot hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Die Vereine bieten inzwischen mehr an als die klassische Bratwurst oder Currywurst. Gleichzeitig sind auch die Preise gestiegen, wodurch ein Stadionbesuch für eine Familie schnell zu einem kostspieligen Erlebnis werden kann.
Doch was wird heute in Fußballstadien angeboten und was müssen die Fans dafür bezahlen? Und wie sieht das Stadionessen in anderen Ländern aus? Wir machen den Check.
FC Bayern München
Den FC Bayern München verbindet man beim Thema Stadionessen natürlich direkt mit der Bratwurst. Schließlich war Ehrenpräsident Uli Hoeneß ebenfalls für seine Wurstfabrik bekannt, die er 2014 an seinen Sohn übergab.
Der FC Bayern bietet seinen Fans verschiedene Wurstvarianten an. So gibt es unter anderem die weiße Bratwurst, die bereits in der Vergangenheit aus dem ehemaligen Unternehmen von Uli Hoeneß stammte. Diese können sich die Fans in der Semmel für 5,50 Euro oder mit Pommes für 8,50 Euro schmecken lassen. Daneben stehen rote Bratwurst, Käsekrainer und Currywurst auf der Speisekarte. Je nach Variante und Beilage kosten diese zwischen 5,50 Euro und 9,00 Euro.

Neben den bayerischen Klassikern bietet der Rekordmeister seinen Gästen auch internationale Spezialitäten. Im Arena Bistro stehen verschiedene Pinsa-Varianten zur Auswahl. Eine kleine Pinsa kostet 6,90 Euro, eine große Pinsa 12,50 Euro. Darüber hinaus finden sich verschiedene Wrap-Varianten auf der Speisekarte, die für 5,80 Euro erhältlich sind.
Auch für Veganer gibt es vielfältige Optionen. So bietet der FC Bayern unter anderem einen veganen Hot Dog für 6,50 Euro, einen veganen Crispy Burger für 8,90 Euro oder sogar eine vegane Dönerbox für 9,50 Euro an.
Eine persönliche Empfehlung ist die Riesenbrezel für 5,70 Euro. Der Preis mag auf den ersten Blick etwas hoch erscheinen, doch die Brezel ist ihr Geld auf jeden Fall wert.
Manchester City
Ein typisches Nationalgericht Englands ist die Pie. Dabei handelt es sich um eine herzhafte Pastete aus Teig, die mit einer Füllung gebacken wird. Auch im Etihad Stadium von Manchester City wird das traditionelle Gericht angeboten. So stehen den Fans unter anderem eine Pie mit Rindfleischstücken für umgerechnet 6,70 Euro oder eine Variante mit Hühnchen für 6,10 Euro zur Auswahl.
Darüber hinaus stehen zahlreiche weitere Klassiker auf der Speisekarte. Zur Auswahl gehören unter anderem Hot Dogs für 6,90 Euro, verschiedene Burger-Varianten für 7,20 bis 18,10 Euro sowie Fried Chicken mit Pommes für 9,30 Euro.

Der Verein hat sich für diese Saison etwas Neues überlegt und bietet Sparmenüs an. So können sich die Fans unter anderem für eine Pie oder einen Hot Dog inklusive eines 0,5-Liter-Bieres für 12,30 Euro entscheiden.
Die Speisekarte ist jedoch für Veganer äußerst überschaubar. Bei einem Stadionbesuch stehen beispielsweise ein veganer Burger für 7,20 Euro sowie Pommes für 5 Euro oder mit Sauce für 6,20 Euro zur Auswahl. Eine weitere Option könnte der Wrap des Spieltages sein, sofern dieser in einer veganen Variante angeboten wird. Da der Wrap von Spieltag zu Spieltag wechselt, lässt sich hierzu jedoch keine genaue Angabe machen.
New York Red Bulls
Die USA gelten als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die amerikanischen Klassiker wie Hot Dogs und Burger sind weltweit bekannt und beliebt.
Im Sports Illustrated Stadium der New York Red Bulls werden diese Klassiker ebenfalls angeboten. Die Fans haben dabei die Wahl zwischen verschiedenen Burger-Varianten, die umgerechnet zwischen 11,60 und 13,80 Euro kosten. Daneben gibt es mehrere Hot-Dog-Varianten für 7,30 bis 13,00 Euro.

