Henrik

Vorschau 2.Bundesliga: Hamburger SV gegen FC St. Pauli

Rothosen gegen Kiezkicker. Hamburg gegen Hamburg. Am kommenden Freitag um 18:30 empfängt der Hamburger SV den FC St. Pauli zum Hansestadtderby. Die Duelle der beiden Traditionsklubs waren stets heiß umkämpft, die Fans beider Klubs verwandelten die Stadien in Hexenkessel und feierten frenetisch jeden einzelnen gewonnen Zweikampf.

Der direkte Vergleich des Derbys spricht jedoch für den Hamburger SV. In den bisherigen 33 Pflichtspielen gegen den FC St. Pauli konnten die Rothosen in 19 Spielen den Platz als Sieger verlassen, der FC St. Pauli entschied bisher sechs Derbys für sich. Die letzten beiden Spiele der Kontrahenten konnten jedoch die Kiezkicker für sich entscheiden. In der Hinrunde vergangener Saison schlug man den HSV vor heimischer Kulisse mit 2:0 und in der Rückrunde eroberte man mit einem 2:0 sogar das Volksparkstadion.

Doch wer kann sich am Freitagabend durchsetzen und seinen Fans den Derbysieg schenken? Gelingt es dem HSV, seine Siegesserie fortzusetzen und weiterhin ohne Punktverlust an der Tabellenspitze zu bleiben? Oder gelingt es den Kiezkickern wieder einmal, das Derby für sich zu entscheiden und dem großen Kontrahenten die erste Niederlage zuzufügen?

Beide Teams haben bisher geliefert

Der Start in die neue Saison hätte beim Hamburger SV nicht besser verlaufen können. Nach fünf Spieltagen steht man mit 15 Punkten und einem Torverhältnis von 13:5 auf dem ersten Tabellenplatz. Trainer Thioune scheint dem Team nach anfänglichen Probleme immer besser seine Spielphilosophie näher zu bringen.

Selbst eine englische Woche, in der man gegen Erzgebirge Aue und die Würzburger Kickers spielte, überstand man ohne Punktverlust und gewann beide Spiele souverän.

Nicht ganz so souverän, aber dennoch gut, ist die Saison bisher für den FC St. Pauli verlaufen. Nach fünf Spieltagen steht man mit neun Punkten und einem Torverhältnis von 10:9 auf dem neunten Tabellenplatz. Nach dem blamablen Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den SV Elversberg scheint Trainer Timo Schultz die Probleme erkannt und abgestellt zu haben. Die Kiezkicker mussten sich bisher lediglich am dritten Spieltag dem SV Sandhausen geschlagen geben. Was sehr positiv zu erwähnen ist, ist die Moral. Das Team von Trainer Schultz lässt sich durch Rückstände nicht aus dem Konzept bringen und gibt stets bis zur letzten Sekunde alles. In den letzten beiden Ligaspielen gegen den 1.FC Nürnberg und den SV Darmstadt 98 kämpfte man sich beide Male nach einem Rückstand zurück und holte jeweils noch ein Remis.

Personelle Situation beim Hamburger SV

Im Lager des HSV sieht es in Sachen fitter Spieler gut aus für das Spiel gegen St. Pauli. Daniel Thioune muss neben dem langzeitverletzten Rick van Drongelen (Kreuzbandriss) lediglich auf Bakery Jatta (Adduktorenzerrung) verzichten und kann ansonsten aus dem Vollen schöpfen.

Personelle Situation beim FC St. Pauli

Ganz anders sieht es im Lager der Kiezkicker aus. Timo Schultz muss mit Christopher Buchtmann (Aufbautraining), Ryo Miyaichi (Adduktorenprobleme) und Guido Burgstaller (Gefäßverletzung im Bauchraum) auf gleich drei potentielle Stammspieler verzichten. Zusätzlich steht Schulz mit Youngster Jannes Wieckhoff (Fußverletzung) eine weitere Option für die Startelf nicht zur Verfügung.

Spieler im Fokus

Auf Seiten des HSV wird speziell auf “Mr. Zweite Liga” Simon Terodde zu achten sein. Der 32-jähriger Torjäger hat sich in kurzer Zeit bereits bestens in das Team integriert und kommt in der aktuellen Saison auf starke sechs Tore, bereitete zudem einen weiteren Treffer vor. Der Routinier wird darauf brennen, auch im kommenden Derby zu knipsen und dem Spiel so seinen Stempel aufdrücken zu können.

Ebenfalls werden die Augen auf Torhüter Sven Ulreich gerichtet sein. Der 32-Jährige konnte in seinen ersten drei Einsätzen bisher schon zweimal seinen Kasten sauber halten und musste lediglich beim 3:1 Heimsieg gegen die Würzburger Kickers einen Gegentreffer verzeichnen. Auf den Routinier wird aller Voraussicht nach viel Arbeit zukommen, da mit St. Pauli eines der offensivstärksten Teams der Liga kommt, welches in den bisherigen fünf Spielen bereits zehn Tore erzielen konnte.

Bwin

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Bei den Kiezkickern werden die Hoffnungen speziell auf Stürmer Daniel-Kofi Kyereh liegen. Der 24-jährige Angreifer, der im Sommer ablösefrei von Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden kam, erzielte in der aktuellen Saison bereits drei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Den flinken und athletischen Kyereh aus dem Spiel zu nehmen, dürfte für die Verteidiger des HSV die oberste Priorität haben.

Des Weiteren spielte sich Mittelfeldspieler Rodrigo Zalazar in den vergangenen Wochen in den Vordergrund. Der 21-jährige Uruguayer, im Sommer von Bundesligist Eintracht Frankfurt ausgeliehen worden, kann in der laufenden Saison bereits zwei Treffer vorweisen. Am vergangenen Spieltag avancierte Zalazar als Retter Paulis, als er den Hamburgern im Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98 einen Punkt bescherte, indem er in der 95. Spielminute einen Elfmeter sicher verwandelte.

