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Die 10 besten Spieler des Afrika-Cups 2025

Die 10 besten Spieler des Afrika-Cups 2025

Der Africa Cup of Nations 2025 in Marokko bot erneut hochklassigen Fußball, dramatische Momente und herausragende individuelle Leistungen. Während Senegal im Finale gegen Gastgeber Marokko den Titel holte, stachen vor allem einige Spieler durch Konstanz, Tore, Assists und Spielentscheidungen heraus. Hier sind die 10 besten Spieler des Turniers – basierend auf Leistung, Einfluss und Statistiken bis zum Ende des Wettbewerbs. (Bild: IMAGO / Shengolpixs)

1. Sadio Mané (Senegal)

Der 33-jährige Altmeister krönte sich nicht nur zum besten Spieler des Turniers, sondern führte Senegal mit seiner Mischung aus Erfahrung, Tempo und Führungsqualität zum Titel. Mané war in fast jedem entscheidenden Moment zur Stelle – sei es durch Tore (2), Vorlagen (3) oder einfach durch seine pure Präsenz, die Gegner nervös machte. Auch wenn seine reine Torausbeute nicht die höchste war, prägte er das Turnier wie kaum ein Zweiter. Sein möglicherweise letzter Afrika-Cup endete mit dem perfekten Happy End. Eine Ära geht vielleicht zu Ende – aber welche Ära!

2. Brahim Díaz (Marokko)

Der Real-Madrid-Profi wurde mit fünf Toren Torschützenkönig und war der mit Abstand auffälligste Offensivspieler der Gastgeber. Díaz traf in den ersten vier Spielen und blieb bis ins Finale die zuverlässigste Waffe der „Löwen vom Atlas“. Seine Technik, sein Zug zum Tor und seine Fähigkeit, auch in engen Spielen den Unterschied zu machen, waren beeindruckend. Trotz der Finalniederlage und seinem verschossenen Panenka-Elfer, bleibt sein Turnier als einer der besten Auftritte eines marokkanischen Spielers in der jüngeren Geschichte in Erinnerung.

3. Victor Osimhen (Nigeria)

Afrikas-Fußballer des Jahres 2023 zeigte mit vier Toren und zwei Assists in sechs Spielen, warum er zu den weltbesten Mittelstürmern des Kontinents zählt. Osimhen war physisch dominant, kopfballstark und eiskalt vor dem Tor. Selbst nach kleineren Meinungsverschiedenheiten im Team (u.a. im Achtelfinale) antwortete er mit starken Leistungen – inklusive Führungsrolle als Kapitän in manchen Partien. Leider war im Halbfinale gegen Marokko Schluss – aber zweifellos war der Galatasaray-Akteur einer der herausragenden Stürmer des Turniers.

4. Ademola Lookman (Nigeria)

Der Atalanta-Star lieferte eine der besten Turnierleistungen seiner Karriere ab – viele Experten sahen ihn sogar phasenweise als besten Spieler des gesamten Afrika-Cups. Lookman kombinierte Tempo, Dribblings, Abschlüsse und vor allem viele Assists (4 Vorlagen, 2 Tore). Seine Vielseitigkeit im Angriff machte Nigerias Spiel unberechenbar. Ein Spieler, der endgültig in der absoluten afrikanischen Spitze angekommen ist und im Sommer auch fast, nach gescheiterten Verhandlungen mit Inter Mailand, bei einem europäischen Topklub gelandet wäre.

5. Mohamed Salah (Ägypten)

Auch im Alter von 33 Jahren bleibt Salah eine Ausnahmeerscheinung. Vier Tore plus einem Assist und starke Leistungen bis zum Halbfinale, wo man sich dem Senegal mit 0:1 geschlagen geben musste – trotzdem war es sein bester Afrika-Cup seit 2017. Liverpools Routinier war weiterhin Ägyptens gefährlichste Waffe, auch wenn der ganz große Wurf (der Titel) erneut ausblieb. Seine Professionalität und Konstanz sind nach wie vor unerreicht. Vielleicht war das Duell mit Mané im Halbfinale das letzte große Kapitel dieser ägyptischen Legende.

