18+ | Spiele mit Verantwortung | Es gelten die AGB | Glücksspiel kann süchtig machen | Wir erhalten Provisionen von den aufgeführten Wettanbietern

Henrik

VfL Osnabrück - Wird man erneut zur Fahrstuhlmannschaft?

Der VfL Osnabrück hat zum achten Mal den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt gemacht, nachdem man eine äußerst souveräne Saison 2025/26 in der 3. Liga absolviert hat. Die Niedersachsen sicherten sich die Meisterschaft und beendeten die Spielzeit mit acht Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Cottbus. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die Defensive, die in 38 Spielen lediglich 34 Gegentore zuließ, sowie die bemerkenswerte Konstanz, die das Team über die gesamte Saison hinweg an den Tag legte. (Bild: IMAGO / HMB-Media)

Entsprechend groß ist die Euphorie rund um den Verein, zumal Trainer Timo Schultz auch menschlich in Osnabrück angekommen ist. Gleichzeitig war den Verantwortlichen in der Sommerpause bewusst, dass der Kader verstärkt werden muss, um realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu besitzen und den neunten Abstieg aus der 2. Bundesliga zu verhindern. Allerdings haben bereits wichtige Spieler den Verein verlassen, weshalb nun kreative Lösungen gefragt sind.

Doch wie hat sich der Kader bislang verändert und stehen die Chancen auf den Klassenerhalt? Wir machen den Check.

Die Abgänge

Der Abgang von Lars Kehl stellt sicherlich den größten Verlust dar. Schließlich war der 24-Jährige einer der Erfolgsgaranten für den Aufstieg und maßgeblich für die Kreativität sowie die Standards der Lila-Weißen verantwortlich. Darüber hinaus zeichnete sich Kehl durch seine Spielintelligenz und präzise Steilpässe im Umschaltspiel aus. Seine Torgefahr spiegelt sich auch in den Statistiken wider, da er in 36 Spielen acht Tore erzielte und zwölf weitere Treffer vorbereitet hat.

Des Weiteren verlieren die Niedersachsen mit Kevin Wiethaup einen weiteren Leistungsträger. Der 20-Jährige überzeugte im zentralen Mittelfeld und spielte sich in den Fokus höherklassiger Klubs. Die Niedersachsen hätten den Vertrag mit dem Eigengewächs gerne verlängert, doch Wiethaup entschied sich für einen Wechsel zum Karlsruher SC.

Die Verantwortlichen mussten zudem den Abgang von Frederik Christensen bekanntgeben. Der 24-Jährige war in der vergangenen Spielzeit als linker Schienenspieler gesetzt und verlieh der Defensive Stabilität. Darüber hinaus überzeugte der Däne mit seinem Offensivdrang, da er drei Tore erzielte und fünf weitere Treffer vorbereitet hat.

Die Niedersachsen hätten Christensen sicherlich gerne in ihren Reihen behalten, allerdings war der 24-Jährige lediglich ausgeliehen. In den Verhandlungen mit seinem Stammklub IF Brommapojkarna konnte keine Einigung über die Ablösesumme erzielt werden. Die Forderungen des schwedischen Erstligisten sollten jedoch für den MSV Duisburg kein Hindernis darstellen, sodass Christensen auch in der kommenden Saison in der 3. Liga spielt.

Die Neuzugänge

Die Verantwortlichen wollten den Konkurrenzkampf auf der Torhüterposition erhöhen und hielten Ausschau nach potenziellen Verstärkungen. Auf dieser Suche wurde man fündig und gab die Verpflichtung von Jonas Krumrey auf Leihbasis bekannt. Der 22-Jährige kommt von der KSV Holstein Kiel und gilt als vielversprechendes Talent, das Stammtorhüter Lukas Jonsson herausfordern soll. Allerdings gilt es auch zu erwähnen, dass Krumrey in der vergangenen Saison seinen Stammplatz in Kiel verloren hat. Zuvor konnte er einer verunsicherten Mannschaft im Abstiegskampf nicht die nötige Sicherheit geben.

Auch in der Offensive konnten die Verantwortlichen mehrere Neuzugänge vermelden. Mit Leonhard Münst (vom FC Viktoria Köln), Jonathan Wensing (vom SV Meppen) und Leihgabe Leon Opitz (vom SV Werder Bremen) schließen sich drei Offensivspieler den Lila-Weißen an. Sie sollen die Lücke schließen, die der Abgang von Lars Kehl hinterlassen hat.

Bei Leonhard Münst und Jonathan Wensing gilt es zu erwähnen, dass beide bei ihren vorherigen Vereinen ihre Torgefahr und Spielintelligenz unter Beweis stellen konnten. Dennoch bleibt abzuwarten, wie schnell sich die beiden Neuzugänge in Osnabrück einfinden und ob ihnen der Sprung in die 2. Bundesliga gelingt oder sich als zu groß erweist.

Anders stellt sich die Situation bei Leihgabe Leon Opitz dar. Der 21-Jährige sammelte bereits in der vergangenen Saison beim Karlsruher SC Erfahrungen in der 2. Bundesliga. Allerdings konnte er bei seinen Einsätzen lediglich mit seinen Ansätzen und seinem Engagement überzeugen, da ihm in 13 Spielen lediglich eine Torvorlage gelang und er über die Rolle des Ergänzungsspielers nicht hinauskam.