Insgesamt können sich die Zuschauer auf ein sehr intensives Derby freuen. Es wird spannend zu sehen sein, ob St. Pauli beim großen Kontrahenten etwas Zählbares mitnehmen kann oder ob sich der Tabellenführer gegen den Stadtrivalen durchsetzt und weiter ohne Punktverlust an der Tabellenspitze steht.

Bei Bwin kann man natürlich auf das Hamburger Stadtderby Wetten abgeben. Die Quote auf einen Sieg des Hamburger SV beträgt aktuell 1,57, während bei einem Sieg von St.Pauli eine Quote von 5,75 winkt.

Eine Wette auf den Hamburger SV könnte sich lohnen, da der HSV momentan in der 2.Bundesliga das Maß aller Dinge ist und bislang noch keinen Punktverlust zu verzeichnen hat. Dementsprechend strotzt man förmlich vor Selbstvertrauen und wird auch das Derby mit aller Macht gewinnen wollen, den FC St. Pauli sollte man nach den jüngsten beiden Derbysiegen allerdings trotzdem nicht unterschätzen.

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Henrik

Wohin geht die Reise für Holstein Kiel?

Platz zwei nach vier Spieltagen. Torverhältnis 5:1. Zehn Punkte. Kaum jemand hätte vor der Saison damit gerechnet, dass Holstein Kiel so fulminant in die neue Saison der 2. Bundesliga starten wird. Die Störche mischen bisher die Liga auf und man erinnert sich ein wenig an die Spielzeit 2018/19, in der eine ebenfalls starke Kieler Mannschaft erst in der Relegation am VfL Wolfsburg scheiterte und so knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasste.

Aber was macht die Kieler Mannschaft so stark? Können die Störche sogar den Blick Richtung Bundesliga richten?

Trainer Werner gibt die Linie vor

Der 32-jährige Fußballlehrer Ole Werner, der zuvor die Reserve der Kieler trainierte, sollte anfangs nur als Interimslösung auf der Trainerbank fungieren, nachdem man sich nach enttäuschendem Start in die Spielzeit 2019/20 von seinem damaligen Cheftrainer Andre Schubert getrennt hatte.

Der gebürtige Kieler, welcher selbst als Spieler bei Holstein aktiv war, hatte bereits vom ersten Tag an die volle Unterstützung der Fans. Mit einem 4-3-3 System und dem Ziel, stets aktiven und attraktiven Offensivfußball spielen zu wollen, gelang es Coach Werner, schnell die Spieler und das Publikum von seiner Arbeit zu überzeugen. Die Ergebnisse stimmten und der Kieler Vorstand sprach Werner sein Vertrauen aus, indem man ihm den Posten des Cheftrainers der Störche anbot.

Auch im weiteren Verlauf gelang es Werner, das Team zu stabilisieren, sodass man die Spielzeit 2019/20 auf dem elften Tabellenplatz beendete. Hierbei ist jedoch zu erwähnen, dass die Kieler nach der coronabedingten Zwangspause nicht mehr in ihren Spielfluss kamen, lediglich neun Punkte nach der Pause holten und dadurch in der Tabelle abrutschten. Man mag sich nicht ausdenken, auf welchem Platz die Kieler die Saison beendet hätten, wenn es diese Zwangspause nicht gegeben hätte und man weiter in seinem Spielfluss geblieben wäre.

Leistungsträger bleiben an Bord

Die Leistungsträger der vergangenen Saison konnten zum großen Teil gehalten werden. Lediglich gaben die Störche mit Stürmer Emmanuel Iyoha, der in der vergangenen Spielzeit stolze neun Treffer in 29 Spielen erzielte, ihren erfolgreichsten Stürmer ab. Der 23-jährige Angreifer kehrte zu seinem Stammverein und Bundesligaabsteiger Fortuna Düsseldorf zurück.

Ebenfalls abgeben mussten die Kieler Mittelfeldspieler Salih Özcan, der in 28 Spielen fünf Tore erzielte und zusätzlich noch sieben weitere Treffer vorbereitete. Der U-21 Nationalspieler Deutschlands kehrte zu seinem Stammverein, dem 1.FC Köln, zurück und hofft nun darauf, den nächsten Entwicklungsschritt bei den Kölnern machen zu können.

Bet365

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Jedoch gelang es Uwe Stöver, dem Geschäftsführer Sport, mit Janni Serra, Jae-sung Lee und Alexander Mühling wichtige Stützen des Teams vom Bleiben zu überzeugen. Mit Lee und Mühling bleiben Trainer Werner somit die absoluten Führungsspieler im Mittelfeld erhalten.

Lee, welcher dem Offensivspiel der Kieler stets seinen Stempel aufdrückt, erzielte in der vergangenen Saison neun Tore und bereitete weitere starke sieben Treffer vor, ist somit der Dreh- und Angelpunkt in der Offensive. Mit Mittelfeldstratege Mühling, welcher bereits in seine fünfte Spielzeit bei den Störchen geht, gelang es den Kielern den Mittelfeldmotor zu halten. Der 28-jährige zentrale Mittelfeldspieler kurbelt das Spiel Holsteins stets an und tritt auch offensiv in Erscheinung. In der vergangenen Saison erzielte Mühling in 30 Pflichtspielen sechs Tore und gab zudem fünf Vorlagen vor.

Mit Stürmer Serra blieb Holstein sein Sturmjuwel für eine weitere Spielzeit erhalten. Der kantige Angreifer, der in der vergangenen Spielzeit verletzungsbedingt lediglich auf 19 Einsätze kam, erzielte jedoch starke sieben Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. Trotz zahlreicher Interessenten aus der Bundesliga entschied sich Serra gegen einen Wechsel und für eine weitere Saison bei den Störchen.

