Die Bundesligahinrundenbilanz

Die Bundesligahinrundenbilanz

Die Hinrunde der 59. Bundesligasaison ist absolviert. Zeit für eine kleine Bilanz. Erste Tendenzen sind erkennbar, denn an der Tabellenspitze scheinen die Bayern angesichts von neun Punkten Vorsprung einsam ihre Kreise zu ziehen. Dagegen sieht die SpVgg Greuther Fürth fast schon wie ein sicherer Absteiger aus. Doch die Hinrunde hatte noch sehr viel mehr zu bieten. (Foto: IMAGO / Team 2)

Beispielsweise Erling Haaland, der laut dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG der wertvollste Spieler der Welt ist. Aber auch ein anderer Superstar spielt in der Bundesliga. Robert Lewandowski überzeugt seit sehr vielen Jahren durch konstant gute Leistungen und hat in der Hinrunde auch schon wieder 19-mal getroffen.

Ihm auf den Fersen in der Torjägerliste ist Patrick Schick, dessen bisher erzielten 16 Treffer ebenfalls beeindruckend sind. Überhaupt fielen bisher 463 Tore, was einen Schnitt von 3,03 Treffern pro Spiel bedeutet. Dagegen besuchten aufgrund der momentanen Situation lediglich 2,8 Millionen Menschen ein Bundesligaspiel (18.424 pro Partie).

Die Rekordbayern

116 Treffer haben die Münchner im Kalenderjahr geschossen. Das ist ein Novum in der Bundesligageschichte. Auch die 56 Hinrundentore gab es erst zweimal. Das Nagelsmann-Team hat mit dem 7:0 über den VfL Bochum auch den höchsten Saisonsieg geschafft. Dazu stellen die Bayern mit dem SC Freiburg mit 16 Gegentoren die beste Defensive.

Die positiven Überraschungen

Die Freiburger überwintern auf dem 3. Tabellenplatz, was wohl nur die wenigsten Experten den Breisgauern zugetraut hatten. Doch der Sportclub besitzt seit sehr vielen Jahren Konstanz in der Führungsebene und in der letzten Transferperiode mussten keine Leistungsträger abgegeben werden. Das macht sich nun bezahlt.

Auch Rang fünf für die TSG Hoffenheim ist etwas überraschend. Wie auch die 20 Punkte, die Aufsteiger Bochum bisher erreicht hat.

Das Comeback der Hinrunde schaffte Kölns Anthony Modeste. Eigentlich schon abgeschrieben, gelangen dem Franzosen elf Treffer.

Die Enttäuschungen

Hier gibt es gleich eine ganze Reihe von Vereinen, die sich vom bisherigen Saisonverlauf sicherlich mehr versprochen haben. So ist RB Leipzig eigentlich als Bayernjäger angetreten. Nach 17 Spieltagen stehen aber nur 22 Punkte und Platz zehn auf der Habenseite. Bei Bwin kann man darauf wetten, dass die Sachsen noch in die Champions League kommen. Die Quote für diesen Fall beträgt 2,00.

Der VfL Wolfsburg war bis zum 4. Spieltag Tabellenführer. Inzwischen liegen die Niedersachsen lediglich drei Zähler vor dem Relegationsplatz. Ähnlich brisant sieht die Lage für Europapokalanwärter Mönchengladbach aus. Die Borussia rangiert mit 19 Punkten auf Platz 14.

Das Abschneiden der Fürther ist dagegen noch enttäuschender. Fünf Zähler nach 17 Spieltagen bedeuten eine der schwächsten Hinrunden der Bundesligageschichte. So kann wohl nur ein Wunder den Franken noch zum Klassenerhalt verhelfen.

Eine Sensation wäre es auch, wenn die Bayern nicht deutscher Meister werden würden. Das sieht auch Bwin so. Die Ligasiegquote für den momentanen Tabellenzweiten Dortmund beträgt 17,00, was enorm hoch ist. Dagegen bekäme man bei dem österreichischen Wettanbieter für einen Einsatz von 100 Euro lediglich einen Gewinn von 102 Euro heraus, sollten die Münchner deutscher Meister werden.

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