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Kickfieber Christian

Was macht eigentlich Timo Hildebrand?

Lange Zeit war Timo Hildebrand einer der besten Torhüter Deutschlands. Gerade in seiner Zeit beim VfB Stuttgart, wohin er als 15-Jähriger wechselte und dann ganze 13 Jahre blieb. Seine 884 Minuten ohne Gegentor aus dem Jahr 2003 sind heute noch Bundesligarekord und auch die Deutsche Meisterschaft der Saison 2006/07 bleiben unvergessen. Doch was macht der mittlerweile 47-Jährige heute?
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 14 August 2026, 10:28

Lange Zeit war Timo Hildebrand einer der besten Torhüter Deutschlands. Gerade in seiner Zeit beim VfB Stuttgart, wohin er als 15-Jähriger wechselte und dann ganze 13 Jahre blieb. Seine 884 Minuten ohne Gegentor aus dem Jahr 2003 sind heute noch Bundesligarekord und auch die Deutsche Meisterschaft der Saison 2006/07 bleiben unvergessen. Doch was macht der mittlerweile 47-Jährige heute? (Bild: IMAGO / Sportfoto Rudel)

Fans der Stuttgarter waren nach der gewonnenen Meisterschaft enttäuscht, dass ihr Publikumsliebling den Verein verließ, weil die Klubbosse der Schwaben im Dezember 2006 das Vertragsangebot für ihren Keeper zurückgezogen hatten, da sich Timo Hildebrand zu diesem Zeitpunkt nicht festlegen wollte.

Es sollte nicht der einzige Fehler in der Karriereplanung des siebenfachen Nationalspielers sein. Nach einem durchwachsenen Engagement beim FC Valencia, wo Timo Hildebrand permanent zwischen Startelf und Ersatzbank hin- und herpendelte, wollte ihn 2009 Borussia Dortmund, eine spätere Meistermannschaft, verpflichten. Der gebürtige Wormser entschied sich jedoch für die TSG Hoffenheim und die eher ruhigere Provinz. Sein größter Karrierefehler, wie Timo Hildebrand später zugab.

Schließlich endete die Laufbahn des Torhüters nach der Saison 2014/15. Bei Eintracht Frankfurt im reifen Fußballeralter von 36 Jahren.

Markenbotschafter, soziale Projekte und eine gesunde Lebensweise

Skandale sucht man bei Timo Hildebrand bis heute vergeblich. Er war auch nie ein Lautsprecher, der beispielsweise seinen Anspruch auf die Nummer 1 im deutschen Tor erhob.

Deshalb kann man bei Timo Hildebrand von einem Vorbild sprechen und so ist der 47-Jährige nach wie vor eng mit dem VfB Stuttgart verbunden. Als Markenbotschafter.

Daneben engagiert er sich für die in Stuttgart ansässige Hilfsorganisation STELP e.V., die unter anderem Waisenhäuser in Tansania betreibt.

Auch als Unternehmer ist Timo Hildebrand tätig. So veranstaltet der Ex-Profi regelmäßig Yoga- und Atemkurse. Darüber hinaus ist er Mitinhaber eines veganen Restaurants, was zu Timo Hildebrand passt, da er seit sehr vielen Jahren vegan lebt.

Hin und wieder äußert sich Timo Hildebrand zum aktuellen Fußballgeschehen. Vornehmlich wenn es um Torwartthemen gilt.

Beim VfB Stuttgart ist Timo Hildebrand dagegen eine Legende. Die Schwaben hatten in ihrer langen Geschichte einige gute Torhüter, wie etwa Helmut Roleder, der 1984 mit den Stuttgartern Deutscher Meister wurde, oder Eike Immel, der 287 Bundesligaspiele für den VfB bestritt und 1992 ebenfalls mit den Schwaben den Meistertitel gewann. In diese Kategorie gehört zweifellos auch Timo Hildebrand. Mit dem kleinen Makel des Weggangs nach der Meistersaison 2006/07.

