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Henrik

DFB-Pokal - Überwindet St. Pauli die Hürde Rot-Weiss Essen?

Am kommenden Freitag ist es endlich soweit und die erste Runde des DFB-Pokals beginnt. Wie jedes Jahr träumen viele Vereine vom Finale im Berliner Olympiastadion. Der FC Bayern München gilt zwar als klarer Favorit, doch der Pokal schreibt ja bekanntlich seine eigenen Gesetze, wie man bereits in der Vergangenheit des Öfteren gesehen hat. (Bild: IMAGO / Ole Jacobsen)

Der FC St. Pauli muss in der ersten Runde eine durchaus schwere Aufgabe bewältigen. Auf die Kiezkicker wartet ein Auswärtsspiel beim ambitionierten Drittligisten Rot-Weiss Essen an der Hafenstraße.

Doch in welcher Frühform befindet sich der FC St. Pauli? Und können die Kiezkicker die Hürde Rot-Weiss Essen nehmen? Wir machen den Check.

Ein holpriger Saisonstart in der 2. Bundesliga

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga hat sich bei den Hamburgern einiges verändert. So präsentierten die Kiezkicker Marcel Rapp als neuen Cheftrainer, der nun für frische Impulse sorgen soll. Des Weiteren kam es zu Veränderungen innerhalb der Mannschaft, da neun Spieler verpflichtet wurden, während zehn Spieler den Verein verlassen haben.

Aufgrund dieser Veränderungen dürfte wohl jedem klar gewesen sein, dass zum Saisonstart noch nicht alles optimal funktionieren würde. Dies war der Mannschaft im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:1) auch anzumerken, da sich die Mannschaft besonders bei der Arbeit gegen den Ball wacklig und nicht vollständig aufeinander abgestimmt präsentierte.

Das Remis gegen die Spielvereinigung hatten die Kiezkicker vor allem Torhüter Ben Voll zu verdanken, der seinem Team mit zahlreichen Paraden den Punkt festhalten konnte. Gleichzeitig erspielten sich die Hamburger in der Offensive reihenweise gute Chancen, scheiterten jedoch an der eigenen Chancenverwertung und am starken Fürther Torhüter. Die mangelnde Effektivität scheint damit auch weiterhin ein Problem der Kiezkicker zu bleiben.

Am zweiten Spieltag stand für den FC St. Pauli das Auswärtsspiel bei der KSV Holstein Kiel auf dem Programm. Die Partie sollte mit einem Remis enden (2:2), wobei für die Kiezkicker durchaus ein Sieg möglich gewesen wäre. Zwischenzeitlich führten die Hamburger sogar mit 2:0, verpassten es jedoch, ihre weiteren Chancen zu nutzen. Hierbei gilt es besonders Stürmer Martijn Kaars zu erwähnen, der in dieser Partie zwei Tore hätte erzielen müssen.

Die mangelnde Chancenverwertung sollte sich rächen, da die Kiezkicker erneut Schwächen in der Defensive zeigten. Zunächst verschätzte sich Ben Voll bei einer Flanke, sodass der Kieler Angreifer Phil Harres den Ball lediglich ins leere Tor köpfen musste. Anschließend verpasste St. Pauli die vorzeitige Entscheidung und musste kurz vor dem Abpfiff den Ausgleichstreffer hinnehmen.

Rot-Weiss Essen ebenfalls mit mühsamen Saisonstart

In der vergangenen Saison verpasste Rot-Weiss Essen den Aufstieg in die 2. Bundesliga nur knapp. Diese starke Saison sollte auch bei höherklassigen Klubs nicht unbemerkt bleiben, sodass sich zahlreiche Spieler von RWE in den Fokus spielten. Dies führte schlussendlich dazu, dass Stammspieler wie Kaito Mizuta oder Torben Müsel den Verein verlassen haben.

Die Verantwortlichen nutzten den Sommer unterdessen, um die Mannschaft gezielt zu verjüngen und mit frischen Impulsen zu versehen. An den Ambitionen von RWE hat sich jedoch nichts geändert, da das einzige Ziel der Aufstieg in die 2. Bundesliga sein kann.

Der Saisonauftakt verlief allerdings alles andere als nach Plan. Beim 1. FC Saarbrücken erlebten die Essener einen ziemlich gebrauchten Tag. Trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung gab die Mannschaft das Spiel noch komplett aus der Hand und musste sich am Ende mit 2:5 geschlagen geben. Dieses Ergebnis sollte jedoch vollkommen in Ordnung gehen, da die Saarländer in nahezu allen Belangen deutlich überlegen waren.

Dementsprechend sollten die Essener am zweiten Spieltag bereits mächtig unter Druck stehen, um den Fehlstart zu vermeiden. Die Mannschaft zeigte gegen den TSV Havelse (1:0) eine äußerst engagierte Leistung und holte sich die ersten drei Punkte.

