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Kickfieber Christian

Eine Legende wählt seinen Abschiedszeitpunkt selbst

Man stelle sich einmal Thomas Müller in zehn Jahren vor, wenn er seine Karriere Revue passieren lässt. Sicherlich gab es da einige Enttäuschungen, gerade bei den Turnieren, die ab 2018 stattfanden. Doch unter dem Strich stellt sich bei Thomas Müller höchstwahrscheinlich Zufriedenheit ein.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 10 Juli 2024, 16:23

Man stelle sich einmal Thomas Müller in zehn Jahren vor, wenn er seine Karriere Revue passieren lässt. Sicherlich gab es da einige Enttäuschungen, gerade bei den Turnieren, die ab 2018 stattfanden. Doch unter dem Strich stellt sich bei Thomas Müller höchstwahrscheinlich Zufriedenheit ein.

Da wären zum Beispiel die zwölf Deutschen Meisterschaften. Mehr als Borussia Dortmund in seiner 115-jährigen Vereinsgeschichte feiern konnte. Dann gab es zwei Titel in der Champions League und unzählige DFB-Pokalsiege und Supercups. Aber eben auch den Weltmeistertitel 2014, der über all den ganzen Erfolgen steht.

Und Thomas Müller hat sich durch seinen Einsatz im EM-Viertelfinale gegen Spanien auf den 3. Platz der deutschen Nationalspieler mit den meisten Länderspielen geschoben. Insgesamt lief der Ur-Bayer 131-mal im DFB-Dress auf. Bei diesen Einsätzen erzielte er 45 Tore. In dieser Statistik liegen nur sechs deutsche Spieler vor ihm. Darüber hinaus nahm Thomas Müller für den DFB an acht großen Turnieren teil. Eine echte Legende eben.

Löw sortierte ihn einst aus

Nun hat Thomas Müller seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. Das ist keine Überraschung gewesen, da der Offensivspieler im September 35 Jahre alt wird und bereits bei dieser Europameisterschaft nur Ergänzungsspieler war.

Doch in der Löw-Ära war Thomas Müller bereits aus der Nationalmannschaft aussortiert. Bekanntlich fuhr Joachim Löw eines Tages an der Säbener Straße vor und verkündete das Nationalmannschaftsaus von Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller. Dieser reagierte in den sozialen Netzwerken mit „Das war’s noch nicht“. So sollte es auch kommen. Joachim Löw reaktivierte Thomas Müller für die EM 2021.

Nun hat der 34-Jährige einen passenden Zeitpunkt gefunden, um aus der Nationalmannschaft zurückzutreten, der ihm gebührend auch standesgemäß ist. Zurück bleiben zahlreiche deutsche Fans, die sich immer gerne an Thomas Müller im Nationaltrikot zurückerinnern werden.

Mit Minimalistenfußball zum Erfolg?

Bei dieser Fußballeuropameisterschaft haben einige Nationen enttäuscht. Zu ihnen gehört sicherlich England. Aber auch die Franzosen haben bislang wenig überzeugende Auftritte hingelegt. Trotzdem steht der zweimalige Europameister im Viertelfinale und trifft dort auf die Portugiesen, die in ihrem Achtelfinale erst nach Elfmeterschießen gegen Slowenien weiterkamen.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 3 Juli 2024, 15:56

Bei dieser Fußballeuropameisterschaft haben einige Nationen enttäuscht. Zu ihnen gehört sicherlich England. Aber auch die Franzosen haben bislang wenig überzeugende Auftritte hingelegt. Trotzdem steht der zweimalige Europameister im Viertelfinale und trifft dort auf die Portugiesen, die in ihrem Achtelfinale erst nach Elfmeterschießen gegen Slowenien weiterkamen. (Bild: IMAGO / ZUMA Press Wire)

Dabei sehen die Buchmacher bei diesem Duell keinen klaren Favoriten. Daher ist es gut möglich, dass die Partie zwischen Frankreich und Portugal in die Verlängerung geht.

Wer gewinnt?

Portugal3,45
Unentschieden2,96
Frankreich2,32

Und obwohl Frankreich gerade in der Offensive oft harmlos war, ist die Kehrseite der Medaille, dass das Team von Nationaltrainer Didier Deschamps in der Defensive wenig zugelassen hat. So stand gegen Belgien am Ende eben auch die Null und nur durch einen Elfmeter konnte Frankreichs Hintermannschaft bisher bei diesem Turnier bezwungen werden.

