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1. FC Köln - Ist Jonas Urbig der Aufgabe gewachsen?

1. FC Köln - Ist Jonas Urbig der Aufgabe gewachsen?

Die Spielzeit 2023/24 sollte sehr schlecht für den 1. FC Köln verlaufen. Schließlich muss man nach fünf Spielzeiten in der Bundesliga wieder den Gang in die 2. Bundesliga antreten. In seiner Vereinsgeschichte musste der Effzeh bereits sieben Abstiege aus der Bundesliga hinnehmen. (Bild: IMAGO / Zink)

Jedoch können die Kölner keine allzu großen Veränderungen innerhalb der Mannschaft vornehmen, da man aufgrund einer Transfersperre keinen neuen Spieler registrieren darf.

Dagegen darf sich der 1. FC Köln auf die Rückkehr zahlreicher Leihspieler freuen, die nun eine Chance erhalten. Einer dieser Rückkehrer ist U21-Nationaltorwart Jonas Urbig. Doch ist der 20-Jährige bereit, um die neue Nummer eins zu werden?

Starke Spielzeit 2023/24 bei Greuther Fürth

Bereits in der Spielzeit 2022/23 konnte Jonas Urbig seine Fähigkeiten in der 2. Bundesliga unter Beweis stellen. Schließlich wurde er in dieser Spielzeit an den SSV Jahn Regensburg verliehen, wo er Spielpraxis sammeln sollte. Der Schlussmann konnte zwar den Abstieg des Jahn nicht verhindern, aber konnte dennoch überzeugen. Diese Leistungen sollten auch bei der SpVgg Greuther Fürth nicht unbemerkt bleiben, sodass sich das Kleeblatt um Urbig bemühte und man sich mit dem 1. FC Köln auf ein Leihgeschäft für die Spielzeit 2023/24 einigte.

Beim Kleeblatt sollte der 20-Jährige ab dem ersten Spieltag der unangefochtene Stammtorhüter sein, was sich in der kompletten Spielzeit nicht mehr ändern sollte. Schließlich gab Urbig seinem Cheftrainer Alexander Zorniger auch keinen Grund, um über einen Wechsel nachzudenken.

Der 20-Jährige überzeugte in allen Bereichen und agierte als sicherer Rückhalt für sein Team. Besonders mit seinen starken Reflexen konnte Urbig überzeugen, mit welchen er einerseits den Fürthern viele Punkte festhielt und andererseits zahlreiche Offensivspieler zur Verzweiflung brachte. Schließlich blieb der Schlussmann in elf Spielen ohne Gegentor.

Der Torhüter sollte aber auch mit seinen fußballerischen Fähigkeiten überzeugen, da er sich aktiv am Aufbauspiel der Fürther beteiligte und stets als Anspielstation galt. Doch all dieser Erfolg sollte dem 20-Jährige nicht zu Kopf steigen und er verhielt sich stets bodenständig.

Das Kleeblatt hätte Urbig gerne noch ein weiteres Jahr ausgeliehen, aber der 1. FC Köln sollte dem nicht zustimmen. Am 34. Spieltag bestritt Urbig sein letztes Spiel beim Heimsieg gegen den FC Schalke 04 (2:0), in welchem er kurz vor Schluss ausgewechselt wurde und dabei Standing Ovations erhielt. Eine sehr schöne Geste, die alles über seine Leistungen und seine Zeit beim Kleeblatt sagt.

In Köln setzt man auf Urbig

Es wurde bereits sehr viel über den sich anbahnenden Konkurrenzkampf im Tor spekuliert. Schließlich konnte der langjährige Stammtorhüter Marvin Schwäbe in der Vergangenheit überzeugen. Doch es wird aller Voraussicht nach keinen Konkurrenzkampf zwischen Schwäbe und Urbig geben, da Schwäbe den 1. FC Köln verlassen möchte. Zudem scheint sich der Verein bereits auf Urbig als neue Nummer eins festgelegt zu haben.

Generell lässt sich sagen, dass sich Jonas Urbig diese Chance und dieses Vertrauen definitiv verdient hat. Schließlich konnte er während seiner Zeit in Regensburg und Fürth zeigen, dass er bereits mit 20 Jahren zu den besten Torhütern in der 2. Bundesliga gehört.

Es dürfte dagegen eher darauf ankommen, ob der Schlussmann diese neue Herausforderung mental gestemmt bekommt. Schließlich muss Urbig nun in einer neuen Situation bestehen und zudem einer höheren Erwartungshaltung gerecht werden.

Köln traf 2012 eine ähnliche Entscheidung

Die Spielzeit 2011/12 sollte für den Effzeh sehr schmerzhaft werden. Schließlich musste man den Abstieg aus der Bundesliga verkraften. In der damaligen Saison stand ebenfalls mit Michael Rensing ein sehr routinierter und guter Torhüter im Tor, der für den Abstieg nichts konnte und seinen Verein sogar noch vor höheren Niederlagen bewahrte.

Die Verantwortlichen der Kölner sollten sich damals für einen Umbruch entscheiden, der auch Michael Rensing betreffen sollte. Schließlich setzten die Kölner ab der Spielzeit 2012/13 auf den damaligen U19-Nationaltorwart Timo Horn. Darauffolgend sollte Michael Rensing den Verein verlassen und sich Bayer 04 Leverkusen anschließen.

Dieses Vertrauen sollte Timo Horn mit guten Leistungen zurückzahlen und entwickelte sich folgend zum Kölner Publikumsliebling und agierte jahrelang als Stammtorhüter.

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