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Henrik

Regionalliga - Diese Teams haben die 3. Liga im Blick

Die Spielzeit 2025/26 befindet sich auf den Zielgeraden, sodass bald Gewissheit darüber herrscht, welche Vereine den Abstieg hinnehmen müssen und welche Vereine den Aufstieg feiern dürfen. (Bild: IMAGO / Beautiful Sports)

Der Aufstieg in die 3. Liga gilt für viele Vereine als großer Traum, um endgültig den Schritt in den bezahlten Profifußball zu schaffen. Problematisch ist jedoch, dass es insgesamt fünf Regionalligen gibt, aber lediglich vier Vereine in die 3. Liga aufsteigen. Aufgrund dieser Regelung müssen sich jedes Jahr zwei Meister in den Aufstiegs-Playoffs messen, sodass am Ende ein Meister nicht aufsteigt und der Traum von der 3. Liga platzt.

Doch welche Vereine würden aktuell in die 3. Liga aufsteigen und wer müsste in die Aufstiegs-Playoffs? Wir machen den Check.

Regionalliga Nord

In der Regionalliga Nord befindet sich aktuell der SV Meppen auf dem ersten Tabellenplatz und strebt nach drei Jahren die Rückkehr in die 3. Liga an. Ein Blick auf die bisherige Spielzeit zeigt, dass der Aufstieg für die Emsländer verdient wäre.

Schließlich spielt der SV Meppen bislang eine überragende Spielzeit und überzeugt sowohl offensiv als auch defensiv. In 29 Spielen erzielte das Team von Cheftrainer Lucas Beniermann beeindruckende 89 Tore, wobei es vor allem Mittelstürmer Julian Ulbricht zu erwähnen gilt, der bereits 23 Saisontore vorweisen kann.

Aber auch die Arbeit gegen den Ball kommt beim SV Meppen nicht zu kurz, da man bislang lediglich 28 Gegentreffer hinnehmen musste und somit auch defensiv seine Qualitäten unter Beweis stellen konnte.

Zudem verfügt der Kader über mehrere Spieler, die bereits in den ersten drei deutschen Profiligen gespielt haben. Dazu gehören Erik Zenga (einst SV Sandhausen), Thorben Deters (einst Preußen Münster) und Simon Engelmann (einst Rot-Weiss Essen).

Auf dem zweiten Tabellenplatz befindet sich die SV Drochtersen/Assel, die zehn Punkte Rückstand auf den SV Meppen hat und zudem ein Spiel weniger absolviert hat.

Regionalliga Nordost

In der Regionalliga Nordost steht aktuell der 1. FC Lok Leipzig an der Tabellenspitze. Dabei gilt es zu erwähnen, dass die Leipziger bereits in der vergangenen Spielzeit die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost feiern konnten, letztlich jedoch in den Aufstiegs-Playoffs am TSV Havelse gescheitert sind.

Dieses Scheitern scheint die Leipziger jedoch nicht von ihrem Traum von der 3. Liga abgebracht zu haben. Schließlich spielt das Team von Cheftrainer Jochen Seitz eine starke Spielzeit, in der vor allem die Defensive zu überzeugen weiß. So mussten die Leipziger bislang lediglich 24 Gegentore in 29 Spielen hinnehmen.

In den Reihen der Leipziger befinden sich ebenfalls mehrere ehemalige Profispieler. Schließlich tragen Filip Kusic (einst Energie Cottbus), Ayodele Adetula (einst VfB Oldenburg) und Stefan Maderer (einst SpVgg Greuther Fürth) das Trikot des Traditionsklubs.

Auf dem zweiten Tabellenplatz befindet sich der FC Carl Zeiss Jena, der vier Punkte Rückstand auf die Leipziger hat. Allgemein gilt jedoch festzuhalten, dass der Meister der Regionalliga Nordost auch in diesem Jahr nicht direkt aufsteigt, sondern sich in den Aufstiegs-Playoffs mit dem Meister der Regionalliga Bayern messen muss.

Regionalliga West

Die Regionalliga West wird derzeit von Fortuna Köln angeführt. Die Kölner spielen eine starke Spielzeit und peilen nach sieben Jahren die Rückkehr in die 3. Liga an.

Ein Blick auf die bisherige Spielzeit zeigt, dass vor allem die Defensive hervorzuheben ist. Schließlich hat das Team von Cheftrainer Matthias Mink bislang lediglich 22 Gegentore zugelassen und stellt damit die beste Abwehr der Liga.

Die Mannschaft verfügt zudem über reichlich Erfahrung, unter anderem durch Spieler wie Adrian Stanilewicz (einst SV Darmstadt 98), Rafael Garcia (einst SV Waldhof Mannheim) und Hamadi Al-Ghaddioui (einst VfB Stuttgart).

Jedoch ist der Kampf um die Meisterschaft noch keinesfalls entschieden, da Rot-Weiß Oberhausen aktuell neun Punkte Rückstand hat und zudem noch ein Nachholspiel bestreitet.

Regionalliga Südwest

In der Regionalliga Südwest könnte sich die Meisterschaft erst am letzten Spieltag entscheiden. Zum aktuellen Zeitpunkt führt die SG Sonnenhof Großaspach die Liga mit stolzen 58 Punkten an und könnte mit dem Aufstieg eine kleine Sensation schaffen. Schließlich sind die Aspacher erst vor der laufenden Saison in die Regionalliga Südwest aufgestiegen und könnten damit den direkten Durchmarsch in die 3. Liga perfekt machen.