Fazit

Der VfL Osnabrück hat bislang sinnvolle Transfers getätigt, die zudem im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten liegen. Dennoch dürfte sich der Aufsteiger im Abstiegskampf wiederfinden, sodass der 16. Tabellenplatz als realistisches Ziel erscheint.

Es erscheint unrealistisch, dass die Lila-Weißen erneut ein Abwehrbollwerk stellen und zu den stärksten Defensivreihen der 2. Bundesliga gehören werden. Die Mannschaft von Timo Schultz muss sich schließlich auf eine deutlich höhere Qualität und Intensität einstellen.

Auch die Offensive könnte zum Problem werden. Schließlich hat der VfL mit Lars Kehl seinen Ideengeber verloren und Mittelstürmer Robin Meißner überzeugte zwar in der 3. Liga, konnte sich in der 2. Bundesliga bislang jedoch nicht etablieren und blieb dort weitgehend blass. Hierbei gilt es auf eine Schwäche im Kader der Niedersachsen hinzuweisen, da aktuell ein echter Konkurrent für Meißner fehlt.

Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du Kickfieber als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge Kickfieber hier als bevorzugte Quelle hinzu.

Teile den Post
Henrik

CF Estrela Amadora - Ein gutes Pflaster für Drittligaspieler?

Der portugiesische Erstligist CF Estrela Amadora dürfte bis vor wenigen Jahren nur den wenigsten deutschen Fußballfans ein Begriff gewesen sein. Dies änderte sich 2025, als Sidny Lopes Cabral Viktoria Köln verließ und nach Amadora wechselte. (Bild: IMAGO / Ball Raw Images)

Dieser Transfer war jedoch erst der Anfang. Der Verein richtete seinen Blick zunehmend auf den deutschen Fußball und verpflichtete mit Dudu, Tom Moustier, Max Scholze und Chilohem Onuoha weitere Spieler aus der 3. Liga.

Doch wie erfolgreich verlief für die ehemaligen Drittligaspieler der Schritt nach Portugal? Und welche Zukunftspläne verfolgt Estrela Amadora?

Sidny Lopes Cabral als Paradebeispiel

Mit einer starken Saison 2024/25 spielte sich Sidny Lopes Cabral in den Fokus höherklassiger Vereine. Der Verteidiger hätte durchaus den Schritt in eine höhere deutsche Spielklasse gehen können, entschied sich jedoch für einen Wechsel nach Amadora.

Mit diesem Wechsel ging der Verteidiger ein gewisses Risiko ein. Der Sprung in die höchste portugiesische Spielklasse war groß, zudem blieb abzuwarten, ob er seine starken Leistungen auch auf höherem Niveau bestätigen kann.

Cabral sollte sich jedoch ohne größere Anlaufschwierigkeiten zurechtfinden und auf Anhieb überzeugen. In 15 Einsätzen gelangen ihm fünf Tore und drei Vorlagen, wodurch er sich zu einem der Überraschungsspieler der Liga Portugal Betclic entwickelte. Diese starken Leistungen sollten auch Benfica Lissabon und Startrainer José Mourinho auffallen, sodass Cabral in der vergangenen Winterpause für eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro nach Lissabon wechselte.

Bei Benfica verlief es für den 23-Jährigen jedoch weniger erfolgreich. Schließlich war nun der Konkurrenzkampf größer, was sich in den Einsatzzeiten von Cabral widerspiegeln sollte. Ein Highlight dürfte sicherlich die Zwischenrunde der Champions League gewesen sein, in der er in beiden Partien gegen Real Madrid zum Einsatz kam und wertvolle Spielpraxis sammeln konnte. Insgesamt sollte Cabral jedoch nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinauskommen.

Mit dieser Situation waren letztlich alle Beteiligten unzufrieden, weshalb man nach einer Lösung gesucht hat. Der 23-Jährige wird zur kommenden Saison zu Trabzonspor in die Türkei wechseln. Der Klub konnte sich mit Benfica auf eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro einigen.

Wie läuft es für die anderen ehemaligen Drittligaspieler?

Bei Viktoria Köln zählte Dudu einst zu den absoluten Leistungsträgern und entwickelte sich zu einem der besten Torhüter der 3. Liga. In der vergangenen Winterpause entschied er sich jedoch für eine neue Herausforderung und schloss sich dem CF Estrela Amadora an. Dort wartet er bislang jedoch noch auf seinen Durchbruch. Bisher kam er noch in keinem Pflichtspiel zum Einsatz und nahm die Rolle des Ersatztorhüters ein.

Tom Moustier galt einst als Mittelfeldmotor von Rot-Weiss Essen, bevor er sich im Januar 2026 für einen Wechsel nach Portugal entschied. Der 24-Jährige war in Essen unangefochtener Stammspieler und wollte sich auch bei seinem neuen Klub durchsetzen. Bisher ist Moustier jedoch nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen und hat noch kein Spiel über die volle Distanz bestritten.