Bestimmtes Muster bei Neuzugängen

Bei Holstein Kiel wird der Transfermarkt nach einem bestimmten Muster gesondert. Zum einen schaut man nach jungen, hungrigen Spielern, welche bei Holstein den nächsten Schritt in ihrer Karriere machen wollen und sollen. Zum anderen schaut man ebenfalls nach Spielern, die einen gewissen Bezug zu Kiel oder der Umgebung haben.

Das perfekte Beispiel dafür ist die Verpflichtung von Fin Bartels. Der 33-Routinier, der seine Wurzeln in Kiel hat und sogar die Jugendmannschaften Holsteins durchlief sowie seine ersten Schritte im Herrenbereich bei den Störchen machte, kommt nun nach den Stationen Hansa Rostock, FC St. Pauli und dem SV Werder Bremen wieder ins Storchennest zurück. Wer jetzt aber denkt, dass sich Bartels mit einer Reservistenrolle zufrieden gibt, sieht sich getäuscht. Der flinke Flügelspieler will es sportlich noch einmal wissen und alles geben, um mit seinem Heimatverein eine erfolgreiche Saison in der 2.Bundesliga zu spielen.

Vorschau auf den 5. Spieltag der 2. Bundesliga

Am 5. Spieltag wartet eine knifflige Aufgabe auf den KSV Holstein. Mit der SpVgg Greuther Fürth empfängt man zwar vermeintlich nur den Tabellensechzehnten im Holstein-Stadion, aber dennoch ist die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl keineswegs zu unterschätzen. Die Fürther kommen bisher auf drei Remis und mussten sich lediglich am vergangenen Spieltag dem Aufstiegsfavoriten und Tabellenführer Hamburger SV mit 0:1 knapp geschlagen geben. Die Spielvereinigung wird heiß darauf sein, drei Punkte aus Kiel mitzunehmen und so den ersten Saisonsieg einzufahren.

Alles in allem dürfen sich die Fans auf eine enge Partie freuen. Es wird spannend zu beobachten sein, ob die Kieler auch in diesem Duell die drei Punkte holen können oder ob Greuther Fürth dem Tabellenzweiten die erste Niederlage zufügen und so den ersten Saisonsieg einfahren kann.

Bei Bet365 kann man auf dieses Duell natürlich Wetten abgeben. Die Quote auf einen Sieg Holstein Kiels beträgt aktuell 2,00, während bei einem Sieg von Greuther Fürth eine Quote von 3,60 winkt.

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Henrik

Vorschau 3.Liga: Rostock gegen 1860 München

Nord gegen Süd. Koggen gegen Löwen. Am kommenden Samstag um 14 Uhr empfängt Hansa Rostock den TSV 1860 München. Die Duelle der beiden Traditionsklubs waren in der Vergangenheit stets umkämpft und sorgten für ausreichend Spannung.

Der direkte Vergleich zwischen den beiden Teams ist fast ausgeglichen. In den bisherigen 34 Pflichtspielen gegen 1860 München konnten die Rostocker in 16 Spielen den Platz als Sieger verlassen, der TSV 1860 München entschied bisher 11 Spiele für sich. Die letzten beiden Spiele der Kontrahenten konnte jeweils Hansa für sich entscheiden. In der Hinrunde schlug man die Löwen vor heimischer Kulisse mit einem 2:1 und in der Rückrunde entführte man mit 1:0 Auswärtssieg drei Punkte aus München.

Doch wer kann sich am Wochenende durchsetzen? Kann 1860 mit einem Sieg seinen Platz an der Tabellenspitze verteidigen oder gelingt es Hansa mit einem Sieg punktetechnisch mit 1860 gleichzuziehen?

Beide Teams starten gut in die Saison

Gleich zu Beginn der Saison wartete mit dem MSV Duisburg ein harter Gegner auf Hansa. Die Duisburger machte den Rostockern in der ersten Halbzeit das Leben schwer und gingen mit einer Führung in die Pause. In der Kabine fand Trainer Härtel jedoch offenbar die richtigen Worte und stellte sein Team gut für die zweite Halbzeit ein. In dieser sahen die Zuschauer ein komplett anderes Gesicht der Hansa. Das Team spielte mit mehr Kreativität und Entschlossenheit, sodass es sich durch Tore von Löhmannsröben und zweimal von Breier belohnen konnte.

Am zweiten Spieltag musste Hansa beim Drittliga Aufsteiger 1.FC Saarbrücken anreisen, sich in einer ausgeglichenen Partie jedoch mit einem 2:0 geschlagen geben. Die Gastgeber kamen früh auf die Siegerstraße, als es bereits in der Anfangsphase einen Elfmeter gab, welchen Jacob zur 1:0 Führung verwandelte. Daraufhin entwickelte sich eine muntere Partie mit Chancen auf beiden Seiten, aber Hansa sollte an diesem Tag kein eigenes Tor gelingen. In der Schlussphase markierte Shipnoski das 2:0 für die Gastgeber und Hansa musste sich schlussendlich geschlagen geben.

Am dritten Spieltag war der KFC Uerdingen 05 zu Gast im Ostseestadion. Aufgrund der Niederlage gegen Saarbrücken galt es nun wieder in die Erfolgsspur zu finden. Jedoch kam man gegen gegen Uerdingen nicht über ein 0:0 hinaus. In einer Partie, in der nur Hansa offensiv agieren wollte, gab es kaum zwingende Chancen.

Am vierten Spieltag mussten die Ostseestädter beim SC Verl antreten. Der Drittliga-Aufsteiger war gut in die Saison gestartet und hatte bereits nach drei Spieltagen stolze sieben Punkte geholt. In einer sehr umkämpften Partie schaffte es Hansa die drei Punkte mit an die Ostsee zu nehmen. Zur Halbzeit führte man bereits mit 1:3 und sah als sicherer Sieger aus. Doch das stand auf dem Prüfstein, als Hansa Verteidiger Roßbach die Rote Karte sah (60. Minute) und frühzeitig unter die Dusche musste. Es folgte ein Powerplay der Gastgeber, welchem Rostock jedoch standhalten und so schlussendlich als Sieger den Platz verlassen konnte.