In dieser Spielzeit zeichnet sich das Team von Cheftrainer Pascal Reinhardt vor allem durch seine offensive Ausrichtung aus. Diese Spielweise spiegelt sich in der Torausbeute wider, da die SG bislang stolze 76 Tore in 28 Spielen erzielen konnte und somit den besten Angriff der Liga stellt. Entsprechend wenig überraschend ist es, dass mit Mittelstürmer Fabian Eisele auch der aktuelle Toptorjäger der Liga aus den eigenen Reihen kommt. Der 31-Jährige erzielte bisher 18 Saisontore und gilt als einer der wichtigsten Erfolgsgaranten.

Zudem verfügt der Kader über einige Spieler mit Erfahrung in höheren Ligen. Dazu zählen unter anderem Maximilian Reule (einst Karlsruher SC) sowie Fabian Eisele (einst FSV Zwickau).

Der SGV Freiberg Fußball ist jedoch der große Konkurrent um die Meisterschaft. Schließlich stehen die Freiberger punktgleich auf dem zweiten Tabellenplatz und wollen den erstmaligen Aufstieg in die 3. Liga schaffen.

In den Reihen der Freiberger befinden sich zahlreiche Spieler, die bereits in höherklassigen Ligen gespielt haben. Dazu zählen unter anderem Florian Ballas (einst SG Dynamo Dresden), Nicklas Shipnoski (einst 1. FC Saarbrücken) und Minos Gouras (einst SSV Jahn Regensburg).

Das direkte Duell der beiden Mannschaften am 30. Spieltag dürfte richtungsweisend für den Ausgang der Meisterschaft sein.

Regionalliga Bayern

In der Regionalliga Bayern spitzt sich der Kampf um die Meisterschaft weiter zu. Diese Tatsache kommt dadurch, dass der 1. FC Nürnberg II als aktueller Tabellenführer keine Lizenz für die 3. Liga beantragt hat und somit auf den Aufstieg verzichtet.

Durch den Verzicht würden aktuell die Würzburger Kickers an den Aufstiegs-Playoffs teilnehmen. Die Würzburger überzeugen in der laufenden Spielzeit vor allem durch ihre starke Defensive, da man in 28 Spielen lediglich 20 Gegentore hinnehmen musste.

Des Weiteren unterstreichen die Würzburger mit der Rückkehr ihres ehemaligen Aufstiegstrainers Michael Schiele ihre Ambitionen. Diese Entscheidung scheint sich bislang auszuzahlen, da der 48-Jährige bislang in fünf Ligaspielen vier Siege sowie ein Remis vorweisen kann.

In den Reihen der Würzburger befinden sich zahlreiche Spieler, die bereits in höheren Ligen gespielt haben. Dazu gehören Daniel Hägele (einst SG Sonnenhof Großaspach), Philipp Ochs (einst TSG 1899 Hoffenheim) und Eroll Zejnullahu (einst 1. FC Union Berlin).

Der große Konkurrent der Würzburger Kickers ist jedoch die SpVgg Unterhaching. Der Drittliga-Absteiger steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und hat lediglich einen Punkt Rückstand auf die Kickers. Das direkte Duell am 33. Spieltag dürfte daher entscheidend im Kampf um die Teilnahme an den Aufstiegs-Playoffs sein.

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Henrik

Wohin zieht es Florian Hellstern?

Der VfB Stuttgart II absolviert bislang eine solide Spielzeit in der 3. Liga. Die Schwaben belegen aktuell den 14. Tabellenplatz und haben 38 Punkte gesammelt, womit sie einen Vorsprung von dreizehn Zählern auf den ersten Abstiegsplatz aufweisen. (Bild: IMAGO / Eibner)

Einen großen Anteil daran hat Florian Hellstern. Der 18-Jährige zählt zu den besten Torhütern der 3. Liga und überzeugt bislang vor allem durch seine Konstanz und Reife. Mit seinen starken Leistungen hat sich der deutsche U19-Nationaltorhüter zudem in den Fokus höherklassiger Vereine gespielt.

Es dürfte bereits feststehen, dass Florian Hellstern in der kommenden Spielzeit nicht mehr in der 3. Liga spielen wird. Doch wohin zieht es den 18-Jährigen? Wir machen den Check.

VfB Stuttgart

Grundsätzlich dürfte es wohl keine Überraschung sein, dass der VfB Stuttgart den Vertrag mit Hellstern verlängern und das Torhüterjuwel langfristig binden will. Die Verhandlungen sind jedoch ins Stocken geraten, was auch an Dennis Seimen liegen dürfte.

Schließlich ist der deutsche U21-Nationaltorhüter der große Konkurrent von Florian Hellstern beim VfB Stuttgart, wenn es um die Nachfolge von Alexander Nübel geht. Des Weiteren gilt es hervorzuheben, dass Seimen in seiner Entwicklung einen Schritt weiter ist und aktuell beim SC Paderborn eine äußerst starke Saison in der 2. Bundesliga absolviert.

