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Dynamo Dresden - Sorgen die Veränderungen im Winter für den Turnaround?

Dynamo Dresden - Sorgen die Veränderungen im Winter für den Turnaround?

Die Hinrunde der 2. Bundesliga sollte für Aufsteiger Dynamo Dresden äußerst schwierig verlaufen. Schließlich überwinterten die Sachsen auf dem letzten Tabellenplatz und holten lediglich 13 Punkte. (Bild: IMAGO / Jan Huebner)

Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt jedoch nur vier Punkte, wodurch das rettende Ufer noch in Reichweite ist. Des Weiteren gilt es zu erwähnen, dass sich Dynamo oftmals nicht für engagierte Leistungen belohnen konnte.

Den Verantwortlichen sollte jedoch bereits gegen Ende der Hinrunde klar werden, dass es Veränderungen benötigt und so gab man Anfang November die Trennung von Geschäftsführer Sport Thomas Brendel bekannt. In der Winterpause sollten weitere Veränderungen innerhalb der Mannschaft sowie in der Führungsetage folgen.

Wir blicken auf die Hinrunde zurück und analysieren die Veränderungen im Winter.

Hinrunde geprägt von Chancenwucher und Abwehrlücken

Grundsätzlich gilt es festzuhalten, dass man bei Dynamo Dresden eine klare Spielidee erkennt und die Sachsen aktiv Fußball spielen wollen. Diesen Aspekt gilt es daher hervorzuheben, da sich Dynamo in der jüngsten Vergangenheit bereits oftmals im Abstiegskampf befand und keine Spielphilosophie zu erkennen war.

Ein Problem der Sachsen war bislang, dass sie sich in der Offensive oftmals nicht für einen großen Aufwand belohnten und dadurch Lehrgeld zahlen mussten. Schließlich erspielte sich Dynamo reihenweise gute Möglichkeiten, aber ließ hierbei die benötigte Effektivität und schlussendlich auch die Qualität im Torabschluss vermissen.

Eine weitere Schwachstelle offenbart sich im Defensivverhalten. Die Sachsen mussten bislang 34 Gegentore hinnehmen und verfügen damit über die zweitschwächste Abwehr der 2. Bundesliga.

Hierbei zeigte die Mannschaft regelmäßig Konzentrationslücken, um das eigene Tor über die volle Spielzeit konsequent zu verteidigen. Dieser Aspekt lässt sich ebenfalls anhand der Anzahl der Spiele ohne Gegentor erkennen, da Dynamo bislang in jedem Spiel mindestens einen Gegentreffer kassierte.

Doch auch die Torhüter konnten bislang nicht überzeugen und zu einem Faktor werden. Schließlich zeigten sowohl Tim Schreiber als auch Lennart Grill vereinzelt Unsicherheiten, die zu Gegentoren führen sollten.

Sören Gonther als neuer Geschäftsführer Sport

Am 22.12.2025 sollten die Verantwortlichen den Nachfolger von Thomas Brendel bekanntgeben und dieser ist wahrlich kein Unbekannter. Schließlich handelt es sich um Sören Gonther, der einst selbst für Dynamo gespielt hat und nun an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist. Der 39-jährige war zuletzt beim Regionalligisten KSV Hessen Kassel tätig und fungierte zugleich als TV-Experte beim Pay-TV-Sender Sky. Die Tätigkeit als Experte wird Sören Gonther jedoch nicht weiterführen.

Diese Personalie sollte bei den Dynamo-Fans für unterschiedliche Reaktionen sorgen. Schließlich gab es einerseits Fans, die sich über diese Meldung gefreut haben. Andererseits sahen viele Fans diese Verpflichtung eher skeptisch, da Gonther in Kassel lediglich den zehnten und neunten Tabellenplatz erreichen konnte. Doch hierbei gilt es zu erwähnen, dass Sören Gonther vor allem an den Strukturen der Nordhessen gearbeitet hat und der KSV Hessen Kassel somit einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung gehen konnte.