Des Weiteren sicherte sich Amadora im Januar 2026 die Dienste von Max Scholze. Der Rechtsverteidiger wechselte vom SSV Ulm nach Portugal und brauchte zunächst eine kurze Eingewöhnungszeit. In der Rückrunde konnte sich der 21-Jährige jedoch immer besser zurechtfinden und erspielte sich einen Stammplatz.

Chilohem Onuoha gilt als vielversprechendes Sturmtalent und hat seine Fähigkeiten bereits beim SC Verl unter Beweis gestellt. Dieses Potenzial erkannten auch die Verantwortlichen von Amadora, sodass der Stürmer im Januar 2026 fest verpflichtet wurde. Zu Beginn seiner Zeit in Portugal wurde er jedoch durch eine hartnäckige Muskelverletzung ausgebremst und stand in den darauffolgenden Spielen nicht im Kader. Bislang wartet der 21-Jährige noch auf sein Debüt für seinen neuen Klub.

Die Zukunft des Vereins

Der CF Estrela Amadora hat die vergangene Saison auf dem 15. Tabellenplatz beendet. Mit dieser Platzierung gelang zwar der Klassenerhalt, jedoch möchte der Klub in Zukunft größere Ziele erreichen.

Dementsprechend arbeiten die Verantwortlichen an der Weiterentwicklung der Vereinsstrukturen. So wurde bereits berichtet, dass sich der Klub nach potenziellen Investoren umschaut. Im Rahmen dieser Suche befindet er sich offenbar bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit einer Investorengruppe.

Besonders interessant ist, dass diese Investorengruppe offenbar gemeinsam mit Thomas Müller, Mats Hummels und Yann Sommer den Klub übernehmen will. Die beiden Weltmeister und der ehemalige Bayern-Torhüter Sommer sollen vor allem in beratender Funktion tätig sein.

Eine endgültige Einigung steht bislang jedoch noch aus. Sollte die Übernahme zustande kommen, bleibt abzuwarten, welchen Einfluss die drei Akteure auf die Entwicklung des Klubs haben werden. Damit wäre es durchaus realistisch, dass künftig weitere Spieler aus Deutschland nach Amadora wechseln.

Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du Kickfieber als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge Kickfieber hier als bevorzugte Quelle hinzu.

Teile den Post
Henrik

VfL Wolfsburg - Das ist Tobias Strobl

Die Saison 2025/26 verlief für den VfL Wolfsburg äußerst enttäuschend. Schließlich mussten sich die Niedersachsen in der Relegation dem SC Paderborn 07 geschlagen geben und den Gang in die 2. Bundesliga antreten. (Bild: IMAGO / Funke Foto Services)

Der Abstieg hatte sich jedoch bereits in den Jahren zuvor angedeutet. Eine sportliche Entwicklung war kaum noch erkennbar, was unter anderem auf die fehlende Konstanz auf der Trainerposition zurückzuführen ist.

Die Niedersachsen haben nun Tobias Strobl als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 38-Jährige kommt vom SC Verl, mit dem er eine starke Saison 2025/26 gespielt hat und in den Fokus höherklassiger Vereine geraten ist.

Doch was zeichnet den Fußballlehrer aus und was können die Fans des VfL Wolfsburg erwarten? Wir stellen euch Tobias Strobl vor.

Offensive und mutige Spielweise

Bei den Spielen des SC Verl war in der vergangenen Saison die offensive Spielphilosophie von Tobias Strobl zu erkennen. Der 38-Jährige fordert von seiner Mannschaft ein aktives und mutiges Auftreten. Zudem legt er großen Wert auf ein sauberes Kombinationsspiel und darauf, dass seine Spieler um die spielerische Lösung bemüht sind. Dies hat zur Folge, dass lange Bälle lediglich in Ausnahmesituationen gespielt werden.

Die offensive Ausrichtung spiegelte sich auch in den Zahlen wider. So stellte der SC Verl mit 82 Treffern in 38 Spielen den besten Angriff der 3. Liga und untermauerte damit die Spielphilosophie von Tobias Strobl.

Der Fußballlehrer bevorzugt ein 4-3-1-2-System, in dem er großen Wert auf Flexibilität legt. Seine Spieler sollen sich dabei nicht starr auf ihre Positionen beschränken, sondern sich variabel in den Räumen bewegen. Zudem fordert Strobl, dass seine Mannschaft im letzten Drittel regelmäßig die Tiefe sucht, um gefährliche Situationen zu kreieren.

Darüber hinaus hat er beim SC Verl eindrucksvoll bewiesen, dass er junge Spieler weiterentwickeln kann. Dieser Aspekt dürfte für den VfL Wolfsburg eine wichtige Rolle gespielt haben, da die Durchlässigkeit in den vergangenen Jahren sehr überschaubar war.

Überzeugt mit authentischer und bodenständiger Art

Grundsätzlich gilt Tobias Strobl als ein sehr akribischer Trainer, der seine Arbeit kritisch reflektiert und kontinuierlich nach Verbesserungen strebt. Im Umgang mit der Öffentlichkeit fällt er durch eine kontrollierte und sachliche Kommunikation auf.