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Breno FC Bayern Muenchen

(IMAGO / Lackovic)

Was macht eigentlich Breno?

Es ist eines der größten Missverständnisse des FC Bayern in seiner Transferpolitik in diesem Jahrtausend. Die Verpflichtung von Breno im Jahr 2008, der von den Münchnern einen Vierjahresvertrag erhielt. Der brasilianische Verteidiger kam für 12 Millionen Euro vom FC Sao Paulo und galt damals als große Abwehrhoffnung, die Clubs wie Real Madrid und Juventus Turin jagten.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 6 August 2026, 7:51

Am Ende erhielten die Bayern den Zuschlag für den 18-Jährigen. Doch Breno hatte schon frühzeitig in seiner Karriere mit Verletzungen zu kämpfen. Vor allen Dingen seine Knie machten ihm zu schaffen und so zog sich Breno im März 2010 einen Kreuzbandriss zu. Weitere Knieoperationen folgten.

Im September 2011 wurde Breno schließlich mitgeteilt, dass er sich einer weiteren Knie-Operation unterziehen müsse. Daraufhin zündete Breno im Alkohol- und Medikamentenrausch sein Haus im Münchner Nobelviertel Grünwald an.

Bei Breno wurden 2,5 Promille Alkohol im Blut gemessen. Daraufhin erhob die Staatsanwaltschaft München Anklage und verordnete Untersuchungshaft für den Bayernspieler. Eine Haftstrafe folgte, in der er einen Teil der Resozialisierung in der Jugendabteilung des FC Bayern absolvierte.

Doch natürlich war seine Spielerzeit beim deutschen Rekordmeister beendet.

Privates Glück und Profifußball in Brasilien

Breno konnte aufgrund von Verletzungen in Europa nie das zeigen, was er eigentlich draufhat. Dazu war er auf einmal ein verurteilter Straftäter.

Aber sein Jugendverein FC Sao Paulo hielt zu ihm und gab ihm eine zweite Chance. Unmittelbar nach seiner Haftentlassung im Dezember 2014 nahm Breno das Training beim brasilianischen Traditionsclub auf.

Die folgende Zeit konnte Breno endlich das Leben eines Fußballprofis ausleben. So erzielte der Verteidiger im September 2015 nach über acht Jahren wieder ein Tor.

Im Mai 2017 erfolgte schließlich der Wechsel zu Vasco da Gama, wo Breno einen Dreijahresvertrag unterschrieb. Doch schon bald ereilten ihn wieder Verletzungen. Nach einer Operation am linken Knie musste sich Breno fünf weiteren kleinen Operationen unterziehen, sodass er 2019 und 2020 aufgrund von großen Schmerzen kein Spiel bestritt. Das Karriereende im Dezember 2020 war daher folgerichtig.

Doch der mittlerweile 34-Jährige scheint sein privates Glück gefunden zu haben. Auf Instagram teilt Breno sehr oft Fotos von seiner Frau und seinen Kindern. Und vielleicht hat ja Breno, der es als Problem ansieht, als sehr junger Spieler weit weg von der Heimat gewesen zu sein, sein Glück gefunden zu haben, denn ein richtiger Fußballspieler ist er ja doch noch geworden.

Analyse 2 Bundesliga 202627

(IMAGO / Eibner)

2. Liga - Wer wird Meister? Wer steigt ab?

Die 2. Bundesliga hat in den letzten Jahren einige ihrer Zugpferde verloren. Wie etwa Schalke 04, den 1. FC Köln oder den Hamburger SV, die inzwischen wieder erstklassig sind. Auch Werder Bremen spielte bekanntlich in diesem Jahrzehnt schon in der 2. Liga. Doch noch immer ist Deutschlands Unterhaus von den Clubs her äußerst attraktiv, mit einer Mischung aus Traditionsclubs, die um den Aufstieg kämpfen, und durchaus ambitionierten Außenseitern.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 5 August 2026, 13:38