Beim knappen Erfolg stimmen Einsatz und Einstellung bei RWE. Die Essener erspielten sich mehrere gute Torchancen, aber ließen beim Torabschluss oftmals die nötige Konsequenz vermissen. Dadurch machte sich die Mannschaft das Leben selbst schwer und hielt die Partie unnötig lange offen. In der Defensive präsentierte sich das Team von Uwe Koschinat konzentriert und ließ bis auf wenige Ausnahmen keine nennenswerten Torchancen der Gäste zu.

Prognose

Grundsätzlich können sich die Fans beider Vereine auf ein äußerst enges Spiel freuen. Für den FC St. Pauli wird es vor allem auf die richtige Mentalität ankommen, denn die Essener zeichnen sich durch ihre leidenschaftliche Spielweise aus und werden alles auf dem Platz lassen.

Auch den Einfluss der Heimfans gilt es nicht zu unterschätzen, da das Stadion an der Hafenstraße für die Gastmannschaft schnell äußerst unangenehm werden kann.

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Henrik

SV Wehen Wiesbaden - Ist der Aufstieg realistisch?

Der SV Wehen Wiesbaden hat die Saison 2025/26 der 3. Liga auf einem soliden achten Tabellenplatz beendet. Eine noch bessere Platzierung wäre möglich gewesen, wenn die Hessen in der Rückrunde konstantere Leistungen gezeigt hätten. (Bild: IMAGO / HMB-Media)

Die neue Saison steht bereits in den Startlöchern und soll für den SVWW zu einer historischen werden. Schließlich hat Trainer Daniel Scherning den Aufstieg in die 2. Bundesliga als Ziel ausgegeben.

Doch was hat sich beim SV Wehen Wiesbaden im Sommer verändert? Und ist der Aufstieg ein realistisches Ziel? Wir machen den Check.

Die Abgänge

Die Mission “Aufstieg” muss der SV Wehen Wiesbaden jedoch ohne Torjäger Fatih Kaya in Angriff nehmen. Der 26-Jährige hat sich für eine neue sportliche Herausforderung entschieden und ist zum türkischen Erstligisten Samsunspor gewechselt.

Sein Abschied bedeutet einen herben Verlust für den SVWW. In den vergangenen beiden Spielzeiten erzielte Kaya insgesamt 31 Tore und zählte zu den Leistungsträgern. Darüber hinaus überzeugte er mit seiner Mentalität, weshalb er in der vergangenen Spielzeit zum Kapitän ernannt wurde.

Mit Sascha Mockenhaupt hat sich im Sommer eine wahre Vereinsikone verabschiedet. Die Verantwortlichen entschieden sich gegen eine Vertragsverlängerung, sodass Mockenhaupt den Verein nach neun Jahren und insgesamt 353 Pflichtspieleinsätzen verlassen musste.

Aus sportlicher Sicht ist diese Entscheidung durchaus nachvollziehbar, da dem 34-Jährigen die zunehmenden Tempodefizite immer häufiger anzumerken waren und sich der Klub weiterentwickeln möchte. Das ändert jedoch nichts daran, dass Sascha Mockenhaupt als Mensch und Persönlichkeit eine große Lücke hinterlassen wird. Schließlich trat er stets mit großer Leidenschaft und Mentalität auf, motivierte seine Mitspieler und ging auf wie neben dem Platz als Vorbild voran.

Die Neuzugänge

Die Verantwortlichen waren sich bewusst, dass sie auf den Abgang von Fatih Kaya reagieren mussten. Bei der Suche nach Verstärkungen für die Offensive wurden sie beim FC Luzern in der Schweiz fündig. Die Hessen gaben die Verpflichtung von Offensivspieler Sinan Karweina bekannt.

Der 27-Jährige wurde in der Jugend des 1. FC Köln ausgebildet und spielte anschließend für die Sportfreunde Lotte, den MSV Duisburg sowie Türkgücü München. Im Jahr 2022 wechselte er zum SK Austria Klagenfurt, bevor er sich zwei Jahre später dem FC Luzern anschloss.

Karweina soll in Wiesbaden die Rolle im offensiven Mittelfeld übernehmen und dem Offensivspiel seinen Stempel aufdrücken. Genau dort hatte der SV Wehen Wiesbaden in der vergangenen Saison Probleme, da es häufig an Kreativität im eigenen Ballbesitz gefehlt hat.

Die Hessen gaben zudem die Verpflichtung von Max Brandt bekannt. Der 25-Jährige kommt vom SSV Ulm, bei dem er einst eine wichtige Rolle beim Durchmarsch in die 2. Bundesliga spielte.