Des Weiteren bietet der Verein seinen Fans zahlreiche Sandwich-Varianten an. Eine davon ist das Cheesesteak Sub, das dem weltbekannten Philly Cheesesteak ähnelt. Dabei handelt es sich um hauchdünn geschnittenes Ribeye-Rindfleisch, das in einem weichen, länglichen Sandwichbrötchen mit karamellisierten Zwiebeln, gebratener Paprika und einer Käsesauce serviert wird. Das Sandwich kostet 13,40 Euro und ist definitiv eine Empfehlung wert.
Im Sports Illustrated Stadium werden zudem Pizzastücke im amerikanischen Stil für 12,10 bis 13,00 Euro sowie Riesenbrezeln für 7,80 Euro angeboten.
SK Rapid Wien
Am Ende dieses kulinarischen Checks geht es nach Österreich, genauer gesagt zum SK Rapid Wien. Natürlich verbindet man die österreichische Küche sofort mit dem Schnitzel.
Daher überrascht es wenig, dass auch im Allianz-Stadion des SK Rapid Wien das Schnitzel auf der Speisekarte zu finden ist. Eine Schnitzelsemmel kostet 5,20 Euro.
Daneben gibt es zahlreiche Wurstvarianten, die je nach Auswahl zwischen 6 und 7 Euro kosten.

Des Weiteren werden verschiedene Pizza-Varianten angeboten, die zwischen 11,90 und 12,50 Euro kosten. Es stehen auch verschiedene Burger auf der Speisekarte. Diese kosten jeweils 8,50 Euro.
Darüber hinaus bietet der SK Rapid Wien eine vielfältige Auswahl an Snacks an. Dazu gehören unter anderem Laugenbrezeln für 4,30 Euro, Nachos mit Käsesauce oder Salsa für 5,80 Euro, verschiedene Wraps für 5 Euro sowie unterschiedliche Salate für 4,80 Euro.
Der Verein bietet zudem eine Greenie-Tüte für 7 Euro an. Diese bestand in der Vergangenheit zumeist aus einer Wurstsemmel, Popcorn, einem Orangensaft sowie einer Autogrammkarte eines Rapid-Spielers.
Die Fans erwartet im Allianz-Stadion somit ein durchaus vielfältiges Gastronomieangebot.
1. FC Kaiserslautern - Ein Saisonstart mit Luft nach oben
Diesen Schwung wollen die Roten Teufel nun mit in den Ligaalltag nehmen und möglichst schnell den ersten Sieg einfahren. Schließlich möchte der FCK auch in dieser Saison eine gute Rolle spielen und erneut zu den besten Mannschaften in der 2. Bundesliga gehören.
Doch was fiel innerhalb der ersten Pflichtspiele beim 1. FC Kaiserslautern auf? Wir machen den Check.
Defensive wirkt äußerst stabil
Grundsätzlich hat sich die Mannschaft von Torsten Lieberknecht bislang äußerst stabil und diszipliniert gegen den Ball gezeigt. Besonders die Dreierkette mit Jan Elvedi, Maxwell Gyamfi und Jacob Rasmussen konnte dabei überzeugen. Die drei Innenverteidiger haben sich bislang sehr konzentriert gezeigt und zugleich nur sehr wenige Unkonzentriertheiten erlaubt. Vor allem Maxwell Gyamfi ist besonders gut in die Saison gestartet. Der 26-Jährige wirkt in seinem Spiel deutlich reifer und verleiht der Mannschaft die nötige Stabilität.
Doch auch das zentrale Mittelfeld des FCK konnte bislang überzeugen. So wirken Fabian Kunze und Semih Sahin gut aufeinander abgestimmt und harmonieren miteinander. Während Kunze gegen den Ball vor allem in den Zweikämpfen von großer Bedeutung ist, zeigt Sahin seine Stärken im eigenen Ballbesitz und agiert als überlegter Ballverteiler, der dem Spiel die nötige Struktur verleiht.
