Vorschau 3.Liga: Dresden gegen Magdeburg

Vorschau 3.Liga: Dresden gegen Magdeburg

Es ist wieder Derbyzeit im Osten. Am kommenden Samstag um 14 Uhr empfängt Dynamo Dresden den 1.FC Magdeburg. Die Duelle dieser beiden Klubs sorgten schon in der Vergangenheit für Aufsehen. Auf dem Platz ging es stets sehr hitzig und emotional zu, was von den großen Fanlagern beider Klubs lautstark unterstützt wurde.

Die Zahlen des Derbys sprechen hierbei jedoch für Dynamo Dresden. In den bisherigen 68 Pflichtspielen gegen Magdeburg konnten die Dresdner in 32 Spielen den Platz als Sieger verlassen, der 1.FC Magdeburg entschied lediglich 19 Spiele für sich. Das letzte Derby der beiden Ostgiganten in der Saison 2018/19, damals noch in der 2.Bundesliga, endete mit einem Remis (1:1).

Doch wer kann sich nun am Wochenende durchsetzen und seinen Fans den Derbysieg schenken?

Beide Teams bleiben zum Start hinter ihren Ansprüchen

Dass es mit einem komplett neuen Team zu Beginn der Saison nicht leicht werden wird, dachte man sich in Dresden bereits. Jedoch verlief der Saisonstart insgesamt sehr holprig und man steht nach drei Spieltagen auf dem zwölften Tabellenplatz mit lediglich vier Punkten. Dynamo startete mit einem 1:0 Auswärtssieg beim 1.FC Kaiserslautern in die neue Spielzeit. Man zeigte vor allem kämpferisch eine gute Leistung, da man die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl spielen musste.

Der Auftakt war also gelungen. Nun wollte man den nächsten Schritt machen und vor heimischer Kulisse am zweiten Spieltag gegen Waldhof Mannheim den nächsten Dreier holen. Man trennte sich allerdings mit einem 1:1 Unentschieden von den Mannheimern. In einer sehr intensiv geführten Partie lief Dynamo lange Zeit einem Rückstand hinterher und konnte sich kurz vor dem Ende dann doch noch mit dem Treffer zum Endstand vor der ersten Niederlage der Saison retten. Die kämpferische Leistung stimmte auch in diesem Spiel wieder, aber das Ergebnis sorgte eher für Ernüchterung anstatt Freude.

Am dritten Spieltag musste Dynamo zum amtierenden Drittligameister reisen und bekam es auswärts mit der Reserve des FC Bayern München zu tun. Was die Dynamo-Fans dann aber zu sehen bekamen, speziell in der ersten Halbzeit, sorgte für Ernüchterung. Zur Halbzeit stand es 0:2 aus Dresdner Sicht und man konnte sich bei Keeper Broll bedanken, der Dynamo mit einem gehaltenen Elfmeter im Spiel hielt und Schlimmeres verhinderte. In der zweiten Hälfte erarbeitete sich Dresden Chance um Chance, aber es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Entweder fehlte das Glück im Abschluss oder die nötige Entschlossenheit. Gegen Ende der Partie erzielten die jungen Bayern das 3:0, was auch das Endresultat war. Dynamo zeigte besonders in der Defensive enorme Lücken an diesem Abend.

Nachdem der 1.FCM in der vergangenen Spielzeit den Abstieg in die Regionalliga gerade so verhindern konnte, wollte man nun wieder an erfolgreiche Zeiten anknüpfen und mit den Abstiegsplätzen nichts zu tun haben. Doch nach den ersten drei Spieltagen scheint man auf dem bitteren Boden der Tatsachen angekommen zu sein. So stehen die Magdeburger aktuell auf dem 20. Tabellenplatz und konnten bisher lediglich einen Punkt holen.

Der 1.FCM startete mit einer 0:2 Heimniederlage im Derby gegen den Halleschen FC in die neue Spielzeit. Man zeigte zwar insgesamt einen sehr bemühten Auftritt, aber es fehlte an Kreativität im Offensivbereich, um die Abwehr der Hallenser an diesem Tag knacken zu können. Der Auftakt in die Spielzeit war also misslungen. Nun wurde eine Reaktion der Mannschaft beim nächsten Spiel gegen den TSV 1860 München erwartet.