Der zentrale Mittelfeldspieler überzeugt vor allem durch seine Spielintelligenz und seine Sicherheit am Ball. Zu seinen Stärken zählen zudem das präzise Kurzpassspiel sowie die Fähigkeit, das Spiel gezielt zu verlagern. Brandt soll künftig als Stratege und Taktgeber im Mittelfeld eine zentrale Rolle übernehmen. Aufgrund seiner Qualitäten und seiner Erfahrung könnte sich die Verpflichtung als Königstransfer erweisen.

Zudem sicherten sich die Hessen die Dienste von Philipp Hercher. Der 30-Jährige kommt vom 1. FC Magdeburg und soll künftig die Position des rechten Schienenspielers übernehmen. Mit der Verpflichtung wollen die Verantwortlichen eine Lücke im Kader schließen.

In der vergangenen Saison hatte man auf der rechten Seite häufig Probleme. Dort mussten mit Sascha Mockenhaupt, einem gelernten Innenverteidiger, oder Offensivspieler Ole Wohlers immer wieder Spieler aushelfen, die nicht auf dieser Position zu Hause sind.

Die Testspiele

Die bisherigen Testspiele konnten die Hessen überwiegend erfolgreich gestalten. So feierte man einen souveränen Sieg gegen den TuS Medenbach (20:1) und setzte sich zudem gegen den ambitionierten Regionalligisten FC 08 Homburg (1:0) durch. Eine Niederlage gab es hingegen gegen den österreichischen Zweitligisten FC Liefering (0:2).

Das große Highlight der Vorbereitung war jedoch das Duell mit dem FC Bayern München. Der Anlass hierfür war das 100-jährige Vereinsjubiläum des SV Wehen Wiesbaden, zu dem sich die Hessen mit dem deutschen Rekordmeister messen durften.

Der FC Bayern trat mit nur wenigen erfahrenen Profis an und setzte verstärkt auf Nachwuchsspieler. Dies machte sich im Spielverlauf bemerkbar, sodass sich die Hessen am Ende knapp durchsetzen konnten und einen besonderen Erfolg im Rahmen des Vereinsjubiläums feierten.

Prognose

Die Verantwortlichen haben den Aufstieg in die 2. Bundesliga bereits als klares Saisonziel ausgegeben. Der Aufstieg erscheint jedoch nur realistisch, wenn zahlreiche Faktoren zusammenpassen. Schließlich dürfte der Kampf um die Aufstiegsplätze sehr anspruchsvoll werden, da Teams wie der MSV Duisburg, Fortuna Düsseldorf, Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock ebenfalls Ambitionen auf die 2. Bundesliga haben.

Des Weiteren gilt es abzuwarten, ob die Mannschaft von Daniel Scherning den Abgang von Fatih Kaya kompensieren kann oder ob es an Durchschlagskraft in der Offensive fehlen wird. Darüber hinaus gilt es für den SVWW an seiner Konstanz zu arbeiten, denn eine erneute Schwächephase in der Rückrunde könnte die Aufstiegshoffnungen schnell zunichtemachen.

Nach aktuellem Stand sehe ich den SV Wehen Wiesbaden nicht auf den Aufstiegsplätzen, sondern eher im Bereich zwischen den Plätzen fünf und acht am Saisonende.

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Henrik

VfL Osnabrück - Wird man erneut zur Fahrstuhlmannschaft?

Der VfL Osnabrück hat zum achten Mal den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt gemacht, nachdem man eine äußerst souveräne Saison 2025/26 in der 3. Liga absolviert hat. Die Niedersachsen sicherten sich die Meisterschaft und beendeten die Spielzeit mit acht Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Cottbus. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die Defensive, die in 38 Spielen lediglich 34 Gegentore zuließ, sowie die bemerkenswerte Konstanz, die das Team über die gesamte Saison hinweg an den Tag legte. (Bild: IMAGO / HMB-Media)

Entsprechend groß ist die Euphorie rund um den Verein, zumal Trainer Timo Schultz auch menschlich in Osnabrück angekommen ist. Gleichzeitig war den Verantwortlichen in der Sommerpause bewusst, dass der Kader verstärkt werden muss, um realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu besitzen und den neunten Abstieg aus der 2. Bundesliga zu verhindern. Allerdings haben bereits wichtige Spieler den Verein verlassen, weshalb nun kreative Lösungen gefragt sind.

Doch wie hat sich der Kader bislang verändert und stehen die Chancen auf den Klassenerhalt? Wir machen den Check.

Die Abgänge

Der Abgang von Lars Kehl stellt sicherlich den größten Verlust dar. Schließlich war der 24-Jährige einer der Erfolgsgaranten für den Aufstieg und maßgeblich für die Kreativität sowie die Standards der Lila-Weißen verantwortlich. Darüber hinaus zeichnete sich Kehl durch seine Spielintelligenz und präzise Steilpässe im Umschaltspiel aus. Seine Torgefahr spiegelt sich auch in den Statistiken wider, da er in 36 Spielen acht Tore erzielte und zwölf weitere Treffer vorbereitet hat.