Auf seiner ersten Pressekonferenz sollte Sören Gonther gleich ein wichtiges Zeichen setzen und sprach Trainer Thomas Stamm sein Vertrauen aus. Diese Tatsache ist deshalb von Bedeutung, da es in sportlichen Krisenzeiten einen Zusammenhalt benötigt und es zudem in Dresden sehr schnell unruhig werden kann. Schließlich hatte Dynamo in den letzten 10 Jahren elf verschiedene Trainer, wodurch dieses Bekenntnis zu Thomas Stamm von großer Bedeutung ist.

Aber Sören Gonther sollte auch in Sachen Transfers aktiv werden und einige Veränderungen in der Mannschaft vornehmen.

Ein Blick auf die Neuzugänge

Die Verantwortlichen sollten besonders im zentralen Mittelfeld einen Handlungsbedarf erkennen und auf dem Transfermarkt aktiv werden. In diesem Zusammenhang gaben die Sachsen bekannt, dass Mittelfeldspieler Robert Wagner bis zum Saisonende vom SC Freiburg ausgeliehen wird. Bei dieser Verpflichtung dürfte wohl auch die Verbindung zu Thomas Stamm eine entscheidende Rolle gespielt haben, da der 22-Jährige bereits beim SC Freiburg II unter der Leitung von Stamm gespielt hat.

In Dresden soll er fortan das zentrale Mittelfeld mit Kofi Amoako bilden und dem Spiel die benötigte Stabilität verleihen. Schließlich bringt Wagner vor allem Stärken in der Zweikampfführung mit, welche dem Spiel bislang gefehlt haben. Die Verpflichtung ist deshalb wichtig, da sich in der laufenden Spielzeit noch kein Spieler neben Amoako in den Vordergrund spielen und überzeugen konnte.

Des Weiteren sollte Dynamo auf den langfristigen Ausfall von Lennart Grill reagieren und verpflichtete mit Elias Bethke einen vielversprechenden Torhüter. Der 22-Jährige kommt vom Drittligisten FC Energie Cottbus und galt dort als einer der besten Torhüter der 3.Liga.

Der Schlussmann überzeugt vor allem durch seine starken Reflexe. Allerdings besteht beim Spiel mit dem Ball am Fuß noch deutliches Verbesserungspotenzial.

Zudem gab der Verein die Verpflichtung von Jason Ceka, Thomas Keller und Jonas Sterner bekannt. Alle drei Spieler wurden von ihren Vereinen ausgeliehen und sollen nun zum Ziel Klassenerhalt beitragen.

Andererseits sind die Verantwortlichen auch an einer Rückkehr von Innenverteidiger Andi Hoti interessiert. Die Umsetzung gestaltet sich jedoch recht kompliziert. Zwar hat der Innenverteidiger die Freigabe von den Verantwortlichen des 1. FC Magdeburg erhalten hat, doch ein Angebot aus Dresden wurde abgelehnt. Dies erweckt den Eindruck, dass die Magdeburger entweder auf eine höhere Ablöse spekulieren oder keinen direkten Konkurrenten stärken möchten.

Fazit

Der Klassenerhalt ist für Dynamo Dresden durchaus möglich. Zum einen beträgt der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz nur vier Punkte, zum anderen hat die Mannschaft bereits gezeigt, dass sie in der 2. Bundesliga konkurrenzfähig ist.

Grundsätzlich gilt es für Dresden, an den Details zu arbeiten, um die Spiele in den entscheidenden Momenten für sich zu entscheiden. Hierbei können die neuen Spieler durchaus einen wichtigen Beitrag leisten, da jeder von ihnen eine gewisse Qualität mitbringt und den Kader verstärkt.

Es wird jedoch sehr wichtig sein, dass Dynamo ab dem ersten Spieltag der Rückrunde hellwach und bereit ist. Schließlich warten mit den Spielen gegen die SpVgg Greuther Fürth (H), den 1. FC Magdeburg (A) und Arminia Bielefeld (H) drei richtungsweisende Spiele, in denen Dynamo punkten sollte, um für eine positive Stimmung zu sorgen und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

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