🔴🚨 Kaiserslautern drew with Wolfsburg. #Bundesliga2 #WOBFCK pic.twitter.com/ryf6UcdX9U
— Bundesliga 2 | English (@Bundesliga2_EN) August 8, 2026
Generell zeigt die Mannschaft bislang genau die Grundprinzipien, die ihre Fans sehen wollen. Die Roten Teufel überzeugen durch leidenschaftlichen Einsatz und sind für ihre Gegner dadurch stets unangenehm zu bespielen. Sollte sich dennoch eine Unkonzentriertheit einschleichen, konnte sich der FCK bislang auf Julian Krahl verlassen. Der Schlussmann war bislang stets zur Stelle und gehört auch in dieser Saison zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga.
In der Offensive fehlt es an Tempo und Durchschlagskraft
Torsten Lieberknecht war einst für seinen attraktiven Offensivfußball bekannt. In der laufenden Saison ist davon allerdings noch wenig zu sehen. Ein Blick auf die Torausbeute bestätigt dies, da die Lauterer bislang lediglich einen Treffer erzielen konnten. Bei aller Kritik gilt es allerdings auf die verletzungsbedingten Ausfälle der beiden Unterschiedsspieler Naatan Skyttä und Ivan Prtajin hinzuweisen. Beide fehlen dem FCK im Offensivspiel spürbar und sind nur schwer zu ersetzen.
In den bisherigen Spielen war stets zu erkennen, dass es dem Offensivspiel an Tempo gefehlt hat und die Spieler nur selten das Risiko gewagt haben. Ein Beispiel dafür ist der linke Schienenspieler Mika Haas, der mit seinen Laufwegen und Pässen kaum das Risiko gesucht hat, sondern sich eher für die Sicherheit entschieden hat. So spielte der 21-Jährige oftmals Querpässe oder suchte eine Anspielstation in der Dreierkette.
In Abwesenheit von Ivan Prtajin versucht Mergim Berisha, die Sturmzentrale zu besetzen. Bislang gelingt es dem ehemaligen deutschen Nationalspieler nur bedingt, diese Rolle auszufüllen. Der 28-Jährige arbeitet stets für die Mannschaft und scheut keinen Zweikampf, im Offensivspiel wirkt er allerdings teilweise wie ein Fremdkörper.
Dabei gelingt es der Mannschaft entweder nicht, den Mittelstürmer entsprechend in Szene zu setzen, oder Berisha lässt seine wenigen Torchancen ungenutzt. Der Stürmer konnte den Erwartungen in Kaiserslautern bislang nicht gerecht werden, da er in 13 Ligaeinsätzen für den FCK lediglich zwei Tore erzielte.
🔴🚨 The Southwest derby ended in a goalless draw.#Bundesliga2 #FCKKSC pic.twitter.com/uUuykOTgp9
— Bundesliga 2 | English (@Bundesliga2_EN) August 15, 2026
Ein weiteres Problem im Offensivspiel ist, dass nur selten die Tiefe gesucht wird. Im Kader der Lauterer gibt es nur wenige Spieler, die regelmäßig die Tiefe suchen. Einer davon ist Neuzugang Ibrahim Kanaté, der bislang nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen ist.
Der 19-Jährige bringt eine gute Geschwindigkeit sowie Stärken im Dribbling mit und konnte bei seinen bisherigen Einsätzen stets für frische Impulse sorgen. So erzielte der Linksaußen beim Auswärtsspiel in Mannheim den viel umjubelten Siegtreffer.
Allerdings ist Kanaté in seinen Aktionen teilweise noch etwas zu unsauber. So kam es vereinzelt zu Situationen, in denen ihm die Ballmitnahme nicht sauber genug gelang und der Ball anschließend versprang. Sollte der 19-Jährige weiterhin hart an sich arbeiten und seine Unkonzentriertheiten reduzieren, könnte er bei den Roten Teufeln durchaus den nächsten Schritt machen und sich langfristig zum Stammspieler entwickeln.
🚨 Official: Mario #Sauer has joined 1. FC Kaiserslautern on loan from Toulouse.
— Bundesliga 2 | English (@Bundesliga2_EN) August 26, 2026
💰 Buy option included.