Des Weiteren verlieren die Niedersachsen mit Kevin Wiethaup einen weiteren Leistungsträger. Der 20-Jährige überzeugte im zentralen Mittelfeld und spielte sich in den Fokus höherklassiger Klubs. Die Niedersachsen hätten den Vertrag mit dem Eigengewächs gerne verlängert, doch Wiethaup entschied sich für einen Wechsel zum Karlsruher SC.

Die Verantwortlichen mussten zudem den Abgang von Frederik Christensen bekanntgeben. Der 24-Jährige war in der vergangenen Spielzeit als linker Schienenspieler gesetzt und verlieh der Defensive Stabilität. Darüber hinaus überzeugte der Däne mit seinem Offensivdrang, da er drei Tore erzielte und fünf weitere Treffer vorbereitet hat.

Die Niedersachsen hätten Christensen sicherlich gerne in ihren Reihen behalten, allerdings war der 24-Jährige lediglich ausgeliehen. In den Verhandlungen mit seinem Stammklub IF Brommapojkarna konnte keine Einigung über die Ablösesumme erzielt werden. Die Forderungen des schwedischen Erstligisten sollten jedoch für den MSV Duisburg kein Hindernis darstellen, sodass Christensen auch in der kommenden Saison in der 3. Liga spielt.

Die Neuzugänge

Die Verantwortlichen wollten den Konkurrenzkampf auf der Torhüterposition erhöhen und hielten Ausschau nach potenziellen Verstärkungen. Auf dieser Suche wurde man fündig und gab die Verpflichtung von Jonas Krumrey auf Leihbasis bekannt. Der 22-Jährige kommt von der KSV Holstein Kiel und gilt als vielversprechendes Talent, das Stammtorhüter Lukas Jonsson herausfordern soll. Allerdings gilt es auch zu erwähnen, dass Krumrey in der vergangenen Saison seinen Stammplatz in Kiel verloren hat. Zuvor konnte er einer verunsicherten Mannschaft im Abstiegskampf nicht die nötige Sicherheit geben.

Auch in der Offensive konnten die Verantwortlichen mehrere Neuzugänge vermelden. Mit Leonhard Münst (vom FC Viktoria Köln), Jonathan Wensing (vom SV Meppen) und Leihgabe Leon Opitz (vom SV Werder Bremen) schließen sich drei Offensivspieler den Lila-Weißen an. Sie sollen die Lücke schließen, die der Abgang von Lars Kehl hinterlassen hat.

Bei Leonhard Münst und Jonathan Wensing gilt es zu erwähnen, dass beide bei ihren vorherigen Vereinen ihre Torgefahr und Spielintelligenz unter Beweis stellen konnten. Dennoch bleibt abzuwarten, wie schnell sich die beiden Neuzugänge in Osnabrück einfinden und ob ihnen der Sprung in die 2. Bundesliga gelingt oder sich als zu groß erweist.

Anders stellt sich die Situation bei Leihgabe Leon Opitz dar. Der 21-Jährige sammelte bereits in der vergangenen Saison beim Karlsruher SC Erfahrungen in der 2. Bundesliga. Allerdings konnte er bei seinen Einsätzen lediglich mit seinen Ansätzen und seinem Engagement überzeugen, da ihm in 13 Spielen lediglich eine Torvorlage gelang und er über die Rolle des Ergänzungsspielers nicht hinauskam.

Fazit

Der VfL Osnabrück hat bislang sinnvolle Transfers getätigt, die zudem im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten liegen. Dennoch dürfte sich der Aufsteiger im Abstiegskampf wiederfinden, sodass der 16. Tabellenplatz als realistisches Ziel erscheint.

Es erscheint unrealistisch, dass die Lila-Weißen erneut ein Abwehrbollwerk stellen und zu den stärksten Defensivreihen der 2. Bundesliga gehören werden. Die Mannschaft von Timo Schultz muss sich schließlich auf eine deutlich höhere Qualität und Intensität einstellen.

Auch die Offensive könnte zum Problem werden. Schließlich hat der VfL mit Lars Kehl seinen Ideengeber verloren und Mittelstürmer Robin Meißner überzeugte zwar in der 3. Liga, konnte sich in der 2. Bundesliga bislang jedoch nicht etablieren und blieb dort weitgehend blass. Hierbei gilt es auf eine Schwäche im Kader der Niedersachsen hinzuweisen, da aktuell ein echter Konkurrent für Meißner fehlt.

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Henrik

CF Estrela Amadora - Ein gutes Pflaster für Drittligaspieler?

