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Vorschau 3.Liga: Rostock gegen 1860 München

Vorschau 3.Liga: Rostock gegen 1860 München

Nord gegen Süd. Koggen gegen Löwen. Am kommenden Samstag um 14 Uhr empfängt Hansa Rostock den TSV 1860 München. Die Duelle der beiden Traditionsklubs waren in der Vergangenheit stets umkämpft und sorgten für ausreichend Spannung.

Der direkte Vergleich zwischen den beiden Teams ist fast ausgeglichen. In den bisherigen 34 Pflichtspielen gegen 1860 München konnten die Rostocker in 16 Spielen den Platz als Sieger verlassen, der TSV 1860 München entschied bisher 11 Spiele für sich. Die letzten beiden Spiele der Kontrahenten konnte jeweils Hansa für sich entscheiden. In der Hinrunde schlug man die Löwen vor heimischer Kulisse mit einem 2:1 und in der Rückrunde entführte man mit 1:0 Auswärtssieg drei Punkte aus München.

Doch wer kann sich am Wochenende durchsetzen? Kann 1860 mit einem Sieg seinen Platz an der Tabellenspitze verteidigen oder gelingt es Hansa mit einem Sieg punktetechnisch mit 1860 gleichzuziehen?

Beide Teams starten gut in die Saison

Gleich zu Beginn der Saison wartete mit dem MSV Duisburg ein harter Gegner auf Hansa. Die Duisburger machte den Rostockern in der ersten Halbzeit das Leben schwer und gingen mit einer Führung in die Pause. In der Kabine fand Trainer Härtel jedoch offenbar die richtigen Worte und stellte sein Team gut für die zweite Halbzeit ein. In dieser sahen die Zuschauer ein komplett anderes Gesicht der Hansa. Das Team spielte mit mehr Kreativität und Entschlossenheit, sodass es sich durch Tore von Löhmannsröben und zweimal von Breier belohnen konnte.

Am zweiten Spieltag musste Hansa beim Drittliga Aufsteiger 1.FC Saarbrücken anreisen, sich in einer ausgeglichenen Partie jedoch mit einem 2:0 geschlagen geben. Die Gastgeber kamen früh auf die Siegerstraße, als es bereits in der Anfangsphase einen Elfmeter gab, welchen Jacob zur 1:0 Führung verwandelte. Daraufhin entwickelte sich eine muntere Partie mit Chancen auf beiden Seiten, aber Hansa sollte an diesem Tag kein eigenes Tor gelingen. In der Schlussphase markierte Shipnoski das 2:0 für die Gastgeber und Hansa musste sich schlussendlich geschlagen geben.

Am dritten Spieltag war der KFC Uerdingen 05 zu Gast im Ostseestadion. Aufgrund der Niederlage gegen Saarbrücken galt es nun wieder in die Erfolgsspur zu finden. Jedoch kam man gegen gegen Uerdingen nicht über ein 0:0 hinaus. In einer Partie, in der nur Hansa offensiv agieren wollte, gab es kaum zwingende Chancen.

Am vierten Spieltag mussten die Ostseestädter beim SC Verl antreten. Der Drittliga-Aufsteiger war gut in die Saison gestartet und hatte bereits nach drei Spieltagen stolze sieben Punkte geholt. In einer sehr umkämpften Partie schaffte es Hansa die drei Punkte mit an die Ostsee zu nehmen. Zur Halbzeit führte man bereits mit 1:3 und sah als sicherer Sieger aus. Doch das stand auf dem Prüfstein, als Hansa Verteidiger Roßbach die Rote Karte sah (60. Minute) und frühzeitig unter die Dusche musste. Es folgte ein Powerplay der Gastgeber, welchem Rostock jedoch standhalten und so schlussendlich als Sieger den Platz verlassen konnte.

Auch auf die Löwen wartete am ersten Spieltag mit dem SV Meppen ein spannender Gegner. Immerhin waren die Meppener mit ihrem neuen Cheftrainer Torsten Frings nur schwer auszurechnen. In einer sehr ausgeglichenen Partie konnten sich die Sechziger jedoch am Ende mit 1:3 durchsetzen und zeigten früh in der Saison, dass man mit ihnen rechnen muss dieses Jahr.

Am zweiten Spieltag war der 1.FC Magdeburg zu Gast im Grünwalder Stadion. Die Löwen wollten den guten Saisonstart perfekt machen und auch das Spiel gegen die Magdeburger für sich entscheiden. Man trennte sich jedoch mit einem 1:1 Unentschieden vom 1.FCM. In einer relativ zerfahrenen Partie ohne große Highlights war das Remis am Ende ein gerechtes Endresultat. Die Löwen waren offensiv zwar stets bemüht, die Lücken zu finden, aber es fehlte an Ideen und Durchschlagskraft an dem Tag und man konnte aus Sechziger Sicht glücklich sein, dass man nach zwischenzeitlichem 0:1 Rückstand noch das 1:1 durch Tallig markierte.