🗞️ https://t.co/qkMW9QQgyM#Bundesliga2 #Betze pic.twitter.com/Khs8NsPDUb
Die Verantwortlichen sollten sich in den vergangenen Tagen nach Verstärkungen umsehen und gaben mit Mário Sauer und Milos Lukovic zwei Neuverpflichtungen bekannt. Der 22-jährige Sauer kommt per Leihe vom FC Toulouse und gilt als klassischer Box-to-Box-Spieler, der auch seine Qualitäten in der Offensive hat. Für Torsten Lieberknecht ergeben sich dadurch zusätzliche Möglichkeiten, da Sauer sowohl im zentralen als auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann.
Mit der Verpflichtung von Stürmer Milos Lukovic dürfte man zudem auf die anhaltenden Probleme von Mergim Berisha und Erencan Yardimci reagieren. Der 20-Jährige kommt per Leihe von Racing Straßburg und bringt mit seinem Antritt sowie seiner Torgefahr neue Qualitäten für die Offensive mit. Zudem kann er ebenfalls in einer Doppelspitze spielen, wodurch Lieberknecht bei der Wahl seiner Formation zusätzliche Flexibilität erhält.
Vorschau auf den kommenden Spieltag
Am kommenden Spieltag wartet mit dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli eine durchaus schwierige Aufgabe auf den 1. FC Kaiserslautern.
Schließlich sind auch die Kiezkicker mit zwei Remis in die Saison gestartet und dürften nach dem enttäuschenden Pokalaus bei Rot-Weiss Essen besonders auf Wiedergutmachung aus sein.
Generell können die Fanlager beider Vereine wohl keinen fußballerischen Leckerbissen erwarten. Schließlich gilt es für beide, den Fehlstart in der Liga zu verhindern und mit einem Sieg in der Tabelle nach oben zu klettern.
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DFB-Pokal - Überwindet St. Pauli die Hürde Rot-Weiss Essen?
Der FC St. Pauli muss in der ersten Runde eine durchaus schwere Aufgabe bewältigen. Auf die Kiezkicker wartet ein Auswärtsspiel beim ambitionierten Drittligisten Rot-Weiss Essen an der Hafenstraße.
Doch in welcher Frühform befindet sich der FC St. Pauli? Und können die Kiezkicker die Hürde Rot-Weiss Essen nehmen? Wir machen den Check.
Ein holpriger Saisonstart in der 2. Bundesliga
Nach dem Abstieg aus der Bundesliga hat sich bei den Hamburgern einiges verändert. So präsentierten die Kiezkicker Marcel Rapp als neuen Cheftrainer, der nun für frische Impulse sorgen soll. Des Weiteren kam es zu Veränderungen innerhalb der Mannschaft, da neun Spieler verpflichtet wurden, während zehn Spieler den Verein verlassen haben.
Aufgrund dieser Veränderungen dürfte wohl jedem klar gewesen sein, dass zum Saisonstart noch nicht alles optimal funktionieren würde. Dies war der Mannschaft im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:1) auch anzumerken, da sich die Mannschaft besonders bei der Arbeit gegen den Ball wacklig und nicht vollständig aufeinander abgestimmt präsentierte.
Das Remis gegen die Spielvereinigung hatten die Kiezkicker vor allem Torhüter Ben Voll zu verdanken, der seinem Team mit zahlreichen Paraden den Punkt festhalten konnte. Gleichzeitig erspielten sich die Hamburger in der Offensive reihenweise gute Chancen, scheiterten jedoch an der eigenen Chancenverwertung und am starken Fürther Torhüter. Die mangelnde Effektivität scheint damit auch weiterhin ein Problem der Kiezkicker zu bleiben.
🔴🚨 St. Pauli failed to beat Fürth at home.#Bundesliga2 #FCSPSGF pic.twitter.com/rOks589DP0
— Bundesliga 2 | English (@Bundesliga2_EN) August 9, 2026
Am zweiten Spieltag stand für den FC St. Pauli das Auswärtsspiel bei der KSV Holstein Kiel auf dem Programm. Die Partie sollte mit einem Remis enden (2:2), wobei für die Kiezkicker durchaus ein Sieg möglich gewesen wäre. Zwischenzeitlich führten die Hamburger sogar mit 2:0, verpassten es jedoch, ihre weiteren Chancen zu nutzen. Hierbei gilt es besonders Stürmer Martijn Kaars zu erwähnen, der in dieser Partie zwei Tore hätte erzielen müssen.