Der portugiesische Erstligist CF Estrela Amadora dürfte bis vor wenigen Jahren nur den wenigsten deutschen Fußballfans ein Begriff gewesen sein. Dies änderte sich 2025, als Sidny Lopes Cabral Viktoria Köln verließ und nach Amadora wechselte. (Bild: IMAGO / Ball Raw Images)

Dieser Transfer war jedoch erst der Anfang. Der Verein richtete seinen Blick zunehmend auf den deutschen Fußball und verpflichtete mit Dudu, Tom Moustier, Max Scholze und Chilohem Onuoha weitere Spieler aus der 3. Liga.

Doch wie erfolgreich verlief für die ehemaligen Drittligaspieler der Schritt nach Portugal? Und welche Zukunftspläne verfolgt Estrela Amadora?

Sidny Lopes Cabral als Paradebeispiel

Mit einer starken Saison 2024/25 spielte sich Sidny Lopes Cabral in den Fokus höherklassiger Vereine. Der Verteidiger hätte durchaus den Schritt in eine höhere deutsche Spielklasse gehen können, entschied sich jedoch für einen Wechsel nach Amadora.

Mit diesem Wechsel ging der Verteidiger ein gewisses Risiko ein. Der Sprung in die höchste portugiesische Spielklasse war groß, zudem blieb abzuwarten, ob er seine starken Leistungen auch auf höherem Niveau bestätigen kann.

Cabral sollte sich jedoch ohne größere Anlaufschwierigkeiten zurechtfinden und auf Anhieb überzeugen. In 15 Einsätzen gelangen ihm fünf Tore und drei Vorlagen, wodurch er sich zu einem der Überraschungsspieler der Liga Portugal Betclic entwickelte. Diese starken Leistungen sollten auch Benfica Lissabon und Startrainer José Mourinho auffallen, sodass Cabral in der vergangenen Winterpause für eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro nach Lissabon wechselte.

Bei Benfica verlief es für den 23-Jährigen jedoch weniger erfolgreich. Schließlich war nun der Konkurrenzkampf größer, was sich in den Einsatzzeiten von Cabral widerspiegeln sollte. Ein Highlight dürfte sicherlich die Zwischenrunde der Champions League gewesen sein, in der er in beiden Partien gegen Real Madrid zum Einsatz kam und wertvolle Spielpraxis sammeln konnte. Insgesamt sollte Cabral jedoch nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinauskommen.

Mit dieser Situation waren letztlich alle Beteiligten unzufrieden, weshalb man nach einer Lösung gesucht hat. Der 23-Jährige wird zur kommenden Saison zu Trabzonspor in die Türkei wechseln. Der Klub konnte sich mit Benfica auf eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro einigen.

Wie läuft es für die anderen ehemaligen Drittligaspieler?

Bei Viktoria Köln zählte Dudu einst zu den absoluten Leistungsträgern und entwickelte sich zu einem der besten Torhüter der 3. Liga. In der vergangenen Winterpause entschied er sich jedoch für eine neue Herausforderung und schloss sich dem CF Estrela Amadora an. Dort wartet er bislang jedoch noch auf seinen Durchbruch. Bisher kam er noch in keinem Pflichtspiel zum Einsatz und nahm die Rolle des Ersatztorhüters ein.

Tom Moustier galt einst als Mittelfeldmotor von Rot-Weiss Essen, bevor er sich im Januar 2026 für einen Wechsel nach Portugal entschied. Der 24-Jährige war in Essen unangefochtener Stammspieler und wollte sich auch bei seinem neuen Klub durchsetzen. Bisher ist Moustier jedoch nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen und hat noch kein Spiel über die volle Distanz bestritten.

Des Weiteren sicherte sich Amadora im Januar 2026 die Dienste von Max Scholze. Der Rechtsverteidiger wechselte vom SSV Ulm nach Portugal und brauchte zunächst eine kurze Eingewöhnungszeit. In der Rückrunde konnte sich der 21-Jährige jedoch immer besser zurechtfinden und erspielte sich einen Stammplatz.

Chilohem Onuoha gilt als vielversprechendes Sturmtalent und hat seine Fähigkeiten bereits beim SC Verl unter Beweis gestellt. Dieses Potenzial erkannten auch die Verantwortlichen von Amadora, sodass der Stürmer im Januar 2026 fest verpflichtet wurde. Zu Beginn seiner Zeit in Portugal wurde er jedoch durch eine hartnäckige Muskelverletzung ausgebremst und stand in den darauffolgenden Spielen nicht im Kader. Bislang wartet der 21-Jährige noch auf sein Debüt für seinen neuen Klub.

Die Zukunft des Vereins

Der CF Estrela Amadora hat die vergangene Saison auf dem 15. Tabellenplatz beendet. Mit dieser Platzierung gelang zwar der Klassenerhalt, jedoch möchte der Klub in Zukunft größere Ziele erreichen.