Auch auf die Löwen wartete am ersten Spieltag mit dem SV Meppen ein spannender Gegner. Immerhin waren die Meppener mit ihrem neuen Cheftrainer Torsten Frings nur schwer auszurechnen. In einer sehr ausgeglichenen Partie konnten sich die Sechziger jedoch am Ende mit 1:3 durchsetzen und zeigten früh in der Saison, dass man mit ihnen rechnen muss dieses Jahr.

Am zweiten Spieltag war der 1.FC Magdeburg zu Gast im Grünwalder Stadion. Die Löwen wollten den guten Saisonstart perfekt machen und auch das Spiel gegen die Magdeburger für sich entscheiden. Man trennte sich jedoch mit einem 1:1 Unentschieden vom 1.FCM. In einer relativ zerfahrenen Partie ohne große Highlights war das Remis am Ende ein gerechtes Endresultat. Die Löwen waren offensiv zwar stets bemüht, die Lücken zu finden, aber es fehlte an Ideen und Durchschlagskraft an dem Tag und man konnte aus Sechziger Sicht glücklich sein, dass man nach zwischenzeitlichem 0:1 Rückstand noch das 1:1 durch Tallig markierte.

Am dritten Spieltag musste der TSV beim FSV Zwickau antreten. Man war sich vorher schon im Lager der Münchner bewusst, dass dieses Spiel eine schwere Aufgabe werden wird und man sollte Recht behalten. In einer sehr intensiv geführten Partie gelang es den Löwen jedoch am Ende mit einem knappen 1:2 den Platz als Sieger zu verlassen. Hierbei ist besonders zu erwähnen, dass die Löwen trotz aufopferungsvoll kämpfender Zwickauer und der aufgeheizten Stimmung einen kühlen Kopf bewahrten.

Am vierten Spieltag empfingen die Löwen mit dem VfB Lübeck den nächsten Drittliga-Aufsteiger. In einer offensiv geführten Partie gelang es 1860 mit einem 4:1 Sieg weitere drei Zähler auf ihr Punktekonto zu bringen. Die Sechziger ließen sich trotz eines frühen Rückstandes nicht aus dem Konzept bringen und blieben stets bei ihrem Spiel. Mit einer klaren Spielidee und dem nötigen Glück im Abschluss gelang es 1860 das Duell mit den Lübeckern für sich zu entscheiden.

Personelle Situation bei Hansa

Die aktuelle Lage im Defensivverbund der Rostocker sorgt wahrscheinlich für leichtes Kopfzerbrechen bei Trainer Jens Härtel.

Immerhin fehlen ihm mit Defensivallrounder Nils Butzen (Leistenprobleme), Lukas Scherff (Muskelfaserriss) und Damian Roßbach (Rotsperre) gleich drei Spieler, die dem Team sicherlich hätten helfen können.

Ein wenig Hoffnung können sich die Fans auf einen Einsatz von Butzen machen, da dieser laut Trainer Härtel am Freitag in das Training zurückkehren wird.

Personelle Situation bei 1860

Ganz anders sieht es im Lager der Münchner Löwen aus. Trainer Michael Köllner muss lediglich auf Youngster Niklas Lang (Sprunggelenk) verzichten und kann ansonsten aus dem Vollen schöpfen.

Spieler im Fokus

Bei den Rostockern wird speziell auf Kapitän und Leader Markus Kolke zu achten sein. Der 30-jährige Torhüter, der seit Jahren aufgrund seines Leistungsvermögens und seiner Konstanz zu den besten Torhütern der 3. Liga gehört, rettete der Kogge in der Vergangenheit schon oft den ein oder anderen Punkt ins Ziel. Ihn zu überwinden, könnte zur Herkulesaufgabe für die Stürmer von 1860 werden.

Zusätzlich muss man auf Seiten von Rostock ein Auge auf Mittelfeldspieler Bentley Baxter Bahn haben. Der 28-jährige Bahn, der vor der Saison vom Halleschen FC an die Ostsee wechselte, hat sich bereits gut ins Team integriert und fungiert nach kurzer Zeit schon als Denker auf dem Platz. Bahn, der in der Vergangenheit schon oft als Vorlagengeber auffiel, kommt bereits nach den ersten vier Spieltagen auf einen Treffer und bereitete zudem zwei weitere Treffer vor.

Interwetten

Zweifellos handelt es sich bei Interwetten um einen der bekanntesten Wettanbieter in Deutschland, denn der österreichische Anbieter ist bereits seit 1990 auf dem Markt aktiv und immer wieder durch Werbespots im Fernsehen vertreten. Durch diese langjährige Erfahrung weiß man zudem ganz genau, was Ihr wollt und kann Euch auch genau das anbieten. Ein überzeugendes Wettangebot, gute Quoten und der Interwetten Neukundenbonus sind dabei nur einige von schlagkräftigen Argumenten für das Wetten bei Interwetten.

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Bei den Sechzigern dagegen spielt Kapitän Sascha Mölders immer noch eine große Rolle und sollte nicht aus den Auge verloren werden. Der 35-jährige Torjäger, der ursprünglich nach der vergangenen Spielzeit die Löwen verlassen wollte, erlebt gerade den zweiten Frühling seiner Karriere. Nach den ersten vier Spieltagen kommt Mölders auf stolze drei Tore und bereitete zudem einen weiteren Treffer vor. Außerdem wird der Routinier speziell durch seine Emotionalität in dem kommenden Duell mit Hansa wichtig für das Team werden.

Des Weiteren sollte auf Stefan Lex aufgepasst werden, denn immerhin erzielte der 30-jährige Flügelspieler innerhalb der ersten vier Spieltage stolze zwei Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Der spielstarke und flinke Lex zählt zu den absoluten Leistungsträger im Team von Trainer Köllner und könnte eine entscheidende Rolle in dieser wichtigen Partie spielen.