Gerade diese Stabilität soll auch das Erfolgsrezept gegen Portugal sein.

Cristiano Ronaldo überstrahlt alles

Der Europameister von 2016 wiederum rechnet sich bei dieser EURO einige Chancen aus. Kein Wunder, sind die Portugiesen personell hochkarätig und ausgeglichen besetzt.

Doch über allem steht die Strahlkraft von Superstar Cristiano Ronaldo, der Portugal erneut zum Titel führen soll. Aber nicht wenige Experten sind der Meinung, dass Cristiano Ronaldo das Spiel seiner Mannschaft hemmt. „CR7“ ist jedoch immer in der Lage, mit einer Aktion ein Spiel zu entscheiden.

So darf man gespannt sein, wer in der Neuauflage des EM-Endspiels von 2016 die Nase vorn hat. Der neutrale Zuschauer hofft hingegen auf ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel.

FRA- BEL: Gibt es endlich das erhoffte Feuerwerk?

Bei dieser Europameisterschaft haben einige der Top-Favoriten nicht immer überzeugt. So etwa die Engländer, aber auch Frankreich. Ebenso die Belgier, die vor dem Turnier zum erweiterten Favoritenkreis gehörten.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 28 Juni 2024, 12:11

Bei dieser Europameisterschaft haben einige der Top-Favoriten nicht immer überzeugt. So etwa die Engländer, aber auch Frankreich. Ebenso die Belgier, die vor dem Turnier zum erweiterten Favoritenkreis gehörten. (Bild: IMAGO / MIS)

Nun trifft das Team um die Superstars Romelu Lukaku und Kevin De Bruyne auf die Franzosen, die bei den letzten Großereignissen fast immer das Endspiel erreichten.

Zweifellos ist diese Paarung eine der namhaftesten im Achtelfinale. Das bedeutet auch, dass ein Team mit großen Ambitionen nach Hause fahren muss.

Die Buchmacher sehen den Weltmeister von 2018 in einer leichten Favoritenposition, doch es ist nicht ausgeschlossen, dass die Entscheidung erst in der Verlängerung oder im Elfmeterschießen fällt.

Wer gewinnt?

Frankreich1,88
Unentschieden3,30
Belgien4,45

Denn Frankreich hat bislang kein Gegentor aus dem Spiel heraus kassiert. Selbst aber auch nur durch ein Eigentor des Gegners und durch einen Elfmeter getroffen.

Das ist insofern erstaunlich, da die Franzosen über eine Ansammlung von hochtalentierten Fußballern verfügt. Zudem ist die Mannschaft von Nationaltrainer Didier Deschamps seit vielen Jahren eingespielt, was auch bei dieser EURO zum Erfolg führen soll.

Wundertüte Belgien

Der Geheimfavorit der letzten Turniere spielt eine durchwachsene EM. Aber die Belgier sind auf jeden Fall dazu imstande, auch ein Team wie die Franzosen zu schlagen.

Besonders in der Offensive tummeln sich hochveranlagte Spieler, die jederzeit ein Tor erzielen können. Zudem sind zahlreiche belgische Spieler sehr erfahren und durch viele Champions-League-Spiele international gestählt.

So hofft der neutrale Zuschauer, dass diese Partie hochklassigen Fußball bietet. Oder enttäuschen Frankreich und Belgien erneut?

Gelingen Lukaku bei dieser EM doch noch Tore und startet Belgien durch?

Die Belgier sind verhalten in die Europameisterschaft gestartet und stehen vor dem 3. Spieltag der Gruppe E unter Druck. Doch den belgischen Fans dürfte der jüngste Sieg über Rumänien Mut machen. Auch in der ersten Gruppenpartie erspielte sich das Team von Trainer Domenico Tedesco zahlreiche Chancen. Die Begegnung gegen die Slowakei ging jedoch 0:1 verloren.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 25 Juni 2024, 13:45

Die Belgier sind verhalten in die Europameisterschaft gestartet und stehen vor dem 3. Spieltag der Gruppe E unter Druck.