Nach Spielen analysiert er die Geschehnisse nüchtern und verzichtet hierbei in der Regel auf öffentliche Kritik an einzelnen Spielern, sondern stellt das Kollektiv in den Vordergrund. Generell wird ihm ein vertrauensvoller Umgang mit seiner Mannschaft nachgesagt, was sich in einem guten Verhältnis zu seinen Spielern widerspiegelt.

Funktioniert Strobls Ansatz in Wolfsburg?

Grundsätzlich kann man Tobias Strobl durchaus zutrauen, dass er in Wolfsburg den Neuanfang schafft und den Verein zurück in die Bundesliga führt. Dafür benötigt er jedoch die Unterstützung der Verantwortlichen, insbesondere von Sportdirektor Pirmin Schwegler, der einen Kader nach seinen Vorstellungen zusammenstellen muss.

Angesichts des bevorstehenden Umbruchs darf der VfL in der Kaderplanung keine Zeit verlieren. Die Mannschaft benötigt jede Einheit der Vorbereitung, um sich als geschlossene Gruppe zu entwickeln und die Spielidee von Strobl zu verinnerlichen.

Es ist durchaus möglich, dass die neu formierte Mannschaft an den ersten Spieltagen noch nicht ihren besten Fußball zeigen wird. Zunächst wird es darum gehen, dass die Wölfe punktetechnisch stabil in die Saison starten und keine unnötige Unruhe aufkommt.

Für Tobias Strobl wird es entscheidend sein, weiterhin akribisch und reflektiert zu arbeiten und bei Problemen flexibel zu reagieren, anstatt starr an seinem System festzuhalten. Das Beispiel von Alexander Ende bei Preußen Münster zeigt, dass die „Verler Spielphilosophie“ ins Wanken geraten kann, wenn die Mannschaft mit der Umsetzung überfordert ist und ein Plan B fehlt

Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du Kickfieber als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge Kickfieber hier als bevorzugte Quelle hinzu.

Teile den Post
Henrik

Oualid Mhamdi - Auf dem Weg in die 2. Bundesliga

Der SC Verl hat erneut eindrucksvoll bewiesen, dass auch mit überschaubaren finanziellen Mitteln eine erfolgreiche Saison möglich ist. Die Verler spielten den offensiv stärksten Fußball in der 3. Liga und werden die Spielzeit 2025/26 schlechtestenfalls auf dem siebten Tabellenplatz beenden. (Bild: IMAGO / Maximilian Koch)

Einen großen Anteil daran hat Oualid Mhamdi. Schließlich hat der Rechtsverteidiger eine überragende Saison gespielt und zählt zweifellos zu den größten Gewinnern der 3. Liga.

Daher überrascht es kaum, dass der 22-Jährige mit einem Wechsel in die 2. Bundesliga in Verbindung gebracht wird. Da sein Vertrag beim SC Verl im kommenden Sommer ausläuft, dürfte der Poker um Mhamdi in den kommenden Wochen an Fahrt aufnehmen.

Doch was zeichnet Oualid Mhamdi aus und wohin könnte es ihn im Sommer ziehen? Wir machen den Check.

Enormer Offensivdrang und Spielintelligenz

Grundsätzlich gilt festzuhalten, dass Oualid Mhamdi ein äußerst offensiv ausgerichteter Rechtsverteidiger ist. Schließlich konnte der 22-Jährige in der aktuellen Spielzeit bereits neun Tore erzielen und acht weitere Treffer vorbereiten. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass sich Mhamdi während seiner zwei Spielzeiten in Verl enorm weiterentwickelt hat und sich in der spielerisch geprägten Spielphilosophie der Verler sichtlich wohlfühlt.

Eine seiner größten Stärken liegt im Passspiel. So findet der Rechtsverteidiger im Kombinationsspiel oftmals Lösungen und sucht insbesondere im letzten Drittel konsequent die Tiefe. Dabei beweist er nicht nur ein gutes Auge für seine Mitspieler, was sich in durchschnittlich 10,21 Steilpässen pro Spiel widerspiegelt, sondern sucht auch selbst die Wege in die Tiefe und fordert den Ball.

Darüber hinaus verfügt Mhamdi über große Qualitäten im Torabschluss. Der 22-Jährige sucht regelmäßig den Weg zum Tor und scheut dabei auch Abschlüsse aus größerer Entfernung nicht. In der laufenden Spielzeit erzielte er bereits mehrere sehenswerte Weitschusstore, bei denen er den Torhütern kaum eine Abwehrchance ließ. Besonders zeichnet ihn dabei weniger pure Schusskraft aus, sondern vielmehr seine Präzision sowie der starke Effet in seinen Abschlüssen.

Des Weiteren zeichnet sich der 22-Jährige durch ein gutes Timing sowie eine gewisse Robustheit in Kopfballduellen aus. So konnte er in der laufenden Spielzeit bislang 71,67% seiner Kopfballduelle gewinnen und zählt damit zu den stärksten Spielern der 3. Liga in diesem Bereich.

Dennoch gilt es für Mhamdi, an seinem Zweikampfverhalten zu arbeiten, um sich in der 2. Bundesliga etablieren zu können. Vor allem wird es wichtig sein, ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive zu finden.