Dementsprechend arbeiten die Verantwortlichen an der Weiterentwicklung der Vereinsstrukturen. So wurde bereits berichtet, dass sich der Klub nach potenziellen Investoren umschaut. Im Rahmen dieser Suche befindet er sich offenbar bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit einer Investorengruppe.

Besonders interessant ist, dass diese Investorengruppe offenbar gemeinsam mit Thomas Müller, Mats Hummels und Yann Sommer den Klub übernehmen will. Die beiden Weltmeister und der ehemalige Bayern-Torhüter Sommer sollen vor allem in beratender Funktion tätig sein.

Eine endgültige Einigung steht bislang jedoch noch aus. Sollte die Übernahme zustande kommen, bleibt abzuwarten, welchen Einfluss die drei Akteure auf die Entwicklung des Klubs haben werden. Damit wäre es durchaus realistisch, dass künftig weitere Spieler aus Deutschland nach Amadora wechseln.

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Henrik

VfL Wolfsburg - Das ist Tobias Strobl

Die Saison 2025/26 verlief für den VfL Wolfsburg äußerst enttäuschend. Schließlich mussten sich die Niedersachsen in der Relegation dem SC Paderborn 07 geschlagen geben und den Gang in die 2. Bundesliga antreten. (Bild: IMAGO / Funke Foto Services)

Der Abstieg hatte sich jedoch bereits in den Jahren zuvor angedeutet. Eine sportliche Entwicklung war kaum noch erkennbar, was unter anderem auf die fehlende Konstanz auf der Trainerposition zurückzuführen ist.

Die Niedersachsen haben nun Tobias Strobl als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 38-Jährige kommt vom SC Verl, mit dem er eine starke Saison 2025/26 gespielt hat und in den Fokus höherklassiger Vereine geraten ist.

Doch was zeichnet den Fußballlehrer aus und was können die Fans des VfL Wolfsburg erwarten? Wir stellen euch Tobias Strobl vor.

Offensive und mutige Spielweise

Bei den Spielen des SC Verl war in der vergangenen Saison die offensive Spielphilosophie von Tobias Strobl zu erkennen. Der 38-Jährige fordert von seiner Mannschaft ein aktives und mutiges Auftreten. Zudem legt er großen Wert auf ein sauberes Kombinationsspiel und darauf, dass seine Spieler um die spielerische Lösung bemüht sind. Dies hat zur Folge, dass lange Bälle lediglich in Ausnahmesituationen gespielt werden.

Die offensive Ausrichtung spiegelte sich auch in den Zahlen wider. So stellte der SC Verl mit 82 Treffern in 38 Spielen den besten Angriff der 3. Liga und untermauerte damit die Spielphilosophie von Tobias Strobl.

Der Fußballlehrer bevorzugt ein 4-3-1-2-System, in dem er großen Wert auf Flexibilität legt. Seine Spieler sollen sich dabei nicht starr auf ihre Positionen beschränken, sondern sich variabel in den Räumen bewegen. Zudem fordert Strobl, dass seine Mannschaft im letzten Drittel regelmäßig die Tiefe sucht, um gefährliche Situationen zu kreieren.

Darüber hinaus hat er beim SC Verl eindrucksvoll bewiesen, dass er junge Spieler weiterentwickeln kann. Dieser Aspekt dürfte für den VfL Wolfsburg eine wichtige Rolle gespielt haben, da die Durchlässigkeit in den vergangenen Jahren sehr überschaubar war.

Überzeugt mit authentischer und bodenständiger Art

Grundsätzlich gilt Tobias Strobl als ein sehr akribischer Trainer, der seine Arbeit kritisch reflektiert und kontinuierlich nach Verbesserungen strebt. Im Umgang mit der Öffentlichkeit fällt er durch eine kontrollierte und sachliche Kommunikation auf.

Nach Spielen analysiert er die Geschehnisse nüchtern und verzichtet hierbei in der Regel auf öffentliche Kritik an einzelnen Spielern, sondern stellt das Kollektiv in den Vordergrund. Generell wird ihm ein vertrauensvoller Umgang mit seiner Mannschaft nachgesagt, was sich in einem guten Verhältnis zu seinen Spielern widerspiegelt.

Funktioniert Strobls Ansatz in Wolfsburg?

Grundsätzlich kann man Tobias Strobl durchaus zutrauen, dass er in Wolfsburg den Neuanfang schafft und den Verein zurück in die Bundesliga führt. Dafür benötigt er jedoch die Unterstützung der Verantwortlichen, insbesondere von Sportdirektor Pirmin Schwegler, der einen Kader nach seinen Vorstellungen zusammenstellen muss.