Doch den belgischen Fans dürfte der jüngste Sieg über Rumänien Mut machen. Auch in der ersten Gruppenpartie erspielte sich das Team von Trainer Domenico Tedesco zahlreiche Chancen. Die Begegnung gegen die Slowakei ging jedoch 0:1 verloren.
(Bild: IMAGO / Sportsphoto)

Dabei avanciert Belgiens Stürmerstar Romelu Lukaku immer mehr zum Pechvogel. Denn der Angreifer erzielte bei dieser EURO schon drei Treffer, die aber alle durch den VAR einkassiert wurden.

Dazu kommen zahlreiche hochkarätige Chancen des Torschützenkönigs der EM-Qualifikation. Hier netzte der 31-Jährige in acht Spielen 14-mal ein und untermauerte seinen Ruf als einer der weltbesten Torjäger.

Belgien braucht bei dieser EM dessen Tore, um möglichst weit im Turnier zu kommen und so soll Romelu Lukaku gegen die Ukraine endlich treffen.

Wer gewinnt?

Ukraine5,30
Unentschieden4,00
Belgien1,62

Unterdessen droht Belgien eine Absprache zwischen Rumänien und der Slowakei. Denn beide Teams würden sich bei einem Unentschieden für das Achtelfinale qualifizieren.

Aber Belgien hat es selbst in der Hand, eine Runde weiterzukommen. Ab dann ist für die Westeuropäer einiges möglich, da auch vermeintliche Spitzenteams wie Frankreich oder England nicht so recht ins Rollen kommen wollen. Zudem besitzt die belgische Nationalmannschaft einiges an Erfahrung und so könnte es für die sogenannte Goldene Generation der Belgier doch noch eine erfolgreiche EURO geben.

Doch erst einmal geht es gegen einen starken Gegner, der zwar sein erstes Gruppenspiel gegen Rumänien verloren hat, in den letzten zwei Jahren aber durch gute Ergebnisse gegen namhafte Gegner hat aufhorchen lassen. Und so konnte die Ukraine ihre zweite Begegnung auch recht locker gegen die Slowakei 2:1 gewinnen.

Man darf gespannt sein, ob die Belgier die Belastungsprobe gegen die Ukraine bestehen kann. Viel wird auf Romelu Lukaku ankommen, der endlich etwas mehr Spielglück haben möchte.

Gruppe E: Überraschungen am 1. Spieltag

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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 17 Juni 2024, 20:25

Eigentlich schienen die Rollen in der Gruppe E klar verteilt. Belgien galt als klarer Favorit auf den Gruppensieg. Dahinter sollten sich die Ukraine, Rumänien und die Slowakei um die verbliebenen Tickets für das Achtelfinale streiten, wobei die Ukrainer von vielen Experten als das stärkste dieser drei Teams eingeschätzt wurde. (Bild: IMAGO / HMB-Media)

Doch dies ist nach dem 1. Spieltag alles Makulatur. Denn die Belgier verloren am Mittwoch völlig überraschend gegen die Slowakei.

Zuvor hatten entfesselt aufspielende Rumänen die Ukraine 3:0 bezwungen.

Vor allen Dingen die Höhe dieses Ergebnisses hat überrascht. Doch dem EM-Gastgeber von 2012 war der schier unmenschliche Druck aufgrund der politischen Ereignisseim eigenen Land anzumerken und so hatte die Ukraine merklich Probleme, in das Spiel zu finden.

Die Rumänen wiederum wurden von ihren eigenen Fans frenetisch angefeuert und immer wieder nach vorne gepeitscht. So kam letztlich das klare Ergebnis zustande.

Für die Ukraine ist die EURO jedoch noch nicht vorbei. Am Freitag müssen die Osteuropäer gegen die Slowakei antreten und hoffen dann auf den ersten Sieg.

Ist die Zeit der Belgier nun endgültig vorbei?

Die Slowaken galten gegen Belgien als krasser Außenseiter. Doch dank einer starken kämpferischen Leistung hatte die Slowakei das bessere Ende für sich. Auch weil der VAR zwei Tore von Romelu Lukaku zurücknahm. Zurecht übrigens.

Aber unter dem Strich bleibt eben auch festzuhalten, dass in der Offensive zu wenig von den Belgiern kam.