1. FC Nürnberg

In den vergangenen Tagen wurde bereits über das Interesse des 1. FC Nürnberg berichtet. Die Nürnberger haben erst kürzlich Innenverteidiger Fynn Otto vom SC Verl verpflichtet und suchen weiterhin nach Verstärkungen für die Defensive. Da Henri Koudossou den Club verlassen und zu seinem Stammverein zurückkehren wird, entsteht auf der Rechtsverteidiger-Position eine Lücke.

Ein Wechsel nach Nürnberg würde durchaus einige Argumente mit sich bringen. Einerseits hätte Mhamdi gute Chancen auf einen Stammplatz und würde sich einer Mannschaft anschließen, die ebenfalls einen spielerischen Ansatz verfolgt. Zudem hat Cheftrainer Miroslav Klose bereits bewiesen, junge Spieler erfolgreich weiterentwickeln zu können, was sicherlich auch für Oualid Mhamdi ein wichtiger Faktor sein dürfte.

Allerdings scheint sich der Club nicht ausschließlich mit Mhamdi zu beschäftigen, sondern prüft weitere Optionen. So wurde bereits über das Interesse an Giannis Masouras von Omonia Nikosia berichtet. Der offensiv ausgerichtete Rechtsverteidiger verfügt über reichlich Erfahrung. In der aktuellen Spielzeit kam der 29-Jährige unter anderem in der Conference League zum Einsatz und könnte einer jungen Nürnberger Mannschaft zusätzliche Stabilität verleihen.

SC Paderborn 07

Der SC Paderborn 07 hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder durch kluge und durchdachte Transfers ausgezeichnet. Dabei wurden die Ostwestfalen häufig in der 3. Liga oder sogar in der Regionalliga fündig. Ein Beispiel dafür ist Laurin Curda, den die Paderborner einst von der TSG Balingen verpflichteten.

Mit diesem Transfer bewiesen die Verantwortlichen einmal mehr ihr gutes Scouting, denn Curda gehört in der laufenden Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern des SCP. Seine konstant starken Leistungen haben mittlerweile auch das Interesse einiger Bundesligisten geweckt. Sofern die Paderborner den Aufstieg in die Bundesliga verpassen sollten, könnte ein Abschied von Curda im kommenden Sommer durchaus realistisch sein.

Für diesen Fall könnte Oualid Mhamdi in den Fokus der Paderborner rücken. Der 22-Jährige würde mit seinen Stärken zum Spielstil des SCP passen. Besonders die offensive Ausrichtung der Schienenspieler dürfte dabei ein entscheidender Faktor sein. Schließlich schalten sich sowohl Raphael Obermair als auch Laurin Curda regelmäßig in das Offensivspiel ein, was sicherlich der Spielweise von Mhamdi entgegenkommen würde.

Hinzu kommt seine Vielseitigkeit, da Mhamdi auf beiden Außenverteidiger-Positionen eingesetzt werden kann. Dadurch könnte er für den SCP ein äußerst interessanter Spieler sein.

Fortuna Düsseldorf

Hierbei gilt es zunächst festzuhalten, dass ein Transfer nur bei einem Klassenerhalt der Fortuna infrage kommt. Dennoch dürfte bereits klar sein, dass es im kommenden Sommer zu einem größeren Umbruch im Düsseldorfer Kader kommen wird.

Mit der Verpflichtung von Alexander Ende als Cheftrainer zeichnet sich zudem bereits ab, nach welchen Spielertypen die Verantwortlichen künftig Ausschau halten werden. Schließlich stand Ende bislang stets für einen spielerischen Ansatz, den er nun auch in Düsseldorf etablieren möchte.

Ein Wechsel von Mhamdi erscheint daher durchaus sinnvoll. Einerseits kennt der Rechtsverteidiger die Spielidee von Ende bereits aus gemeinsamen Zeiten in Verl, andererseits konnte er sich in der laufenden Saison sichtbar weiterentwickeln.

Des Weiteren würde die aktuelle Konstellation auf der Rechtsverteidiger-Position einen Wechsel befürworten. So konnte Valgeir Lunddal lediglich mit seinem Zweikampfverhalten überzeugen, aber dürfte aufgrund seiner limitierten Fähigkeiten im Kurzpassspiel nicht zur Philosophie von Ende passen.

Hinzu kommt Routinier Matthias Zimmermann, der sich über die Jahre zu einem Publikumsliebling und wichtigen Mentalitätsspieler entwickelt hat. Allerdings wird Zimmermann in diesem Jahr bereits 34 Jahre alt und blieb auch in der Vergangenheit nicht von Verletzungen verschont. Zudem läuft sein Vertrag im kommenden Sommer aus, weshalb derzeit offen ist, ob dieser noch einmal verlängert wird.

Mit einer Verpflichtung von Oualid Mhamdi könnte die Fortuna nicht nur frische Impulse auf der Rechtsverteidiger-Position setzen, sondern sich gleichzeitig auch einen Spieler mit Potenzial nach Düsseldorf holen. Ein mögliches Szenario wäre, dass sich die Wege von Fortuna und Lunddal trennen, der Vertrag von Matthias Zimmermann verlängert wird und Oualid Mhamdi als neuer Konkurrent nach Düsseldorf kommt.

Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du Kickfieber als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge Kickfieber hier als bevorzugte Quelle hinzu.

Teile den Post
Henrik

1. FC Saarbrücken - Im Sommer muss der Umbruch her

Der 1. FC Saarbrücken ist mit großen Ambitionen in die Spielzeit 2025/26 der 3. Liga gestartet. Schließlich verpassten die Saarbrücker in der vorherigen Saison den Aufstieg nur knapp, als sie sich in der Relegation Eintracht Braunschweig geschlagen geben mussten. (Bild: IMAGO / Fussball-News Saarland)

Diese Ambitionen schienen auch berechtigt, da der FCS von vielen Experten zu den Aufstiegsfavoriten gezählt wurde. Doch die Saison sollte anders verlaufen und sich zu einer Alptraum-Spielzeit entwickeln. Schließlich steht der 1. FC Saarbrücken aktuell auf dem 16. Tabellenplatz und hat den Klassenerhalt noch nicht endgültig gesichert.

Doch was lief in der aktuellen Spielzeit schief und wie sollte es beim FCS weitergehen, um künftig wieder zur Spitzengruppe der 3. Liga zu gehören? Wir machen den Check.

Bereits seit Jahren erkennt man keine Spielphilosophie

In den vergangenen Spielzeiten befand sich der FCS regelmäßig in der Spitzengruppe der 3. Liga. Diese Erfolge beruhten jedoch häufig eher auf der individuellen Qualität einzelner Spieler sowie der Mentalität der Mannschaft als auf einer klar erkennbaren Spielphilosophie.

Letztmals war eine solche unter Lukas Kwasniok zu erkennen, der den Verein 2021 verlassen hat. Seitdem lässt sich beim FCS kaum eine spielerische Weiterentwicklung feststellen.

Am Ende der Spielzeit 2024/25 gab der Verein die Verpflichtung von Alois Schwartz als neuen Cheftrainer bekannt und setzte dabei gewissermaßen die „Brechstange" an, um den lang ersehnten Aufstieg zu schaffen. Dieses Ziel sollten die Saarbrücker jedoch verpassen und trieben mit der Weiterbeschäftigung von Alois Schwartz eine negative Entwicklung weiter voran.

Schließlich konnte man bereits bei den vorherigen Stationen des 59-Jährigen erkennen, dass er seinen Teams keine klare Spielphilosophie vermitteln konnte. Stattdessen ließ sich häufig ein eher rustikaler „Rumpelfußball" mit wenig spielerischen Lösungen beobachten.

Diese Problematik zeigte sich auch beim 1. FC Saarbrücken in der laufenden Spielzeit. Die ausbleibenden Ergebnisse führten dazu, dass der Verein in die untere Tabellenhälfte abrutschte. Nach dem 15. Spieltag zog der FCS schließlich die Konsequenzen und trennte sich von Schwartz, woraufhin Jürgen Luginger als neuer Trainer vorgestellt wurde.

Zwar zeigte die Mannschaft unter dem 58-Jährigen verbesserte Leistungen, blieb jedoch in acht Spielen sieglos. In der Folge musste auch Luginger seinen Posten räumen. Als neuer Cheftrainer wurde Argirios Giannikis vorgestellt, der das Team zumindest ergebnistechnisch wieder etwas stabilisieren konnte.

Die großen Schwächen

Ein großes Problem der Saarbrücker zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Dabei handelt es sich nicht um das Erspielen von Torchancen, da der FCS besonders in den Heimspielen stets zahlreiche Torchancen aufweisen konnte.

Allerdings sollten diese Chancen oftmals ungenutzt bleiben, da die Saarbrücker die notwendige Konsequenz vermissen ließen. Diese Abschlussschwäche spiegelt sich in der Anzahl der erzielten Tore wider, da der FCS in 34 Spielen lediglich 42 Tore erzielen konnte und somit über die drittschlechteste Offensive der 3. Liga verfügt.

Der beste Torschütze bei den Saarländern ist Flügelspieler Florian Pick mit 13 Saisontoren. Allerdings ließ auch er im Saisonverlauf zahlreiche hochkarätige Chancen liegen und hätte bei besserer Verwertung bei rund 20 Saisontoren stehen können.

Ein weiteres großes Problem ist die Auswärtsschwäche. Der FCS belegt in der reinen Auswärtstabelle lediglich den 18. Tabellenplatz und konnte in 17 Auswärtsspielen bislang nur einen Sieg holen. Dieser Sieg gelang am fünften Spieltag bei der U21-Mannschaft des VfB Stuttgart.

Hinzu kommen sieben Unentschieden und neun Niederlagen, was die insgesamt schwache Auswärtsbilanz unterstreicht. Besonders ernüchternd ist dabei, dass es der Mannschaft häufig an der nötigen Mentalität fehlte, was bei den mitgereisten Fans für Enttäuschung und Wut sorgte.