Insgesamt können sich die Fans auf ein sehr enges und umkämpftes Spiel freuen. Es wird spannend zu verfolgen sein, ob 1860 auch aus Rostock drei Punkte mitnehmen oder ob Hansa dem aktuellen Tabellenführer der dritten Liga die erste Niederlage zufügen kann und die Punkte in Rostock behält.

Bei Interwetten kann man auf dieses brisante Duell natürlich Wetten abgeben. Die Quote auf einen Sieg Hansa Rostocks beträgt aktuell 2,30, während bei einem Sieg von 1860 München eine Quote von 2,80 winkt.

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Henrik

Vorschau 3.Liga: Dresden gegen Magdeburg

Es ist wieder Derbyzeit im Osten. Am kommenden Samstag um 14 Uhr empfängt Dynamo Dresden den 1.FC Magdeburg. Die Duelle dieser beiden Klubs sorgten schon in der Vergangenheit für Aufsehen. Auf dem Platz ging es stets sehr hitzig und emotional zu, was von den großen Fanlagern beider Klubs lautstark unterstützt wurde.

Die Zahlen des Derbys sprechen hierbei jedoch für Dynamo Dresden. In den bisherigen 68 Pflichtspielen gegen Magdeburg konnten die Dresdner in 32 Spielen den Platz als Sieger verlassen, der 1.FC Magdeburg entschied lediglich 19 Spiele für sich. Das letzte Derby der beiden Ostgiganten in der Saison 2018/19, damals noch in der 2.Bundesliga, endete mit einem Remis (1:1).

Doch wer kann sich nun am Wochenende durchsetzen und seinen Fans den Derbysieg schenken?

Beide Teams bleiben zum Start hinter ihren Ansprüchen

Dass es mit einem komplett neuen Team zu Beginn der Saison nicht leicht werden wird, dachte man sich in Dresden bereits. Jedoch verlief der Saisonstart insgesamt sehr holprig und man steht nach drei Spieltagen auf dem zwölften Tabellenplatz mit lediglich vier Punkten. Dynamo startete mit einem 1:0 Auswärtssieg beim 1.FC Kaiserslautern in die neue Spielzeit. Man zeigte vor allem kämpferisch eine gute Leistung, da man die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl spielen musste.

Der Auftakt war also gelungen. Nun wollte man den nächsten Schritt machen und vor heimischer Kulisse am zweiten Spieltag gegen Waldhof Mannheim den nächsten Dreier holen. Man trennte sich allerdings mit einem 1:1 Unentschieden von den Mannheimern. In einer sehr intensiv geführten Partie lief Dynamo lange Zeit einem Rückstand hinterher und konnte sich kurz vor dem Ende dann doch noch mit dem Treffer zum Endstand vor der ersten Niederlage der Saison retten. Die kämpferische Leistung stimmte auch in diesem Spiel wieder, aber das Ergebnis sorgte eher für Ernüchterung anstatt Freude.

Am dritten Spieltag musste Dynamo zum amtierenden Drittligameister reisen und bekam es auswärts mit der Reserve des FC Bayern München zu tun. Was die Dynamo-Fans dann aber zu sehen bekamen, speziell in der ersten Halbzeit, sorgte für Ernüchterung. Zur Halbzeit stand es 0:2 aus Dresdner Sicht und man konnte sich bei Keeper Broll bedanken, der Dynamo mit einem gehaltenen Elfmeter im Spiel hielt und Schlimmeres verhinderte. In der zweiten Hälfte erarbeitete sich Dresden Chance um Chance, aber es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Entweder fehlte das Glück im Abschluss oder die nötige Entschlossenheit. Gegen Ende der Partie erzielten die jungen Bayern das 3:0, was auch das Endresultat war. Dynamo zeigte besonders in der Defensive enorme Lücken an diesem Abend.

Nachdem der 1.FCM in der vergangenen Spielzeit den Abstieg in die Regionalliga gerade so verhindern konnte, wollte man nun wieder an erfolgreiche Zeiten anknüpfen und mit den Abstiegsplätzen nichts zu tun haben. Doch nach den ersten drei Spieltagen scheint man auf dem bitteren Boden der Tatsachen angekommen zu sein. So stehen die Magdeburger aktuell auf dem 20. Tabellenplatz und konnten bisher lediglich einen Punkt holen.

Der 1.FCM startete mit einer 0:2 Heimniederlage im Derby gegen den Halleschen FC in die neue Spielzeit. Man zeigte zwar insgesamt einen sehr bemühten Auftritt, aber es fehlte an Kreativität im Offensivbereich, um die Abwehr der Hallenser an diesem Tag knacken zu können. Der Auftakt in die Spielzeit war also misslungen. Nun wurde eine Reaktion der Mannschaft beim nächsten Spiel gegen den TSV 1860 München erwartet.

In diesem trennte man sich am Ende mit einem 1:1 Unentschieden von den Münchner Löwen. In einer relativ zerfahrenen Partie ohne große Highlights war das Remis am Ende ein gerechtes Endresultat. Der 1.FCM zeigte sich zwar in der Offensive harmlos, aber machte seine Hausaufgaben in der Defensive und konnte so vom Aufstiegskandidaten 1860 München immerhin einen Punkt entführen.

Am dritten Spieltag empfing man den Aufstiegskandidaten FC Viktoria Köln. Die Magdeburger verfielen in diesem Spiel jedoch wieder in alte Muster. Es fehlte vorne an Kreativität sowie Durchschlagskraft und im Defensivverbund fing man sich zwei Gegentore innerhalb von fünf Minuten. Man war in diesem Spiel zwar erneut bemüht, konnte aufgrund seiner Harmlosigkeit im Offensivbereich das Spiel allerdings nicht mehr zu seinen Gunsten drehen.

