Woran hakt es beim SV Sandhausen?

Woran hakt es beim SV Sandhausen?

Platz Sechzehn nach zwei Spieltagen. Torverhältnis von 0:5. Null Punkte. Man kann wohl beim SV Sandhausen von einem klassischen Fehlstart in die neue Spielzeit 2021/22 der 2.Bundesliga reden.

Nachdem der SVS in der vergangenen Spielzeit den Abstieg gerade noch verhindern konnte, sollte für die kommenden Saison in Sandhausen nun alles besser werden. Doch die Realität sieht anders aus. Nach bereits zwei gespielten Spieltagen ist die anfängliche Euphorie in Sandhausen vorübergehend vom Tisch und man schaut eher mit sorgenvoller Miene in die kommende Spielzeit.

Doch wo liegen die möglichen Probleme der Sandhäuser?

Sommervorbereitung auf Hochtouren

Bevor die Sommervorbereitung in Sandhausen losgehen sollte, waren sich die Verantwortlichen im Klaren darüber, dass man aus den Fehlern der letzten Saison lernen musste. Es lag also auf der Hand, dass man zuallererst die Trainerfrage geklärt haben musste, bevor man andere Problembereiche anging.

Die Verantwortlichen der Sandhäuser setzen bei der Suche nach einem neuen Cheftrainer auf ein altbewährtes Trainer-Duo. Mit dem erfahrenen Gerhard Kleppinger und dem ehemaligen SVS-Kapitän Stefan Kulovits blieb nämlich das Trainer-Gespann an Bord, welches die Sandhäuser in der vergangenen Spielzeit noch vor dem Abstieg in die 3.Liga gerettet hat.

Das neue bzw. alte Trainer-Gespann machte sich direkt an die Arbeit, um eine neue schlagkräftige Mannschaft für die kommende Spielzeit in der 2.Bundesliga aufzustellen. In den Reihen des SVS drehte sich das Spielerkarussell sehr, sodass man 12 Neuzugänge in Sandhausen begrüßen konnte und anderweitig 16 Spielerabgänge zu verzeichnen hatte.

Mentalität und mangelnde Fitness als große Probleme?

Nach einer insgesamt souveränen Sommervorbereitung, in der man drei Testspiele gegen die Würzburger Kickers (2:1), gegen den rumänischen Erstligisten FC Botosani (1:0) und gegen die TuS Mechtersheim (4:0) für sich entscheiden konnte und sich lediglich gegen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt (0:1) und dem Drittligisten 1.FC Kaiserslautern (0:4) geschlagen geben musste, blickte man in Sandhausen zuversichtlich auf die kommende Spielzeit.

Doch nach den ersten beiden Spieltagen dürfte sich der Optimismus vorübergehend wieder verabschiedet haben. Denn schließlich steht der SVS nach einer Auftaktniederlage gegen Fortuna Düsseldorf (0:2) und einer zuletzt erlittenen Auswärtsniederlage beim SSV Jahn Regensburg (0:3) mit leeren Händen da.

Was jedoch viel mehr Sorgen bereiten mag, dürfte wohl die Art und Weise gewesen sein, wie sich die Sandhäuser in den beiden Spielen präsentierten. Die Mannschaft ließ in den ersten beiden Spielen jegliche Spielidee und den notwendigen Kampfgeist vermissen, um die Spiele erfolgreich gestalten zu können.

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Auch die Frage nach der berühmten Mentalität muss sich wohl in den Reihen der Sandhäuser gestellt werden. Denn schließlich hatte es den Anschein, dass sich das Team, sofern es in Rückstand geriet, eher hängen ließ und den Kopf verlor, als sich gegen die drohenden Niederlagen aufzubäumen.

Des Weiteren dürfte wohl speziell auf die Fitness der SVS-Spieler zu blicken sein. Denn von den alten Tugenden des SVS, dass man dem Gegner speziell in der Arbeit gegen den Ball, das Leben schwer macht, scheint nicht mehr allzu viel übrig zu sein.

Die Mannschaft wirkte an beiden Spieltagen ab einem gewissen Zeitpunkt der zweiten Hälfte körperlich am Limit zu sein, sodass man vor allem läuferisch nicht mehr mit dem Gegner mithalten konnte. Dies lässt sich auch an den Zeitpunkten der Gegentore erkennen, da der SVS vier von seinen insgesamt fünf Gegentoren in der zweiten Halbzeit einstecken musste.

Neuzugänge bis auf Torhüter Drewes noch nicht integriert

Die Neuzugänge der Sandhäuser dürften wohl bisher noch die berühmten Anlaufschwierigkeiten gehabt haben. Denn immerhin konnte von den insgesamt zwölf Neuzugängen bisher lediglich Torhüter Patrick Drewes, der im Sommer ablösefrei vom Bundesliga-Aufsteiger VFL Bochum gekommen ist, überzeugen.

Der 28-jährige Schlussmann bewies erst neulich, beim Auswärtsspiel in Regensburg, seine Qualitäten, als er den SVS vor einer noch höheren Niederlage mit zahlreichen guten Paraden bewahrte.

Vorschau auf die kommenden Spiele

In der diesjährigen 1. Runde des DFB-Pokals, hätte es für die Sandhäuser wohl kaum schwieriger kommen können. Denn immerhin empfängt der SVS im heimischen BTW-Stadion am Hardtwald den Bundesligisten RB Leipzig. Die Leipziger werden wohl, unter ihrem neuen Trainer Jesse March, besonders motiviert sein eine Runde weiter zukommen, um die Chancen auf einen möglichen Titelgewinn am Leben zu halten.

Für den SVS wird es aller Voraussicht nach, in dem Spiel gegen Leipzig wohl lediglich um Schadensbegrenzung gehen. Jedoch sollten die Sandhäuser das Spiel gegen den Bundesligisten nutzen, um gewisse Taktiken zu verfeinern und sich gegebenenfalls sogar Selbstvertrauen für die Ligaspiele zu holen.

Nach dem Pokalwochenende wartet im Ligabetrieb eine äußerst schwere Aufgabe auf die Sandhäuser. Man empfängt nämlich im heimischen Stadion mit dem Karlsruher SC, den momentanen Spitzenreiter der 2.Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Christian Eichner beeindruckte an den bisherigen zwei Spieltagen speziell mit ihrer Abgeklärtheit vor dem gegnerischen Tor und ihrer Arbeit gegen den Ball.

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