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Welchen Weg wird Luka Jovic im Sommer gehen?

Welchen Weg wird Luka Jovic im Sommer gehen?

Einer der Garanten für die herausragende Saison von Eintracht Frankfurt ist in der Offensive neben Sébastien Haller definitiv Luka Jovic. Der serbische Nationalspieler trifft schon fast nach Belieben und sorgte mit seinem Treffer im Gastspiel in der Europa League bei Inter Mailand zuletzt für das Weiterkommen seines Teams. Doch was passiert nach dieser Spielzeit? Bleibt er den Frankfurtern weiterhin erhalten oder geht er bereits den nächsten Karriereschritt?

Fakt ist, dass der Serbe Jovic aktuell lediglich von Benfica Lissabon an die Hessen ausgeliehen ist. Dafür wurde im Sommer 2017 lediglich eine Leihgebühr von 200.000 Euro fällig. In der Hinrunde der Saison 2017/2018 kam der Angreifer unter dem damaligen Trainer Niko Kovac nur sehr wenig zum Einsatz, was sich in der Rückrunde aber änderte. In dieser blühte die Leihgabe regelrecht auf, sorgte für einen Treffer nach dem anderen.

Erneute Leistungssteigerung unter Adi Hütter

Im letzten Sommer ging dann sein großer Förderer Niko Kovac nach München und wurde Trainer des FC Bayern. Wer jetzt allerdings von einem Leistungseinbruch ausgegangen ist oder etwa ein schweres Jahr für Jovic prognostizierte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Der neue Trainer Adi Hütter verpasste der Eintracht nämlich eine ziemlich offensive Spielweise, was besonders Haller, Jovic und Rebic gut zu Gesicht steht und herrlich funktioniert.

So erzielte Jovic diese Saison bislang für die Eintracht satte 22 Treffer und gab 7 Vorlagen, für einen so jungen Stürmer in einer der größten Ligen Europas eine herausragende Statistik. Seinen Marktwert konnte er in seiner Zeit bei der Eintracht sogar vervielfachen. Die in dem Leihgeschäft integrierte Kaufoption von circa sieben Millionen Euro wird die SGE höchstwahrscheinlich ziehen, doch was dann?

Top-Klubs stehen Schlange

Die oft überragenden Leistungen und seine beeindruckenden Fähigkeiten sind den ganz großen Klubs nicht verborgen geblieben und so ließen so einige Jovic mittlerweile schon öfters beobachten. Klubs aus England werden auch aufgrund ihrer Finanzkraft immer wieder gehandelt, doch die heißesten Spuren führen anscheinend nach Spanien und zu einem Ligakonkurrenten der Eintracht.

Zwar besitzen der FC Barcelona mit Luis Suárez (32) und der FC Bayern München mit Robert Lewandowski (30) herausragende Angreifer, doch beide sind etwas in die Jahre gekommen, können deswegen wahrscheinlich bald nicht mehr jede Partie ohne weiteres bestreiten bei dem aktuellen Pensum im Profifußball. Deswegen sollen beide Jovic intensiv gescoutet haben. Die Katalanen sollen den ehemaligen Eintracht-Profi Patrick Falk künftig als Vermittler einsetzen wollen, der deutsche Rekordmeister steht angeblich kurz vor einem ersten Angebot.

Was will Jovic?

Billig wird ein Transfer für beide vermutlich nicht, die Südhessen verlangen wohl bis zu 70 Millionen Euro für ihren Top-Angreifer. Zudem hat Sport-Vorstand Fredi Bobic schon längst eine klare Ansage in Richtung München gemacht. „Wenn sie an unseren Spielern interessiert sind, müssen die Bayern richtig bluten", hatte Bobic einst bereits angekündigt.

Doch will Jovic Frankfurt überhaupt verlassen? Ende 2018 sagte er angesprochen auf einen möglichen Abschied noch folgendes: „Ich würde nächste Saison gern hier spielen. Wenn wir die Champions League erreichen, werden sie mich hier nicht mehr los." Die Champions League-Plätze sind in der 1.Bundesliga aktuell nur einen Punkt weg und auch über die Europa League ist eine Qualifikation noch durchaus im Bereich des Möglichen. Noch hat die Eintracht also alles in der eigenen Hand und der gemeinsame Weg mit Jovic muss noch lange nicht zu Ende sein.

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