Damit setzt sich ein Trend fort, der schon bei der letzten WM zu beobachten war, als Belgien bereits in der Vorrunde ausschied. Zuvor galt die Mannschaft um den Superstar Kevin De Bruyne immer als Mitfavorit bei großen Turnieren, doch nun droht ein ähnliches Szenario wie in Katar.

Dementsprechend steht Belgien am Samstag gegen Rumänien gehörig unter Druck. Diese können nach ihrem Auftakterfolg über die Ukraine befreit aufspielen und werden sicherlich wieder von ihren eigenen Landsleuten begeisternd unterstützt.

Gruppe E: Wer verschafft sich eine gute Ausgangsposition?

Die Rollen in der Gruppe E sind klar verteilt. Der Gruppensieg geht höchstwahrscheinlich nur über die Belgier, die immer noch eine starke Mannschaft bilden. Dahinter kämpfen die Ukraine, Rumänien und die Slowakei um ein bzw. zwei Tickets für das Achtelfinale, da sich auch vier Gruppendritte für die nächste Runde qualifizieren.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 14 Juni 2024, 7:37

Die Rollen in der Gruppe E sind klar verteilt. Der Gruppensieg geht höchstwahrscheinlich nur über die Belgier, die immer noch eine starke Mannschaft bilden. Dahinter kämpfen die Ukraine, Rumänien und die Slowakei um ein bzw. zwei Tickets für das Achtelfinale, da sich auch vier Gruppendritte für die nächste Runde qualifizieren. (Bild: IMAGO / pepphoto)

Dabei ist von diesen drei Teams wohl die Ukraine am stärksten einzuschätzen. Die Osteuropäer haben in der letzten Zeit gute Ergebnisse gegen namhafte Teams eingefahren und befanden sich in der EM-Qualifikation auf Augenhöhe mit Italien.

Im Kader der Ukrainer stehen einige Spieler, die bei renommierten europäischen Clubs unter Vertrag sind. Wie zum Beispiel Real Madrids Andriy Lunin, Arsenals Oleksandr Zinchenko oder Chelseas Mykhaylo Mudryk. Daher ist der Ukraine zuzutrauen, dass es durchaus etwas weiter im Turnier geht. Auch weil die ukrainischen Spieler ihr gebeuteltes Land gut vertreten wollen.

Die erste Partie bei dieser EURO muss der Weltranglisten-22. gegen Rumänien bestreiten (Montag, 17.6., live bei RTL und MagentaSport). Dabei sehen die Wettanbieter die Ukraine in einer leichten Favoritenposition.

Wer gewinnt diese Partie?

Rumänien4,00
Unentschieden3,30
Ukraine1,96

Bei den Rumänen fehlen die ganz großen Stars. So kommen die Südosteuropäer über das Kollektiv und den Teamgedanken. Die Mannschaft der Rumänen ist eingespielt und hält zusammen, was das Erfolgsrezept bei dieser EURO werden soll.

Zumindest gelang das in der EM-Qualifikation, in der die Rumänen die eigentlich höher eingeschätzten Schweizer hinter sich lassen konnten.

Doch dem Weltranglisten-46. fehlt beispielsweise ein guter Stürmer, der Tore garantiert. Deshalb wird das rumänische Team in seinen Spielen wohl meist sehr kompakt stehen und verteidigen und versuchen, über schnelle Gegenstöße zum Erfolg zu kommen.

Dass hinten die Null möglichst oft steht, soll Rumäniens teuerster Spieler der Historie helfen. Radu Dragusin kostete bei seinem Wechsel zu Tottenham 25 Millionen Euro und wird schon bei der Partie gegen die Ukraine in der Münchner Allianz Arena ganz wichtig sein.

So darf man gespannt sein, welches Team sich in dieser Begegnung durchsetzen kann, bevor es für beide gegen den Gruppenfavoriten Belgien geht.

Christian

Christian

Enthusiast, Romantiker und leidenschaftlicher Anhänger des Fußballs

Seine erste Fußballweltmeisterschaft erlebte Christian 1986. Seitdem ist Fußball seine Leidenschaft. Speziell die Fußballbundesliga und die europäischen Klubwettbewerbe haben es ihm angetan. Natürlich sieht er manche aktuelle Entwicklungen im Profifußball kritisch, aber Christian liebt den Fußball und so erträgt er auch eine Klub-WM und eine überladene Weltmeisterschaft mit 48 Teams.