Allgemein erscheint es wahrscheinlich, dass Seimen im kommenden Sommer nach Stuttgart zurückkehrt und Alexander Nübel ersetzt. Dieser Umstand lässt es jedoch unwahrscheinlich erscheinen, dass Florian Hellstern seinen bis 2027 laufenden Vertrag erneut verlängert, wenn man ihm keine Perspektive bietet, langfristig die Nummer eins zu sein.

SC Freiburg

Beim SC Freiburg ist Noah Atubolu die unumstrittene Nummer eins im Tor. Dennoch halten sich bereits seit Längerem Gerüchte, dass der Torhüter den nächsten Schritt in seiner Karriere machen möchte. Dabei ist zu beachten, dass der Vertrag des 23-Jährigen nur bis 2027 läuft, weshalb man ihn im kommenden Sommer verkaufen müsste, um eine angemessene Ablöse zu erzielen.

Ein möglicher Nachfolger von Atubolu könnte Florian Hellstern sein. Schließlich haben die Freiburger Noah Atubolu einst ebenfalls aus der 3. Liga hochgezogen und zu einem etablierten Torhüter in der Bundesliga geformt. Der Sport-Club zeichnet sich vor allem durch sein sehr ruhiges und familiäres Umfeld aus, in dem ein junger Torhüter unterstützt wird und auch einmal einen Fehler machen darf.

Beim SC Freiburg könnte sich Florian Hellstern optimal weiterentwickeln und die nächsten Schritte in seiner Karriere gehen. Des Weiteren würde ihm mit Florian Müller ein erfahrener Torhüter zur Seite stehen, der ihm sicherlich den ein oder anderen Tipp geben dürfte.

Grundsätzlich würde der 18-Jährige beim SC Freiburg sehr viele Voraussetzungen vorfinden, die er für die nächsten Schritte in seiner Karriere benötigt.

RB Leipzig

Ein weiterer Interessent scheint RB Leipzig zu sein, dessen Scouts Florian Hellstern bereits beobachtet haben sollen. Ein Wechsel erscheint jedoch unwahrscheinlich, da die Sachsen künftig auf Maarten Vandervoordt als neuen Stammtorhüter setzen wollen. Darüber hinaus sammelte der belgische Nationalspieler in der aktuellen Spielzeit bereits jede Menge Spielpraxis und konnte dabei insgesamt überzeugen.

Der langjährige Stammtorhüter Peter Gulacsi soll ab der kommenden Saison die neue Nummer zwei werden und übernimmt wahrscheinlich die Rolle des Pokaltorhüters.

Unter diesen Voraussetzungen erscheint ein Wechsel nach Leipzig nicht wirklich sinnvoll, da Hellstern dort nur die Nummer drei wäre und langfristig möglicherweise keine Perspektive hätte, die Nummer eins zu werden.

VfL Wolfsburg

Des Weiteren wurde bereits über das Interesse des VfL Wolfsburg berichtet, dessen Scouts sich die Spiele von Florian Hellstern angesehen haben sollen. Bei den Wölfen deutet vieles darauf hin, dass im kommenden Sommer ein großer Umbruch bevorsteht.

Allgemein erscheint es wahrscheinlich, dass Stammtorhüter Kamil Grabara den Verein im kommenden Sommer verlassen wird, wodurch im Tor eine Lücke entstehen könnte.

Bei einem möglichen Wechsel nach Wolfsburg würde Florian Hellstern einerseits mit Pascal Formann, einem angesehenen Torwarttrainer, zusammenarbeiten und hätte mit Marius Müller einen erfahrenen Torhüter an seiner Seite.

Allerdings ist der VfL Wolfsburg ein äußerst unruhiger Verein mit einem vergleichsweise instabilen Umfeld. Diese Faktoren haben in der Vergangenheit bereits dazu geführt, dass einige Talente in ihrer Entwicklung stark beeinträchtigt wurden.

Zudem lässt sich beim VfL Wolfsburg kaum vorhersagen, wie die fußballerische Ausrichtung zukünftig aussehen wird, da der Großteil der Funktionäre lediglich über eine überschaubare Zeitspanne in Wolfsburg bleibt.

Ein Wechsel nach Wolfsburg würde Florian Hellstern vermutlich die Chance auf Spielpraxis bieten. Gleichzeitig sollten jedoch die erkennbaren Risiken, die ein Wechsel zu den Wölfen mit sich bringt, nicht unterschätzt werden.

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Henrik

Dynamo Dresden - Sorgen die Veränderungen im Winter für den Turnaround?

Die Hinrunde der 2. Bundesliga sollte für Aufsteiger Dynamo Dresden äußerst schwierig verlaufen. Schließlich überwinterten die Sachsen auf dem letzten Tabellenplatz und holten lediglich 13 Punkte. (Bild: IMAGO / Jan Huebner)

Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt jedoch nur vier Punkte, wodurch das rettende Ufer noch in Reichweite ist. Des Weiteren gilt es zu erwähnen, dass sich Dynamo oftmals nicht für engagierte Leistungen belohnen konnte.

Den Verantwortlichen sollte jedoch bereits gegen Ende der Hinrunde klar werden, dass es Veränderungen benötigt und so gab man Anfang November die Trennung von Geschäftsführer Sport Thomas Brendel bekannt. In der Winterpause sollten weitere Veränderungen innerhalb der Mannschaft sowie in der Führungsetage folgen.