Angesichts des bevorstehenden Umbruchs darf der VfL in der Kaderplanung keine Zeit verlieren. Die Mannschaft benötigt jede Einheit der Vorbereitung, um sich als geschlossene Gruppe zu entwickeln und die Spielidee von Strobl zu verinnerlichen.

Es ist durchaus möglich, dass die neu formierte Mannschaft an den ersten Spieltagen noch nicht ihren besten Fußball zeigen wird. Zunächst wird es darum gehen, dass die Wölfe punktetechnisch stabil in die Saison starten und keine unnötige Unruhe aufkommt.

Für Tobias Strobl wird es entscheidend sein, weiterhin akribisch und reflektiert zu arbeiten und bei Problemen flexibel zu reagieren, anstatt starr an seinem System festzuhalten. Das Beispiel von Alexander Ende bei Preußen Münster zeigt, dass die „Verler Spielphilosophie“ ins Wanken geraten kann, wenn die Mannschaft mit der Umsetzung überfordert ist und ein Plan B fehlt

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Henrik

Oualid Mhamdi - Auf dem Weg in die 2. Bundesliga

Der SC Verl hat erneut eindrucksvoll bewiesen, dass auch mit überschaubaren finanziellen Mitteln eine erfolgreiche Saison möglich ist. Die Verler spielten den offensiv stärksten Fußball in der 3. Liga und werden die Spielzeit 2025/26 schlechtestenfalls auf dem siebten Tabellenplatz beenden. (Bild: IMAGO / Maximilian Koch)

Einen großen Anteil daran hat Oualid Mhamdi. Schließlich hat der Rechtsverteidiger eine überragende Saison gespielt und zählt zweifellos zu den größten Gewinnern der 3. Liga.

Daher überrascht es kaum, dass der 22-Jährige mit einem Wechsel in die 2. Bundesliga in Verbindung gebracht wird. Da sein Vertrag beim SC Verl im kommenden Sommer ausläuft, dürfte der Poker um Mhamdi in den kommenden Wochen an Fahrt aufnehmen.

Doch was zeichnet Oualid Mhamdi aus und wohin könnte es ihn im Sommer ziehen? Wir machen den Check.

Enormer Offensivdrang und Spielintelligenz

Grundsätzlich gilt festzuhalten, dass Oualid Mhamdi ein äußerst offensiv ausgerichteter Rechtsverteidiger ist. Schließlich konnte der 22-Jährige in der aktuellen Spielzeit bereits neun Tore erzielen und acht weitere Treffer vorbereiten. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass sich Mhamdi während seiner zwei Spielzeiten in Verl enorm weiterentwickelt hat und sich in der spielerisch geprägten Spielphilosophie der Verler sichtlich wohlfühlt.

Eine seiner größten Stärken liegt im Passspiel. So findet der Rechtsverteidiger im Kombinationsspiel oftmals Lösungen und sucht insbesondere im letzten Drittel konsequent die Tiefe. Dabei beweist er nicht nur ein gutes Auge für seine Mitspieler, was sich in durchschnittlich 10,21 Steilpässen pro Spiel widerspiegelt, sondern sucht auch selbst die Wege in die Tiefe und fordert den Ball.

Darüber hinaus verfügt Mhamdi über große Qualitäten im Torabschluss. Der 22-Jährige sucht regelmäßig den Weg zum Tor und scheut dabei auch Abschlüsse aus größerer Entfernung nicht. In der laufenden Spielzeit erzielte er bereits mehrere sehenswerte Weitschusstore, bei denen er den Torhütern kaum eine Abwehrchance ließ. Besonders zeichnet ihn dabei weniger pure Schusskraft aus, sondern vielmehr seine Präzision sowie der starke Effet in seinen Abschlüssen.

Des Weiteren zeichnet sich der 22-Jährige durch ein gutes Timing sowie eine gewisse Robustheit in Kopfballduellen aus. So konnte er in der laufenden Spielzeit bislang 71,67% seiner Kopfballduelle gewinnen und zählt damit zu den stärksten Spielern der 3. Liga in diesem Bereich.

Dennoch gilt es für Mhamdi, an seinem Zweikampfverhalten zu arbeiten, um sich in der 2. Bundesliga etablieren zu können. Vor allem wird es wichtig sein, ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive zu finden.

1. FC Nürnberg

In den vergangenen Tagen wurde bereits über das Interesse des 1. FC Nürnberg berichtet. Die Nürnberger haben erst kürzlich Innenverteidiger Fynn Otto vom SC Verl verpflichtet und suchen weiterhin nach Verstärkungen für die Defensive. Da Henri Koudossou den Club verlassen und zu seinem Stammverein zurückkehren wird, entsteht auf der Rechtsverteidiger-Position eine Lücke.

