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Das sind die 5 größten Talente des U23-Asien Cups

Das sind die 5 größten Talente des U23-Asien Cups

Am vergangen Wochenende endete der U23 Asien Cup in Saudi Arabien, der für einige große Überraschungen sorgte. Am Ende sicherte sich Japan den Titel, und bestätigte, dass Nippon die mit Abstand beste Jugendarbeit in Asien besitzt. Doch auch andere Nationen konnten bei dem Turnier vielversprechende Talente präsentieren, diese wollen wir euch in diesem Artikel vorstellen. (Bild: IMAGO / AFLOSPORT)

Der U23 Asien-Cup 2026 (offiziell AFC U23 Asian Cup Saudi Arabia 2026) hat in den vergangenen Wochen einmal mehr unter Beweis gestellt, warum das Turnier als eines der wichtigsten Schaufenster für junge Talente in Asien gilt. Vom 6. bis 24. Januar 2026 in Saudi-Arabien ausgetragen, endete das Turnier mit einem beeindruckenden Triumph Japans, das im Finale Überraschungsteam China mit 4:0 deutlich bezwang. Neben dem Titel gingen die individuellen Auszeichnungen vor allem an Spieler, die spielerische Klasse, Torgefahr und Konstanz vereinten.

Ryūnosuke Satō (19,Japan) – MVP und Kreativmonster

Der Mittelfeldspieler von Fagiano Okayama FC (bzw. Leihspieler vom FC Tokyo) wurde zum Most Valuable Player des Turniers gewählt – und das völlig zu Recht. Satō war das Gehirn der japanischen Mannschaft, die mit dominantem Ballbesitzfußball und hoher Effizienz glänzte. Viele Gegner sahen kein Land gegen die übermächtigen Japaner, daher hatte Satō auch das Glück im stärksten Kollektiv des Turniers spielen zu dürfen.

Er lieferte nicht nur die entscheidenden Pässe in die Tiefe, sondern war auch torgefährlich und teilte sich zeitweise die Spitze der Scorerliste (2 Vorlagen und 4 Tore) mit mehreren Konkurrenten. Seine Übersicht, sein Tempo, die exzellente Technik und seine Kreativität machen ihn bereits jetzt zu einem heißen Kandidaten für einen baldigen Sprung in einen europäischen Top-Klub.

Nguyễn Đình Bắc (21, Vietnam) – Der vietnamesische Mbappé

Der Linksaußen vom vietnamesischen Erstligisten CAHN FC schrieb Geschichte: Als erster Vietnamese überhaupt gewann er die Torschützenkrone bei einem U23 Asien-Cup. Mit vier Toren und zwei Assists (und damit weniger absolvierten Minuten als einige Mitkonkurrenten) setzte er sich gegen starke Konkurrenz durch.

Bắc war der entscheidende Faktor für Vietnams starke Offensive – das Team erzielte insgesamt zehn Turniertore und stellte damit den zweitbesten Angriff des Turniers. Sein Tempo, sein direkter Dribbelstil und sein Abschlussvermögen machen ihn zu einem der spannendsten Südostasien-Talente der letzten Jahre und vor allem zu einer großen Hoffnung für die vietnamesische Nationalmannschaft.

Rui Araki (18, Japan) – Bester Torhüter des Turniers

Der Keeper von Gamba Osakas U18 hielt in entscheidenden Momenten seinen Kasten sauber und avancierte damit zum besten Torhüter des Turniers. Besonders im Halbfinale und Finale zeigte Araki Nervenstärke und herausragende Reflexe – Japan kassierte im gesamten Turnier bemerkenswerterweise nur einen Gegentreffer.

Allein gegen Jordanien hielt er zwei Elfmeter und glänzte durch eine hervorragende Strafraumbeherrschung, Nervenstärke, Konstanz, herausragenden Reflexe im 1-gegen-1 und durch seine 1,94 Meter mit physischer Präsenz. Für viele Scouts ist er derzeit der kompletteste U23-Torhüter Asiens.

Ali Al Azaizeh (21, Jordanien) - Der moderne Flügelstürmer

Das 21-jährige Talent vom kuwaitischen Erstligisten Kazma FC avancierte zu einer der Top-Torschützen des AFC U23 Asian Cup 2026 mit 4 Toren (knapp am Golden Boot vorbei) – überzeugte vor allem durch seine Leaderqualitäten. Kein Team hatte die Japaner so knapp vor einer Niederlage wie die Jordanier. Al Azaizeh brachte seine Truppe mit einem wunderschönen Winkelschuss in Führung, doch am Ende mussten sich die Araber im Elfmeterschießen geschlagen geben.

Al Azaizeh konnte jedoch bis zum Viertelfinale gegen Japan seine Qualitäten, wie Torinstinkt, Abschlussqualität, Kopfballstärke, Schnelligkeit, mehr als nur andeuten. Gepaart mit seiner Stärke gegen den Ball entspricht sein Spielerprofil, das eines modernen Flügelstürmers. Daher werden ihn nach diesem beeindruckenden Turnier sicherlich viele Scouts aus Europa auf dem Zettel haben. Ein Name von dem wir noch viel hören werden.

Leonardo Farah Shahin (22, Libanon)

Der 22-jährige Mittelstürmer vom schwedischen Zweitligisten Falkenbergs FF startete mit vier Toren aus drei Spielen für den Libanon fulminant ins Turnier. Leider mussten die Libanesen nach zwei Niederlagen gegen Südkorea (2-4) und Usbekistan (2-3) das Turnier bereits nach der Vorrunde wieder verlassen. Daher konnte Shahin leider nur in drei Spielen in einer schwachen U23 sein Können zeigen, aber das tat er dafür umso mehr.

Torinstinkt, Eiseskälte vor dem Tor, stark mit beiden und Füßen und per Kopf – in einem stärkeren Team hätte Shahin sicherlich um die Krone des besten Torschützen kämpfen können, zu stark waren seine Auftritte. Allerdings ist Fußball ein Mannschaftssport und daher durfte unser Protagonist nicht mehr von seinem Können zeigen. Allerdings könnte der ein oder andere Erstligist den skandinavischen Araber jetzt auf dem Zettel haben.

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