In dieser Saison ist aber der VfL Wolfsburg so etwas wie ein Fremdkörper, da die Niedersachsen über drei Jahrzehnte erstklassig und bis zu diesem Sommer noch nie aus der Bundesliga abgestiegen waren. In der Autostadt sieht man das Ganze als Betriebsunfall, aber Fakt ist auch, dass die „Wölfe“ für Zweitligaverhältnisse personell sehr gut besetzt sind. Dementsprechend gelten sie als klarer Aufstiegsanwärter, was auch die Wettanbieter so sehen. Diese sehen hinter den Wolfsburgern Hannover 96 als zweitstärkstes Team an. Die 96er, mit ihrem Cheftrainer Christian Titz, mischte schon in der vergangenen Saison im oberen Tabellendrittel mit und möchte nach einigen Enttäuschungen zurück in die Bundesliga.

Das möchten auch die beiden Absteiger St. Pauli und Heidenheim. Die Hamburger mussten jedoch einige namhafte Abgänger verkraften. Bei den Heidenheimern wiederum ist der langjährige Erfolgscoach Frank Schmidt an Bord geblieben und so versucht der kleine Club, noch einmal ein Wunder zu schaffen.

Starten Dresden, Nürnberg und Kaiserslautern durch?

Gefühlt eine Ewigkeit müssen der 1. FC Nürnberg und der 1. FC Kaiserslautern ihr Dasein in der 2. Liga verbringen. Fans, Stadion und Tradition sind dagegen erstklassig und so streben beide Bundesligagründungsmitglieder die Rückkehr in die Beletage des deutschen Fußballs an.

Das hoffen insgeheim auch die Anhänger von Dynamo Dresden, das seine Leistungsträger weitgehend halten konnte und eine gute Vorbereitung absolviert hat. Somit sind die Sachsen so etwas wie ein Geheimfavorit auf den Aufstieg.

Wie schlagen sich die Aufsteiger?

Kleinere Brötchen bäckt dagegen die Berliner Hertha, die als Saisonziel einen einstelligen Tabellenplatz herausgegeben hat. Wundertüten sind hingegen Darmstadt 98 und Holstein Kiel, die im Sommer jeweils einen erheblichen personellen Umbruch verkraften mussten.

Eintracht Braunschweig und die SpVgg Greuther Fürth wiederum möchten nicht noch einmal solch eine Zittersaison wie die vorherige erleben, als man fast abgestiegen wäre. Auch der VfL Osnabrück, eine Fahrstuhlmannschaft der letzten Jahre, wünscht sich wohl eine ruhige Spielzeit.

Der andere Aufsteiger, Energie Cottbus, möchte natürlich ebenfalls in der 2. Liga verbleiben. Doch „Pele“ Wollitz ist einiges zuzutrauen und so ist es nicht unwahrscheinlich, dass man vorerst nicht wieder in die 3. Liga zurückmuss.

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Was macht eigentlich Tim Wiese?

Er war ein sehr guter Torwart, der zwischen 2005 und 2012 über 190 Bundesligaspiele für Werder Bremen bestritten hat. In einer äußerst erfolgreichen Zeit der Hanseaten, als man in der Bundesligaspitze mitmischte. Aber nach seiner Bremer Zeit kam Tim Wiese irgendwie nie so richtig aus den Schlagzeilen heraus und produzierte Skandale, weit ab vom eigentlichen Fußballgeschehen.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 31 Juli 2026, 10:11

Er war ein sehr guter Torwart, der zwischen 2005 und 2012 über 190 Bundesligaspiele für Werder Bremen bestritten hat. In einer äußerst erfolgreichen Zeit der Hanseaten, als man in der Bundesligaspitze mitmischte. Aber nach seiner Bremer Zeit kam Tim Wiese irgendwie nie so richtig aus den Schlagzeilen heraus und produzierte Skandale, weit ab vom eigentlichen Fußballgeschehen. (Bild: IMAGO / Nordphoto)

Los ging es mit der berühmten „Trainingsgruppe 2“ der TSG Hoffenheim, in die der Keeper in der Saison 2013/14 strafversetzt wurde. Im November 2014 erklärte Tim Wiese schließlich, dass er mit Fußball „nichts mehr am Hut“ habe, um zwei Jahre später ein Comeback in der achtklassigen Kreisliga Nord Schwaben zu feiern.