Ein Wechsel nach Nürnberg würde durchaus einige Argumente mit sich bringen. Einerseits hätte Mhamdi gute Chancen auf einen Stammplatz und würde sich einer Mannschaft anschließen, die ebenfalls einen spielerischen Ansatz verfolgt. Zudem hat Cheftrainer Miroslav Klose bereits bewiesen, junge Spieler erfolgreich weiterentwickeln zu können, was sicherlich auch für Oualid Mhamdi ein wichtiger Faktor sein dürfte.

Allerdings scheint sich der Club nicht ausschließlich mit Mhamdi zu beschäftigen, sondern prüft weitere Optionen. So wurde bereits über das Interesse an Giannis Masouras von Omonia Nikosia berichtet. Der offensiv ausgerichtete Rechtsverteidiger verfügt über reichlich Erfahrung. In der aktuellen Spielzeit kam der 29-Jährige unter anderem in der Conference League zum Einsatz und könnte einer jungen Nürnberger Mannschaft zusätzliche Stabilität verleihen.

SC Paderborn 07

Der SC Paderborn 07 hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder durch kluge und durchdachte Transfers ausgezeichnet. Dabei wurden die Ostwestfalen häufig in der 3. Liga oder sogar in der Regionalliga fündig. Ein Beispiel dafür ist Laurin Curda, den die Paderborner einst von der TSG Balingen verpflichteten.

Mit diesem Transfer bewiesen die Verantwortlichen einmal mehr ihr gutes Scouting, denn Curda gehört in der laufenden Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern des SCP. Seine konstant starken Leistungen haben mittlerweile auch das Interesse einiger Bundesligisten geweckt. Sofern die Paderborner den Aufstieg in die Bundesliga verpassen sollten, könnte ein Abschied von Curda im kommenden Sommer durchaus realistisch sein.

Für diesen Fall könnte Oualid Mhamdi in den Fokus der Paderborner rücken. Der 22-Jährige würde mit seinen Stärken zum Spielstil des SCP passen. Besonders die offensive Ausrichtung der Schienenspieler dürfte dabei ein entscheidender Faktor sein. Schließlich schalten sich sowohl Raphael Obermair als auch Laurin Curda regelmäßig in das Offensivspiel ein, was sicherlich der Spielweise von Mhamdi entgegenkommen würde.

Hinzu kommt seine Vielseitigkeit, da Mhamdi auf beiden Außenverteidiger-Positionen eingesetzt werden kann. Dadurch könnte er für den SCP ein äußerst interessanter Spieler sein.

Fortuna Düsseldorf

Hierbei gilt es zunächst festzuhalten, dass ein Transfer nur bei einem Klassenerhalt der Fortuna infrage kommt. Dennoch dürfte bereits klar sein, dass es im kommenden Sommer zu einem größeren Umbruch im Düsseldorfer Kader kommen wird.

Mit der Verpflichtung von Alexander Ende als Cheftrainer zeichnet sich zudem bereits ab, nach welchen Spielertypen die Verantwortlichen künftig Ausschau halten werden. Schließlich stand Ende bislang stets für einen spielerischen Ansatz, den er nun auch in Düsseldorf etablieren möchte.

Ein Wechsel von Mhamdi erscheint daher durchaus sinnvoll. Einerseits kennt der Rechtsverteidiger die Spielidee von Ende bereits aus gemeinsamen Zeiten in Verl, andererseits konnte er sich in der laufenden Saison sichtbar weiterentwickeln.

Des Weiteren würde die aktuelle Konstellation auf der Rechtsverteidiger-Position einen Wechsel befürworten. So konnte Valgeir Lunddal lediglich mit seinem Zweikampfverhalten überzeugen, aber dürfte aufgrund seiner limitierten Fähigkeiten im Kurzpassspiel nicht zur Philosophie von Ende passen.

Hinzu kommt Routinier Matthias Zimmermann, der sich über die Jahre zu einem Publikumsliebling und wichtigen Mentalitätsspieler entwickelt hat. Allerdings wird Zimmermann in diesem Jahr bereits 34 Jahre alt und blieb auch in der Vergangenheit nicht von Verletzungen verschont. Zudem läuft sein Vertrag im kommenden Sommer aus, weshalb derzeit offen ist, ob dieser noch einmal verlängert wird.

Mit einer Verpflichtung von Oualid Mhamdi könnte die Fortuna nicht nur frische Impulse auf der Rechtsverteidiger-Position setzen, sondern sich gleichzeitig auch einen Spieler mit Potenzial nach Düsseldorf holen. Ein mögliches Szenario wäre, dass sich die Wege von Fortuna und Lunddal trennen, der Vertrag von Matthias Zimmermann verlängert wird und Oualid Mhamdi als neuer Konkurrent nach Düsseldorf kommt.

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