6. Amad Diallo (Elfenbeinküste)

Der 23-jährige Flügelspieler von Manchester United feierte sein großes Turnierdebüt und überzeugte auf ganzer Linie. Amad erzielte wichtige Tore (2) in der Gruppenphase und im Achtelfinale (1) (inkl. Assist gegen Burkina Faso). Seine Geschwindigkeit und und sein Zug zum Tor machten ihn zum Albtraum vieler Verteidiger. Ein Turnier, das ihn endgültig auf der Landkarte der Top-Talente Afrikas etabliert hat. Dennoch musste der ivorische Youngster bereits nach dem verlorenen Viertelfinale gegen Ägypten (2:3) die Koffer packen und die Heimreise antreten.

7. Riyad Mahrez (Algerien)

Der Kapitän zeigte in wenigen, aber sehr wirkungsvollen Einsätzen seine Klasse – drei Tore in nur zwei Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Mahrez bleibt mit seiner Technik, seinen Standards und seiner Spielintelligenz ein Faktor, der Spiele entscheiden kann. Auch wenn Algerien nach der Niederlage gegen Nigeria im Viertelfinale (0:2) nicht ganz so weit kam, wie erhofft – Mahrez war wieder einmal der entscheidende Mann in entscheidenden Momenten und ging als absoluter Anführer immer voraus.

8. Ayoub El Kaabi (Marokko)

Der erfahrene Stürmer bildete mit Díaz ein hochgefährliches Duo und steuerte ebenfalls drei Tore und einen Assist bei. El Kaabi ist der Prototyp des modernen afrikanischen Neuners: kopfballstark, robust und mit akrobatischen Abschlüssen. Seine Effizienz im Strafraum war eine der Hauptgründe für Marokkos starken Turnierverlauf. Vielleicht könnte das Turnier den Olympiacos Stürmer in eine der fünf europäischen Topligen befördern, sollte der ein oder andere Scout den robusten Mittelstürmer registriert haben.

9. Lassine Sinayoko (Mali)

Der 26-jährige Stürmer aus Mali sorgte mit drei Toren in der Gruppenphase und im gewonnenen Achtelfinale gegen Tunesien (3:2) für Furore und gehörte zu den großen Überraschungen des Turniers. Sinayoko zeigte enormes Tempo, gute Abschlüsse und Nervenstärke in wichtigen Momenten. Der Auxerre-Akteur musste jedoch gegen den späteren turniersieger aus senegal eine bittere 0:1-Niederlage hinnehmen, so dass er leider keine weiteren Tore mehr erzielen durfte, dafür trifft er in der Ligue 1 (8 Scorer in 17 Spielen) zuverlässig für seinen Arbeitgeber weiter.

10. Yassine Bounou „Bono“ (Marokko)

Der zum besten Torhüter des Turniers gekrönte Bounou rettete Marokko mehrfach mit spektakulären Paraden und großer Ruhe am Ball. „Bono“ war der Rückhalt beim Weg ins Finale und erhielt verdient die Auszeichnung als bester Keeper. Seine Führungsqualitäten und seine Strahlkraft auf die Defensive waren enorm. Mit zwei gehaltenen Strafstößen im Halbfinale gegen Nigeria, war der 34-jährige Schlussmann von Al-Hilal der Garant für den Einzug ins Finale. In einem Turnier voller Offensivspektakel erinnerte der ehemalige LaLiga-Legionär daran, dass manchmal auch die Männer im Tor die wahren Helden sind.

Der Afrika-Cup 2025 war wieder einmal eine perfekte Mischung aus etablierten Superstars, aufstrebenden Talenten und dramatischen Wendungen. Die nächste Generation steht bereits in den Startlöchern – doch Spieler wie Mané, Salah und Mahrez zeigten weiterhin, dass Erfahrung und Klasse immer noch den entscheidenden Unterschied machen.

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