Wir blicken auf die Hinrunde zurück und analysieren die Veränderungen im Winter.

Hinrunde geprägt von Chancenwucher und Abwehrlücken

Grundsätzlich gilt es festzuhalten, dass man bei Dynamo Dresden eine klare Spielidee erkennt und die Sachsen aktiv Fußball spielen wollen. Diesen Aspekt gilt es daher hervorzuheben, da sich Dynamo in der jüngsten Vergangenheit bereits oftmals im Abstiegskampf befand und keine Spielphilosophie zu erkennen war.

Ein Problem der Sachsen war bislang, dass sie sich in der Offensive oftmals nicht für einen großen Aufwand belohnten und dadurch Lehrgeld zahlen mussten. Schließlich erspielte sich Dynamo reihenweise gute Möglichkeiten, aber ließ hierbei die benötigte Effektivität und schlussendlich auch die Qualität im Torabschluss vermissen.

Eine weitere Schwachstelle offenbart sich im Defensivverhalten. Die Sachsen mussten bislang 34 Gegentore hinnehmen und verfügen damit über die zweitschwächste Abwehr der 2. Bundesliga.

Hierbei zeigte die Mannschaft regelmäßig Konzentrationslücken, um das eigene Tor über die volle Spielzeit konsequent zu verteidigen. Dieser Aspekt lässt sich ebenfalls anhand der Anzahl der Spiele ohne Gegentor erkennen, da Dynamo bislang in jedem Spiel mindestens einen Gegentreffer kassierte.

Doch auch die Torhüter konnten bislang nicht überzeugen und zu einem Faktor werden. Schließlich zeigten sowohl Tim Schreiber als auch Lennart Grill vereinzelt Unsicherheiten, die zu Gegentoren führen sollten.

Sören Gonther als neuer Geschäftsführer Sport

Am 22.12.2025 sollten die Verantwortlichen den Nachfolger von Thomas Brendel bekanntgeben und dieser ist wahrlich kein Unbekannter. Schließlich handelt es sich um Sören Gonther, der einst selbst für Dynamo gespielt hat und nun an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist. Der 39-jährige war zuletzt beim Regionalligisten KSV Hessen Kassel tätig und fungierte zugleich als TV-Experte beim Pay-TV-Sender Sky. Die Tätigkeit als Experte wird Sören Gonther jedoch nicht weiterführen.

Diese Personalie sollte bei den Dynamo-Fans für unterschiedliche Reaktionen sorgen. Schließlich gab es einerseits Fans, die sich über diese Meldung gefreut haben. Andererseits sahen viele Fans diese Verpflichtung eher skeptisch, da Gonther in Kassel lediglich den zehnten und neunten Tabellenplatz erreichen konnte. Doch hierbei gilt es zu erwähnen, dass Sören Gonther vor allem an den Strukturen der Nordhessen gearbeitet hat und der KSV Hessen Kassel somit einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung gehen konnte.

Auf seiner ersten Pressekonferenz sollte Sören Gonther gleich ein wichtiges Zeichen setzen und sprach Trainer Thomas Stamm sein Vertrauen aus. Diese Tatsache ist deshalb von Bedeutung, da es in sportlichen Krisenzeiten einen Zusammenhalt benötigt und es zudem in Dresden sehr schnell unruhig werden kann. Schließlich hatte Dynamo in den letzten 10 Jahren elf verschiedene Trainer, wodurch dieses Bekenntnis zu Thomas Stamm von großer Bedeutung ist.

Aber Sören Gonther sollte auch in Sachen Transfers aktiv werden und einige Veränderungen in der Mannschaft vornehmen.

Ein Blick auf die Neuzugänge

Die Verantwortlichen sollten besonders im zentralen Mittelfeld einen Handlungsbedarf erkennen und auf dem Transfermarkt aktiv werden. In diesem Zusammenhang gaben die Sachsen bekannt, dass Mittelfeldspieler Robert Wagner bis zum Saisonende vom SC Freiburg ausgeliehen wird. Bei dieser Verpflichtung dürfte wohl auch die Verbindung zu Thomas Stamm eine entscheidende Rolle gespielt haben, da der 22-Jährige bereits beim SC Freiburg II unter der Leitung von Stamm gespielt hat.

In Dresden soll er fortan das zentrale Mittelfeld mit Kofi Amoako bilden und dem Spiel die benötigte Stabilität verleihen. Schließlich bringt Wagner vor allem Stärken in der Zweikampfführung mit, welche dem Spiel bislang gefehlt haben. Die Verpflichtung ist deshalb wichtig, da sich in der laufenden Spielzeit noch kein Spieler neben Amoako in den Vordergrund spielen und überzeugen konnte.

Des Weiteren sollte Dynamo auf den langfristigen Ausfall von Lennart Grill reagieren und verpflichtete mit Elias Bethke einen vielversprechenden Torhüter. Der 22-Jährige kommt vom Drittligisten FC Energie Cottbus und galt dort als einer der besten Torhüter der 3.Liga.

Der Schlussmann überzeugt vor allem durch seine starken Reflexe. Allerdings besteht beim Spiel mit dem Ball am Fuß noch deutliches Verbesserungspotenzial.