In diesem trennte man sich am Ende mit einem 1:1 Unentschieden von den Münchner Löwen. In einer relativ zerfahrenen Partie ohne große Highlights war das Remis am Ende ein gerechtes Endresultat. Der 1.FCM zeigte sich zwar in der Offensive harmlos, aber machte seine Hausaufgaben in der Defensive und konnte so vom Aufstiegskandidaten 1860 München immerhin einen Punkt entführen.

Am dritten Spieltag empfing man den Aufstiegskandidaten FC Viktoria Köln. Die Magdeburger verfielen in diesem Spiel jedoch wieder in alte Muster. Es fehlte vorne an Kreativität sowie Durchschlagskraft und im Defensivverbund fing man sich zwei Gegentore innerhalb von fünf Minuten. Man war in diesem Spiel zwar erneut bemüht, konnte aufgrund seiner Harmlosigkeit im Offensivbereich das Spiel allerdings nicht mehr zu seinen Gunsten drehen.

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Personelle Situation bei Dynamo

Das Lazarett der Dresdner scheint derweil nicht kleiner zu werden. Bei Dynamo fehlen weiterhin verletzt Luka Stor (Bänderriss), Pascal Sohm (Sprunggelenksprobleme) und Jonathan Meier (Infekt). Zudem sind Marco Hartmann (muskuläre Probleme), Justin Löwe (Aufbautraining nach Schulter-OP) und Robin Becker (Muskelfaserriss) ebenfalls nicht einsatzfähig.

Zusätzlich zu diesen ganzen verletzten Spielern muss Trainer Markus Kauczinski auch auf Tim Knipping verzichten. Der Innenverteidiger muss aufgrund einer Gelb-Roten-Karte ein Spiel Sperre absitzen.

Doch zu Beginn der Woche gelang Dynamo dann doch nochmal ein wahrer Transfercoup und man konnte den Kader nochmals verstärken. Mit Marvin Stefaniak holte man per Leihe ein Eigengewächs wieder zurück nach Dresden. Der quirlige und kreative Offensivspieler kann der Offensive Dynamos den letzten Feinschliff geben, um die Mission Wiederaufstieg endgültig angehen zu können.

Personelle Situation beim FCM

Grund zur Freude gab es unter der Woche dagegen bei Trainer Thomas Hoßmang. Denn immerhin kamen mit den zuletzt angeschlagenen Spielern Tobias Müller, Kai Brünker, Leon Bell Bell, Philipp Harant und Ersatz Torhüter Timon Weiner gleich fünf Akteure zurück ins Teamtraining. Man darf also gespannt sein, ob und wenn ja wer von den fünf Rückkehrern im Spiel gegen Dresden wieder dabei sein wird. Verzichten muss Hoßmann jedoch weiterhin auf Dustin Bomheuer (Kreuzbandriss), Timo Perthel (Knieverletzung) und Sirlord Conteh (Fußverletzung).

Zudem konnte man zuletzt den Kader ebenfalls nochmal aufbessern und so gab der FCM unter der Woche die Verpflichtungen von Alexander Bittroff, Florian Kath und Maximilian Franzke bekannt, welche bestimmt schon auf einen Einsatz gegen Dresden hinfiebern werden.

Spieler im Fokus

Bei Dresden wird speziell auf Kapitän und Leader Sebastian Mai zu achten sein, der aufgrund seiner Emotionalität und Zweikampfstärke gerade im Derby sehr wichtig für das Team sein wird. Zusätzlich wird spannend zu beobachten sein, inwiefern sich Rückkehrer Marvin Stefaniak bereits in das Team integrieren konnte und ob er dem Spiel bereits seinen Stempel aufsetzen und zur alten Stärke zurückfinden kann.

Bei den Magdeburgern sollte man speziell einen Blick auf die beiden Routiniers Christian Beck und Jürgen Gjasula werfen, welche das ohnehin schon verunsicherte Team anführen müssen, um aus Dresden am Ende etwas Zählbares mitnehmen zu können. Besonders Torjäger Beck ist nie zu unterschätzen, denn durch seine enorme Erfahrung und seine Qualitäten kann er stets den Unterschied machen.

Insgesamt können sich die Zuschauer auf ein sehr intensives Derby freuen. Es wird spannend zu verfolgen sein, ob Magdeburg aus Dresden etwas Zählbares mitnehmen kann oder ob sich der Aufstiegsfavorit aus Dresden gegen den Tabellenletzten durchsetzt und die drei Punkte in Dresden behält.

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