Die mangelnde Chancenverwertung sollte sich rächen, da die Kiezkicker erneut Schwächen in der Defensive zeigten. Zunächst verschätzte sich Ben Voll bei einer Flanke, sodass der Kieler Angreifer Phil Harres den Ball lediglich ins leere Tor köpfen musste. Anschließend verpasste St. Pauli die vorzeitige Entscheidung und musste kurz vor dem Abpfiff den Ausgleichstreffer hinnehmen.
🔴🚨 Kiel staged a comeback against St. Pauli in the second half.#Bundesliga2 #KSVFCSP pic.twitter.com/x8dXFp1zyU
— Bundesliga 2 | English (@Bundesliga2_EN) August 14, 2026
Rot-Weiss Essen ebenfalls mit mühsamen Saisonstart
In der vergangenen Saison verpasste Rot-Weiss Essen den Aufstieg in die 2. Bundesliga nur knapp. Diese starke Saison sollte auch bei höherklassigen Klubs nicht unbemerkt bleiben, sodass sich zahlreiche Spieler von RWE in den Fokus spielten. Dies führte schlussendlich dazu, dass Stammspieler wie Kaito Mizuta oder Torben Müsel den Verein verlassen haben.
Die Verantwortlichen nutzten den Sommer unterdessen, um die Mannschaft gezielt zu verjüngen und mit frischen Impulsen zu versehen. An den Ambitionen von RWE hat sich jedoch nichts geändert, da das einzige Ziel der Aufstieg in die 2. Bundesliga sein kann.
Der Saisonauftakt verlief allerdings alles andere als nach Plan. Beim 1. FC Saarbrücken erlebten die Essener einen ziemlich gebrauchten Tag. Trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung gab die Mannschaft das Spiel noch komplett aus der Hand und musste sich am Ende mit 2:5 geschlagen geben. Dieses Ergebnis sollte jedoch vollkommen in Ordnung gehen, da die Saarländer in nahezu allen Belangen deutlich überlegen waren.
𝐖𝐢𝐫 𝐯𝐞𝐫𝐥𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐳𝐮𝐦 𝐀𝐮𝐟𝐭𝐚𝐤𝐭 𝐢𝐧 𝐒𝐚𝐚𝐫𝐛𝐫ü𝐜𝐤𝐞𝐧.#FCSRWE 5:2 | 90‘ pic.twitter.com/gXRlpS6ihD
— Rot-Weiss Essen (@rot_weiss_essen) August 9, 2026
Dementsprechend sollten die Essener am zweiten Spieltag bereits mächtig unter Druck stehen, um den Fehlstart zu vermeiden. Die Mannschaft zeigte gegen den TSV Havelse (1:0) eine äußerst engagierte Leistung und holte sich die ersten drei Punkte.
Beim knappen Erfolg stimmen Einsatz und Einstellung bei RWE. Die Essener erspielten sich mehrere gute Torchancen, aber ließen beim Torabschluss oftmals die nötige Konsequenz vermissen. Dadurch machte sich die Mannschaft das Leben selbst schwer und hielt die Partie unnötig lange offen. In der Defensive präsentierte sich das Team von Uwe Koschinat konzentriert und ließ bis auf wenige Ausnahmen keine nennenswerten Torchancen der Gäste zu.
Erstes Heimspiel der Saison = Erster Heimsieg der Saison! 😍🙌🏻#RWEHAV 1:0 | 90‘ pic.twitter.com/oI0TozTzM9
— Rot-Weiss Essen (@rot_weiss_essen) August 15, 2026
Prognose
Grundsätzlich können sich die Fans beider Vereine auf ein äußerst enges Spiel freuen. Für den FC St. Pauli wird es vor allem auf die richtige Mentalität ankommen, denn die Essener zeichnen sich durch ihre leidenschaftliche Spielweise aus und werden alles auf dem Platz lassen.
Auch den Einfluss der Heimfans gilt es nicht zu unterschätzen, da das Stadion an der Hafenstraße für die Gastmannschaft schnell äußerst unangenehm werden kann.