Zudem gab der Verein die Verpflichtung von Jason Ceka, Thomas Keller und Jonas Sterner bekannt. Alle drei Spieler wurden von ihren Vereinen ausgeliehen und sollen nun zum Ziel Klassenerhalt beitragen.

Andererseits sind die Verantwortlichen auch an einer Rückkehr von Innenverteidiger Andi Hoti interessiert. Die Umsetzung gestaltet sich jedoch recht kompliziert. Zwar hat der Innenverteidiger die Freigabe von den Verantwortlichen des 1. FC Magdeburg erhalten hat, doch ein Angebot aus Dresden wurde abgelehnt. Dies erweckt den Eindruck, dass die Magdeburger entweder auf eine höhere Ablöse spekulieren oder keinen direkten Konkurrenten stärken möchten.

Fazit

Der Klassenerhalt ist für Dynamo Dresden durchaus möglich. Zum einen beträgt der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz nur vier Punkte, zum anderen hat die Mannschaft bereits gezeigt, dass sie in der 2. Bundesliga konkurrenzfähig ist.

Grundsätzlich gilt es für Dresden, an den Details zu arbeiten, um die Spiele in den entscheidenden Momenten für sich zu entscheiden. Hierbei können die neuen Spieler durchaus einen wichtigen Beitrag leisten, da jeder von ihnen eine gewisse Qualität mitbringt und den Kader verstärkt.

Es wird jedoch sehr wichtig sein, dass Dynamo ab dem ersten Spieltag der Rückrunde hellwach und bereit ist. Schließlich warten mit den Spielen gegen die SpVgg Greuther Fürth (H), den 1. FC Magdeburg (A) und Arminia Bielefeld (H) drei richtungsweisende Spiele, in denen Dynamo punkten sollte, um für eine positive Stimmung zu sorgen und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

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Henrik

3. Liga - Was wurde aus Hiller, Ganaus und Co?

In der vergangenen Sommerpause hat sich in der 3. Liga sehr viel verändert. Schließlich gab es zahlreiche Vereine, die ihrer Mannschaft frische Impulse verleihen wollten. (Bild: IMAGO / Picture Point)

Grundsätzlich gab es jedoch auch Leistungsträger und Publikumslieblinge, welche die 3. Liga und generell Deutschland verlassen haben, um ein neues Kapitel in ihrer Karriere zu beginnen.

Doch wie haben sich die einstigen Stars der 3. Liga bislang im Ausland geschlagen?

Marco Hiller

Im Sommer sollte beim TSV 1860 München eine Ära zu Ende gehen. Schließlich sollte Marco Hiller die Münchner nach über 17 Jahren verlassen und eine neue Herausforderung suchen. Auf sportlicher Ebene konnten die Löwen den Abgang zwar mit Thomas Dähne kompensieren, jedoch wird man den Menschen Marco Hiller nie ersetzen können.

Den 28-Jährigen sollte es zum belgischen Zweitligisten KAS Eupen ziehen. Hierbei konnte man erkennen, dass der Schlussmann keine Anlaufschwierigkeiten hatte und sich direkt integrieren konnte. Schließlich konnte sich Hiller einen Stammplatz erkämpfen und absolvierte bislang 15 Ligaspiele, in denen er lediglich 15 Gegentore hinnehmen musste und sogar in sechs Begegnungen ohne Gegentor blieb.

Grundsätzlich lässt sich der Wechsel bislang positiv bewerten. Schließlich konnte sich Hiller direkt integrieren und befindet sich mit KAS Eupen im Rennen um die Aufstiegs-Playoffs in der Challenger Pro League.

Sidny Cabral

In der Spielzeit 2024/25 konnte Viktoria Köln erneut für Überraschungen sorgen und belegte schlussendlich den sechsten Tabellenplatz. Einen großen Anteil hierbei hatte Sidny Cabral, der mit seinem Offensivdrang das Spiel der Viktoria beleben sollte.

Schließlich schaltete sich der Außenverteidiger stets ins Offensivspiel der Kölner ein und sorgte für reichlich Torgefahr. Doch nach der Spielzeit 2024/25 wollte der 23-Jährige den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen und schloss sich dem portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora an.

Nun hätte man durchaus meinen können, dass der Schritt von der 3. Liga in die Liga Portugal zu groß sein könnte. Cabral jedoch bewältigte diesen Schritt problemlos und gehörte relativ schnell zur Stammelf des portugiesischen Erstligisten.

Diesen Stammplatz verteidigte der flexibel einsetzbare Außenverteidiger bislang mit guten Leistungen. Zudem stellte der 23-Jährige seine Torgefahr unter Beweis, indem er in 14 Ligaspielen bereits fünf Tore erzielte und drei weitere Treffer vorbereitete.

Thijmen Goppel

Der SV Wehen Wiesbaden nahm im vergangenen Sommer zahlreiche Veränderungen vor. Eine dieser Veränderungen sollte der Abgang von Thijmen Goppel sein, der die Hessen nach vier Jahren verlassen sollte. Dem 28-Jährigen hätte man durchaus den Sprung in die 2. Bundesliga zutrauen können, jedoch sollte Goppel mit seinem neuen Verein für eine Überraschung sorgen.

Schließlich wechselte Goppel zum indonesischen Erstligisten Bali United FC. Bei seinem neuen Klub konnte sich der 28-Jährige erwartungsgemäß einen Stammplatz erspielen und kam bislang in 13 Ligaspielen zum Einsatz.