Es wird Zeit für eine Neuausrichtung

Der 1. FC Saarbrücken wird aller Voraussicht nach den Klassenerhalt schaffen. Schließlich beträgt der Vorsprung auf den SSV Ulm derzeit sechs Punkte, wobei die Ulmer ein schweres Restprogramm vor sich haben.

Diese Saison sollte für alle Verantwortlichen jedoch ein Warnsignal sein, um viele Entscheidungen kritisch zu hinterfragen. Es zeigt sich deutlich, dass es innerhalb der Mannschaft sowie im gesamten Verein frische Impulse benötigt.

Grundsätzlich wäre der FCS gut beraten, wenn ab dem Sommer eine klare Spielphilosophie entwickelt wird und man sich nicht mehr überwiegend auf die individuelle Qualität der einzelnen Spieler verlässt, wie man es die letzten Jahre getan hat. Auch wenn dies nicht bei allen Anhängern auf Zustimmung stoßen dürfte, zeigt die SV 07 Elversberg eindrucksvoll, wie eine klare Struktur zum Erfolg führen kann.

Zudem könnte es dem Verein helfen, die Erwartungshaltung vorübergehend anzupassen. Statt den sofortigen Aufstieg in die 2. Bundesliga als Saisonziel zu formulieren, sollte zunächst die Entwicklung der Mannschaft und einer klaren Spielphilosophie im Vordergrund stehen. Auch bei einem weiteren Jahr in der 3. Liga könnte dies bei erfolgreicher Umsetzung die Grundlage bilden, um sich künftig nachhaltig als potenzieller Zweitligist zu etablieren.

Teile den Post
Henrik

Regionalliga - Diese Teams haben die 3. Liga im Blick

Die Spielzeit 2025/26 befindet sich auf den Zielgeraden, sodass bald Gewissheit darüber herrscht, welche Vereine den Abstieg hinnehmen müssen und welche Vereine den Aufstieg feiern dürfen. (Bild: IMAGO / Beautiful Sports)

Der Aufstieg in die 3. Liga gilt für viele Vereine als großer Traum, um endgültig den Schritt in den bezahlten Profifußball zu schaffen. Problematisch ist jedoch, dass es insgesamt fünf Regionalligen gibt, aber lediglich vier Vereine in die 3. Liga aufsteigen. Aufgrund dieser Regelung müssen sich jedes Jahr zwei Meister in den Aufstiegs-Playoffs messen, sodass am Ende ein Meister nicht aufsteigt und der Traum von der 3. Liga platzt.

Doch welche Vereine würden aktuell in die 3. Liga aufsteigen und wer müsste in die Aufstiegs-Playoffs? Wir machen den Check.

Regionalliga Nord

In der Regionalliga Nord befindet sich aktuell der SV Meppen auf dem ersten Tabellenplatz und strebt nach drei Jahren die Rückkehr in die 3. Liga an. Ein Blick auf die bisherige Spielzeit zeigt, dass der Aufstieg für die Emsländer verdient wäre.

Schließlich spielt der SV Meppen bislang eine überragende Spielzeit und überzeugt sowohl offensiv als auch defensiv. In 29 Spielen erzielte das Team von Cheftrainer Lucas Beniermann beeindruckende 89 Tore, wobei es vor allem Mittelstürmer Julian Ulbricht zu erwähnen gilt, der bereits 23 Saisontore vorweisen kann.

Aber auch die Arbeit gegen den Ball kommt beim SV Meppen nicht zu kurz, da man bislang lediglich 28 Gegentreffer hinnehmen musste und somit auch defensiv seine Qualitäten unter Beweis stellen konnte.

Zudem verfügt der Kader über mehrere Spieler, die bereits in den ersten drei deutschen Profiligen gespielt haben. Dazu gehören Erik Zenga (einst SV Sandhausen), Thorben Deters (einst Preußen Münster) und Simon Engelmann (einst Rot-Weiss Essen).

Auf dem zweiten Tabellenplatz befindet sich die SV Drochtersen/Assel, die zehn Punkte Rückstand auf den SV Meppen hat und zudem ein Spiel weniger absolviert hat.

Regionalliga Nordost

In der Regionalliga Nordost steht aktuell der 1. FC Lok Leipzig an der Tabellenspitze. Dabei gilt es zu erwähnen, dass die Leipziger bereits in der vergangenen Spielzeit die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost feiern konnten, letztlich jedoch in den Aufstiegs-Playoffs am TSV Havelse gescheitert sind.

Dieses Scheitern scheint die Leipziger jedoch nicht von ihrem Traum von der 3. Liga abgebracht zu haben. Schließlich spielt das Team von Cheftrainer Jochen Seitz eine starke Spielzeit, in der vor allem die Defensive zu überzeugen weiß. So mussten die Leipziger bislang lediglich 24 Gegentore in 29 Spielen hinnehmen.

In den Reihen der Leipziger befinden sich ebenfalls mehrere ehemalige Profispieler. Schließlich tragen Filip Kusic (einst Energie Cottbus), Ayodele Adetula (einst VfB Oldenburg) und Stefan Maderer (einst SpVgg Greuther Fürth) das Trikot des Traditionsklubs.