Eine Schlüsselrolle könnte dabei Branimir Hrgota zukommen. Der Neuzugang soll dem Offensivspiel der Kiezkicker Kreativität verleihen und die Sturmspitzen entscheidend in Szene setzen. Zudem kennt Hrgota die Atmosphäre an der Hafenstraße, da er in der vergangenen Saison mit der SpVgg Greuther Fürth in der Relegation gegen Rot-Weiss Essen spielte.
Auf Seiten von Rot-Weiss Essen wird vor allem Abwehrchef Ben Hüning gefordert sein. Der 21-Jährige zeichnet sich durch seine Zweikampfführung und Mentalität aus, wodurch er als permanenter Antreiber innerhalb der Mannschaft agiert. Mit seiner emotionalen Spielweise verkörpert Hüning die Essener Werte und bringt genau das auf den Platz, was Uwe Koschinat von seinen Spielern sehen möchte.
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SV Wehen Wiesbaden - Ist der Aufstieg realistisch?
Die neue Saison steht bereits in den Startlöchern und soll für den SVWW zu einer historischen werden. Schließlich hat Trainer Daniel Scherning den Aufstieg in die 2. Bundesliga als Ziel ausgegeben.
Doch was hat sich beim SV Wehen Wiesbaden im Sommer verändert? Und ist der Aufstieg ein realistisches Ziel? Wir machen den Check.
Die Abgänge
Die Mission “Aufstieg” muss der SV Wehen Wiesbaden jedoch ohne Torjäger Fatih Kaya in Angriff nehmen. Der 26-Jährige hat sich für eine neue sportliche Herausforderung entschieden und ist zum türkischen Erstligisten Samsunspor gewechselt.
Sein Abschied bedeutet einen herben Verlust für den SVWW. In den vergangenen beiden Spielzeiten erzielte Kaya insgesamt 31 Tore und zählte zu den Leistungsträgern. Darüber hinaus überzeugte er mit seiner Mentalität, weshalb er in der vergangenen Spielzeit zum Kapitän ernannt wurde.
Kulübümüz, daha önce FC Ingolstadt 04, VV St. Truiden, SV Wehen Wiesbaden formalarını giyen santrafor Fatih Kaya ile 3+1 yıllık sözleşme imzaladı.
— Samsunspor 🇹🇷 (@Samsunspor) June 12, 2026
Samsunspor ailesine hoş geldin, Fatih! 🟥⬜️#Samsunspor #AtatürklüArma #FatihKaya pic.twitter.com/hgIjltMXHu
Mit Sascha Mockenhaupt hat sich im Sommer eine wahre Vereinsikone verabschiedet. Die Verantwortlichen entschieden sich gegen eine Vertragsverlängerung, sodass Mockenhaupt den Verein nach neun Jahren und insgesamt 353 Pflichtspieleinsätzen verlassen musste.
Aus sportlicher Sicht ist diese Entscheidung durchaus nachvollziehbar, da dem 34-Jährigen die zunehmenden Tempodefizite immer häufiger anzumerken waren und sich der Klub weiterentwickeln möchte. Das ändert jedoch nichts daran, dass Sascha Mockenhaupt als Mensch und Persönlichkeit eine große Lücke hinterlassen wird. Schließlich trat er stets mit großer Leidenschaft und Mentalität auf, motivierte seine Mitspieler und ging auf wie neben dem Platz als Vorbild voran.
Die Neuzugänge
Die Verantwortlichen waren sich bewusst, dass sie auf den Abgang von Fatih Kaya reagieren mussten. Bei der Suche nach Verstärkungen für die Offensive wurden sie beim FC Luzern in der Schweiz fündig. Die Hessen gaben die Verpflichtung von Offensivspieler Sinan Karweina bekannt.
Der 27-Jährige wurde in der Jugend des 1. FC Köln ausgebildet und spielte anschließend für die Sportfreunde Lotte, den MSV Duisburg sowie Türkgücü München. Im Jahr 2022 wechselte er zum SK Austria Klagenfurt, bevor er sich zwei Jahre später dem FC Luzern anschloss.
Karweina soll in Wiesbaden die Rolle im offensiven Mittelfeld übernehmen und dem Offensivspiel seinen Stempel aufdrücken. Genau dort hatte der SV Wehen Wiesbaden in der vergangenen Saison Probleme, da es häufig an Kreativität im eigenen Ballbesitz gefehlt hat.