Die aktuelle Spielzeit läuft für den Bali United FC jedoch weniger erfolgreich, da man zur Zeit lediglich den elften Tabellenplatz in der Super League belegt und im Tabellenmittelfeld steht.

Noah Ganaus

Die Spielzeit 2024/25 sollte für den SSV Jahn Regensburg mit dem Abstieg in die 3. Liga enden. Diesen Gang sollte Angreifer Noah Ganaus jedoch nicht mitgehen und entschloss sich für einen Wechsel. Schließlich konnte der 24-Jährige seine Stärken in der 2. Bundesliga unter Beweis stellen, sodass es an Interessenten nicht mangeln sollte.

Der Angreifer sollte sich für den Schritt ins Ausland entscheiden und schloss sich dem dänischen Erstligisten Odense BK an. Dieser Wechsel hat sich bislang als richtig erwiesen, da Ganaus keine Anlaufschwierigkeiten hatte und sich direkt in der Startelf festspielen konnte. Schließlich konnte der 24-Jährige in 18 Ligaspielen bereits acht Tore erzielen und bereitete weitere drei Treffer vor.

Besonders erwähnenswert ist zudem, dass Ganaus nicht der einzige Deutsche in den Reihen von Odense BK ist. Mit Fiete Arp und Tom Trybull spielen zwei weitere bekannte Gesichter beim dänischen Erstligisten. Aber auch der Trainer ist in Deutschland bestens bekannt, da es sich hierbei um Alexander Zorniger handelt.

Ba-Muaka Simakala

In der Spielzeit 2022/23 galt er als der große Aufstiegsheld des VfL Osnabrück und avancierte zum besten Offensivspieler der 3. Liga. Jedoch sollte Ba-Muaka Simakala in den darauffolgenden Spielzeiten nicht mehr an diese Glanzleistungen anknüpfen können. Dementsprechend trennten sich im vergangenen Sommer die Wege des VfL Osnabrück und des Offensivspielers.

Der 28-Jährige entschied sich für ein neues Kapitel in seiner Karriere und schloss sich dem aserbaidschanischen Erstligisten Araz-Nakhchivan an. Dieser Wechsel scheint sich bislang als richtig zu erweisen, da der Offensivspieler wieder zu seinen alten Stärken zurückfinden konnte. Dies lässt sich ebenfalls anhand seiner Torbeteiligungen erkennen, da Simakala in 14 Ligaspielen bereits sieben Tore erzielte und zwei Treffer vorbereiten konnte.

Die aktuelle Spielzeit verläuft für Araz-Nakchivan erfolgreich, da man derzeit den sechsten Tabellenplatz in der Premyer Liqa belegt und lediglich vier Punkte Rückstand auf einen Platz für das internationale Geschäft hat.

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Henrik

Fortuna Düsseldorf – Es herrscht Chaos

Vor der aktuellen Spielzeit gehörte Fortuna Düsseldorf zu den Aufstiegsfavoriten in die Bundesliga. Jedoch sieht die Realität nun ganz anders aus. Schließlich belegt die Fortuna aktuell lediglich einen enttäuschenden 13. Tabellenplatz und hat bereits sieben Punkte Rückstand auf den Tabellendritten. (Bild: IMAGO / Norbert Schmidt)

Besonders erschreckend dürfte aktuell wohl der Blick auf die Heimtabelle sein. Dort befindet sich die einst so heimstarke Fortuna auf dem 17. Tabellenplatz, da man aus vier Heimspielen lediglich einen Punkt holen konnte.

Doch woran liegt es, dass die Fortuna den eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden kann? Wir machen den Check.

Es fehlte bislang an Mentalität und Spielidee

In der Vergangenheit wurde bei Borussia Dortmund stets die Mentalität infrage gestellt und thematisiert. Jedoch scheint dieser Aspekt bei der Fortuna ebenfalls ein Problem darzustellen. Schließlich gilt es mit Blick auf den Kader klar festzuhalten, dass die Fortuna über reichlich Potenzial verfügt, um zu der Spitzengruppe der 2. Bundesliga zu gehören, sodass sich die Frage nach der Qualität gar nicht stellt.

Die Probleme in Bezug auf die Mentalität haben sich dagegen bereits frühzeitig abgezeichnet. Schließlich vermeldete der Klub im vergangenen Sommer die Abgänge von Führungsspielern wie Andre Hoffmann oder Marcel Sobottka, welche innerhalb der Mannschaft einen sehr hohen Stellenwert hatten.

Es dürfte daher bereits vor der aktuellen Spielzeit klar gewesen sein, dass es ein wenig Zeit benötigen wird, bis sich eine neue Hierarchie innerhalb der Mannschaft bildet. Mit Blick auf die bisherigen Spiele lässt sich festhalten, dass es aktuell neben Torhüter Florian Kastenmeier an einem klaren Führungsspieler fehlt, der sportlich mit konstanten Leistungen vorangeht und dazu seine Mitspieler lautstark motiviert und kommandiert.

Grundsätzlich erweckte es bereits in zahlreichen Spielen den Anschein, dass einige Spieler die Grundtugenden noch nicht komplett verinnerlicht haben, mit denen man Spiele in der 2. Bundesliga bestreiten muss und schlussendlich auch gewinnt.

