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Oualid Mhamdi - Auf dem Weg in die 2. Bundesliga

Oualid Mhamdi - Auf dem Weg in die 2. Bundesliga

Der SC Verl hat erneut eindrucksvoll bewiesen, dass auch mit überschaubaren finanziellen Mitteln eine erfolgreiche Saison möglich ist. Die Verler spielten den offensiv stärksten Fußball in der 3. Liga und werden die Spielzeit 2025/26 schlechtestenfalls auf dem siebten Tabellenplatz beenden. (Bild: IMAGO / Maximilian Koch)

Einen großen Anteil daran hat Oualid Mhamdi. Schließlich hat der Rechtsverteidiger eine überragende Saison gespielt und zählt zweifellos zu den größten Gewinnern der 3. Liga.

Daher überrascht es kaum, dass der 22-Jährige mit einem Wechsel in die 2. Bundesliga in Verbindung gebracht wird. Da sein Vertrag beim SC Verl im kommenden Sommer ausläuft, dürfte der Poker um Mhamdi in den kommenden Wochen an Fahrt aufnehmen.

Doch was zeichnet Oualid Mhamdi aus und wohin könnte es ihn im Sommer ziehen? Wir machen den Check.

Enormer Offensivdrang und Spielintelligenz

Grundsätzlich gilt festzuhalten, dass Oualid Mhamdi ein äußerst offensiv ausgerichteter Rechtsverteidiger ist. Schließlich konnte der 22-Jährige in der aktuellen Spielzeit bereits neun Tore erzielen und acht weitere Treffer vorbereiten. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass sich Mhamdi während seiner zwei Spielzeiten in Verl enorm weiterentwickelt hat und sich in der spielerisch geprägten Spielphilosophie der Verler sichtlich wohlfühlt.

Eine seiner größten Stärken liegt im Passspiel. So findet der Rechtsverteidiger im Kombinationsspiel oftmals Lösungen und sucht insbesondere im letzten Drittel konsequent die Tiefe. Dabei beweist er nicht nur ein gutes Auge für seine Mitspieler, was sich in durchschnittlich 10,21 Steilpässen pro Spiel widerspiegelt, sondern sucht auch selbst die Wege in die Tiefe und fordert den Ball.

Darüber hinaus verfügt Mhamdi über große Qualitäten im Torabschluss. Der 22-Jährige sucht regelmäßig den Weg zum Tor und scheut dabei auch Abschlüsse aus größerer Entfernung nicht. In der laufenden Spielzeit erzielte er bereits mehrere sehenswerte Weitschusstore, bei denen er den Torhütern kaum eine Abwehrchance ließ. Besonders zeichnet ihn dabei weniger pure Schusskraft aus, sondern vielmehr seine Präzision sowie der starke Effet in seinen Abschlüssen.

Des Weiteren zeichnet sich der 22-Jährige durch ein gutes Timing sowie eine gewisse Robustheit in Kopfballduellen aus. So konnte er in der laufenden Spielzeit bislang 71,67% seiner Kopfballduelle gewinnen und zählt damit zu den stärksten Spielern der 3. Liga in diesem Bereich.

Dennoch gilt es für Mhamdi, an seinem Zweikampfverhalten zu arbeiten, um sich in der 2. Bundesliga etablieren zu können. Vor allem wird es wichtig sein, ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive zu finden.

1. FC Nürnberg

In den vergangenen Tagen wurde bereits über das Interesse des 1. FC Nürnberg berichtet. Die Nürnberger haben erst kürzlich Innenverteidiger Fynn Otto vom SC Verl verpflichtet und suchen weiterhin nach Verstärkungen für die Defensive. Da Henri Koudossou den Club verlassen und zu seinem Stammverein zurückkehren wird, entsteht auf der Rechtsverteidiger-Position eine Lücke.

Ein Wechsel nach Nürnberg würde durchaus einige Argumente mit sich bringen. Einerseits hätte Mhamdi gute Chancen auf einen Stammplatz und würde sich einer Mannschaft anschließen, die ebenfalls einen spielerischen Ansatz verfolgt. Zudem hat Cheftrainer Miroslav Klose bereits bewiesen, junge Spieler erfolgreich weiterentwickeln zu können, was sicherlich auch für Oualid Mhamdi ein wichtiger Faktor sein dürfte.