Engagement im Amateurfußball

Am Ende lief Tim Wiese in einem Ligaspiel für den SSV Dillingen auf, was vor einer beachtlichen Kulisse von 1.200 Zuschauern ausgetragen und live im Internet gestreamt wurde. Laut eigener Aussage „um sich für den Amateurfußball einzusetzen, der immer mehr in den Hintergrund gerate“.

Auch in der Gegenwart engagiert sich Tim Wiese für einen Amateurligisten. Als Berater beim fünfklassigen Brinkumer SV. Interessant ist hierbei, dass er damit die Nachfolge von seinem ehemaligen Mentor Dieter Burdenski, eine Werder-Legende, übernommen hat.

Kampfsport, rechte Szene und Protzerkarren

Da gibt es aber auch die andere Seite von Tim Wiese. Zum Beispiel ein früheres Stadionverbot bei seinem Ex-Verein Werder Bremen, weil er im VIP-Bereich des Weserstadions einen Mitarbeiter rassistisch beleidigte und mit obskuren Gestalten der rechten Szene mehrmals gesichtet wurde. Dieser Streit ist jedoch 2024 außergerichtlich beigelegt worden.

Dann war der Ausflug in die Wrestler-Szene und seinem vielbeachteten Kampf als „The Machine“ im Rahmen eines WWE-Events in der Münchner Olympiahalle.

Aufsehen erregte Tim Wiese auch, als 2018 die Hamburger Polizei dessen Lamborghini aufgrund von Lärmbelästigung beschlagnahmte. Tim Wiese hatte zuvor eine fernbedienbare Modifikation an der Auspuffanlage seines Lamborghinis angebracht.

Ruhigere Zeiten

Mit der Zeit hatte Tim Wiese sein Image in Deutschland weg, doch es gab auch Läuterung, gerade was seinen diskutablen Umgang mit Menschen aus der rechten Szene betrifft.

„Ich weiß, dass ich in der Vergangenheit mehr darauf hätte achten sollen, mit wem ich mich umgebe und vor allem hätte ich mich von bestimmten Leuten inhaltlich deutlicher abgrenzen müssen.“ Tim Wiese

Und so ist es in letzter Zeit etwas ruhiger um Tim Wiese geworden. Der mittlerweile 44-Jährige lebt immer noch in Bremen und hat 2020 seine langjährige Freundin geheiratet. Beide haben eine Tochter.

Trotz seines schlechten Rufes sei erwähnt, dass sich Tim Wiese immer noch für karitative Zwecke engagiert. Nicht nur beim Brinkumer SV. So nahm der sechsfache deutsche Nationalspieler im April 2026 an einem Benefizspiel der „Charity World Squad“ gegen eine Auswahl des Vatikans teil. An der Seite von Ailton, Halil Altintop und Sascha Mölders, um Spenden für kranke Kinder und ein Projekt von Oliver Baumann zu sammeln.