Schließlich ließ die Fortuna bislang oftmals das nötige Maß an Körpersprache vermissen und offenbarte in der Arbeit gegen den Ball sowie in der Zweikampfführung erhebliche Schwächen. Diese Probleme zeigen sich ebenfalls an der Anzahl der Gegentore, da die Düsseldorfer bereits 15 Gegentore hinnehmen mussten.

Ein weiteres großes Problem stellte bislang die kaum zu erkennende Spielphilosophie dar. Hierbei gilt es zwar zu erwähnen, dass Daniel Thioune stets als defensiv orientierter Cheftrainer bekannt ist, jedoch konnte man in der aktuellen Spielzeit mit dem Spiel im eigenen Ballbesitz nicht mehr zufrieden sein. Schließlich waren grundsätzlich nur vereinzelt Kombinationen und einstudierte Laufwege zu sehen, wodurch es in der Offensive oftmals auf die individuelle Klasse der Einzelspieler ankommen sollte.

Diesbezüglich gilt es jedoch ebenfalls zu erwähnen, dass die Fortuna den endgültigen Kader erst nach dem Saisonstart zusammengestellt hat. Diese Tatsache ist daher von Bedeutung, da Spieler wie Florent Muslija oder Cedric Itten die Vorbereitung nicht mitgemacht haben und sich die Mannschaft dadurch nicht besser finden und einspielen konnte.

Daniel Thioune muss gehen

Die Probleme im eigenen Ballbesitz und gegen den Ball sollten jedoch andauern, wodurch die Fortuna ihren eigenen Ambitionen nicht gerecht werden konnte. Die Verantwortlichen sollten daher nach der Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg (2:3) die Reißleine ziehen und gaben die Trennung von Daniel Thioune bekannt.

Mit dieser Niederlage sollte die insgesamt überaus erfolgreiche Amtszeit von Daniel Thioune enden. Schließlich stand der 51-Jährige stolze 135 Spiele an der Seitenlinie der Düsseldorfer und holte einen Punkteschnitt von 1,72 Punkte pro Spiel. Hierbei gilt es besonders zu erwähnen, dass Thioune die Fortuna einst im Abstiegskampf übernommen und in den darauffolgenden Jahren in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga etabliert hat.

Grundsätzlich konnte Daniel Thioune aber nicht nur mit sportlichen Argumenten in Düsseldorf überzeugen, sondern war auch abseits des Platzes sehr beliebt. Schließlich zeichnete sich der 51-Jährige durch eine sehr bodenständige sowie authentische Art und Weise aus, durch welche sich die Fans auch mit ihm identifizieren konnten.

Sorgt Markus Anfang für die Wende?

Als Nachfolger sollten die Düsseldorfer Markus Anfang präsentieren. Hierbei lässt sich auch von einer Rückkehr an die alte Wirkungsstätte sprechen, da Anfang einst als Spieler 84 Begegnungen im Trikot von Fortuna Düsseldorf absolvierte.

Grundsätzlich dürften wohl an seinen fachlichen Fähigkeiten keine Zweifel bestehen. Schließlich hat der 51-Jährigen bei seinen vorherigen Stationen gezeigt, dass er einer Mannschaft einen klaren Stempel aufdrücken kann und für eine aktive Spielphilosophie steht.

Jedoch hat sich bei seinen vorherigen Stationen ebenfalls gezeigt, dass Anfang oftmals nur eine relativ kurze Zeit im Amt war und sich die Wege bereits nach spätestens zwei Jahren getrennt haben.

Des Weiteren gilt es seinen eher schwierigen Charakter zu erwähnen, wodurch Anfang das komplette Gegenteil von Daniel Thioune ist. Daher lässt sich das Engagement von Markus Anfang zum Teil als überraschend beschreiben, da Klaus Allofs in der Vergangenheit stets einen großen Wert auf die menschliche Komponente gelegt hat.

Allgemein kann man es Markus Anfang definitiv zutrauen, dass er Fortuna Düsseldorf wieder in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga führt. Jedoch wird die menschliche Komponente des 51-Jährigen auch weiterhin stets kritisch zu beobachten sein, wodurch es wahrscheinlich früher oder später zu Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Trainer und den Verantwortlichen kommen wird.

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Henrik

TSG 1899 Hoffenheim II - Ein Aufsteiger mischt die 3. Liga auf

In der Vergangenheit hat man es in der 3. Liga bereits des Öfteren mitbekommen, dass sich die Aufsteiger besonders gut integrieren und eine sehr erfolgreiche Spielzeit absolvieren konnten. Hierbei gilt es beispielsweise die SV Elversberg, den SC Preußen Münster oder den SSV Ulm zu erwähnen, welche in der Vergangenheit sogar den direkten Durchmarsch in die 2. Bundesliga geschafft haben. (Bild: IMAGO / foto2press)

Nach den bisherigen Spieltagen befinden sich mit dem MSV Duisburg und der TSG 1899 Hoffenheim II erneut zwei Aufsteiger in der Spitzengruppe der 3. Liga. Doch was zeichnet die Zweitvertretung der TSG 1899 Hoffenheim aus? Wir machen den Check.