Auf dem zweiten Tabellenplatz befindet sich der FC Carl Zeiss Jena, der vier Punkte Rückstand auf die Leipziger hat. Allgemein gilt jedoch festzuhalten, dass der Meister der Regionalliga Nordost auch in diesem Jahr nicht direkt aufsteigt, sondern sich in den Aufstiegs-Playoffs mit dem Meister der Regionalliga Bayern messen muss.

Regionalliga West

Die Regionalliga West wird derzeit von Fortuna Köln angeführt. Die Kölner spielen eine starke Spielzeit und peilen nach sieben Jahren die Rückkehr in die 3. Liga an.

Ein Blick auf die bisherige Spielzeit zeigt, dass vor allem die Defensive hervorzuheben ist. Schließlich hat das Team von Cheftrainer Matthias Mink bislang lediglich 22 Gegentore zugelassen und stellt damit die beste Abwehr der Liga.

Die Mannschaft verfügt zudem über reichlich Erfahrung, unter anderem durch Spieler wie Adrian Stanilewicz (einst SV Darmstadt 98), Rafael Garcia (einst SV Waldhof Mannheim) und Hamadi Al-Ghaddioui (einst VfB Stuttgart).

Jedoch ist der Kampf um die Meisterschaft noch keinesfalls entschieden, da Rot-Weiß Oberhausen aktuell neun Punkte Rückstand hat und zudem noch ein Nachholspiel bestreitet.

Regionalliga Südwest

In der Regionalliga Südwest könnte sich die Meisterschaft erst am letzten Spieltag entscheiden. Zum aktuellen Zeitpunkt führt die SG Sonnenhof Großaspach die Liga mit stolzen 58 Punkten an und könnte mit dem Aufstieg eine kleine Sensation schaffen. Schließlich sind die Aspacher erst vor der laufenden Saison in die Regionalliga Südwest aufgestiegen und könnten damit den direkten Durchmarsch in die 3. Liga perfekt machen.

In dieser Spielzeit zeichnet sich das Team von Cheftrainer Pascal Reinhardt vor allem durch seine offensive Ausrichtung aus. Diese Spielweise spiegelt sich in der Torausbeute wider, da die SG bislang stolze 76 Tore in 28 Spielen erzielen konnte und somit den besten Angriff der Liga stellt. Entsprechend wenig überraschend ist es, dass mit Mittelstürmer Fabian Eisele auch der aktuelle Toptorjäger der Liga aus den eigenen Reihen kommt. Der 31-Jährige erzielte bisher 18 Saisontore und gilt als einer der wichtigsten Erfolgsgaranten.

Zudem verfügt der Kader über einige Spieler mit Erfahrung in höheren Ligen. Dazu zählen unter anderem Maximilian Reule (einst Karlsruher SC) sowie Fabian Eisele (einst FSV Zwickau).

Der SGV Freiberg Fußball ist jedoch der große Konkurrent um die Meisterschaft. Schließlich stehen die Freiberger punktgleich auf dem zweiten Tabellenplatz und wollen den erstmaligen Aufstieg in die 3. Liga schaffen.

In den Reihen der Freiberger befinden sich zahlreiche Spieler, die bereits in höherklassigen Ligen gespielt haben. Dazu zählen unter anderem Florian Ballas (einst SG Dynamo Dresden), Nicklas Shipnoski (einst 1. FC Saarbrücken) und Minos Gouras (einst SSV Jahn Regensburg).

Das direkte Duell der beiden Mannschaften am 30. Spieltag dürfte richtungsweisend für den Ausgang der Meisterschaft sein.

Regionalliga Bayern

In der Regionalliga Bayern spitzt sich der Kampf um die Meisterschaft weiter zu. Diese Tatsache kommt dadurch, dass der 1. FC Nürnberg II als aktueller Tabellenführer keine Lizenz für die 3. Liga beantragt hat und somit auf den Aufstieg verzichtet.

Durch den Verzicht würden aktuell die Würzburger Kickers an den Aufstiegs-Playoffs teilnehmen. Die Würzburger überzeugen in der laufenden Spielzeit vor allem durch ihre starke Defensive, da man in 28 Spielen lediglich 20 Gegentore hinnehmen musste.

Des Weiteren unterstreichen die Würzburger mit der Rückkehr ihres ehemaligen Aufstiegstrainers Michael Schiele ihre Ambitionen. Diese Entscheidung scheint sich bislang auszuzahlen, da der 48-Jährige bislang in fünf Ligaspielen vier Siege sowie ein Remis vorweisen kann.

In den Reihen der Würzburger befinden sich zahlreiche Spieler, die bereits in höheren Ligen gespielt haben. Dazu gehören Daniel Hägele (einst SG Sonnenhof Großaspach), Philipp Ochs (einst TSG 1899 Hoffenheim) und Eroll Zejnullahu (einst 1. FC Union Berlin).

Der große Konkurrent der Würzburger Kickers ist jedoch die SpVgg Unterhaching. Der Drittliga-Absteiger steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und hat lediglich einen Punkt Rückstand auf die Kickers. Das direkte Duell am 33. Spieltag dürfte daher entscheidend im Kampf um die Teilnahme an den Aufstiegs-Playoffs sein.

Teile den Post