Am dritten Spieltag musste der TSV beim FSV Zwickau antreten. Man war sich vorher schon im Lager der Münchner bewusst, dass dieses Spiel eine schwere Aufgabe werden wird und man sollte Recht behalten. In einer sehr intensiv geführten Partie gelang es den Löwen jedoch am Ende mit einem knappen 1:2 den Platz als Sieger zu verlassen. Hierbei ist besonders zu erwähnen, dass die Löwen trotz aufopferungsvoll kämpfender Zwickauer und der aufgeheizten Stimmung einen kühlen Kopf bewahrten.

Am vierten Spieltag empfingen die Löwen mit dem VfB Lübeck den nächsten Drittliga-Aufsteiger. In einer offensiv geführten Partie gelang es 1860 mit einem 4:1 Sieg weitere drei Zähler auf ihr Punktekonto zu bringen. Die Sechziger ließen sich trotz eines frühen Rückstandes nicht aus dem Konzept bringen und blieben stets bei ihrem Spiel. Mit einer klaren Spielidee und dem nötigen Glück im Abschluss gelang es 1860 das Duell mit den Lübeckern für sich zu entscheiden.

Personelle Situation bei Hansa

Die aktuelle Lage im Defensivverbund der Rostocker sorgt wahrscheinlich für leichtes Kopfzerbrechen bei Trainer Jens Härtel.

Immerhin fehlen ihm mit Defensivallrounder Nils Butzen (Leistenprobleme), Lukas Scherff (Muskelfaserriss) und Damian Roßbach (Rotsperre) gleich drei Spieler, die dem Team sicherlich hätten helfen können.

Ein wenig Hoffnung können sich die Fans auf einen Einsatz von Butzen machen, da dieser laut Trainer Härtel am Freitag in das Training zurückkehren wird.

Personelle Situation bei 1860

Ganz anders sieht es im Lager der Münchner Löwen aus. Trainer Michael Köllner muss lediglich auf Youngster Niklas Lang (Sprunggelenk) verzichten und kann ansonsten aus dem Vollen schöpfen.

Spieler im Fokus

Bei den Rostockern wird speziell auf Kapitän und Leader Markus Kolke zu achten sein. Der 30-jährige Torhüter, der seit Jahren aufgrund seines Leistungsvermögens und seiner Konstanz zu den besten Torhütern der 3. Liga gehört, rettete der Kogge in der Vergangenheit schon oft den ein oder anderen Punkt ins Ziel. Ihn zu überwinden, könnte zur Herkulesaufgabe für die Stürmer von 1860 werden.

Zusätzlich muss man auf Seiten von Rostock ein Auge auf Mittelfeldspieler Bentley Baxter Bahn haben. Der 28-jährige Bahn, der vor der Saison vom Halleschen FC an die Ostsee wechselte, hat sich bereits gut ins Team integriert und fungiert nach kurzer Zeit schon als Denker auf dem Platz. Bahn, der in der Vergangenheit schon oft als Vorlagengeber auffiel, kommt bereits nach den ersten vier Spieltagen auf einen Treffer und bereitete zudem zwei weitere Treffer vor.

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Bei den Sechzigern dagegen spielt Kapitän Sascha Mölders immer noch eine große Rolle und sollte nicht aus den Auge verloren werden. Der 35-jährige Torjäger, der ursprünglich nach der vergangenen Spielzeit die Löwen verlassen wollte, erlebt gerade den zweiten Frühling seiner Karriere. Nach den ersten vier Spieltagen kommt Mölders auf stolze drei Tore und bereitete zudem einen weiteren Treffer vor. Außerdem wird der Routinier speziell durch seine Emotionalität in dem kommenden Duell mit Hansa wichtig für das Team werden.

Des Weiteren sollte auf Stefan Lex aufgepasst werden, denn immerhin erzielte der 30-jährige Flügelspieler innerhalb der ersten vier Spieltage stolze zwei Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Der spielstarke und flinke Lex zählt zu den absoluten Leistungsträger im Team von Trainer Köllner und könnte eine entscheidende Rolle in dieser wichtigen Partie spielen.

Insgesamt können sich die Fans auf ein sehr enges und umkämpftes Spiel freuen. Es wird spannend zu verfolgen sein, ob 1860 auch aus Rostock drei Punkte mitnehmen oder ob Hansa dem aktuellen Tabellenführer der dritten Liga die erste Niederlage zufügen kann und die Punkte in Rostock behält.

Bei Interwetten kann man auf dieses brisante Duell natürlich Wetten abgeben. Die Quote auf einen Sieg Hansa Rostocks beträgt aktuell 2,30, während bei einem Sieg von 1860 München eine Quote von 2,80 winkt.

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