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Bayernfan zu sein war in den 1990er-Jahren kein Zuckerschlecken

Der FC Bayern dominiert seit weit über einem Jahrzehnt die Bundesliga. 13 Meistertitel in 14 Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Auch die Ära von 1999 bis 2010 kann als erfolgreich bezeichnet werden. Mit acht gewonnenen Deutschen Meisterschaften in diesem Zeitraum. Doch die 1990er-Jahre boten viel Unruhe, geprägt von relativ wenig Titeln, dafür mit zahlreichen schmerzhaften Pleiten.
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 30 Juli 2026, 13:21

Der FC Bayern dominiert seit weit über einem Jahrzehnt die Bundesliga. 13 Meistertitel in 14 Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Auch die Ära von 1999 bis 2010 kann als erfolgreich bezeichnet werden. Mit acht gewonnenen Deutschen Meisterschaften in diesem Zeitraum. (Bild: IMAGO / WEREK)

Doch die 1990er-Jahre boten viel Unruhe, geprägt von relativ wenig Titeln, dafür mit zahlreichen schmerzhaften Pleiten.

Mit ursächlich für einige Misserfolge war ein gewisser Ottmar Hitzfeld, der 1991 den Trainerposten bei Borussia Dortmund übernahm. Der spätere Bayerncoach, nachgewiesenermaßen ein absoluter Fußball-Fachmann, der seine Stärken im Umgang mit den Profis hatte, führte den BVB in die europäische Spitze und zum Konkurrenten Nummer 1 für die Bayern. So gewann der Revierclub 1995 und 1996 jeweils die Deutsche Meisterschaft und holte 1997 den Titel in der Champions League. Ausgerechnet im Münchner Olympiastadion und mit zahlreichen früheren Italien-Legionären wie Stefan Reuter, Jürgen Kohler oder Andreas Möller.

Und hier kommt der eigentliche Krebsschaden der 1990er-Jahre für den FC Bayern ins Spiel. Die Seuchen-Saison 1991/92, als man lediglich im Mittelfeld landete und den Europapokal verpasste.

Der BVB wiederum stieß in der darauffolgenden Spielzeit bis ins Finale des UEFA-Cups vor, bei dem man damals richtig viel Geld verdienen konnte. Die Dortmunder investierten so kräftig in ihre Mannschaft und holten Stars wie etwa Matthias Sammer oder Jürgen Kohler.

Die Bayern erholten sich erst 1994/95 so richtig davon, als man 1994 Deutscher Meister wurde und anschließend ins Halbfinale der Champions League vordrang.

Doch inzwischen gab es den FC Hollywood, der praktisch fast täglich an der Säbener Straße Schlagzeilen produzierte. Auch deshalb verpasste man wohl 1996 den Deutschen Meistertitel unter Otto Rehhagel, der schließlich nach nicht einmal nach einem Jahr beurlaubt wurde. Dieser wiederum revanchierte sich 1998 für seine unschöne Münchner Zeit, als er mit dem 1. FC Kaiserslautern die Bayern düpierte und als Aufsteiger Meister wurde. Eine besondere Schmach für den deutschen Rekordmeister, der jahrelang nicht zur Ruhe kam.

Dies änderte sich erst mit der Verpflichtung von Ottmar Hitzfeld als Bayerntrainer vor der Saison 1998/99 und dem Transfer von Stefan Effenberg. Die Zeit des FC Hollywood war auf einmal vorbei und die sportlichen Erfolge kehrten zurück.

Dass man inzwischen national der Konkurrenz enteilt ist, liegt übrigens auch an der Reform der Champions League zur Saison 1998/99. Bis dahin hatten nur die jeweiligen Meister der europäischen Ligen ein Anrecht auf einen Startplatz in der Königsklasse, was ab diesem Zeitpunkt auch Zweit-, Dritt- und sogar Viertplatzierte hatten.

So darf sich der FC Bayern jedes Jahr über üppige Einnahmen aus der Champions League freuen, denn nur einmal verpasste man seit 1998 die Königsklasse (Saison 2007/08).

In Erinnerung an die 1990er-Jahre bleiben aber unter anderem die Wutrede von Giovanni Trapattoni, der Werbetonnentritt von Jürgen Klinsmann und das Tagebuch von Lothar Matthäus, was damals alles durchaus unterhaltsam, jedoch geprägt von bescheidenen sportlichen Erfolgen war.