Bwin

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Personelle Situation bei Dynamo

Das Lazarett der Dresdner scheint derweil nicht kleiner zu werden. Bei Dynamo fehlen weiterhin verletzt Luka Stor (Bänderriss), Pascal Sohm (Sprunggelenksprobleme) und Jonathan Meier (Infekt). Zudem sind Marco Hartmann (muskuläre Probleme), Justin Löwe (Aufbautraining nach Schulter-OP) und Robin Becker (Muskelfaserriss) ebenfalls nicht einsatzfähig.

Zusätzlich zu diesen ganzen verletzten Spielern muss Trainer Markus Kauczinski auch auf Tim Knipping verzichten. Der Innenverteidiger muss aufgrund einer Gelb-Roten-Karte ein Spiel Sperre absitzen.

Doch zu Beginn der Woche gelang Dynamo dann doch nochmal ein wahrer Transfercoup und man konnte den Kader nochmals verstärken. Mit Marvin Stefaniak holte man per Leihe ein Eigengewächs wieder zurück nach Dresden. Der quirlige und kreative Offensivspieler kann der Offensive Dynamos den letzten Feinschliff geben, um die Mission Wiederaufstieg endgültig angehen zu können.

Personelle Situation beim FCM

Grund zur Freude gab es unter der Woche dagegen bei Trainer Thomas Hoßmang. Denn immerhin kamen mit den zuletzt angeschlagenen Spielern Tobias Müller, Kai Brünker, Leon Bell Bell, Philipp Harant und Ersatz Torhüter Timon Weiner gleich fünf Akteure zurück ins Teamtraining. Man darf also gespannt sein, ob und wenn ja wer von den fünf Rückkehrern im Spiel gegen Dresden wieder dabei sein wird. Verzichten muss Hoßmann jedoch weiterhin auf Dustin Bomheuer (Kreuzbandriss), Timo Perthel (Knieverletzung) und Sirlord Conteh (Fußverletzung).

Zudem konnte man zuletzt den Kader ebenfalls nochmal aufbessern und so gab der FCM unter der Woche die Verpflichtungen von Alexander Bittroff, Florian Kath und Maximilian Franzke bekannt, welche bestimmt schon auf einen Einsatz gegen Dresden hinfiebern werden.

Spieler im Fokus

Bei Dresden wird speziell auf Kapitän und Leader Sebastian Mai zu achten sein, der aufgrund seiner Emotionalität und Zweikampfstärke gerade im Derby sehr wichtig für das Team sein wird. Zusätzlich wird spannend zu beobachten sein, inwiefern sich Rückkehrer Marvin Stefaniak bereits in das Team integrieren konnte und ob er dem Spiel bereits seinen Stempel aufsetzen und zur alten Stärke zurückfinden kann.

Bei den Magdeburgern sollte man speziell einen Blick auf die beiden Routiniers Christian Beck und Jürgen Gjasula werfen, welche das ohnehin schon verunsicherte Team anführen müssen, um aus Dresden am Ende etwas Zählbares mitnehmen zu können. Besonders Torjäger Beck ist nie zu unterschätzen, denn durch seine enorme Erfahrung und seine Qualitäten kann er stets den Unterschied machen.

Insgesamt können sich die Zuschauer auf ein sehr intensives Derby freuen. Es wird spannend zu verfolgen sein, ob Magdeburg aus Dresden etwas Zählbares mitnehmen kann oder ob sich der Aufstiegsfavorit aus Dresden gegen den Tabellenletzten durchsetzt und die drei Punkte in Dresden behält.

Bei Bwin kann man auf diesen “Ostkracher” natürlich Wetten abgeben. Die Quote auf einen Sieg Dynamo Dresdens beträgt aktuell 1,83, während bei einem Sieg des 1.FC Magdeburg eine Quote von 4,00 winkt.

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Henrik

Das neue Gesicht des Hamburger SV

Pleiten. Pech. Pannen. Diese Begriffe passen sehr gut nach Hamburg, wenn man die letzten zehn Jahre des Hamburger SV betrachtet, denn in diesen war der Hamburger SV ein stetiger Unruheherd. Der Klub lief seinen sportlichen Ansprüchen meist meilenweit hinterher. Der Verschleiß an Trainern war dadurch so enorm, dass man innerhalb dieser zehn Jahre auf 18 verschiedene Trainer kommt. Aber auch große Namen wie Dieter Hecking, Bruno Labbadia oder Bert van Marwijk schafften es nicht, Ruhe in den Verein zu bekommen.

Aufgrund der häufigen Trainerwechsel konnte sich im Verein auch keine klare Spielidee festsetzen . Ebenfalls konnte sich so kein Team entwickeln, da immer wieder neue Spieler hinzu gekauft wurden. Aber was hat der Hamburger SV nun verändert?

Frischer Wind auf der Trainerbank

In den vergangenen Jahren war es beim HSV üblich, dass man große Namen des Fußballgeschäfts auf die Trainerbank holte, die jedoch keine Erfolge zu verbuchen hatten. Ein Beispiel dafür ist Dieter Hecking, der trotz seiner großen Erfahrung von 418 Bundesligaspielen als Trainer, die Ziele des Vereins nicht erreichen konnte und schließlich seinen Hut nehmen musste.

Nun entschloss man sich jedoch dazu, dass man einen anderen Weg gehen möchte. Mit Daniel Thioune holte man einen Trainer, der gerade erst eine Saison in der 2. Bundesliga vorweisen kann. Der 46-Jährige ist durch seine bodenständige und ehrliche Arbeit bekannt, mit der er unter anderem in der Saison 2018/19 die Drittliga-Meisterschaft mit dem VfL Osnabrück holte und den Aufstieg in die zweite Bundesliga verbuchen konnte. Zudem gelang es Thioune in der Spielzeit 2019/20, die Klasse mit dem VfL Osnabrück sogar zu halten.