Trainerwechsel klappt reibungslos

Die Spielzeit 2024/25 sollte überaus erfolgreich verlaufen für die U23-Mannschaft. Schließlich krönte sich die TSG in der Regionalliga Südwest zum Meister und schaffte somit den Aufstieg in 3. Liga. Dieser Aufstieg war schlichtweg verdient, da man schlussendlich elf Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten hatte und in der stärksten Regionalliga stolze 75 Punkte erspielte.

Doch dieser Erfolg sollte auch vor den anderen Vereinen nicht verborgen bleiben. So sollte es schlussendlich dazukommen, dass Aufstiegstrainer Vincent Wagner die TSG nach drei Jahren verließ und ab sofort die SV Elversberg trainiert.

Als Nachfolger für Vincent Wagner sollten sich die Verantwortlichen auf Stefan Kleineheismann festlegen. Hierbei gilt es zu erwähnen, dass der 37-Jährige ursprünglich die U19-Mannschaft übernehmen sollte. Jedoch änderten sich die Pläne durch den Wechsel von Vincent Wagner und Kleineheismann bekam das Vertrauen für die anspruchsvolle Aufgabe als Trainer der U23-Mannschaft.

Diese Entscheidung war sehr mutig, da der ehemalige Profi zuvor fast ausschließlich als Co-Trainer tätig war. Jedoch dürfte hierbei wohl auch seine Erfahrung in der 3. Liga ein Argument gewesen sein, da er als Spieler 222 Begegnungen in der 3. Liga absolviert hat und diese Erfahrung nun an die jungen Spieler weitergeben kann.

Dieses Vertrauen sollte der 37-Jährige bislang mit stolzen 13 Punkten aus sieben Begegnungen zurückzahlen. Es lässt sich grundsätzlich festhalten, dass die Mannschaft die Spielphilosophie von Kleineheismann ohne große Probleme verinnerlicht hat.

Des Weiteren gilt es besonders die menschliche Komponente des 37-Jährigen zu erwähnen, durch welche er ein gutes Verhältnis zu seiner Mannschaft aufbauen konnte. Schließlich stellt sich der Cheftrainer stets vor seine Mannschaft und findet zudem auch lobende Worte an seine Spieler.

Das Team funktioniert als Einheit

Grundsätzlich zeichnet sich das Team vor allem durch seinen spielerischen Ansatz aus, mit dem es bisher oftmals begeistern konnte. Die TSG hat sich hierbei das Ziel gesetzt, dass man sich vor keinem Verein in der 3. Liga verstecken und stets einen offensiven und aktiven Fußball spielen will.

Diese Einstellung ist jedoch alles andere als selbstverständlich und spricht für ein großes Selbstvertrauen der Spieler, da nur wenige Spieler zuvor bereits in der 3. Liga gespielt haben. Diese Herangehensweise sollte bislang belohnt werden, da die Hoffenheimer bereits 17 Tore erzielen konnten und somit zu den offensivstärksten Teams der 3. Liga gehören.

Aber auch gegen den Ball konnte das Team bislang mit einer überwiegend konzentrierten Arbeit überzeugen. Schließlich kassierten die Sinsheimer bislang lediglich 10 Gegentore.

Grundsätzlich gilt es zu erwähnen, dass sich die Mannschaft auch intern gut versteht und bislang als eine komplette Einheit auf dem Platz agiert, wo jeder für den anderen kämpft.

Der Unterschiedsspieler in der Offensive

Hierbei handelt es sich nicht um den YouTube-Star Nader El-Jindaoui, der sich im Sommer der TSG angeschlossen hat. Schließlich konnte der 28-Jährige bislang auf dem Platz keine wirklichen Akzente setzen und kam über die Rolle des Einwechselspielers nicht hinaus.

In der Offensive konnte bislang vor allem Ayoube Amaimouni-Echghouyab überzeugen. Den 20-Jährigen könnte man bislang sogar als die Überraschung der Saison bezeichnen. Schließlich konnte der Rechtsaußen bereits stolze fünf Tore erzielen und gehört zu den besten Torjägern der Liga. Hierbei gilt es besonders seinen platzierten und zugleich überlegten Torabschluss zu erwähnen, mit dem er den Torhütern oftmals keine Chance lässt.

Doch neben seinen Qualitäten beim Torabschluss gilt es seine ungemein starken Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins zu erwähnen. Schließlich verfügt der 20-Jährige über eine starke Ballbehandlung, die von seinem eher niedrigen Körperschwerpunkt ergänzt wird, wodurch er stets für Torgefahr sorgen kann.

Grundsätzlich lässt sich in Bezug auf Ayoube Amaimouni-Echghouyab festhalten, dass er sehr wahrscheinlich den Weg in die Bundesliga gehen wird, sofern er gesund bleibt und weiterhin hart arbeitet.

Die Vorschau auf den kommenden Spieltag

Am kommenden Spieltag wartet mit dem Heimspiel gegen den SSV Ulm eine vermeintlich machbare Aufgabe auf die TSG 1899 Hoffenheim II.

Schließlich verlief der Saisonstart beim SSV Ulm eher enttäuschend und man trennte sich bereits von Trainer Robert Lechleiter. Jedoch konnte Interimstrainer Moritz Glasbrenner der Mannschaft neue Impulse verleihen und feierte im Kellerduell gegen den SSV Jahn Regensburg einen Sieg.

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