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Was macht eigentlich Franck Ribéry?

Er stand für den FC Bayern 425-mal auf dem Platz, erzielte dabei 124 Tore und bereitete unzählige Treffer vor. Ganze zwölf Jahre wirkte Franck Ribéry für den deutschen Rekordmeister und feierte unzählige Titel. Zusammen mit seinem kongenialen Partner Arjen Robben. 2019, im stolzen Fußballeralter von 36 Jahren, verließ der Franzose schließlich München und wechselte zum AC Florenz in die Serie A. Doch was macht Franck Ribéry heute?
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Geschrieben von Christian Waidmann
Veröffentlicht: 24 Juli 2026, 7:35

Er stand für den FC Bayern 425-mal auf dem Platz, erzielte dabei 124 Tore und bereitete unzählige Treffer vor. Ganze zwölf Jahre wirkte Franck Ribéry für den deutschen Rekordmeister und feierte unzählige Titel. Zusammen mit seinem kongenialen Partner Arjen Robben. 2019, im stolzen Fußballeralter von 36 Jahren, verließ der Franzose schließlich München und wechselte zum AC Florenz in die Serie A. Doch was macht Franck Ribéry heute? (Bild: IMAGO / Jan Huebner)

Für die Florentiner spielte der Offensivmann zwei Jahre, bevor er im September 2021 zum damaligen Serie-A-Aufsteiger US Salernitana wechselte. Mit 39 Jahren war dann endgültig Schluss mit der Karriere, aber Salernitana behielt Franck Ribéry, der nun in anderen Funktionen für die Italiener arbeiten sollte.

Ein langer geduldiger Weg zum Profitrainer

So begann die Tätigkeit bei US Salernitana als Techniktrainer. Aber auch im Nachwuchsbereich sammelte Franck Ribéry Erfahrungen. Mittlerweile besitzt er die UEFA A- und B-Lizenzen, mit der er Mannschaften ab der 3. Liga übernehmen könnte. Der Franzose strebt jedoch die Pro-Lizenz an, deren Erwerb laut eigenen Aussagen „viele Monate dauern“ würde und mit zahlreichen Prüfungen endet.

„Vielleicht kann ich dann eine ältere Jugendmannschaft übernehmen oder bei einem guten Klub Co-Trainer unter einem guten Coach werden. Aber bis dahin muss ich noch viel lernen. Als Ex-Profi habe ich zwar viel Erfahrung. Aber ich habe erst nach meiner Spielerkarriere gemerkt, wie schwer der Job als Trainer wirklich ist. Es macht mir allerdings viel Spaß!“ Franck Ribéry

Im April 2026 kamen Gerüchte auf, dass der neunmalige Deutsche Meister Co-Trainer am Bayern-Campus an der Seite seines früheren Teamkollegen Dante wird. Daraus wurde allerdings nichts und so darf man gespannt sein, wohin der Weg des Franzosen führt.

In München erinnert man sich gerne an Franck Ribéry zurück. Und auch der 43-Jährige ist immer noch mit seinem langjährigen Club verbunden. So ist Franck Ribéry ab und an für die Bayern-Legenden aktiv, etwa bei Hallenturnieren an der Seite seiner ehemaligen Mitspieler Arjen Robben, Rafinha oder Holger Badstuber.

Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du Kickfieber als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge Kickfieber hier als bevorzugte Quelle hinzu.

Christian

Christian

Enthusiast, Romantiker und leidenschaftlicher Anhänger des Fußballs

Seine erste Fußballweltmeisterschaft erlebte Christian 1986. Seitdem ist Fußball seine Leidenschaft. Speziell die Fußballbundesliga und die europäischen Klubwettbewerbe haben es ihm angetan. Natürlich sieht er manche aktuelle Entwicklungen im Profifußball kritisch, aber Christian liebt den Fußball und so erträgt er auch eine Klub-WM und eine überladene Weltmeisterschaft mit 48 Teams.