Die Hessen gaben zudem die Verpflichtung von Max Brandt bekannt. Der 25-Jährige kommt vom SSV Ulm, bei dem er einst eine wichtige Rolle beim Durchmarsch in die 2. Bundesliga spielte.
Der zentrale Mittelfeldspieler überzeugt vor allem durch seine Spielintelligenz und seine Sicherheit am Ball. Zu seinen Stärken zählen zudem das präzise Kurzpassspiel sowie die Fähigkeit, das Spiel gezielt zu verlagern. Brandt soll künftig als Stratege und Taktgeber im Mittelfeld eine zentrale Rolle übernehmen. Aufgrund seiner Qualitäten und seiner Erfahrung könnte sich die Verpflichtung als Königstransfer erweisen.
Zudem sicherten sich die Hessen die Dienste von Philipp Hercher. Der 30-Jährige kommt vom 1. FC Magdeburg und soll künftig die Position des rechten Schienenspielers übernehmen. Mit der Verpflichtung wollen die Verantwortlichen eine Lücke im Kader schließen.
In der vergangenen Saison hatte man auf der rechten Seite häufig Probleme. Dort mussten mit Sascha Mockenhaupt, einem gelernten Innenverteidiger, oder Offensivspieler Ole Wohlers immer wieder Spieler aushelfen, die nicht auf dieser Position zu Hause sind.
Die Testspiele
Die bisherigen Testspiele konnten die Hessen überwiegend erfolgreich gestalten. So feierte man einen souveränen Sieg gegen den TuS Medenbach (20:1) und setzte sich zudem gegen den ambitionierten Regionalligisten FC 08 Homburg (1:0) durch. Eine Niederlage gab es hingegen gegen den österreichischen Zweitligisten FC Liefering (0:2).
Das große Highlight der Vorbereitung war jedoch das Duell mit dem FC Bayern München. Der Anlass hierfür war das 100-jährige Vereinsjubiläum des SV Wehen Wiesbaden, zu dem sich die Hessen mit dem deutschen Rekordmeister messen durften.
Der FC Bayern trat mit nur wenigen erfahrenen Profis an und setzte verstärkt auf Nachwuchsspieler. Dies machte sich im Spielverlauf bemerkbar, sodass sich die Hessen am Ende knapp durchsetzen konnten und einen besonderen Erfolg im Rahmen des Vereinsjubiläums feierten.

Prognose
Die Verantwortlichen haben den Aufstieg in die 2. Bundesliga bereits als klares Saisonziel ausgegeben. Der Aufstieg erscheint jedoch nur realistisch, wenn zahlreiche Faktoren zusammenpassen. Schließlich dürfte der Kampf um die Aufstiegsplätze sehr anspruchsvoll werden, da Teams wie der MSV Duisburg, Fortuna Düsseldorf, Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock ebenfalls Ambitionen auf die 2. Bundesliga haben.
Des Weiteren gilt es abzuwarten, ob die Mannschaft von Daniel Scherning den Abgang von Fatih Kaya kompensieren kann oder ob es an Durchschlagskraft in der Offensive fehlen wird. Darüber hinaus gilt es für den SVWW an seiner Konstanz zu arbeiten, denn eine erneute Schwächephase in der Rückrunde könnte die Aufstiegshoffnungen schnell zunichtemachen.
Nach aktuellem Stand sehe ich den SV Wehen Wiesbaden nicht auf den Aufstiegsplätzen, sondern eher im Bereich zwischen den Plätzen fünf und acht am Saisonende.
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Henrik
Leidenschaftlicher Fußballfan mit Fokus auf die 2.Bundesliga und die 3.Liga
Seine Fußballleidenschaft wurde ihm quasi schon in die Wiege gelegt. Henrik, der seit Kindestagen an selbst Fußball in einem Verein spielt, ist leidenschaftlicher Fan des FC Bayern München. Dies ändert jedoch nichts daran, dass Henrik seit Jahren mit großem Interesse die Geschehnisse der 2. Bundesliga sowie der dritten Liga verfolgt und stets auf dem neuesten Stand der Dinge ist. Wenn Ihr Euch dafür interessiert, seid Ihr bei unserem Experten an der richtigen Adresse.