Andere Ziele werden angestrebt

Normalerweise sollte beim Hamburger SV der Aufstieg in die Bundesliga das Ziel sein, in dieser Saison ist das jedoch anders. Daniel Thioune stellte bereits auf seiner ersten Pressekonferenz klar, dass das Hauptaugenmerk darauf liege, ein Team aufzubauen, mit dem man langfristig wieder erfolgreicher spielen kann.

Immerhin war das Wechselkarussell beim HSV sehr aktiv, da viele Spieler neu zum Klub gestoßen sind und ebenso viele Spieler den Klub verlassen haben. Es braucht also insgesamt Zeit, bis sich ein neues Team gebildet hat, das die Spielphilosophie des Trainers verstanden hat und umsetzen kann. Dies sind Töne, die man beim HSV so in der Vergangenheit nur sehr selten hörte. Es wird also eher tief gestapelt, um dem veränderten Team und neuem Trainer Zeit zu geben.

Verfall in alte Muster

Dem Pokalspiel in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Dynamo Dresden fieberten die Anhänger des HSV mit Freude aber auch Spannung entgegen. Was sie dann aber in den 90 Minuten von ihrem Team sahen, sorgte für pure Ernüchterung. Von einem neuen Gesicht ihres Teams war letztendlich keine Spur zu sehen.

Die Mannschaft schien dem Druck nicht gewachsen zu sein und schied mit einer 1:4 Klatsche aus dem Pokal aus. Das Team ließ sich von den Dresdnern in den Zweikämpfen den Schneid abkaufen und wirkte generell nicht entschlossen genug, um die Partie gewinnen zu können. Zudem schlichen sich immer mal wieder kleinere Fehler ins Aufbauspiel des HSV ein, welche dann zu Dresdner Kontern führten, die meist gefährlich wurden und auch Gegentore zur Folge hatten. In der Offensive war das Team zwar bemüht, aber es fehlte an dem Tag einfach sowohl das Glück als auch die Entschlossenheit vor dem gegnerischen Tor.

Insgesamt zeigte sich, dass Trainer Thioune und sein Team noch jede Menge Arbeit vor sich haben, um langfristig wieder erfolgreich sein zu können.

Team zeigt Reaktion auf Pokalspiel

Die wenigsten Anhänger des HSV haben wohl nach der Pokalniederlage damit gerechnet, dass ihr Team nach zwei Spieltagen bereits sechs Punkte auf dem Konto haben wird.

Immerhin spielte man mit Fortuna Düsseldorf (2:1) und dem SC Paderborn 07 (3:4) gegen zwei sehr ambitionierte Teams in der diesjährigen Zweitliga-Saison.

In beiden Spielen auffallend war, dass die Spieler als geschlossene Einheit auf dem Platz agierten. Selbst in brenzligen Situationen behielt man einen kühlen Kopf und verfolgte entschlossen seinen Matchplan.

Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist besonders das Spiel in Paderborn. Nach souveräner 2:0 Führung kassierte man innerhalb von vier Minuten drei Gegentore und musste so schließlich mit einem Rückstand in die Halbzeit gehen. Solch ein Spiel wäre in der Vergangenheit nicht mehr zu kippen gewesen, da man vermutlich eher den Kopf weiter unten gehabt hätte. Doch eben dies war nun nicht der Fall. Offensichtlich fand Thioune in der Halbzeit die richtigen Worte und man sammelte sich neu. Das Team verfiel nicht in Panik und spielte sein Spiel konzentriert weiter, sodass man am Ende das Spiel sogar noch drehen konnte.

Das Team wächst offenbar immer mehr zusammen und versteht von Zeit zu Zeit die Spielidee vom neuen Coach immer besser.

Es bleibt mit großer Spannung abzuwarten, ob das Team sich weiter so positiv entwickelt und man diese Saison vielleicht sogar den Aufstieg in die Bundesliga schaffen kann.

Tipico

Alleine mit dem Namen Tipico können die meisten Sportfans bereits direkt etwas anfangen und bringen oftmals schnell den FC Bayern München sowie Oliver Kahn mit dem Wettanbieter in Verbindung. Der Grund ist ganz einfach, denn beide Parteien arbeiten mit dem in Deutschland wohl erfolgreichsten Anbieter für Sportwetten zusammen. Insbesondere Fußball-Fans sind hier an der richtigen Adresse, denn hier ist die Auswahl riesig und jeder von Euch kommt auf seine Kosten. In den weiteren Testkategorien schloss Tipico ebenfalls hervorragend ab und auch der Tipico Neukundenbonus ist absolut empfehlenswert.

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Henrik

Schafft Dresden den direkten Wiederaufstieg ?

An die Spielzeit 2019/20 wird man in Dresden nur sehr ungern denken. Schließlich spielte das Team von Trainer Markus Kauczinski die schlechteste Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte und musste schließlich den Gang in die dritte Liga antreten. Nach einem kompletten Kaderumbruch will man nun aber den Aufstieg in die 2.Bundesliga schnellstmöglich realisieren.

Aber ist Dresden nun bereits stark genug, um das Ziel 2.Bundesliga zu erreichen?

Dass es sportlich in der Spielzeit 2019/20 für Dynamo nicht gut lief, steht außer Frage. Aber auch Covid-19 spielte hierbei eine große Rolle. Aufgrund mehrerer Infektionen konnten sowohl das Mannschaftstraining als auch die Wiederaufnahme des Spielbetriebes in Dresden zunächst nicht gestartet werden. Dies hatte für Dynamo einen großen terminlichen Nachteil, da die restliche Liga den Spielbetrieb wieder aufnehmen konnte. Es folgte daraus, dass sich für Dresden nun ein straffes Programm ergab, bei dem man innerhalb von 25 Tagen neun Spiele zu absolvieren hatten.

Das Entsetzen über diesen Spielplan war sehr groß und man legte auch Protest ein, der DFB lehnte aber jeglichen Protest seitens Dresden ab. Die Saison wurde zu Ende gespielt und endete damit, dass Dynamo mit 32 Punkten den 18. Tabellenplatz belegte und abstieg.