Allerdings scheint sich der Club nicht ausschließlich mit Mhamdi zu beschäftigen, sondern prüft weitere Optionen. So wurde bereits über das Interesse an Giannis Masouras von Omonia Nikosia berichtet. Der offensiv ausgerichtete Rechtsverteidiger verfügt über reichlich Erfahrung. In der aktuellen Spielzeit kam der 29-Jährige unter anderem in der Conference League zum Einsatz und könnte einer jungen Nürnberger Mannschaft zusätzliche Stabilität verleihen.

SC Paderborn 07

Der SC Paderborn 07 hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder durch kluge und durchdachte Transfers ausgezeichnet. Dabei wurden die Ostwestfalen häufig in der 3. Liga oder sogar in der Regionalliga fündig. Ein Beispiel dafür ist Laurin Curda, den die Paderborner einst von der TSG Balingen verpflichteten.

Mit diesem Transfer bewiesen die Verantwortlichen einmal mehr ihr gutes Scouting, denn Curda gehört in der laufenden Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern des SCP. Seine konstant starken Leistungen haben mittlerweile auch das Interesse einiger Bundesligisten geweckt. Sofern die Paderborner den Aufstieg in die Bundesliga verpassen sollten, könnte ein Abschied von Curda im kommenden Sommer durchaus realistisch sein.

Für diesen Fall könnte Oualid Mhamdi in den Fokus der Paderborner rücken. Der 22-Jährige würde mit seinen Stärken zum Spielstil des SCP passen. Besonders die offensive Ausrichtung der Schienenspieler dürfte dabei ein entscheidender Faktor sein. Schließlich schalten sich sowohl Raphael Obermair als auch Laurin Curda regelmäßig in das Offensivspiel ein, was sicherlich der Spielweise von Mhamdi entgegenkommen würde.

Hinzu kommt seine Vielseitigkeit, da Mhamdi auf beiden Außenverteidiger-Positionen eingesetzt werden kann. Dadurch könnte er für den SCP ein äußerst interessanter Spieler sein.

Fortuna Düsseldorf

Hierbei gilt es zunächst festzuhalten, dass ein Transfer nur bei einem Klassenerhalt der Fortuna infrage kommt. Dennoch dürfte bereits klar sein, dass es im kommenden Sommer zu einem größeren Umbruch im Düsseldorfer Kader kommen wird.

Mit der Verpflichtung von Alexander Ende als Cheftrainer zeichnet sich zudem bereits ab, nach welchen Spielertypen die Verantwortlichen künftig Ausschau halten werden. Schließlich stand Ende bislang stets für einen spielerischen Ansatz, den er nun auch in Düsseldorf etablieren möchte.

Ein Wechsel von Mhamdi erscheint daher durchaus sinnvoll. Einerseits kennt der Rechtsverteidiger die Spielidee von Ende bereits aus gemeinsamen Zeiten in Verl, andererseits konnte er sich in der laufenden Saison sichtbar weiterentwickeln.

Des Weiteren würde die aktuelle Konstellation auf der Rechtsverteidiger-Position einen Wechsel befürworten. So konnte Valgeir Lunddal lediglich mit seinem Zweikampfverhalten überzeugen, aber dürfte aufgrund seiner limitierten Fähigkeiten im Kurzpassspiel nicht zur Philosophie von Ende passen.

Hinzu kommt Routinier Matthias Zimmermann, der sich über die Jahre zu einem Publikumsliebling und wichtigen Mentalitätsspieler entwickelt hat. Allerdings wird Zimmermann in diesem Jahr bereits 34 Jahre alt und blieb auch in der Vergangenheit nicht von Verletzungen verschont. Zudem läuft sein Vertrag im kommenden Sommer aus, weshalb derzeit offen ist, ob dieser noch einmal verlängert wird.

Mit einer Verpflichtung von Oualid Mhamdi könnte die Fortuna nicht nur frische Impulse auf der Rechtsverteidiger-Position setzen, sondern sich gleichzeitig auch einen Spieler mit Potenzial nach Düsseldorf holen. Ein mögliches Szenario wäre, dass sich die Wege von Fortuna und Lunddal trennen, der Vertrag von Matthias Zimmermann verlängert wird und Oualid Mhamdi als neuer Konkurrent nach Düsseldorf kommt.

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