Wechsel in der Führungsetage

Mit Ralf Becker verpflichtete Dynamo im Sommer einen neuen Geschäftsführer Sport. Er muss dabei allerdings in die großen Fußstapfen der Vereinsikone Ralf Minge treten, dessen sechsjährige Tätigkeit als Geschäftsführer Sport im Sommer endete. Zu Beckers vorherigen Stationen gehören unter anderem Holstein Kiel und der Hamburger SV. Nun soll der 49-Jährige gemeinsam mit Trainer Markus Kauczinski das neue, starke Führungsduo bilden und Dynamo Dresden wieder in bessere Zeiten führen.

Fast der komplette Kader geht

Dass sich der Spielerkader nach einem Abstieg ändert, ist nicht gerade etwas Ungewöhnliches. Unter anderem brauchen manche Spieler eine neue Herausforderung in ihrer Laufbahn und der jeweilige Verein will gleichzeitig etwas Neues aufbauen. Bei Dresden ist jedoch fast der komplette Kader gegangen, da unter anderem Leihgeschäfte abgelaufen und nicht erneuert worden sind.

Trotz des Abstiegs gelang es Dresden jedoch auch, mit Broll, Ehlers und Löwe manche Leistungsträger zu halten. Mit Torhüter Kevin Broll gelang es Dynamo, dem Stammkeeper vom Bleiben zu überzeugen, welcher trotz des Abstiegs eine gute Zweitliga-Saison spielte und das Interesse anderer Klubs auf sich zog.

Zudem konnte Dynamo mit Kevin Ehlers ein vielversprechendes Talent halten. Der 19-Jährige spielt seit der U17 für Dresden und spielte bereits in der vergangenen Zweitliga Saison eine gute Rolle im Team. Der U20-Nationalspieler Deutschlands, welchem vor kurzem die Fritz-Walter-Medaille in Silber verliehen wurde, kam auf 19 Einsätze in der vergangenen Saison.

Außerdem bleib mit Chris Löwe ein Führungsspieler in Dresden, welcher das Team nun auch in der 3.Liga zusammen mit anderen Spielern anführen soll. Löwe, der besonders für seine Emotionalität bekannt ist, wird zudem mit seiner Erfahrung von unter anderem 120 Spielen in der zweiten Bundesliga sowie 52 Spielen in der englischen Premier League den jungen Spielern im Team helfen können.

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Mischung aus Erfahrung und Talent soll es richten

Bei der Suche nach Verstärkungen versuchten Kauczinski und Becker ein Gleichgewicht aus jungen, hungrigen sowie erfahrenen Spielern herzustellen.

Mit Sebastian Mai, ablösefrei vom Halleschen FC gekommen, holte Dynamo einen Spieler mit Führungsqualitäten ins Team. Der geborene Dresdner ist besonders durch seine robusten Zweikämpfe und ebenso durch seine Emotionalität bekannt. Der gelernte Innenverteidiger ist zudem im defensiven Mittelfeld einsetzbar und kann sogar im Sturmzentrum spielen, wo er in der Vergangenheit seine Torgefährlichkeit schon öfters unter Beweis stellen konnte. Trotz verschiedener Angebote von anderen Klubs entschied sich Mai für Dresden, da er unbedingt für seinen Heimatverein spielen wollte.

Ebenfalls gelang es Dresden mit Mit Philipp Hosiner, ablösefrei vom Chemnitzer FC gekommen, einen echten Torjäger zu verpflichten. Der 31-Jährige kommt trotz des Abstiegs der Chemnitzer auf stolze 19 Tore in 28 Spielen und bereitete zudem weitere sechs Tore vor. Hosiner, der bekannt für seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist, dürfte aber auch aufgrund seiner Erfahrung eine Verstärkung sein. Schließlich kann der Stürmer unter anderem 116 Spiele in der österreichischen Bundesliga sowie sechs Spiele in der Champions League vorweisen.

Zudem konnte man mit Paul Will, für eine nicht bekannte Ablöse von der Zweitvertretung des FC Bayern München gekommen, einen Spieler mit viel Potential verpflichten. Der 21-Jährige war in der vergangenen Saison Teil der Meistermannschaft der jungen Bayern, welche die Liga rockte und am Ende die Drittliga-Meisterschaft feiern durfte. Will, der im defensiven Mittelfeld sowie auch auf der Linksverteidiger Position spielen kann, will nun den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen.

Erstes Ausrufezeichen bereits gesetzt

Es war eine der wenigen Pokalsensationen in der ersten Runde des diesjährigen DFB-Pokals, als Dynamo Dresden den Hamburger SV überraschend deutlich mit 4:1 schlug. Der komplette Matchplan von Trainer Markus Kauczinski ging auf, sein Team spielte mutig nach vorne und lieferte dem klassenhöheren Gegner spielerisch wie auch kämpferisch einen wahren Pokalfight.

Besonders sind die 10.000 Dresden Anhänger zu erwähnen, die das Stadion in einen Hexenkessel verwandelten und förmlich als berühmter zwölfter Mann agierten. Jeder gewonnene Zweikampf, jede gelungene Kombination wurde von den Anhängern frenetisch gefeiert. Genau diese könnten auch ein wichtiger Faktor auf der Mission Wiederaufstieg sein, der Saisonstart ist mit vier Punkten aus zwei Spielen jedenfalls auch in der 3.Liga geglückt.

Es wird also spannend zu beobachten sein, ob das Team von Trainer Kauczinski auf solchen Leistungen aufbauen und den Aufstieg in die zweite Liga wirklich anpeilen kann. Bei Interwetten kann man darauf wetten, dass die Dresdner den direkten Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga schaffen. Sollte das der Fall sein, würde dank einer Wettquote von 4.00 bei einem Einsatz von 20 Euro aktuell ein Gewinn von 80 Euro winken.

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